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Stromverbrauch Ölradiator: Welche Kosten entstehen bei der Nutzung?


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Beim Heizen mit einem Ölradiator entstehen spürbare Stromkosten. (Bildquelle: IMAGO / STPP / Bildbearbeitung GIGA)

Ein Ölradiator sorgt schnell für Wärme. Das kann in Räumen sinnvoll sein, die keine installierte Heizung haben. Doch wie viel Strom verbraucht ein Ölradiator?

Wie hoch ist der Stromverbrauch eines Ölradiators?

Ein typischer Ölradiator hat eine Leistung von 1,5 bis 2,5 Kilowatt. Das verursacht einen vergleichsweise hohen Stromverbrauch. Als Standardheizung sind diese Geräte eher nicht geeignet, aber als zusätzlicher Wärmespender oder zur Überbrückung eines Heizungsausfalls können sie sinnvoll sein.

Bei einem Ölradiator mit 2 Kilowatt und einem Strompreis von 0,35 Euro pro Kilowattstunde, kostet der Betrieb nach einer Stunde 70 Cent. Nach zehn Stunden sind es schon 7 Euro.

Wie funktioniert ein Ölradiator?

Ein Ölradiator sieht aus wie ein klassischer Heizkörper auf Rollen. Das macht ihn flexibel. Wo eine Steckdose in der Nähe ist, lässt sich das Gerät einsetzen. Zum Einsatz kommen Ölradiatoren oft in Gartenlauben, schlecht isolierten Räumen oder als Ersatz, wenn die Zentralheizung nicht funktioniert.

Die Geräte werden mit Strom betrieben. Als Wärmeträger dient ein spezielles Öl, das im Inneren zirkuliert. Es gibt die Wärme über die Rippen des Radiators langsam und gleichmäßig an den Raum ab, auch noch einige Zeit nach dem Abschalten.

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Wie lässt sich der Stromverbrauch senken?Überlegt euch gut, welche Räume ihr mit einem Ölradiator heizt und vermeidet Dauerbetrieb. Achtet darauf, dass Türen und Fenster geschlossen sind. Nutzt eine Zeitschaltuhr, um die Laufzeiten zu begrenzen. Auch nach dem Abschalten geben die Rippen des Ölradiators noch Wärme ab. Achtet beim Kauf darauf, dass euer Radiator ein Thermostat und Temperaturstufen besitzt, sodass ihr die Leistung anpassen könnt.Heizlüfter: Alternative zum Ölradiator

Für sehr kurzfristige Wärme kann ein Heizlüfter sinnvoll sein. Auch diese Geräte arbeiten mit Strom. Sie erzeugen sofort spürbare Wärme und sind damit schneller als ein Ölradiator, der länger zum Aufheizen braucht.

Allerdings sind Heizlüfter relativ laut und kühlen direkt nach dem Ausschalten wieder ab. Ölradiatoren halten die Wärme auch nach dem Ausschalten und arbeiten geräuschlos.

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