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In dieser Folge spricht Barbara Bohrn mit Michael Lindner über seinen mutigen Schritt, die Spitzenpolitik hinter sich zu lassen.
Der ehemalige Landesrat und Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich erzählt von dem Entscheidungsprozess und von den sehr unterschiedlichen Reaktionen auf seine ehrliche Begründung, die Spitzenpolitik zu verlassen, da er mehr Zeit für seine Familie, insbesondere seine beiden Söhne haben wollte.
Michael Lindner erzählt, dass ihm externe Coaches sowie Vertraute aus seinem Umfeld geholfen haben im Entscheidungsprozess. Er berichtet, wie viel Druck von ihm abgefallen ist, als er für sich selbst Klarheit hatte und für sich selbst diese Entscheidung getroffen hatte.
Er schwärmt, dass er durch die neu gewonnene Zeit nicht nur ausreichend Zeit für seine Familie findet, sondern auch seine eigene "Landkarte" erweitern und neu schreiben kann.
Er ist dabei sich selbstständig zu machen und hat ein Doktorat auf der Universität angefangen.
In dieser Folge spricht Michael darüber, wie wichtig es ist, in unserer "Hektomatik-Welt" den Pausenknopf zu drücken und dass Gefühle Platz haben dürfen, egal ob Fürhungskraft, Politiker:in oder welchen Beruf auch immer man ausübt.
Eine authentische und mutmachende Geschichte und es braucht definitiv mehr Personen, wie Michael Lindner, die mutig und authentisch für ihre Ziele, Bedürfnisse und Gefühle ein- und aufstehen.
In dieser Folge spricht Barbara Bohrn mit Sabine Linser offen über ihre schwerste Krise und den Weg zurück in die Selbstbestimmung. Sabine Linser berichtet von ihrem unerwarteten Jobverlust mit 56 Jahren – ein Schock, der ihr den Boden unter den Füßen wegzog.
Im Gespräch teilen Barbara Bohrn und Sabine Linser Erfahrungen rund um Krisenmomente, Selbstzweifel und die Rolle des Bauchgefühls. Es wird deutlich, wie schnell wir unser Bauchgefühl überhören, wenn äußere Zwänge wie finanzielle Sicherheit oder gesellschaftliche Erwartungen dominieren.
Statt sich von Angst und Druck bestimmen zu lassen, begann Sabine Linser, sich intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung auseinanderzusetzen. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Mentaltrainerin und zum Emotionscoach und wagte den Schritt in die Selbstständigkeit.
Heute begleitet sie Frauen dabei, ihren eigenen Selbstwert zu entdecken und mutige Wege zu gehen – und sieht Krisen als wichtige Entwicklungschancen.
Ein zentrales Thema ist die Macht der Entscheidung: Sabine Linser betont, dass wir in jeder Lebenslage die Wahl haben, wie wir Situationen betrachten und mit ihnen umgehen. Sich nicht in der Opferrolle zu verlieren, sondern Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, war für sie das entscheidende Learning aus ihrer Krise.
Zum Abschluss gibt Sabine Linser allen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, einen entscheidenden Rat: Krisen annehmen, Emotionen bewusst durchleben und offen für neue Wege sein. Gerade im Rückblick erkennt man oft, wie viel Potenzial in jeder Herausforderung steckt.
Sabine Linser ist Mentaltrainerin, Coach und Mentorin für Frauen, die vor wichtigen Karriere- oder Lebens-entscheidungen stehen. Sie begleitet Frauen dabei, ihren Selbstwert zu stärken, mutige Grenzen zu setzen und ihr Leben selbstbestimmt und authentisch zu gestalten.
Mehr über Sabine Linser unter Home - Mentorin für Frauen in Karriere & Lebensentscheidungen
In dieser Folge spricht Barbara Bohrn mit Melanie Öttl, die beim Land OÖ die Abteilung Personalgewinnung und -bjektivierung leitet.
