Eigentlich könnte man sagen, es ist der unmöglichste Job der Welt: die Nachfolge von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Gesucht wird der bestmögliche Diplomat oder die bestmögliche Diplomatin. Die zahlreichen Auswahlkriterien für den absoluten Top-Job haben nichts mit deren Qualität, dafür umso mehr eben mit Diplomatie zu tun. Und den Nachfolger oder die Nachfolger erwartet viel Arbeit: den Vereinten Nationen wird immer häufiger vorgeworfen, an ihren Aufgaben zu scheitern, vor allem bei der Friedenssicherung und der Konfliktprävention. Immer wieder hatte der 72-jährige Ban um Fortschritte in Flüchtlingsfragen und Zusagen beim Klimaschutz geworben. Der Ruf nach Reformen bleibt bestehen und wird noch lauter. In Sachen Nachfolge muss spätestens Ende Dezember nun ein Name feststehen. Dann nämlich dann endet die Amtszeit von Ban Ki Moon. Georg Schwarte berichtet.