https://www.hanf-magazin.com/recht/rechtslage-international/stoffgruppenverbot-in-den-niederlanden/
Drogenverbote führen nicht zu weniger Konsum, sondern zu gefährlicheren Alternativen. Besonders im Bereich synthetischer Cannabinoide und Designerdrogen zeigt sich, dass durch die Illegalität immer neue und unkontrollierte Substanzen entstehen. Diese sind oft potenter, unberechenbarer und gefährlicher als die Originale. Das Verbot von Stoffgruppen, wie es bereits in Deutschland 2016 eingeführt wurde und nun auch in den Niederlanden kommt, hat das Problem nicht gelöst. Im Gegenteil: Immer neue Substanzen tauchen auf, die weder erforscht noch sicher sind. Ein regulierter Markt könnte hier Abhilfe schaffen, indem Konsumenten sichere Alternativen geboten werden und der Schwarzmarkt eingedämmt wird. Studien belegen, dass eine faktenbasierte Drogenpolitik positive Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit hat und Konsumenten besser schützt. Die Erfahrungen aus Ländern wie den USA zeigen, dass eine kontrollierte Freigabe von Substanzen wie Cannabis oder Psychedelika nicht zu einer Explosion des Konsums führt, sondern eine bessere Prävention und Aufklärung ermöglicht. Wer eine sichere Drogenpolitik will, muss über neue Wege nachdenken – Repression hat versagt.