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Radio Superfly's Album der Woche
Titel: I’ve Tried Everything But Therapy (Part 1)
Artist: Teddy Swims
Label: Warner Records
Der amerikanische Singer/Songwriter Teddy Swims, ehemals als Theodore Sinks bekannt, hat nun sein Debutalbum „I’ve Tried Everything But Therapy (Part 1)“ veröffentlicht. Obwohl sich die Theatralik des Titels klar durch die Songs zieht, schafft es Teddy Swims hier die Leichtigkeit in seiner Stimme und im Sound zu bewahren.
Mit einer Reihe von EPs und Singles hat sich der Sohn eines Pastors über die letzten Jahre in die Herzen der HörerInnen gesungen. Bekannt wurde er aber bereits davor. Mit Coverversionen auf Youtube, in denen er von Micheal Jackson bis Lewis Capaldi, ein Vielzahl an Songs coverte. Und Teddy Swims schafft die Balance zwischen gefühlvollem und druckvollem Sound.
In den letzten 4 Jahren hat Teddy Swims viele Stunden damit verbracht, sein Handwerk zu verfeinern. Mit dem aktuellen Album lässt er die HörerInnen aber auch an seiner persönlichen Reise der Selbstfindung und des Wachstums teilhaben. Und das zwischen den Stilen. Ganz mühelos vermittelt er zwischen Pop, R&B, Soul und Hip-Hop.
Der Zusatz “Part 1” lässt schließlich darauf schließen, dass noch weitere Abschnitte folgen werden. Ob Teddy Swims die Therapie bis dahin ausprobiert haben wird, ist unklar. Klanglich ist er aber bereits jetzt mehr als therapeutisch. Teddy Swims – "I’ve Tried Everything But Therapy" ist auf Warner Records erschienen.
Die Schaukel steht am Meer und ist über Generationen hinweg einer jener magischen Plätze, denen man wichtige Momente des Lebens anvertraut. Kinder wachsen hier heran, schließen Freundschaften, entzweien sich, träumen von der Zukunft, haben Sorgen, werden erwachsen und geben wiederum ihre Geschichten an ihre Kinder weiter.
Radio Superfly's Album der Woche
Titel: Rêverie
Artist: Les Imprimés
Label: Big Crown Records
Mitreißend, ätherische Klänge - Morten Martens ist der Mann hinter Les Imprimés. Geboren, aufgewachsen und arbeitend in Kristiansand, Norwegen, verhält er sich nach außen ganz unauffällig, während er an seiner höchst ansteckenden und einzigartigen Musik bastelt. Mit "Rêverie" erscheint nun das lang erwartete Debütalbum.
Das erste, was einem dabei beim Hören von Les Imprimés auffällt, ist das hohe Niveau. Martens spielt fast jedes Instrument auf den Aufnahmen selbst ein, und kümmert sich auch alleine um die Produktion und das Arrangement.
Es ist sein Sound, sein Fingerabdruck, seine Sensibilität, die es schwer macht, seine Musik zu kategorisieren. Zum Glück ist das auch nicht nötig. Er hat ein Album aus Songs mit unterschiedlichen Energien geschaffen, die gemeinsam eine großartige Platte ergeben.
"Rêverie" ist feinster Soul-Funk im Stile von Khruangbin – wobei Martens mit einem Sound deutlichere Bezüge zu Hip-Hop-Instrumentals herstellt. Darüber hinaus unterscheiet auch die unvergleichbare, skandinavische Sensibilität für Pop-Melodien das Album von seinen Vergleichsgrößen. Erschienen auf Big Crown Records.
Musikredaktion
Anspieltipps:
Radio Superfly's Album der Woche
Titel: Come Around And Love Me
Artist: Jalen Ngonda
Label: Daptone Records
Kurz, bevor die Pandemie COVID 19 die Welt lahmlegt, schmiedet der aus Maryland stammende Songwriter und Sänger Jalen Ngonda Pläne für ein Album. Er, der die Plattensammlung seines Vaters als Kind dazu nutzte, um in eine andere Welt einzutauschen. Neben Blues, Gospel, Rock und Jazz ist da jede Menge Soul dabei, und hier bleibt er hängen. Sein Debutalbum ist an zeitloser Eleganz nicht zu toppen. „Come around and love me“.
Woher kommt dieser Sound der so klingt, als ob in den 60s in den heiligen Motown Studios zu Detroit zu einer Jam-Session geladen wurde. Viele Adressen gibt es nicht, die so authentisch klingen. Wir sind in Brooklyn, in den Hive Mind Studios, und bei den Produzenten Mike Buckley und Vincent Chiarito, die seinerzeit auch Charles Bradley, mit den besten Musikern aus der Daptone Records Familie veredelten. Jetzt also Jalen Ngonda. Ein Glückstreffer.
Jalen Ngonda liebt die Musik des 20. Jahrhunderts, lebt aber im 21. Jahrhundert. Die Gefahr etwas nachzuahmen ist dennoch nicht gegeben. Die Tradition dieser Musik hatte eben nie ein Ende. Nur einen Anfang. Und diese Tradition ist um ein sensationelles Album reicher. Eines der besten Soul Alben des Jahrzehnts ist es auf jeden Fall. Jalen Ngonda, „Come Around And Love Me“ ist auf Daptone Records erschienen.
Musikredaktion
Anspieltipps:
Wusstet ihr, dass Mut Grenzen braucht? Dass Müdigkeit nicht nur eine körperliche Erscheinung ist? Worin sich Zorn und Jähzorn unterscheiden?
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