StromGemeinde

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By Joachim KläschenLeisureVideo Games
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StromGemeinde episodes

  • SG023 Das App-Gericht
    Ein zweites Jahr für die StromGemeinde. Eine Chance für den Neuanfang, die Tobi von www.appgemeinde.de und Joachim von www.stromstock.de ungenutzt vorüberziehen lassen. Statt dessen breiten die beiden wieder den Laber-Teppich aus, in den sie die Hörerinnen einrollen und nach Afrika verschleppen, wo Joachim gerade gestrandet ist.


    Tobi hat sich, als alter Fan der Serie Es war einmal … das Leben, intensiv mit Die geheimnisvollen Städte des Goldes auseinandergesetzt. Allerdings ist von der alten Liebe zur lehrreichen Zeichentrick-Serie wenig geblieben. Statt dessen erwarten Spieler hier sich stetig wiederholende Logik-Rätsel im Stil von The Lost Vikings. Ganz anders der Fall bei Shadow Blade das Joachims Liebe für Michael Dudikoff neu entfacht hat. Hier saust und schnetzelt man als Schattenkämpfer umher, dass es eine blutige Freude ist.


    Als Freund des ersten Teils ist Tobi Feuer und Flamme für Joe Danger Infinity. Joachim ist indes der Meinung, dass er hier zu wenig Neues gibt und blamiert sich mit vermeintlicher Klugscheisserei bis auf die Knochen. Um sein Ego aufzupäppeln nutzt er die Chance auf das wehrlose Sonic & All-Stars Racing Transformed einzumotzen. Der grundsätzlich hervorragende Vollpreis-Kart-Racer ist überfrachtet mit In-App-Käufen.


    Tobi nimmt den Meckerball volley an und tritt ihn markig in Star Trek Trexels. Auch hier zerstören Freemium-Mechaniken wie Timer das Spielerlebnis, das grundsätzlich mit Originalsounds und Retro-Grafik punktet. Das bessere Star Command ist es in keinem Fall. Den Ausweg aus der Meckerhölle bereitet den beiden Feed Me Oil 2, das allerdings ebenfalls unter dem Fluch der uninspirierten Fortsetzung leidet. Die Grafiken sind schön, das Spielgeschehen flutscht, aber es ist deutlich Luft nach oben.


    Die Britischen Adventure-Bastler von Glitch Games haben mit Ferris Mueller’s Day Off ein krakelig-wirres Abenteuer in den App Store entlassen. Voller Wortspiele und intertextueller Referenzen, ein Bonbon für Kenner. Leider kann Joachim das nicht so in Worte fassen. Bardbarian schließlich schafft das Unmögliche und fängt sich Lob von beiden Motzköpfen ein, wenngleich der mit Metal-Soundtrack unterlegte Genremix etwas grindy ist.


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  • SG022 Die ultimative Chartshow 2013
    Joachim von www.stromstock.de und Tobi von www.appgemeinde.de laden in der Silvesternacht zur Spiele-des-Jahres-Gala. Die beiden App-Freaks brennen ein virtuelles App-Feuerwerk ab und küren ihre besten iPad-Spiele des Jahres 2013 mit einem Parforceritt durch die wichtigsten Genres.


    Bei den Tower-Defense-Spielen waren Tobi und Joachim gleichermaßen beeindruckt von Anomaly 2. Joachim möchte Plants vs. Zombies 2 nicht unerwähnt lassen, Tobi besteht auf Hervorhebung von Kingdom Rush Frontiers. Fortsetzungen haben es den beiden angetan.


    Im Runner-Genre sind sich beide Herren einig, dass Rayman Fiesta Run allen anderen Titeln davon rast. In Joachims Augen dicht gefolgt von Robot Unicorn Attack 2, dessen schwülstig-kitschige Leichtigkeit Tobi jedoch nicht mit seiner Maskulinität vereinbaren konnte. Zu wenig Metal für den Sachsen.


