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Der Weltraum spielt für moderne Streitkräfte eine immer wichtigere Rolle. Satelliten liefern Informationen zur Aufklärung, ermöglichen Kommunikation und Navigation – und werden damit auch zu einem wichtigen Bestandteil militärischer Fähigkeiten. Doch was passiert, wenn diese Systeme zum Ziel werden? Und welche Rolle spielen private Unternehmen, die heute wichtige Leistungen im Weltraum bereitstellen?
In dieser Folge sprechen wir mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Antje Nötzold darüber, wie der Weltraum mit Konflikten auf der Erde verbunden ist, welche militärischen Fähigkeiten von Satelliten abhängen und warum der Weltraum für unsere nationale Sicherheit so wichtig ist. Wir sprechen außerdem darüber, welche Regeln für militärische Aktivitäten im Weltraum gelten, wie Satelliten angegriffen werden können und warum der Weltraum zunehmend zu einem sicherheitspolitisch umkämpften Raum wird. Zum Schluss werfen wir einen Blick in die Zukunft: Wird der Weltraum zu einem entscheidenden Schauplatz zukünftiger Konflikte?
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Unser Gast:
Kann ein Blick aus dem All dabei helfen, unsere Böden gesünder zu machen? Erdbeobachtungssatelliten liefern heute hochauflösende Daten über landwirtschaftliche Flächen. Richtig ausgewertet, können sie wertvolle Hinweise auf den Zustand von Feldern geben und Landwirtinnen und Landwirte dabei unterstützen, ihre Flächen nachhaltiger zu bewirtschaften.
In dieser Folge sprechen wir mit Azadeh Farajpour und T**obias Orthen**, den Gründer von betterSoil. Ihr Start-up entwickelt mit dem „Farm Assistant“ eine digitale Anwendung, die Satellitendaten mit weiteren Umwelt- und Betriebsdaten kombiniert, um fundierte Empfehlungen für das Bodenmanagement zu geben. So lassen sich Veränderungen auf landwirtschaftlichen Flächen frühzeitig erkennen und Maßnahmen gezielter planen.
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Unsere Gäste:
betterSoil:
In dieser Folge sprechen wir über Astrophysik und die Erforschung des Universums. Zu Gast ist Suzanna Randall, Astrophysikerin bei der Europäische Südsternwarte (ESO). Sie nimmt uns mit zu den größten Teleskopen der Welt, erklärt ihre Forschung und gibt spannende Einblicke in die Arbeit von Astronominnen und Astronomen. Außerdem sprechen wir über das Programm „Die Astronautin“ und darüber, warum Diversität in der Raumfahrt wichtig ist.
Im Gespräch erzählt Suzanna, wie sie ihren Weg in die Astronomie gefunden hat und was eine Astrophysikerin eigentlich macht. Wir sprechen über ihre Arbeit bei der ESO, die Observatorien in der Atacama-Wüste in Chile und die Besonderheiten des Very Large Telescope. Außerdem klären wir, warum immer größere Teleskope gebaut werden und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse dadurch möglich werden.
Unser Gast:
ESO:
YouTube-Kanal „ESO Chasing Starlight“:
Die Astronautin:
Munich Aerospace:
Host:
In dieser Folge dreht sich alles um Sicherheit im Weltall. Satelliten ermöglichen Kommunikation, Navigation, Wettervorhersagen und unterstützen beim Umweltschutz – doch der Orbit ist stark frequentiert, und neben nützlichen Systemen tummelt sich dort auch jede Menge Weltraumschrott. Wie wird der Verkehr im All überwacht und wie lassen sich Kollisionen verhindern?
Darüber sprechen wir mit Tilmann Packheiser, Chief of Staff bei OKAPI:Orbits. Wir beleuchten, was unter „Space Traffic“ verstanden wird, warum die frühe Phase eines Satelliten besonders kritisch ist und wie moderne Software dabei hilft, riskante Situationen im All frühzeitig zu erkennen. Tilmann erklärt, wie Satelliten sicher ausgesetzt werden, wie Kollisionen mit Weltraumschrott oder anderen Satelliten vorhergesagt und welche Maßnahmen dann ergriffen werden. Außerdem werfen wir einen Blick auf internationale Regeln für Satellitenbetreiber und schauen uns an, wie Satelliten am Ende ihres Betriebs aus dem Verkehr gezogen werden können.
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Unser Gast:
OKAPI:Orbits:
Munich Aerospace:
Host:
Immer mehr Start-ups entwickeln Raketen, Satelliten und innovative Dienstleistungen aus dem All und verändern damit eine Branche, die lange Zeit fast ausschließlich von Staaten und Großkonzernen dominiert wurde. In dieser Folge sprechen wir mit Andreas Heitmann, Managing Director Germany bei SpaceFounders, über die sogenannte New Space Bewegung.
Andreas erklärt, wie junge Unternehmen Europas Raumfahrtlandschaft prägen und was New Space überhaupt bedeutet. Wir reden darüber, wie sich die Branche in den letzten Jahren entwickelt hat und welche Rolle SpaceFounders dabei spielt, Gründerinnen und Gründer bei der Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen. In der Folge erfahrt ihr, wie Accelerator-Programme ablaufen und welche Möglichkeiten sie Start-ups eröffnen. Außerdem beleuchten wir, welche konkreten Dienste und Daten aus dem All für Unternehmen außerhalb der Raumfahrt interessant sind, ob die Gefahr einer Übernutzung des Weltalls besteht und wie sich die Rolle der ESA verändert.
