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Kurz nach dem Start von Surplus saß der Gründer Lukas Scholle im Interview mit einem Kollegen vom Handelsblatt. Der sagte ganz selbstbewusst: Man schreibe aus der Perspektive der Manager und Unternehmenseigentümer. Lukas will mit Surplus eine andere Perspektive einnehmen. Auf der LABOR.A 2026 der Hans-Böckler-Stiftung erklärt er, warum es ein Wirtschaftsmagazin aus Sicht der Mieter und Beschäftigten braucht und was er unter Wirtschaftsdemokratie versteht.
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Kapitel:
00:00 – Intro
00:20 – Sachsen-Anhalt und die Angst vor steigenden Preisen
02:01 – Warum es Surplus gibt
04:52 – Warum ein Printmagazin
06:24 – Die Interessen der großen Mehrheit
09:50 – Wie unabhängig ist Wirtschaftsjournalismus?
13:16 – Das Beispiel Spanien
16:06 – Wirtschaftsdemokratie
20:00 – Tom Krebs und die Vergesellschaftung
23:35 – Raus aus der Bubble
26:01 – Outro
Aufzeichnung: Hans-Böckler-Stiftung, LABOR.A 2026, Moderation: Dr. Julia Kropf
Collage: Surplus, Material: Surplus Magazin, Forschungsstelle Arbeit der Zukunft Hans-Böckler-Stiftung/LABOR.A
#lukasscholle #handelsblatt #wirtschaftsjournalismus #wirtschaftsdemokratie #medien #labora #hansböcklerstiftung #wirtschaftspolitik #wirtschaft #surplus
Zohran Mamdanis Zustimmungswerte in New York sind seit seinem Amtsantritt von rund 40 auf über 60 Prozent gestiegen. Am 20. September wird auch in Berlin gewählt, mit der Chance auf das erste linksgeführte Rot-Rot-Grün der Stadt. Adam Tooze erklärt, was Mamdanis Erfolg ausmacht und was eine progressive Berliner Regierung davon lernen könnte.
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Collage: Surplus, Material: IMAGO / ZUMA Press
Der renommierte Ökonom Tom Krebs spricht sich in der aktuellen Surplus-Ausgabe zum Thema Wohnen für die Vergesellschaftung großer Wohnkonzerne aus. Das Besondere dabei: Er argumentiert nicht mit Marx, sondern mit Nachfrageeffekten. Adam Tooze ordnet in dieser Folge Krebs' Argumentation ein. Und er nimmt den Artikel zum Anlass, um über die Vergesellschaftung in Deutschland zu sprechen. Die ist laut Grundgesetz nämlich möglich, der Artikel wurde aber (noch) nie genutzt.
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Kapitel:
00:00 – Intro: Vergesellschaftung in Berlin und die neue Mieten-Ausgabe
01:10 – Tom Krebs: Ein Top-Ökonom für die Vergesellschaftung
04:54 – Wien vs. Berlin: Warum Neubau allein nicht reicht
06:22 – Eigentum ist nicht heilig: Schumpeter und die kreative Zerstörung
09:45 – Artikel 14 und Artikel 15: Der Unterschied im Grundgesetz
12:38 – Investoren-Mythen und BlackRock bei Vonovia
16:00 – Die Drohung mit dem Kapitalabzug
18:35 – Location, Location, Location: Wem der Mehrwert gehört
20:47 – Ausblick: Rot-Rot-Grün und der Widerstand
22:03 – Outro
Collage 01: Surplus, Material: Doro Zinn, IMAGO/SOPA Images
Collage 02: Surplus, Material: IMAGO/Sven Ellger, Hannes Woidich/Joko
Collage 03: Surplus, Material: Doro Zinn, IMAGO/SOPA Images
#vergesellschaftung #enteignung #vonovia #deutschewohnen #mieten #berlin #blackrock #adamtooze #wirtschaft #surplus
Fast zwei Drittel der Arbeiter in Sachsen-Anhalt haben AfD gewählt, vor fünf Jahren war es ein Drittel. Das Wahlprogramm der Partei kostet mindestens 1,6 Milliarden Euro im Jahr, gegenfinanziert sind davon weniger als zehn Cent pro Euro. Und Ulrich Siegmund bedankt sich am Wahlabend bei Friedrich Merz für dessen Wahlkampf. Für Patrick Kaczmarczyk ist das kein Widerspruch, sondern die Logik einer Politik, die seit sechs Jahren Krise verwaltet: Die AfD braucht keine Lösungen, solange die anderen keine liefern. Er erklärt, warum die Partei ohne eigene Mehrheit in der bequemsten Position ist, wer von ihren Steuerplänen tatsächlich profitiert und was die Union mit ihren Bürgergeld-Rechnungen vorgemacht hat. Dazu: das blinde Huhn, die Berliner Käseglocke und warum Reform nicht Kürzung heißt.