    An der Rennspiel-Front sind sich die Herren wieder einig: Gamelofts Asphalt 8: Airborne ist trotz übermäßiger Freemiumisierung technisch wie spielerisch ein beeindruckender Zeitvertreib. Joachim besteht auch hier auf der Nennung seiner persönlichen Perle Redline Rush – die Tobi aufgrund der simplen Steuerung nicht ernst nehmen kann.


    Gerade, als es ganz hervorragend läuft, platzt Stammhörer und Nervensäge Torben Torpedo in die Aufnahme und muss hyperventilierend seinen absoluten Favoriten (hier: “echt das geilste Spiel echt”) küren. Herzlichen Glückwunsch an SEGA, The House of the Dead: Overkill– The Lost Reels ist der feuchte Traum jedes Pennälers.


    In der Match–3-Sektion sind sich die beiden App-Heinis einig: Scurvy Scallywags besetzt als bestes Spiel den Genre-Thron. Tobi kommt nicht umhin, auch für Vampire Ventures zu schwärmen, das in seinen Augen viel zu stiefmütterlich von der Presse behandelt wurde und viel mehr Aufmerksamkeit verdient.


    Für Freunde der Strategie hatte 2013 allerlei Köstlichkeiten zu bieten. Vor allem Firaxis fantastische Umsetzung von X-Com Enemy Unknown und die Brettspiel-Adaption Warhammer Quest brachten Strategen zahllose Stunden beste Unterhaltung. In deren Schatten stand unter anderem das grafisch schlichte Rymdkapsel, das spielerisch jedoch viele andere Genre-Vertreter überstrahlte.


    Unter den zahllosen 2013 erschienen Geschicklichkeitsspielen erscheint beiden Herren in jedem Fall das optisch schlichte Rico auszeichnenswert. An der Grenze zum Rennspiel votiert Tobi für das hervorragende Joe Danger Touch. Die beiden beschwippsten Herren kommen zudem über ein, dass auch Icycle – On Thin Ice zum Besten gehört, das das Genre 2013 hervorbrachte.


    Für die intensive Auseinandersetzung mit Rollenspielen fehlte den beiden Appoholikern in 2013 die Zeit. Dennoch wird Joachim nicht müde, die Großartigkeit von Ravensword Shadowlands, die Skyrim auf iOS am nächsten kommt, zu preisen. Tobi indes lobt Joe Denver’s Lone Wolf aufgrund seines künstlerischen Wertes und der gelungenen deutschen Lokalisierung.


    Bei den Adventures sind sich Tobi und Joachim einig: Das sich bei der Zelda-Serie bedienende Oceanhorn ist der Genre-König. Gleichsam sind Tobi und Joachim verliebt in das niedliche Tiny Thief, das zudem mit Schleicherei fesselt. Das eher klassisch komponierte The Inner World schafft es aufgrund Tobis Liebe ebenfalls in die Jahresbestenliste.


    Als hätte der Gastauftritt von Torben nicht gereicht…. auch der wie immer stinkige Klaus kommt in der Silvesternacht vorbei. Zum Glück nur kurz, um sein Spiel des Jahres, The Wolf Among Us, kund zu tun. Tschüss Klaus.


    Am Kopf gekratzt haben sich die beiden App-Experten in 2013 ebenfalls ausführlich mit zahlreichen Puzzle-Spielen. Bester Titel in diesem Genre war zweifelsfrei The Room Two, die hervorragende Fortsetzung der hervorragenden Knobelei, die im Vorjahr abräumte. Tobi ist in Cut the Rope 2 verliebt, Joachim war hiervor indes etwas enttäuscht. Dafür sind beide Feuer und Flamme für Paint it Back, das die gute Picross-Tradition höchst ansprechend umsetzt.


