Wahlumfragen begegnen uns überall – aber wie belastbar sind sie eigentlich? Carina und Andreas erklären, wie Umfrageinstitute heute erheben (Panels statt Zufallsanrufe), warum die Schwankungsbreite von oft plus/minus drei Prozent eine der am meisten unterschätzten Zahlen im politischen Alltag ist, und warum eine Umfrage immer nur eine Momentaufnahme ist.Im zweiten Teil geht's um die Fünf-Prozent-Hürde: ihre historische Begründung seit der Weimarer Republik, was sie mit Parteien und Wählern psychologisch macht, und warum sie aktuell wieder besonders relevant ist – die Umfragen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September sehen mehrere Parteien knapp an dieser Grenze, während die AfD in die Nähe einer absoluten Mehrheit rückt.Zum Abschluss ein sehr konkretes Beispiel aus Carinas eigener Kreistagsarbeit im Hunsrück: ein zwei Millionen Euro teures Radwegeprojekt, das bei genauerem Hinsehen wenig Mehrwert brachte – und wie ein einzelner Antrag im Kreistag diese Stellschraube bewegen konnte.
Erwähnt in dieser Folge:- Landtagswahl Sachsen-Anhalt, 6. September
- Umfrageinstitute (u. a. Allensbach, Ipsos, Civey)
- Fünf-Prozent-Hürde im deutschen Wahlrecht
- Wahl-O-Mat
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