Melanie Öttl erzählt, wie das Land OÖ damit umgeht, wenn Mitarbeitende von längeren Krankenständen oder Abwesenheiten betroffen sind.
Das Land OÖ setzt auf lebensphasenorientierte Begleitung seiner Mitarbeitenden.
Erfolgsfaktoren dabei sind für Melanie Öttl:
- Strukturen, die geschaffen wurden und Orientierung geben, wie z.B. die Wiedereingliederungsrichtlinie;
- Kommunikation und Offenheit im Umgang mit längeren Abwesenheiten und Krankenständen;
- Umgang mit der Unsicherheit und Unplanbarkeit, die entsteht, wenn Personen länger ausfallen, sowohl bei den Betroffenen als auch im Team und bei der Führungskraft.
Melanie Öttl betont, dass eine Krise, eine Krankheit ein "Zurechtrücken" der eigenen Zukunftsperspektive sein kann und dass die damit einhergehende Auszeit viel bewirken kann.
In dieser Folge spricht Barbara Bohrn mit Bernhard Wöss, Bereichsleiter Human Resources der Sparkasse Oberösterreich.
Bernhard Wöss erzählt, wie wichtig eine gute Vertrauensbasis im Unternehmen ist, um Krisensituationen bestmöglich begleiten zu können. Vertrauen wird nicht erst in der Krise aufgebaut, sondern ist ein wichtiges Investment in die Beziehung zu Kolleg:innen und Mitarbeitenden.
Er berichtet, warum Strukturen, wie etwa ein betriebliches Gesundheitsmanagement, externe arbeitspsychologische Unterstützung und gezielte Führungskräfteentwicklung helfen, Betroffene zu entlasten und Teams zu stärken.
Ein zentrales Thema ist der richtige Umgang mit Unplanbarkeit und Erwartungsdruck im Krisenfall. Führungskräfte müssen nicht immer sofort Lösungen parat haben, sondern dürfen auf Unterstützungsnetzwerke und offene Kommunikation bauen.
Für Bernhard Wöss steht der kontinuierliche Dialog und ein ehrliches Erwartungsmanagement im Mittelpunkt, um sowohl Betroffene als auch das Team mitzunehmen.
Die Folge beleuchtet die Chancen, die aus schwierigen Situationen entstehen können: Teams wachsen enger zusammen, neue Kompetenzen werden sichtbar und einzelne Mitarbeitende entwickeln neues Selbstbewusstsein und Perspektiven – sei es im bisherigen Job oder durch Neuorientierung.
Eine inspirierende Folge für alle, die mit Krisen im Arbeitsumfeld umgehen wollen und dabei Mut, Hoffnung und praktische Tipps suchen!
In dieser Folge spricht Barbara Bohrn mit drei Expertinnen aus der Personalentwicklung des Magistrats der Stadt Linz: Florentina Gierlinger-Feger, Silvia Riegler und Reinhilde Eder-Wipplinger. Gemeinsam geben sie Einblicke in ihr etabliertes Fallmanagement „Famos“ und berichten, wie sie Mitarbeitende beim Wiedereinstieg nach längeren Krankenständen begleiten und unterstützen.
Die Gesprächspartnerinnen erzählen von ihren Herausforderungen, wie wichtig individuelle Lösungen für jede Situation sind und wie bedeutend ein unterstützendes Team und die enge Zusammenarbeit mit Führungskräften, der Arbeitsmedizin und weiteren Partnern im Unternehmen sind.
Sie sprechen darüber wie die Stadt Linz mit der fehlenden Option auf gesetzliche Wiedereingliederungsteilzeit umgeht und erzählen von Arbeitsversuchen, die Mitarbeitenden nach schwerer Krankheit neue Perspektiven in passenderen Arbeitsfeldern ermöglichen.
Die Gesprächspartnerinnen betonen, wie wichtig Haltung und Fürsorge im Unternehmen sind. Sie teilen ihre Learnings aus zwölf Jahren Praxis und geben wertvolle Tipps: Ob individuelle Begleitung, Teamarbeit oder Unterstützung von ganz oben – eine menschliche Unternehmenskultur wirkt auch in der Krise stärkend und hält loyal zusammen.
