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Radio Superfly's Album der Woche
Titel: Born In The Wild
Artist: Tems
Label: RCA Records / Since 93’
Das ist sie - Tems. Die aus Nigeria stammende Temilade Openiyi ist Sängerin, Songwriterin und Produzentin. Ihre Musik bewegt sich im zeitgenössischen R&B, Pop und Afrobeat. Bisher durften wir schon zwei EPs und eine Reihe an Singles der Künstlerin genießen und nun ist es endlich da - ihr Debüt-Album „Born in the Wild“, erschienen auf RCA Records. Bereits vorab wurde die Single „Love Me JeJe“ veröffentlicht, was übersetzt so viel wie „Liebe mich sanft“ bedeutet.
Seit Tems 2018 ihren ersten Song veröffentlichte, machte sie sich nach und nach einen bedeutenden Namen in der Branche. Sie arbeitete unter anderem mit Drake und Rihanna zusammen und war die erste afrikanische Künstlerin, die die Billboard Hot-100-Charts anführte. In ihrem nun veröffentlichten Debüt-Album, „Born In The Wild“, steckt nicht nur bewährter Tems-Sound, sondern auch viel Heimat, Kindheit und Leidenschaft.
Fans lieben Tems nicht nur für ihr Gesangs-Talent, sondern schätzen sie auch für ihre bodenständige, natürliche Art, sowie als stolze Repräsentantin Nigerias in der Musikbranche.
Anspieltipps der Musikredaktion:
Radio Superfly's Album der Woche
Titel: Go Big or Go Home
Artist: Moonlight Breakfast
Label: Moonlight Breakfast Records
Moonlight Breakfast begleiten wir seit ihren Anfängen im Jahr 2011. Beim Duo aus Bukarest, das mittlerweile in Österreich lebt, ging es rasant voran. Ihr erstes größeres Konzert war seinerzeit das Warm Up für Jamiroquai, vor 35.000 Zuschauern. Seither ist viel passiert. Dieser Tage legen sie ihr 4t. Album vor. "Go Big Or Go Home" zeigt Bazooka und Chrissie von ihrer verträumt poppigen Indie Seite. Und man kann eines sagen, Go Big.
Auf dem Album geht es um Zwischenmenschliches. Sei es das Gefühl, das man bekommt, wenn man sich in jemanden verliebt, und die emotionale Tiefe und Intensität der Verbindung, die etwa im Song "Dancing (Like Nobody's Watching)" zum Ausdruck kommt. Oder das ermutigende Gefühl und das erstaunliche Selbstvertrauen, das sich einstellt, wenn man sich selbst liebt wie in "Big Girl". Oder die Fähigkeit, den Wert von etwas oder jemandem zu erkennen und zu schätzen, bevor er weg ist, wie in "Rosy Cheeks" und dem unvermeidlichen "We're Done", wenn wir das nicht erkennen.
Nach dem Erfolg ihres letzten Albums, das in den USA die Top 100 der I-Tunes Charts erreichte, legen Moonlight Breakfast jetzt also nach. Und wie. Gefühlvoll, verträumt ungemein funky und manchmal auch an Filmmusik erinnernd. Go Big Or Go Home ist auf dem eigenen Moonlight Breakfast Records erschienen.
Anspieltipps:
Radio Superfly's Album der Woche
Titel: TYLA
Artist: Tyla
Label: FAX Records/Epic Records/Sony Music Entertainment
Die in Kapstadt geborene Sängerin Tyla wird in der Branche mittlerweile gerne als „Queen of Popiano“ bezeichnet. Die 22-jährige ist eine der Aufsteigerinnen in der Musikszene der letzten Jahre, mit Hit-Songs wie „Getting Late“, oder dem Social-Media Hype-Song „Water“. Die Künstlerin veröffentlichte im März dieses Jahr ihr Debüt-Album „TYLA“. Der Sound kombiniert Elemente aus Contemporary R&B, Pop, Afrobeats und ihrem Stamm-Gerne Amapiano.
Hinter dem Debüt-Album der Sängerin steckt ein aufwendiger und langer Schaffensprozess. Über zweieinhalb Jahre fanden Aufnahme-Sessions in sieben Ländern statt. Dabei kollaborierte sie mit Artists wie Tems, Gunna oder Travis Scott. Insgesamt umfasst die Trackliste 14 Songs und durchwandert alle sanften, weichen und melodischen Klänge des Popianos, wie sie es selbst beschreibt.