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Kapitel:
00:00 – Intro: Sachsen-Anhalt nach der Wahl
02:48 – Babygeld, Kitas, Kommunen: Was die AfD verspricht und was es kostet
05:10 – Die IWH-Studie: Nur 28 von über 100 Maßnahmen bezifferbar
06:42 – Ohne Mehrheit in der bequemsten Position
08:39 – Siegmund bei Lanz: 500 Millionen Gegenfinanzierung
09:43 – Abschiebeoffensive und Rotstift: Das Union-Playbook
12:19 – Weniger als zehn Cent pro Euro gedeckt
13:57 – Zwei Drittel der Arbeiter wählen AfD: Warum?
16:20 – Siegmund am Wahlabend: Danke, Merz
17:26 – Wie die anderen Parteien das Original stärken
18:35 – Reform oder Kürzung: Die Abrechnung mit der Bundespolitik
22:22 – Was Merz jetzt tun sollte
24:25 – Outro
Collage 01: Surplus, Material: IMAGO / Rainer Unkel
Collage 02: Surplus, Material: IMAGO / Rainer Unkel, IMAGO / Political-Moments
Collage 03: Surplus, Material: IMAGO / Political-Moments
#afd #sachsenanhalt #landtagswahl #patrickkaczmarczyk #ulrichsiegmund #merz #wahlprogramm #wirtschaft #surplus
Die AfD verspricht in Sachsen-Anhalt Aufschwung und Wohlstand. Eine Studie des DIW kommt zu einem gegenteiligen Schluss: Ausgerechnet die Regionen, in denen die Partei besonders stark gewählt wird, würden unter ihrer eigenen Politik am härtesten getroffen.
Patrick Kaczmarczyk ordnet die Studie ein: Warum reagieren strukturschwache Kreise so viel empfindlicher? Was würden ein Euro-Austritt, ein Zuwanderungsstopp und die geplanten Steuersenkungen konkret bedeuten? Und warum ist ausgerechnet der Osten besonders verwundbar?
Am Ende spricht er mit Co-Host Ciara Cesaro-Tadic darüber, welche massiven wirtschaftlichen Potenziale im Osten liegen. Und weil ihr euch mehr konkrete Maßnahmen gewünscht habt, sprechen die beiden darüber, was die Politik anders machen müsste, um der AfD den politischen Nährboden zu entziehen.
Hier könnt ihr euch die Originalstudie des DIW anschauen.
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Kapitel:
00:00 – Intro: "Wir machen den Anfang": Der AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt
00:23 – Was das DIW berechnet hat
01:05 – Kontext: Drei Landtagswahlen im September
02:17 – Belastungstest und AfD-Schock: die Methode
03:18 – Die Ergebnisse: minus 4 Prozent Einkommen, minus 7 Prozent Löhne
04:00 – Die Grafik: Je mehr AfD-Stimmen, desto höher der Verlust
04:46 – Sachsen-Anhalt: 200 Euro weniger Lohn im Monat
05:51 – Patricks Kritik: Muss man die AfD beim Wort nehmen?