    Bevor sich die Beiden um Mitternacht ins neue Jahr verabschieden, küren sie ihre Sieger der Herzen. Viel Liebe geht an das verquere Little Inferno, das in keine Schublade passt und das jenseits der Steuerung in allen Belangen wundervolle Type:Rider, das spielerisch die Welt des Buchdrucks vermittelt.


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  • SG021 Die anormale Fiesta
    Nach 20 Episoden und der Einspeisung in den Rundfunk wird es Zeit für frischen Wind. Tobi von www.appgemeinde.de wagt mit dieser Episode ein Experiment und will musikalische Muskeln spielen lassen. Joachim von www.stromstock.de ist gespannt, wie die Hörerschaft auf die neue inner-episodische musikalische Untermalung reagieren wird.


    Es ist eine Folge voller Kracher! Auch nach mehr als zehn Stunden Spielzeit geht Tobi steil auf Oceanhorn. Auch Joachim schätzt den uneingeschränkt empfehlenswerten Zelda-Klon. Ein wenig mehr Mühe hätten sich die Entwickler jedoch schon geben dürfen, denn bisweilen verrennt man sich in der weitläufigen Spielwelt auf der Suche nach der nächsten Aufgabe. Mehr Wegweisung in diesem Abenteuer wäre schön gewesen.


    Ganz schnell haben sich die beiden Herren auch in Rayman Fiesta Run verliebt. Fiestaaaaaaa! Der rasante wie niedliche Plattformer macht alles besser als der Vorgänger, doch wo Ubisoft die iCloud-Unterstützung verloren hat, ist den beiden ein Rätsel. Auch von Drei by Etter sind die beiden App-Freaks hellauf begeistert. Der Titel aus den Schweizer Etter Studios wabert zwischen Spiel und Kunst und strotzt geradezu vor origineller Ideen.


    Anschließend machen sich die seefesten Applästerer mit Assassin’s Creed Pirates auf eine Tour durch die Karibik. Der Piraten-Simulator blendet mit brillanter Grafik und atmosphärischem maritimen Flair, leider hat er fast gar nichts mit der Assasin’s-Creed-Serie zu tun. Spaß macht die spielerisch wenig abwechslungsreiche Plünderei den beiden Hobby-Freibeutern dennoch. Zwiegespalten sind die beiden im wahren Wortsinn in ihrer Meinung über KingHunt. Joachim ist die Fruit-Ninja-artige Schnetzelei auf seine alten Tage und dicken Finger zu hektisch und unispiriert. Der leicht zu begeisternde Tobi hingegen ist hin und weg von dem auf seinen IQ zugeschnittenen Spielsystem.


    Die Roboter-Ballerei EPOCH.2 lässt die beiden App-Experten trotz heißer Gefechte weitestgehend kalt. Zu grindy das Geschehen, zu unfair das Continue-System, bei dem man sich unverhofft ohne Energiereserven vor dem Endgegner wiederfindet. Schließlich drehen die beide eine Runde mit Icycle - On Thin Ice und jubeln über die Großartigkeit von Dennis’ Abenteuer. Der Wonderputt-Macher schickt seinen Protagonisten auf einem Dreirad durch eine surreal-vereiste Traumlandschaft. Beide sind so von dem wundervollen Titel verzückt, dass sie die Zeit vergessen. Plötzlich dann – Sendeschluss!


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  • SG020 Zwei Nieten im U-Boot
    Böse Zungen mögen unterstellen, es sei pure Geltungssucht – doch es gibt sehr gute Gründe dafür, warum Joachim von www.stromstock.de diesmal aus seinem U-Boot sendet, während Tobi von www.appgemeinde.de aus dem Chemnitzer Studio funkt.


    Um den Hörerinnen und Hörern weiterhin nur das Beste bieten zu können, hat Tobi keine Kosten gescheut, einen Kredit aufgenommen und sich das neue iPad Air ins Haus geholt. Flitzig-schnell und fluffig-leicht wie es ist – die restlose Begeisterung sprüht leider nicht aus dem AppGemeinde-Chef. Erwartet das Luxus-Luder einfach zu viel von Apple?