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Unser Gast:
SpaceFounders:
Munich Aerospace:
Host:
In dieser Folge sprechen wir über elektrisches Fliegen. Zu Gast ist Ivor van Dartel, Co-Founder und CEO von Vaeridion, einem europäischen Scale-up, das an einem elektrischen Kleinflugzeug für regionale Verbindungen arbeitet. Ziel des Unternehmens ist es, nachhaltige und zugleich bezahlbare Mobilität für unterversorgte Regionen zu schaffen und damit eine neue Form der regionalen Luftfahrt zu ermöglichen.
Im Gespräch stellt Ivor die Anfänge von Vaeridion vor und erklärt, mit welcher Vision das Unternehmen gegründet wurde. Außerdem klären wir, wie elektrische Flugzeuge künftig Kurz- und Regionalstrecken ergänzen können. Elektrisches Fliegen soll dabei nicht den Bahnverkehr ersetzen, sondern als zusätzliche, nachhaltige Mobilitätslösung dienen, wo andere Verkehrsmittel an ihre Grenzen stoßen.
Wir sprechen über die technischen Herausforderungen bei der Entwicklung eines elektrisch betriebenen Flugzeugs, die nötige Infrastruktur an Flughäfen und klären die Frage nach den Kosten für Passagiere.
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Vaeridion:
Munich Aerospace:
Host:
Können Flugzeuge eines Tages wirklich ohne CO₂-Emissionen fliegen? Und welche Rolle spielt Wasserstoff dabei – ein Energieträger, der in der Luftfahrt seit einiger Zeit als einer der großen Hoffnungsträger gilt? In dieser Folge sprechen wir mit Prof. Mirko Hornung, Wissenschaftlicher Vorstand von Bauhaus Luftfahrt und Professor für Luftfahrtsysteme an der TU München, über das Potenzial wasserstoffbasierter Antriebskonzepte.
Mirko Hornung erklärt, welche technischen Herausforderungen Wasserstoff für Flugzeuge und die notwendige Infrastruktur mit sich bringt und warum Themen wie Speicherung, Reichweite und Sicherheit dabei eine zentrale Rolle spielen. Außerdem sprechen wir darüber, wie Wasserstoff in Zukunft in Flugzeugantrieben genutzt werden kann und welchen Zeithorizont die Forschung heute sieht. Herr Hornung gibt spannende Einblicke in die Arbeit von Bauhaus Luftfahrt als Denkfabrik für die Luftfahrt von morgen und zeigt, warum Wasserstoff zwar große Chancen bietet, aber kein Selbstläufer ist.
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Bauhaus Luftfahrt:
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Die Europäische Union hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2050 soll die internationale Luftfahrt klimaneutral werden. Doch wie realistisch ist dieses Vorhaben –und welche technischen Lösungen braucht es dafür?
Im Mittelpunkt stehen neue Antriebskonzepte und alternative Energieträger, die derzeit intensiv erforscht und entwickelt werden. Dabei geht es vor allem um nachhaltige Flugkraftstoffe, sogenannte Sustainable Aviation Fuels (SAFs), um den Einsatz von Wasserstoff sowie um die Perspektiven des elektrischen Fliegens.
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In dieser Podcastfolge sprechen wir mit Robin Huber, Head of Europe bei SaxaVord Spaceport auf den Shetland-Inseln. Er erklärt, wie ein Weltraumbahnhof funktioniert, was dort alles passiert und warum Europa dringend eigene Startplätze für Raketen braucht.
Ob Navigation, Erdbeobachtung oder Kommunikation – unser modernes Leben hängt heute mehr denn je von Satelliten ab. Doch um diese ins All zu bringen, braucht es zuverlässige Trägerraketen und Weltraumbahnhöfe, von denen sie starten können. Bisher hinkt Europa im internationalen Vergleich hinterher: 2024 gab es gerade einmal drei europäische Raketenstarts. Dabei wächst der Bedarf an Satelliten für Wirtschaft, Forschung, Sicherheit und Klimaschutz rasant. Mit Firmen wie Rocket Factory Augsburg, Isar Aerospace und HyImpulse gibt es in Deutschland bereits vielversprechende private Raketenfirmen. Doch genauso wie ein Flugzeug ohne Flughafen nicht starten kann, braucht eine Rakete einen passenden Spaceport. Genau hier setzt SaxaVord an und will zum zentralen europäischen Startplatz für kleine und mittlere Trägerraketen werden.
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SaxaVord:
Rocket Factory Augsburg in SaxaVord:
Munich Aerospace:
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In dieser Folge sprechen wir mit Gregor Langer über die faszinierende Verbindung von Hightech im All und Artenschutz auf der Erde. Gregor ist CEO von TALOS, einem jungen Münchner Start-up, das kleine Sensoren entwickelt, um Tiere weltweit zu tracken und so den Artenschutz zu revolutionieren.
Das weltweite Artensterben gehört zu den größten ökologischen Herausforderungen unserer Zeit. Millionen Tierarten sind vom Aussterben bedroht – und oft fehlt es an verlässlichen Daten, um ihre Lebensräume zu schützen oder ihre Wanderbewegungen zu verstehen. Klassische Methoden der Tierbeobachtung stoßen dabei schnell an Grenzen. Doch moderne Raumfahrttechnologien eröffnen ganz neue Möglichkeiten: Satelliten können helfen, Tierbewegungen global zu verfolgen, Umweltveränderungen frühzeitig zu erkennen und so gezielte Schutzmaßnahmen einzuleiten. Und auch für uns Menschen sind die Tierdaten wertvoll. So könnten sie in Zukunft als Frühwarnsystem für Naturkatastrophen dienen. Wie das alles funktioniert, welche Technik dahinter steckt und mit welchen Herausforderungen TALOS konfrontiert ist, erfahrt ihr in dieser Folge!
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