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Radio Superfly's Album der Woche
Titel: Small Changes
Artist: Michael Kiwanuka
Label: Polydor UK / Universal Music
Sanfte, aber kraftvollen Klänge, die gibt es von ihm - Michael Kiwanuka. Sein neuestes Album, „Small Changes“, führt uns einmal mehr in die Welt eines Künstlers, der es versteht, Emotionen in zeitlose Musik zu übersetzen. Kiwanukas unverwechselbare Stimme, seine tiefen Texte und seine fein abgestimmten Arrangements sind ein wahrer Genuss für alle Soul-, Funk- und Folk-Liebhabenden.
Produziert von Danger Mouse und Inflo, zeigt sich Kiwanuka auf diesem Album von seiner intimen Seite. „Small Changes“ reflektiert persönliche Erfahrungen – darunter die Vaterschaft – und verschmilzt sie mit musikalischen Einflüssen von Gene Clark bis Sade. Reduzierter und fokussierter als zuvor, bleibt der Sound dennoch genauso tiefgründig. Streicher, funkige Grooves und klare Gitarren begleiten Geschichten von Liebe, Dankbarkeit und Verletzlichkeit. Songs wie ‚Rebel Soul‘ oder 'Floating Parade’, zeigen die subtile Balance zwischen Reduktion und Tiefe.
Michael Kiwanuka hat auch mit „Small Changes“ wieder einmal bewiesen, welche Bereicherung er für die Musikwelt ist. Ein Album, das man nicht einfach hört, sondern fühlt – perfekt für die ruhigen Winterstunden.
Anspieltipps der Musikredaktion:
Millionen von Kindern sind weltweit von Armut, Krieg, Naturkatastrophen oder Missbrauch betroffen. Auch in Österreich gibt es noch immer Kinder, die unter schwierigen Bedingungen leben, sei es aufgrund von Armut, Bildungsungleichheit oder Gewalt. Der Internationale Tag der Kinderrechte soll uns daher daran erinnern, wie wichtig es ist, diese Rechte aktiv zu schützen und die Lebensbedingungen von Kindern weltweit zu verbessern.
Zahlreiche Organisationen und Initiativen wie Unicef und Co. setzen sich für die Rechte der Kinder ein, etwa durch Schulprojekte, Diskussionen und Veranstaltungen. Ein wichtiger Aspekt der Kinderrechtskonvention ist nämlich das Miteinbeziehen von Kindern und Jugendlichen in Entscheidungen. In Österreich gibt es bereits Ansätze, Kinder in politische und gesellschaftliche Prozesse einzubeziehen. Zum Beispiel durch das Kinder- und Jugendparlament oder die regelmäßige Befragung von Jugendlichen zu wichtigen gesellschaftlichen Themen.Der 20. November soll uns alle dazu anregen, über die Bedeutung der Kinderrechte nachzudenken und Verantwortung zu übernehmen. Es liegt an uns, sicherzustellen, dass jedes Kind – egal in welchem Teil der Welt – die Chance auf ein sicheres, gesundes und selbstbestimmtes Leben hat.20. November - Internationaler Tag der Kinderrechte. Denn wie man so schön sagt, die Kinder von heute sind die Gesellschaft von morgen.
Mehr hört ihr nur, wenn ihr reinhört!
Dabei sorgen politisch motivierte Fake News und die wachsende Skepsis gegenüber der Wissenschaft für zusätzliche Herausforderungen. Aus dieser Besorgnis heraus entstand ihr Wunsch, durch Vernetzung, Bildung und Expertise einen positiven und nachhaltigen Weg in die Zukunft zu gestalten. Um Gleichgesinnte zu finden, haben die beiden zahlreiche Gespräche geführt und kreative Ideen entwickelt.
Was zunächst als reine Informationsveranstaltung unter dem Namen KISS THE GLOBE begann, entwickelte sich schnell weiter. Es wurde deutlich, dass ein leichterer und positiverer Zugang zur Wissensvermittlung im Bereich Klimathemen notwendig ist. So entstand die Idee, eine passende Location zu finden, und was würde besser passen als das Globe Wien? Nach einer begeisterten Zusage des Managements begann die Zusammenarbeit mit dem Kabarettisten Werner Brix, um ein innovatives Konzept zu erarbeiten. Das Ergebnis: Ab November 2024 wird es jährlich ein Wochenende geben, an dem Kabarettistinnen und Expertinnen zusammenkommen, um Jung und Alt mit einer Kombination aus Humor und fundiertem Wissen einen entspannten Weg zu einer nachhaltigen Zukunft aufzuzeigen.