Jetzt reinhören und wertvolle Impulse für den Umgang mit Krisen am Arbeitsplatz mitnehmen!
In dieser Folge von Stärker als die Krise sprechen Barbara Bohrn und Maria Brunner darüber, wie Unternehmen verantwortungsvoll mit langen Krankenständen, Krisen und dem Wiedereinstieg in den Beruf umgehen.
Maria Brunner, Abteilungsleiterin im Fördermanagement beim AMS Oberösterreich, gibt wertvolle Einblicke in ihre Erfahrungen mit Mitarbeiter:innen, die nach langen Auszeiten zurückkehren – von Burnout bis zu chronischen Erkrankungen.
Themen dieser Folge:
Persönliche Erfahrungen mit Wiedereinstieg nach langer Krankheit
Die Bedeutung von echter Rücksichtnahme und Kommunikation
Wie Teams gestärkt aus Krisensituationen hervorgehen können
Praktische Tipps für Führungskräfte: Offenheit, Transparenz und Priorisierung
Vertrauen und Zugehörigkeit als Erfolgsfaktoren
Die Balance zwischen betrieblichen Anforderungen und dem Wohlbefinden der Mitarbeitenden
Sabbaticals und flexible Arbeitsmodelle als Prävention und Ressource
Für wen ist die Folge?
Für Führungskräfte, Personalverantwortliche, Teammitglieder und alle, die lernen möchten, wie wir im Arbeitsalltag stärker aus Krisen hervorgehen können.
Jetzt reinhören und inspirieren lassen!
Du willst mehr erfahren oder hast Feedback zur Folge? Lass uns einen Kommentar da und teile die Episode mit Menschen, die gerade Orientierung und Zuversicht brauchen!
In dieser Folge von Stärker als die Krise ist Barbara Bohrn zu Gast bei KEBA in Linz und spricht mit Michael Broder und Thomas Metschitzer darüber, wie Unternehmen mit langen Krankenständen und Krisensituationen ihrer Mitarbeiter:innen umgehen.
Es geht um folgende Themen:
Authentizität im Unternehmen ist kein Soft Skill, sondern die Basis für Vertrauen – empathische Führung schafft Raum für Loyalität und echte Zusammenarbeit.
Prävention bedeutet: Frühe Anzeichen erkennen, Hilfe anbieten und die Führungskräfte unterstützen. Offener Umgang und Ehrlichkeit zahlt sich für alle aus.
Wiedereingliederung gelingt am besten gemeinsam: offene Gespräche, flexible Modelle und ein klarer Plan geben Sicherheit – für Betroffene und das ganze Team. Das stärkt das Miteinander und die Unternehmenskultur.
Eigenverantwortung zeigen heißt, offen über Grenzen sprechen zu können. Wenn Unternehmen soziale Verantwortung leben, entsteht ein Klima des Vertrauens – das wirkt weit über Krisen hinaus.
Zum Abschluss geben Michael Broder und Thomas Metschitzer ihren wichtigsten Rat an andere Unternehmen weiter: Ehrlichkeit und offene Kommunikation sind entscheidend, um Lösungen für alle Beteiligten zu finden und gemeinsam auch herausfordernde Situationen zu meistern.
In dieser Folge von Stärker als die Krise spricht Barbara Bohrn mit Iris Jahn und Thomas Reinprecht von der LINZ AG.
Die Linz AG setzt seit 2023 auf ein strukturiertes betriebliches Eingliederungsmanagement, das sowohl Prozesse als auch individuelle Unterstützung umfasst.
Im Gespräch werden Herausforderungen und Chancen bei der Wiedereingliederung thematisiert. Die beiden berichten aus der Praxis über konkrete Maßnahmen wie Wiedereingliederungsteilzeit, Arbeitsbewältigungscoaching und interne Fallbesprechungen. Auch die besonderen Anforderungen bei psychischen Erkrankungen werden beleuchtet – von Prävention über Sensibilisierung bis zu veränderten Kulturen der Offenheit und Unterstützung.