Tyla ist außerdem die jüngste afrikanische Künstlerin bisher, die einen Grammy erhielt. Mit ihrem Debüt-Album „TYLA“ setzt sie ihren ersten wichtigen Meilenstein und repräsentiert damit gebührend ihr Heimatland und ihr musikalisches Talent.
Anspieltipps:
Das Wort „Amapiano“ ist ein Zulu- oder Xhosa-Wort und bedeutet übersetzt so viel wie „Die Klaviere“. Das Gerne schlängelt sich durch Deep House, Jazz oder Lounge-Musik und zeichnet sich durch Synthesizer und breite Basslinien aus. Mehr hört ihr nur, wenn ihr reinhört!
Radio Superfly's Album der Woche
Titel: Eon
Artist: Pete Philly & Perquisite
Label: Unexpected Records
Duos im Hip Hop, das funktioniert einfach. Eingespielte Teams die sich ergänzen. Der eine mit den Beats, der andere mit den Rhymes. Pete Philly & Perquisite haben von 2005 bis 2007 mit den Alben Mindstate, Remindstate und Mystery Repeats die holländische Hip Hop Szene auf der internationalen Landkarte positioniert. 2009 haben sie sich getrennt. Nun sind sie wieder zurück. 15 Jahre später.
Wenn man sich 15 Jahre Zeit lässt, um wieder gemeinsam zu arbeiten, dann stellt man sich Fragen. Wie macht man weiter, so wie gehabt oder ist es ein Neubeginn? Auf dem neuen Album Eon ist es irgendwie beides. Modernisiert wurde das Nötigste. Die Drumsounds sind größer, die Melodien sind verspielt. Mal tauchen Bläser auf, dann E Gitarren, oder Streicher. Vielseitig auf der einen, Retro auf der anderen Seite.
Immer wieder taucht neben gängigen Einflüssen wie Soul und Jazz auch Reggae auf, stellenweise weiß man auch wie R&B im Jahr 2024 klingt. Pete Philly & Perquisite wollten das Rad nicht neu erfinden. Warum auch? Sie waren vor bald 20 Jahren gut, und sind es immer noch. Für Freunde eines abwechslungsreichen Rap Albums eine absolute Empfehlung. Eon ist auf Unexpected Music erschienen.
Anspieltipps der Musikredaktion:
Radio Superfly's Album der Woche
Titel: The Loop
Artist: Jordan Rakei
Label: Decca / Verve Forecast
Eigentlich galt er viele Jahre als der Bedroom-Pop Producer schlechthin. Doch das ist Geschichte. Der aus Brisbane in Australien stammende und in London lebende Jordan Rakei hat mit seinem neuen Album das Schlafzimmer endgültig verlassen, und erweitert seinen Sound um schmucke Synthesizer-Flächen und Chöre. Vom Bedroom-Pop zum Soulboy für die großen Clubs.
Der Grammy nominierte Multiinstrumentalist, Sänger, Produzent und Songwriter hat sich auf seinem fünften Studioalbum auf eine Reise in seine Psyche begeben. Seine emotionale Entwicklung verarbeitet er ebenso, wie persönliches Wachstum und die Konflikte innerhalb der Familie. Ein sehr emotionales Album, das die typisch wackelige Stimme Rakeis mit E Piano, Gitarre, Streichern und Orchester zusammenbringt. Kleinlich ist der Musiker nicht. Zu seiner 9-köpfigen Band gesellen sich gerne 16 Mitglieder eines Streicherorchesters.
„The Loop“ ist Rakei's bisher ausgereiftestes Werk, das einen Künstler präsentiert, der stets neugierig war und ist. Und auch einige Balladen tun dem Wahl-Londoner gut. Der Titel des Albums bezieht sich dabei auf den Zyklus des Lebens, ein Kind zu sein, dann Kinder zu haben und die Beziehung, die man zu seinem inneren Kind hat. Jordan Rakei – "The Loop" ist auf Decca erschienen.
Anspieltipps der Musikredaktion:
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