09:42 – Brexit, Newcastle und "this is your bloody GDP"
12:49 – Trump-Vergleich und die Gefahr der illiberalen Demokratie
14:54 – Wie Schwarz-Rot der AfD den Weg bereitet
16:42 – Währungsunion, Treuhand, Trauma: Warum es den Osten härter trifft
20:28 – Zwickau und die E-Mobilität: Ein Lehrstück über verspieltes Vertrauen
24:54 – Politik oder Unternehmen: Wer hat das angestossen?
25:22 – Patricks Plan fürs Kanzleramt: Industriepolitik, Stahl, Konjunkturpaket
29:19 – Nachtrag: Warum "mitnehmen" paternalistisch ist
Collage 01: Surplus, Material: IMAGO / Christian Schroedter
Collage 02: Surplus, Material: IMAGO / Christian Schroedter
Collage 03: Surplus, Material: IMAGO / Christian Schroedter
#afd #sachsenanhalt #diw #landtagswahl #ostdeutschland #zwickau #industriepolitik #wirtschaft #patrickkaczmarczyk #surplus
Der Iran-Krieg hat 14 Millionen Barrel pro Tag aus dem Weltmarkt genommen, bei einem globalen Verbrauch von gut 100 Millionen. Nach jeder Lehrbuchlogik hätte der Ölpreis explodieren müssen. Er ist gestiegen, aber die Katastrophe blieb aus. Der Grund liegt nicht bei OPEC, die während der Krise so schwach war, dass die Emirate ausgestiegen sind. Er liegt in Peking. China hat seine Ölimporte von 10 bis 11 Millionen Barrel am Tag auf knapp über 5 Millionen halbiert. Das ist fast die Hälfte der Anpassung, die während der Coronakrise stattfand, als die halbe Weltwirtschaft stillstand.
Adam Tooze erklärt, wie China das durchgesetzt hat: über strategische Reserven von mehr als einer Milliarde Barrel, gekauft in den Jahren niedriger Preise, über einen Exportstopp für Raffinerieprodukte, über angeordnete Verbrauchskürzungen in der Petrochemie und über den schnellen Umstieg auf Elektromobilität. Ohne Peking hätte der Preis wohl 20 bis 30 Dollar pro Barrel höher gelegen. Dazu: warum Öl anders funktioniert als Pipelinegas und ein niedriger Preis deshalb allen Nettoimporteuren nützt, allen voran dem globalen Süden, warum Monopsonie das entscheidende Stichwort ist und China diese Macht auch bei Eisenerz, Kupfer und seltenen Erden einsetzt, bis zur Verhaftung von Managern, und warum Tooze davon ausgeht, dass China den Peak Oil längst hinter sich hat. Erstaunlich bleibt, wie wenig Peking politisch daraus gemacht hat.
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Kapitel:
00:00 – Intro: Der Ölschock, der ausblieb
00:39 – 14 Millionen Barrel Ausfall, keine Preisexplosion
02:18 – China halbiert seine Ölimporte
03:54 – Die drei Machtmittel: Reserven, Exportstopp, Elektroauto
05:40 – Wer profitiert vom niedrigen Ölpreis?
06:12 – Öl ist fungibel: ein Preis für den ganzen Weltmarkt
08:07 – Der globale Süden als größter Gewinner
10:18 – Preiskontrolle statt Übergewinnsteuer
10:55 – Monopsonie: Wenn der Kunde wirklich König ist
12:53 – Eisenerz, Kupfer, seltene Erden: Chinas härtere Mittel
13:54 – Dauerhafte Machtverschiebung oder Taktik?
