Die Bewegung "Fridays for Future" hat ein Problem, behauptet Sebastian Heinrich: Einige der Klimaschützer können nicht mit anderen Meinungen umgehen. Über seine steile These streitet er mit drei "Fridays for Future"-Aktivisten aus Ravensburg.
Die "Fridays for Future" haben Deutschland jetzt schon verändert: Selten hat eine neue politische Bewegung in so kurzer Zeit die politische Debatte so stark geprägt. Klimaschutz ist derzeit das wichtigste politische Thema, fast alle relevanten Parteien legen Konzepte vor, durch die Deutschland CO2-neutral werden soll.
Die Akteure der "Fridays for Future" müssen sich auch viel Kritik anhören - und Sebastian Heinrich hat dazu eine steile These. Er sagt: Die "Fridays for Future" haben ein Demokratieproblem! Wer - wie der YouTuber Rezo es sagt - behauptet, die eigene Meinung sei die "einzig legitime", der werte andere ab und mache konstruktiven Streit unmöglich.
Drei Mitorganisatoren der "Fridays for Future" Ravensburg wollen streiten - und sind deswegen zu Sebastian ins Podcast-Studio gekommen. In Folge 20 der "Steilen These" diskutieren Lara Homes, Eva Städele und Lachlan Eckardt darüber, wie weit Klima-Aktivisten in ihrem Protest gehen dürfen, was vom Personenkult um Greta Thunberg zu halten ist - und ob "Fridays for Future" arrogant ist gegenüber Menschen, denen der Umbruch zu einer CO2-neutralen Wirtschaft den Arbeitsplatz kosten kann.