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Radio Superfly's Album der Woche
Titel: "Have a nice day!"
Artist: Aaron Taylor
Label: Edenic Records
Take it easy, manchmal ist das einfacher gesagt als getan. Bei den alltäglichen Routinen, die einen manchmal zu Schaffen machen, sollte man aber zumindest versuchen, optimistisch zu bleiben. Den Soundtrack dafür liefert der britische R&B Sänger Aaron Taylor mit seinem Album „Have a nice day“.
Wobei es streng genommen kein Album ist, sondern eine Extended Version seiner „Have a nice day“ EP. Zu den fünf bereits veröffentlichten Tracks kamen noch 4 weitere dazu. Darunter auch eine Kollaboration mit Kota The Friend. Und auch in diesem Song geht es darum, auf seiner Spur im Leben zu bleiben. Lass dich nicht ablenken, und schon gar keine schlechte Laune machen.
Bei der Entstehung der Plattte war bei Aaron Taylor unbewusst der Wunsch da, einfach nur zu musizieren. Nach der Pandemie, nach den Pausen. Das Leben Tag für Tag zu genießen. Ohne Druck und mit einem Leitspruch, das Leben und sich selbst nicht ständig allzu ernst zu nehmen. Aaron Taylor – "Have a nice day!" ist auf Edenic Records erschienen.
Musikredaktion
Anspieltipps:
Geschätzte 50 Millionen Exemplare sind bis heute über die Ladentheke gegangen. Zu Weihnachten 1941 stellt Bing Crosby den Song erstmals der Öffentlichkeit vor. 1942 wird er dann im Studio aufgenommen und veröffentlicht. Ab Herbst 1942 erreicht White Christmas Platz 1 der US-Pop-Charts und hält diesen für ganze 11 Wochen. Im Winter 1945 und 47 erreicht der Song erneut die Spitze der Charts. Dieser Erfolg hat dabei auch mit dem Erscheinungsdatum zu tun. Die Menschen haben genug von Krieg und Ängsten. Sie sehnen sich nach Frieden, nach Liebe - nach Weihnachten. Crosbys Bariton Stimme wirkt beruhigend. Und der Songtext erzeugt positive Gefühle.
Sieht man sich die Entstehungsgeschichte an, grenzt der Riesenerfolg trotzdem an ein Wunder. Denn der Song wurde, so heißt es, in gerade einmal 18 Minuten aufgenommen. Und der begnadete Komponist Irving Berlin konnte weder Noten lesen noch schreiben. Doch mit dem richtigen Assistenten an seiner Seite, stellt das kein Problem dar. Anfang Jänner 1940 stürmt der eigentliche Langschläfer Berlin frühmorgens in sein Büro in Manhattan und präsentiert seine neue Idee seinem Assistenten Helmy Kresa, der das Lied in Notenform bringt. Berlin meint schon damals, selbstbewusst wie er war: “Es ist nicht der beste Song den ich jemals geschrieben habe, sondern der beste Song den jemals jemand geschrieben hat.” Als Crosby den Song später zu hören bekommt, soll er geantwortet haben: „Darüber brauchst du dir keine Sorgen zu machen.“ Der Erfolg soll ihnen Recht geben.
Wer aber keine Lust auf klassische Weihnachtssongs wie diesen hat, naja, der ist bei uns richtig aufgehoben. Mehr hört ihr, wenn ihr reinhört.
Radio Superfly's Album der Woche
Titel: "Halo"
Artist: Bakar
Label: Epic/Sony
Einen Hit schreiben, das Ziel vieler Musikerinnen und Musiker. Eigentlich hätte der Song „Hell N Back“ das Zeug dazu gehabt. Immerhin galt der Londoner Bakar in der Szene bereits vor 4 Jahren, als der Song erschien, als Wunderkind. Irgendwie wollte es aber nicht sein. Ein Achtungserfolg, mehr nicht. Am Song kann es nicht liegen, und so findet er sich auf Bakar's drittem Album wieder.
Wenn man versucht die Musik von Bakar zu beschreiben, kommt man von einem zum Nächsten. R&B ist ein guter Ausgangspunkt um Indie Rock zu erwähnen, wir hören Hip Hop und Bedroom Pop, Neo Soul und immer wieder eine kratzige Gitarre. Und doch gehört alles zusammen. Bakar lässt keine Zweifel an seiner Herkunft London und den Einflüssen aufkommen.
Im Vergleich zu den Vorgängern hat Bakar hier einen deutlicheren Fokus auf Gitarrensounds und einmal mehr seiner unsagbar lässigen Stimme, die manchmal so wirkt, als ob er singt, während er sich ein English Breakfast zubereitet. Möglich wäre das, absichtlich sowieso. Spazieren wir im Regen durch Camden und nehmen die Musik von Bakar dazu. Und dann, plötzlich, kommt ein Sonnenstrahl durch die Wolkendecke. Bakar „Halo“ ist auf Epic Records erschienen.
Musikredaktion
Anspieltipps:
Hell N Back
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