14:16 – Peak Oil in China und der Fünfjahresplan
16:49 – Blick zurück: 1973, 1979 und das Ende einer Epoche
18:53 – Eine Welt nach OPEC
19:38 – Outro
Collage: Surplus, Material: Doro Zinn
#china #ölpreis #opec #iran #geopolitik #energie #elektromobilität #globalersüden #wirtschaft #surplus
Der Pegel bei Kaub fällt auf wenige Zentimeter, und damit fällt der wichtigste Engpass der deutschen Binnenschifffahrt aus. Nur 5 % der Logistik laufen über den Rhein, aber es sind die kritischen 5 %: Energie und Rohstoffe für die Industriezentren im Westen. Das Niedrigwasser 2018 kostete rund 0,4 % des BIP. Das entspricht ungefähr dem gesamten Wachstum, das für Deutschland im kommenden Jahr überhaupt erwartet wird.
Adam Tooze erklärt, warum die Rheinkrise nur zur Hälfte ein Klimathema ist und zur anderen Hälfte ein Planungsversagen: Die Felsen in der Kaub-Enge sollten schon unter Kohl beseitigt werden, die Arbeiten würden einige zehn Millionen Euro kosten und sind jetzt für die 2030er geplant. Dazu: Warum es historisch keine große Stadt ohne Wasserweg gibt und die Lage am Fluss jetzt vom Standortvorteil zum Risiko wird, warum die Bahn den Ausfall nicht auffangen kann und was Chinas Elektro-Lkw mit Wechselbatterien über die Zukunft der Logistik verraten.
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Kapitel:
00:00 – Intro: Der Rhein und das deutsche Wachstum
00:38 – Kaub: Die Flussenge Deutschlands fällt aus
02:41 – Baustelle seit Kohl: Warum die Felsen noch da sind
04:09 – Was Niedrigwasser kostet: Die Lehren aus 2018
06:42 – Zehn Millionen Ursache, Milliarden Schaden
08:38 – Warum alle großen Städte am Wasser liegen
12:29 – Schiff gegen Schiene: Wer transportiert die Zukunft?
15:06 – Deutsche Bahn, USA, China: Drei Logistiksysteme
16:42 – Ausblick: Dürre als Normalfall
18:47 – Outro
Collage: Surplus, Material: Doro Zinn, IMAGO/Jochen Tack/Bihlmayerfotografie
#rhein #niedrigwasser #kaub #infrastruktur #klimakrise #logistik #industrie #adamtooze #wirtschaft #surplus
Rekordtemperaturen in Europa, leergefegte Straßen wie im Lockdown und massive wirtschaftliche Schäden, von denen nicht alle gesellschaftlichen Schichten gleich betroffen sind. Was kostet uns die Hitze langfristig und kurzfristig wirklich? Adam Tooze analysiert, warum das europäische BIP bis 2030 um fünf bis sieben Prozent schrumpfen könnte, welche Rolle die fehlende Klimatisierung im Vergleich zu den USA und China spielt, und warum der Zugang zu kühlen Räumen zu einer existenziellen Klassenfrage geworden ist.
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Kapitel:
00:00 – Intro: Hitzewellen und technische Ausfälle bei Surplus
01:30 – Lockdown-Gefühle in Paris 03:30 – Allianz-Studie: Vernichten Hitze-Sommer das europäische Wirtschaftswachstum?
05:15 – Klima als Klassenfrage
07:14 – Europas Rückstand: Warum Wohnungen ohne Klimaanlage in China und den USA undenkbar sind 09:20 – Hitzearmbänder und Solarenergie: Die notwendige Anpassung an neue Realitäten
11:18 – Die gigantische Aufgabe der Gebäudesanierung in Europa
14:25 – Chinas Dominanz: Die industriepolitische Herausforderung beim Klimaanlagen-Ausbau
16:24 – Ausblick: Ist der Zug für reinen Klimaschutz bereits abgefahren?
