südnordfunk - in Kooperation mit dem iz3w

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südnordfunk - in Kooperation mit dem iz3w episodes

  • südnordfunk #150 - Frauen und Friedensarbeit | Femizide in Mexiko | Protest in der Westsahara

    Was heißt eigentlich Frieden? In Mexiko herrscht offiziell kein Krieg, und doch werden Frauen getötet, ohne dass der Staat ermittelt. In Afghanistan, im Kongo und in Syrien wird über Frieden verhandelt, meist ohne die Frauen, die ihn im Alltag am Laufen halten. Und in der Westsahara gibt es seit über 50 Jahren keinen Frieden, sondern eine Besatzung, über die in Europa kaum jemand spricht. Die Sendung fragt, wer darüber entscheidet, was Frieden ist, und was er für die bedeuten würde, die nicht gefragt werden.

    Die einzelnen Beiträge:

    1 hr
  • Radio Nefzawa - dans le sud de la Tunisie

    Dans le sud de la Tunisie, les médias sont rares, car les médias publics se concentrent sur les grandes villes. Radio Nefzawa est née de ce manque. Lancée après la révolution de 2012 comme projet bénévole en ligne, elle est aujourd’hui un pôle médiatique de 25 salariés à plein temps. Elle comprend une académie des médias agréée par l’État, un département de production et un pôle événementiel. Elle gère aussi « Hosh », un lieu qui réunit studio, produits régionaux, restauration et hébergement.

    15 min
  • Spatial Justice: Landkonflikte spielen in Chile und Südafrika eine wichtige Rolle für den sozialen Frieden

    In Chile und Südafrika prägen koloniale Enteignungen und gewaltsame Vertreibungen bis heute, wem Grund und Boden gehören. Weil Südafrika sich um Landreformen bemüht, planen die USA Sanktionen. Südafrikanischen Staatsbürger*innen, die das Gesetz zur Landreform verabschiedet haben – oder umsetzen – sollen Visa entzogen werden. Pretoria bezahle den Preis dafür, auf den Protest der USA nicht einzulenken, schrieb US-Botschafter Bozell in der Zeitung Daily Maverick. Daraufhin bestellte Südafrikas Außenministerium den Botschafter ein. In Chile kämpfen die Mapuche seit 450 Jahren um ihr Land.

    13 min
  • »Primär kämpfen wir gegen strukturelle und politische Gewalt«

    Frieden – was bedeutet das eigentlich? Ist Frieden nur die Abwesenheit von Gewalt, oder gehört dazu auch gesellschaftliche Veränderung? In Delhi setzen sich Studierende gegen Diskriminierung, Korruption und politische Gewalt ein. Mit den Cockroach Protesten wird die Frage von Gewalt und Gewaltlosigkeit für einen gesellschaftlichen Frieden neu gestellt.

    14 min
  • Für gesellschaftlichen Frieden in Kambodscha, Indien, Chile, Südafrika

    Die Beiträge unserer Magazinsendung blicken auf Gesellschaften im Wandel: In Indien macht eine ungewöhnliche Jugendbewegung mit Kakerlaken-Masken gegen den enormen Druck im Bildungssystem mobil. Was bedeutet Frieden für sie? Und in Kambodscha geht es um die schwierige Erinnerungsarbeit nach der Herrschaft der Roten Khmer – und darum, wie eine junge Generation mit der Vergangenheit umgeht. Das Konzept von Spatial Justice steht im Zentrum der Kämpfe um Land in Chile und Südafrika – räumliche Gerechtigkeit hat eine gewichtige Rolle für den sozialen Frieden.

    1 hr
  • Erinnerungsarbeit gegen das Vergessen der Genozid-Verbrechen der Roten Khmer

    Vor 20 Jahren nahm das Rote Khmer Tribunal seine Arbeit auf. 2025 war ein wichtiges Gedenkjahr in Kambodscha. Die drei zentralen Erinnerungsorte an den Genozid der Roten Khmer wurden in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen: Tuol Sleng S-21, Choeung Ek und das ehemalige M-13-Gefängnis. Orte, an denen die Verbrechen eines der weltweit umfassendsten Genozide verübt wurden. Wichtiger noch ist die konkrete Friedensarbeit vor allem auch mit jungen Menschen, die bis heute vor der Frage stehen: Wie kann man vergeben, ohne zu vergessen?

    16 min
  • The Syrian peace organization Swaadna

    Since the fall of the Assad regime in December 2024, Syria has been in a fragile transitional phase. Transitional President Ahmed al-Sharaa, former leader of the Islamist militia Hay'at Tahrir al-Sham, suspended the old constitution and has since governed with an interim government. A transitional constitution came into force in March 2025, and an appointed parliament has been in place since October 2025.

    37 min
  • Die Syrische Friedensorganisation Swaadna

    Seit dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 befindet sich Syrien in einer fragilen Übergangsphase. Übergangspräsident Ahmed al-Sharaa, ehemaliger Anführer der islamistischen Miliz Hay'at Tahrir al-Sham, hat die alte Verfassung ausgesetzt und regiert seither mit einer Interimsregierung. Eine Übergangsverfassung trat im März 2025 in Kraft, seit Oktober 2025 gibt es ein ernanntes Parlament.

    19 min
  • Gespräch mit Tobias Lambert

    Im Sommer 2026 machte die US-Regierung unter Donald Trump noch einmal deutlich, dass sie die Monroe Doktrin fortsetzen will. Mit dieser hatten die USA 1823 ihren hegemonialen Anspruch auf Lateinamerika formuliert (Trump selbst spricht in Anlehnung an seinen Vornamen von der „Donroe-Doktrin“…). Bereits jetzt nehmen die USA in Lateinamerika Einfluss auf Wahlen und verstärken ihre militärische Präsenz im Pazifik und der Karibik. Nach Angriffen auf vermeintliche Drogenboote folgte im Januar 2026 die Entführung von Venezuelas Staatschef Nicolas Maduro.

    16 min
  • Freiwillige aus dem Globalen Süden im Spanischen Bürgerkrieg

    Vor 90 Jahren, am 17. Juli 1936 putschten rechte Militärs unter Franco gegen die Zweite Spanische Republik – der Beginn eines Krieges, der zum Vorboten des Zweiten Weltkriegs wurde. Auf der einen Seite marokkanische Kolonialtruppen, die „Regulares", sowie deutsche und italienische Faschisten. Auf der anderen Seite Arbeitermilizen, die Internationalen Brigaden – zehntausende Freiwillige aus aller Welt, die nach Spanien kamen, um die Republik zu verteidigen.

    17 min

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