Denn wer könnte Wissen unterhaltsamer vermitteln als – genau – Kabarettist:innen? Ein Konzept, das begeistert! Gerald Travnicek sprach hierzu mit Werner Brix und Dr. Stephanie Kail.
Radio Superfly's Album der Woche
Titel: A Lover Was Born
Artist: Kelly Finnigan
Label: Colemine
Es gibt wenige Stimmen, die einen so packen und mitreissen können, wie die von Kelly Finnigan. Der Monophonics Frontman begeistert seit vielen Jahren und hat schon mit seinem letzten Album eine internationale Fanbase aufbauen können. Nun hat er mit „A Lover Was Born“ die Latte so hoch gelegt, dass springen längst nicht mehr ausreicht. Wir fliegen hier in den absoluten Soulhimmel.
Finnigan findet, es gibt nichts Besseres, als Platten zu machen. Wir stimmen zu. Diese Leidenschaft für einen Sound, den viele als Retro, ich selbst aber als zeitlos beschreiben möchte, reisst mit. Geschrieben in Kalifornien, Ohio und Staten Island hat Kelly Finnigan hier mit alten Freunden zusammengearbeitet. Da wären etwa Max und Joe Ramey der Band Ironside, oder Jimmy James von Parlor Greens oder Joey Crispiano von den Dap Kings, um nur einige wenige zu nennen. Mehr als nur Freunde.
Mit dem Label Colemine hat man dann auch noch den perfekten Partner gefunden, um die Platte herauszubringen. Neben Daptone, sicher das Non Plus Ultra für diese Musik. Hier wird die Liebe zu Soul in jedem Tempo greif- und hörbar. Große Gefühle bei den Balladen, große Energie bei den R&B Stompern. Die Stimme stets rau und erdig, Vergleiche zu Otis Redding oder David Ruffin sind hier keine Übertreibung. Dazu die trockenen mit leichtem Hall angereicherten Beats, die bald auch in die Samplingmaschinen einiger Rapper finden werden.
Soulmusic will never die. Hier lebt sie wie selten zuvor.
Anspieltipps der Musikredaktion:
Radio Superfly's Album der Woche
Titel: Soft Focus
Artist: Joel Sarakula
Label: Legere Recordings
Immer Retro, dabei aber niemals gestrig. Der Australier Joel Sarakula, der über London auf Gran Canaria gelandet ist, macht mit seinem neuen Album „Soft Focus“ dort weiter, wo er beim letzten aufgehört hat. 12 mitreissend melodische Songs für eine bessere Welt. Willkommen im "Soft Focus".
Sarakula hat seinen Sound gefunden, und der wurde in den 70ern groß. Als Soft Rock auf Sonnenuntergänge in Los Angeles oder San Francisco traf und zum Yachtrock avancierte. Auf dem aktuellen Album mischen sich erneut und sehr gekonnt Einflüsse aus Soul, Funk und Indie dazu. Dass er für einige Tracks auch Wahllondoner Shawn Lee dazugeholt hat, der ebenfalls dem Sound der amerikanischen Westküste der 70er viel abgewinnen kann ist kein Zufall. Die erste Single ist von ihm koproduziert.
Ein Sound, der einem nicht wehtun will, der einem eine gewisse Leichtigkeit aufzwingt, mit Texten, die nonchalant aus dem Leben erzählen. „Soft Focus“ ist eigentlich ein perfektes Album für die Mitte einer Karriere. Nun, Joel Sarakula wird uns noch viele Alben präsentieren. Der Weg ist der Richtige. Und das Erbe von Leuten wie Boz Scaggs, Ned Doheny oder Michal Franks schon lange angetreten.
Leichtfüßiger AOR Sound für eine schwere Zeit. Joel Sarakula „Soft Focus“ ist auf dem Hamburger Label Legere Recordings erschienen.
Anspieltipps der Musikredaktion:
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