    Joachim hat sich indes Star Wars: Tiny Death Star angesehen. Wie zu erwarten, handelt es sich dabei mehr als minder um einen Aufguss von Tiny Tower, die Zeitverschwendung mit dem Freemium-Titel macht aber trotzdem Spaß. Doch Vorsicht! Gefährdete Naturen können der Sucht anheimfallen, wenn Sie nicht Lemmy sind.


    Schlimmer noch als die Suchthölle ist die Zombie-Apokalypse, in die sich die beiden App-Kings mit dem ebenfalls kostenlosen Dead Trigger 2 begeben. Entgegen dem langweiligen Vorgänger steht im zweiten Teil deutlich mehr Abwechslung auf dem Speiseplan, eine empfehlenswerte Schießbude. Die Herren bleiben beim Zombie Thema, aber steigen auf in den Weltraum: Denn auch bei Dead Effect sind die Untoten los, allerdings auf einer Raumstation. Dead Space mit Macken.


    Zurück auf der Erde geht es um kalte Logik. Paint it Back basiert auf Picross - von dem Tobi in Ermangelung an Nintendo-Erfahrung noch nie etwas gehört hat – und stiehlt den beiden Herren zahlreiche Stunden Lebenszeit. Bei dem DoubleFine-Rolli Costume Quest gehen die Meinungen der beiden App-Experten deutlich auseinander. Während Tobi den Titel über den hohen Klee lobt, ist der pingelige Joachim ob vermeintlicher technischer Unzulänglichkeiten gepestet.


    Enttäuscht ist Tobi von Monster Loves You!, denn das vermeintliche Tamagotchi entpuppt sich als textlastiges Spielbuch. Auf einem ähnlichen Prinzip basiert ZDAY Zombie Apocalypse Survival Simulator, das Joachim mit seinem weichen Hirn nicht nur ob der Gewalt, sondern auch aufgrund der dichten Atmosphäre schätzt. Von Walking Dead: 400 Days ist der Stromstock-Chef indes enttäuscht, denn die kurzen Abschnitte reichen nicht aus, dem Spieler fesselnde Geschichten zu erzählen.


    Das grafisch wundervolle BIT.TRIP RUN! enttäuschte Joachim so sehr, dass Tobi von den 2D-Flitzer gleich die Finger ließ. Zu ungenau fällt die Steuerung mit Wischgesten aus. Leider. Anders der Fall bei dem von Tobi geschätzten Joust Legend, bei dem Spieler es bei mittelalterlichen Turnieren mit Lanze und bei offenem Visier krachen lassen. Ein markiger Ausklang!


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  • SG019 Alte Männer in neuen Apps
    Gar keine Zeit! Joachim von www.stromstock.de und Tobi von www.appgemeinde.de sind in Hetze. Dennoch lassen sich die beiden ihr einleitendes hirnloses Gelaber nicht nehmen. Hörer quälen ist bei der StromGemeinde Passion.


    In medias res geht es um Shadowrun Returns von dem Joachim recht begeistert ist, mischt der Titel doch Elemente von Adventures und rundenbasierten Strategiespielen. Noch dazu ist das umfangreiche Sahnestück atmosphärisch dicht gewoben. Tobi verwirklicht seinen Traum vom AppGemeinde-Hauptquartier mit Bau-Simulator 2014. Mit Bagger, Bulldozer und Planierraupe schwärmt er vom Häuslebauen und Wiedereinreißen.