Beide Gesprächspartner:innen betonen:jede Krise birgt Chancen zur Weiterentwicklung – für Unternehmen, Teams und Betroffene selbst. Offenheit, Geduld, die Bereitschaft zum Ausprobieren und eine professionelle Struktur helfen, aus Herausforderungen gemeinsam neue Wege und Lösungen zu schaffen.
Themen der Folge:
Wiedereingliederungsmanagement in Unternehmen
Herausforderungen und Chancen bei längeren Krankenständen
Teamdynamik, Onboarding und Umgang mit Neid
Individuelle und systemische Lösungsansätze
Besondere Anforderungen bei psychischen Erkrankungen
Bedeutung von Führung, Kultur und persönlichem Wachstum.
In dieser Folge spricht Barbara Bohrn mit Julia Stierberger über den Umgang mit längeren Krankenständen und Krisen im Unternehmen. Julia Stierberger ist HR-Expertin in der Kreuzschwestern Europa Mitte GmbH und Geschäftsführerin der Kreuzschwestern Sierning GmbH und Kreuzschwestern Küchen GmbH.
Offen und praxisnah teilt Julia Stierberger ihre Erfahrungen: Wie wichtig proaktive Kommunikation und kontinuierlicher Kontakt sind, wie ein wertschätzender Umgang mit Betroffenen aussehen kann und warum Kulturarbeit schon in "guten Zeiten" beginnen muss.
Besonders spannend: Krisen schaffen nicht nur Herausforderungen, sondern werden oft zum Motor für positive Veränderungen im Team und in der Unternehmenskultur.
Die drei zentralen Learnings:
Offene Kommunikation ist das A und O: Nur durch ehrliches, regelmäßiges Gespräch zwischen allen Beteiligten können nachhaltige und faire Lösungen gefunden werden. Dies gilt sowohl im Kontakt mit erkrankten Mitarbeitenden als auch innerhalb der Teams.
Proaktive Kulturarbeit zahlt sich aus: Präventive Maßnahmen wie Monitoring, Weiterbildung von Führungskräften und kulturelle Sensibilisierung erleichtern den Umgang mit Krisen erheblich. Vertrauen in die HR-Abteilungen entsteht nur durch kontinuierliche, offene Zusammenarbeit, nicht erst im Ernstfall.
Krisen können zu Entwicklung und Klarheit führen: Oft werden durch Ausnahmesituationen Prozesse, Rollen und Teamstrukturen kritisch hinterfragt. Das eröffnet Raum für Innovation, persönliche Entwicklung und ein stärkeres Miteinander.
In dieser Folge spricht Barbara Bohrn mit Maria Gratzl, Head of People and Culture bei LIWEST, über den Umgang mit Mitarbeiter:innen in schwierigen Lebensphasen – etwa bei Krankheit oder persönlichen Krisen.
Es geht um die Herausforderungen, die entstehen, wenn einzelne Teammitglieder für längere Zeit ausfallen, und wie dies nicht nur das Individuum, sondern das gesamte Unternehmen betrifft.
Maria Gratzl teilt ihre Erfahrungen, wie ein empathischer Umgang – ohne dabei notwendige Strukturen aus den Augen zu verlieren – gelingt, und berichtet, wie präventive Maßnahmen, offene Kommunikation und innovative Gesundheitsangebote nicht nur Betroffenen, sondern auch dem gesamten Team zugutekommen.
Im Zentrum steht die Frage: Wie können Unternehmen Verantwortung, Menschlichkeit und betriebliche Anforderungen in Balance halten und dadurch ihre Kultur langfristig stärken?
Freut euch auf ehrliche Einblicke, wertvolle Tipps und inspirierende Geschichten, wie Menschlichkeit und Struktur auch in herausfordernden Zeiten Hand in Hand gehen können.
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