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Superfly Redakteurin Amelie Sztatecsny im Gespräch mit Milena Czernovsky & Lilith Kraxner, den Macherinnen des Spielfilms "Beatrix", der bei der diesjährigen Viennale seine Österreich-Premiere feiert. (superfly.fm)
Radio Superfly's Album der Woche
Titel: Grapefruit Season
Artist: James Vincent McMorrow
Label: Sony Music International
Diese Form der Musik kennt keine Saison. Der irische Singer/Songwriter James Vincent McMorrow hat die dunkle Zeit der Lockdowns genutzt, um seine Musik und vor allem seine Skills weiter reifen zu lassen. Es wurde eine erfolgreiche Ernte: „Grapefruit Season“ erschienen auf Sony Music International.
Musik ist ein Balanceakt. Mal erscheint sie als zu anspruchsvoll, dann wiederum wird sie als zu leichte Kost beschrieben. McMorrow füllt die klaffende Lücke auf. Auf seinem fünften Album hält er weiterhin die Balance zwischen virtuosem Folk, Pop und R&B.
Diese Genre Gratwanderung hört man besonders bei folgenden Titeln heraus: „Gone“ und „Planes In The Sky“. Während Mc Morrow in „Gone“ mit sommerlich leichten R&B Beats zum Tanzen auffordert, bedient er sich in „Planes In The Sky“ an Sprechgesang und Zwischenrufen – derzeit sehr beliebt im Pop.
Fest steht: Wir sind auf den Geschmack gekommen. Es ist diese süße Leichtigkeit in James Vincent McMorrows Falsett, die in „Grapefruit Season“ besonders gut zur Geltung kommt. Hört selbst.
Musikredaktion
Anspieltipps der Musikredaktion:
(superfly.fm)
Radio Superfly's Album der Woche
Titel: See You
Artist: Leela James
Label: BMG
Es gibt Artists, die muss man einfach am Schirm haben – die sollte man sich unbedingt anschauen bzw. anhören. Die Amerikanerin Leela James ist eine davon. Als Künstlerin könnte sie sich einfach auf das Kaliber ihres Gesangs verlassen. Tut sie aber nicht. Mit kühner Authentizität präsentiert die sie nun ihr Album „See Me“.
Auf „See Me“ erforscht Leela James erstmalig auch neue Stilelemente. Mit vielen elektronischen Samples ist es vielleicht die bisher experimentellste ihrer Platten. Der Opener "Break My Soul" enthält einen Rap von Mumu Fresh, und auf dem Downtempo-Stück "Trying to Get By" singt Leela James zu bedrohlichen Gitarren über die scheinbare Unmöglichkeit, von einem Tag auf den nächsten durchzukommen - während mehrere Schichten von Overdub-Vocals zustimmend krächzen.
Es ist die Bandbreite ihrer Stimme, die weit über technische Aspekte hinausgeht. Problemlos spielt Leela James mit Funk, Blues und allem, was dazwischen liegt. Ihr Revier ist und bleibt jedoch Soul und R&B, wobei sie die alte und neue Schule gleichermaßen beherrscht.
Nach fast zwei Jahrzehnten im Geschäft hat sich auch Leela James verändert, aber im Positiven. Die Essenz, ihr Signature Sound, ist derselbe geblieben. Erschienen auf BMG.
Musikredaktion
Anspieltipps der Musikredaktion:
(superfly.fm)
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