    Joachim unternimmt mit dem etwas angestaubten Titel Mage Gauntlet eine Zeitreise. Nach wie vor ist das Gehacke in den Dungeons empfehlenswert, etwas mehr Adventure- und Rollenspiel-Anteile hätten dem Titel allerdings gut getan. Ebenfalls reichlich Action gibt es im durch Kickstarter-finanzierten Fist of Awesome, das sich an klassische Arcade-Brawler anleht. Allerdings ist der Titel trotz witziger Anmutung zu flach, um langfristig Freude zu bereiten.


    Auch bei der Meinung über Mimpi herrscht seltene Einigkeit. Die Chefs von Stromstock und AppGemeinde schwärmen vom niedlichen Plattform-Adventure und haben lediglich an den wiederkehrenden Logikrätsel etwas zu meckern. Ohne Nörgeln geht eben nicht. Bevor sich Tobi über NBA 2K14 verbreiten kann, das sich nur für Spieler lohnt, die den Vorgänger nicht besitzen, schweift Joachim ab und mahnt die Hörer ihre Apps zu sichern. Wie im Fall von AirMusic, das das iPhone zum AirPlay-Empfänger macht und sicher nicht mehr lange erhältlich sein wird.


    Nicht ganz so von der Rolle sind die beiden Labertaschen von Giant Boulder of Death. Die Spielidee ist angenehm simpel, die Umsetzung ansprechend witzig – allerdings nerven die In-App-Käufe, ohne die man später nur schlecht vorankommt. Tiefgründiger ist da schon die iOS-Umsetzung von Terraria , das an Minecraft erinnert und bei dem der Spieler mit der Spitzhacke in einer Pixelwelt Träume von Turmbauten verwirklichen kann. Allerdings gefällt beiden der knapp ein Jahr alte Titel The Blockheads deutlich besser, zumal dieser gerade mit neuen Inhalten bedacht wurde.


    Für den Weg aus der Sendung springt Tobi in bester Hobo-Manier auf den fahrenden Zug: Er hat sich mit Transport General auseinandergesetzt und die solide Umsetzung des PC-Klassikers lässt es ihm warm ums Herz werden. Tobi findet aber den Absprung nicht und reist in die Vergangenheit zu seinem gutem alten Atari XE, den er heute nicht mehr besitzt und sich nun mit einem Emulator trösten muss. Früher ist eben vorbei.


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  • SG018 Lass die Seife liegen, Torben!
    Nach einer höchstverdienten spätsommerlichen Pause klemmen sich die beiden App-Schrubber Joachim von www.stromstock.de und Tobi von www.appgemeinde.de wieder hinter die Mikrofone und verbreiten sich über das Spielenswerteste für das iPad aus dem App Store. Bevor es richtig losgeht, ein Hinweis in eigener Sache: Tobi hat seiner Seite ein frisches Kleid spendiert, in der AppGemeinde ist jetzt alles noch flacher.


    Den Anfang im App-Reigen macht die SEGA-/Double-Fine-Produktion The Cave. Leider bleibt die atmosphärische Konsolen-Umsetzung aufgrund weiter Wege und hakeliger Steuerung hinter den hohen Erwartungen zurück und kann der Adventure-Referenz Tiny Thief nicht das Wasser reichen. Weil er ihn immer so hart rannimmt und er es seelisch nicht mehr aushalten kann, entflieht Tobi mit den Pocket Trains von NimbleBit, die ihm genau so gut gefallen, wie der thematisch verwandte Vorgänger Pocket Planes.


    Da Joachim von frühester Kindheit gewohnt ist, mit wenig zufrieden zu sein, kann er auch der rundenbasierten Pixelmatsche 868 Hack viel abgewinnen. Die kurzweilige wie anspruchsvolle Strategie-Perle ist allerdings ein Paradebeispiel für lieblose Gestaltung. Da haben sich Crescent Moon Games bei Nakama deutlich mehr Mühe gegeben, bei dem Spieler mit einem Pixel-Ninja schnetzelnd durch die Gegend heizt. Tobi findet es zu schwer und ehrlich gesagt hängen den beiden die grobpixeligen Titel langsam zum Hals raus.


