Aufrufe zum Boykott des Videospiels „Hogwarts legacy“, das auf der von der umstrittenen Schriftstellerin Joanne K. Rowling kreierten Welt der weltbekannten Harry Potter-Romane basiert, schlagen in den letzten Wochen medial hohe Wellen.
Folglich wird an diesem Fall klar, dass GAMING mittlerweile in der breiten Öffentlichkeit weithin angekommen ist. Aber was genau ist damit gemeint? Wie kamen Videospiele und der damit verbundene Content in eine solch die gesellschaftlichen Debatten prägende Position, denn vor 20 Jahren gehörte sie noch ausschließlich zum Segment der Freizeitunterhaltung? Über das große Nutzen des Gaming, seine Demokratieförderung auch im Bildungsbereich, über die in den Spielenetzwerken lauernde rechtsextremistische Gefahr und über mögliche ethische Probleme beim Kreieren von Videospielen spricht Moderator Michael Weinberg mit Mick Prinz, dem Leiter des Modellprojekts „Good Gaming – Well Played Democracy“ von der Amadeu-Antonio- Stiftung.