    Beim ebenfalls in Pixel-Anmutung gehüllten Titel Level 22 schleicht Joachim mit der Hauptfigur zum Arbeitsplatz, verkatert und ständig in der Angst von den missliebigen Kollegen für das Zuspätkommen verpfiffen zu werden. Technische Unzulänglichkeiten verhalgeln die Petersilie, wer auf iOS schleichen möchte, sollte das mit Dynamite Jack tun. Die deutsche Produktion Shadow Vamp indes protzt mit 3D-Grafik und innovativem Spielprinzip, allerdings kann sich Tobi nicht mit einem fetten Vampir identifizieren.


    Kurzweiliges Action-Vergnügen beschert den beiden Trouserheart, bei dem ein König seinen gestohlenen Hosen nachjagt. Der Titel ist, wie die beiden ihre Frauen lieben: kurz, bunt, amüsant und ohne Tiefgang. Zum Schluss klemmt sich Tobi noch hinter das Steuer von 2K Drive. Ungünstige Design-Entscheidungen sorgen für einen Fehlstart, doch wenn Tobi nur tief genug unter die Haube schaut, findet er genug, das ihm gefällt. Und natürlich lässt es sich Stammhörer Torben nicht nehmen, die Sendung mit einem Anruf zu unterbrechen. Aus dem Knast… das kommt von zu vielen Apps und zu wenig frischer Luft.


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  • SG017 Auf der Alm da gibt's koa App
    Es ist eine arge Quälerei in den letzten Sommertagen. Tobi von www.appgemeinde.de hängt noch die GamesCom in den Knochen. Joachim von www.stromstock.de ist auf eine Alm geflüchtet. Die Hörer sind die Leidtragenden, wie immer.


    Abgesehen von den Menschenmassen gefiel es Tobi gut auf der GamesCom, an der Joachim leider nicht teilnehmen konnte. Besonders angetan haben es ihm das unter der Obhut von BulkyPix erscheinende Type:Rider, Lone Wolf, eine Mischung aus Spielbuch und rundenbasierter Strategie sowie FIFA 14, dessen für den Touchscreen optimierte Bedienung Tobi lobt.


    Ein weiteres Highlight war für Tobi Galaxy on Fire: Alliances, ein Freemium-Titel von Fishlabs, der die Weltraum-Saga in neue Sphären führen soll. Jüngst hatte Joachim die Hamburger Entwickler besucht und sich mit ihnen lang und breit über Freemium und die Zusammenarbeit mit Apple unterhalten. Nachzulesen in Mac & i, Ausgabe 12 (shameless self plug).


    Während die Freemium-Hater ihre Geschütze in Stellung bringen, hat Joachim sich köstlich mit Plants vs. Zombies 2 amüsiert. Mehrfach betont er selbstverliebt, dass er den Titel ohne einen Cent bezahlen zu müssen durchgespielt hat – auch weil Tobi einfach nicht so gut ist. Der hat sich indes die Zeit mit Pirate Legends TD vertrieben, das Joachim wiederum in einer beispiellosen Hasstirade als einen minderwertigen Klon von Kindom Rush Frontiers abtut.


    Einig sind sich die beiden ungleichen App-Profis in ihrem Urteil über Asphalt 8: Airborne. Gameloft hat ein Filetstück zum Dumpingpreis abgeliefert, das mit Spielwitz begeistert und lohnenswerte In-App Kaufe bietet. Das Wichtigste ist natürlich, dass der Titel geil aussieht. Das kann man von dem schlichteren The Little Galaxy nicht behaupten, mit dem Tobi viel Zeit verbracht hat. Joachim tut den Titel hingegen als einen Klon von Astronut for iPad ab – ohne ihn je angespielt zu haben. Hat0rs gonna Hate!


    Zum missgestimmten Ausklang gibt es zerhackte Würmer. Tobi hat sich nie richtig mit der Worms-Serie anfreunden können und so hat ihn auch auch Worms 3 nicht vom Hocker gehauen. Ähnlich erging es Joachim mit Lumberwhack: Defend the Wild, einem einfallslosen Tower-Defense-Titel, dessen Spielmechanik sehr an Army of Darkness Defense HD erinnert. Nur mit Affen und Kokosnüssen. Irgendwie passend zu Joachim und Tobi. Nur wer ist der dumme Affe und wer die taube Nuss?


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  • SG016 Die mit dem Sommerhit
    Was für ein Einstieg! Der vertrottelte Tobi von www.appgemeinde.de vergisst auf den Aufnahme-Knopf zu drücken und lässt Joachim von www.stromstock.de für die Tonne reden. Beim zweiten Anlauf klappt es dann auch; zudem endlich wieder in angenehm hörbarer Qualität, denn der wer kümmert sich schon um Inhalte?


    Um den Fehlstart inhaltlich zu spiegeln fährt sich Tobi mit Muscle Run einen Kolbenfresser ein. Der Traffic Racer aus Rußland sieht gut aus, aber unter Haube sorgen allerlei Unzulänglichkeiten für getrübte Fahrfreude. Ein Update muss her. Größere Freude bereitete dem Führer der AppGemeinde statt dessen Asterix: MegaBamm, bei dem der animierte Gallier römischen Legionären die Kauleiste lädiert und diese in hohem Bogen durch Luft segeln lässt.


    Spielerisch verwandt ist Knightmare Tower auf das Joachim voll abgeht. Verständlich, denn der Titel ist flach und inhaltsleer und zielt statt dessen auf Egos ab, die Streicheleinheiten bedürfen. Beste Casual-Gaming-Unterhaltung für zwischendurch. Ganz anders das opulente Bloodmasque , bei dem Spieler den Charakteren ihre Gesichter spendieren und auf Vampirjagd gehen. Seit Joachim und Tobi mit ihren Fratzen mitmischen, herrscht strengstes Jugendverbot.


    Etwas verärgert ist Joachim über die iOS-Umsetzung des Xbox-Live-Arcade-Titels Ms. ’Splosion Man. Den Spielspaß trübende In-App-Nerverei und viel zu kleine Spielfiguren trüben das explosive Plattformer-Vergnügen. Mehr Freude hatten Tobi und Joachim mit Rymdkapsel, denn hier konnten die beiden das tun, worin sie am besten sind: anderen Befehle erteilen und hinterher zusehen, wie die Raumstation in Trümmern liegt.


    Mit Prince of Persia – The Shadow and the Flame gehen die beiden auf eine Zeitreise. Optisch ist dem Klassiker sein Alter nicht anzumerken, allerdings lassen alle Steuerungsmethoden sehr zu Wünschen übrig. Abschließend satteln Joachim und Tobi die Hühner und unternehmen einen entspannten Ritt mit A Ride Into the Mountains, für das Tobi sogar die deutsche Übersetzung beigesteuert hat. Klingt verrückt, ist aber so.


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  • SG015 Total verrückte Rollenspiele
    Die Götter müssen verrückt sein! Sie haben sich einen gemeinen Scherz mit Tobi von www.appgemeinde.de und Joachim von www.stromstock.de erlaubt! Durch einen heimtückischen Zauber ist Joachim Tobi und Tobi Joachim. Geschlechterrollen werden transzendiert, Web-Auftritte hinterfragt und am Rande geht es auch um Apps.


    Aller Anfang ist schwer. Joachim musste noch mal los, um Bier für Gasthörer Klaus zu holen, der die ganze Folge im Hintergrund mault. Etwas maulig sind Joachim und Tobi dann anschließend auch, wenn es um Deus Ex: The Fall geht. Die Herren hätten sich in dem atmosphärisch-opulenten Titel intelligentere Gegner gewünscht. Das grafisch statt dessen eher schlichte Futuridium EP punktet mit pumpenden Dubstep-Beats und rasantem Weltraumgeballer.


    Deutlich ruhiger geht es beim betagten Leisure Suit Larry: Reloaded von statten. Das Remake des 25 Jahre alten Adventures leidet unter der Plattheit des Toilettenwitz-Humors. Spritziger ist da schon Sprinkle Islands, bei dem wieder die Feuerspritze im Mittelpunkt steht. Allerdings richtet der Titel sich in der dritten Inkarnation an ein erwachseneres Publikum. Ähnlich verhält es sich mit Bloody Harry, das ob der übertriebenen Cartoon-Gewalt jedoch nicht all zu ernst zu nehmen ist.


    Das vollständig auf Multiplayer ausgelegte Gentlemen! macht sowohl Joachim als auch Tobi Spaß. Aufgrund der räumlichen Entfernung zwischen den beiden muss das erste Duell allerdings bis zur Gamescom warten. Nach kurzer Eigenwerbung für die fantastische Biographie über Joachims bisheriges Leben unterhält man sich über den Puzzler Liquid Sketch. Zum Ausklang feiern Joachim und Tobi das liebreizende Tiny Thief, das für beide ein sicherer Kandidat für einen der vordersten Plätze der Jahresbestenlisten ist.


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  • SG014 Orangen bis der Arzt kommt
    Alles beim Alten. Die alten Muffelköppe Tobi von www.appgemeinde.de und Joachim von www.stromstock.de haben gewohnt schlechte Laune und viel zu viel Freizeit. Los geht das stundenlange Appgeläster – diesmal auf Joachims Seite mit extra viel Lüftergeräuschen. Ist halt schwer, dass Mikro korrekt einzustecken.


    Joachim verbreitet sich eingehend über Limbo das auf iOS wenig von seinem Charme eingebüßt hat und an dem die Jahre recht spurlos vorübergezogen sind. Weniger erbaut ist Tobi über Smooth Operators. Vor allem, weil die Simulation nicht den höchstgeschätzten Titeln von Kairosoft das Wasser reichen kann und weil Tobi schwer von seiner täglichen Arbeit in Callcenter traumatisiert ist.


    Diese negative Stimmung saugt Joachim gerne auf und redet sich über Cover Orange 2 HD und Wo ist mein Micky XL? in Rage. Beide Titel sind eher Level-Packs der Vorgänger und bringen zu wenig, um als vollwertige Fortsetzungen durchgehen zu können. Im Moment größter Verärgerung meldet sich Lieblingshörer Torben zu Wort. Der hat in seinem Bezugsbetreuer Mario einen neuen besten Freund gefunden und eh’ keinen Bock mehr auf iOS und Apps. Tschüss Torben!


    Um aus seiner grauen Welt zu flüchten wird Tobi Landwirt. In der Brettspielumsetzung Agricola kann er binnen 14 Spielzügen nach Herzenslust Kartoffeln pflanzen und seinen Samen verspritzen. Bei Colin McRae Rally indes spritzt nur der Matsch. Joachim fällt dennoch kein besserer Rally-Titel für iOS ein. In analytischer Zweisamkeit kommen die beiden Experten überein, dass EA mit seinem Freemium Racer Real Racing 3 große Teile des Markt-Sumpf trocken gelegt hat.


    Tobi wird wehmütig und heult über das nahende iOS 7. Nur das seinem kindlichen Intellekt entsprechende Toca Builders weiß ihm wieder Lebensfreude zu bescheren. Der Stromstock-Mann hat indes einen nordischen Kollegen eingeworben, der in feinster skandinavischer Zuge Hero of Many bespricht. Man schließt in trauter Übereinkunft, dass es sich bei Greedy Dwarf um ein spielenswertes kleines iOS-Ding handelt, dass jeder mal zocken sollte.


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