18:41 – Outro
Collage 01: Surplus, Material: Foto von Pawel Janiak auf Unsplash
Collage 02: Material: Getty Images via Unsplash
#Hitzewelle #Wirtschaft #AdamTooze #Klimawandel #Ökonomie #Surplus #Klimatisierung #Klassenfrage #Europa #Hitzeschock
Google, Meta und Oracle galten als bombensichere Anlagen. Jetzt verschulden sich die Tech-Konzerne mit hunderten Milliarden für den KI-Ausbau, und der Markt beginnt, sich dagegen zu versichern: Credit Default Swaps auf Big-Tech-Anleihen, die es vor einem Jahr noch gar nicht gab, kosten bei Oracle inzwischen fast 2 Prozent. Damit rutschen die Papiere in den Junk-Bereich – ein Alarmzeichen.
Adam Tooze erklärt, warum die Kreditrisiken der entscheidende Frühindikator sind, was für eine handfeste Finanzkrise noch fehlt (Wetten mit geborgtem Geld in schwachen Bilanzen) und warum schon ein Abflachen der KI-Investitionen reichen könnte, um eine Abwärtsbewegung auszulösen, wie die Zentralbank von Singapur warnt. Dazu: das ausgebrochene OpenAI-Modell und die Vertrauensfrage in die Technologie selbst, die drei Stimmungsphasen des Marktes von Modellen über Chips bis Apple, und die Frage, ob wir im Rückblick diesen Sommer als den Moment betrachten werden, in dem es hätte klar sein müssen. Aus der Finanzgeschichte gesehen: die 2007-Frage.
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Kapitel:
00:00:00 – Intro: Zwei KI-Nachrichten der Woche
00:58:00 – Credit Default Swaps: Wie der Markt Angst einpreist
02:53:00 – Meta bei 1 Prozent, Oracle bei 2: Big Tech im Junk-Bereich
04:54:00 – Was für eine echte Krise fehlt: Leverage und schwache Bilanzen
07:51:00 – Singapurs Warnung: Wenn die KI-Investitionen abflachen
12:48:00 – Ausgebrochenes OpenAI-Modell: Die Vertrauensfrage
15:49:00 – Drei Phasen des Marktes: Modelle, Chips, Apple
18:24:00 – Ausblick: Die 2007-Frage
20:20:00 – Outro
Bild: IMAGO / MAXPPP
#ki #kiblase #adamtooze #bigtech #openai #nvidia #börse #finanzkrise #wirtschaft #surplus
Der Sozialstaat sei "nicht mehr finanzierbar", sagt Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte: Die Sozialquote liegt seit Jahrzehnten stabil bei rund 30 Prozent des BIP. Und das Bürgergeld, über das am lautesten gestritten wird, macht gerade einmal 4,2 Prozent der Sozialausgaben aus, während Rente und Krankenversicherung mehr als die Hälfte stellen.
Patrick Kaczmarczyk erklärt, warum die geplanten Kürzungen keine Entlastung sind, sondern eine Verlagerung der Kosten auf Beschäftigte und Mittelschicht. Dazu: warum die "Stabilisierung" der Krankenkassenbeiträge de facto eine Kürzung ist, was der Blick in die USA über private Absicherung verrät (ähnlich hohe Gesamtausgaben, deutlich schlechtere Ergebnisse) und wie Reformen aussähen, die den Sozialstaat stärken statt schrumpfen.
Außerdem: Das ist die erste Folge mit unserer neuen Co-Hostin Ciara Cesaro-Tadic.
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Kapitel:
00:00 – Intro: Merz und die neue Sozialstaatsdebatte
01:15 – Neue Co-Hostin: Ciara stellt sich vor
01:49 – Was der Sozialstaat umfasst: drei Arten von Leistungen
03:20 – Wer finanziert den Sozialstaat?
04:17 – Sozialausgaben als Wirtschaftsfaktor
06:30 – Sind die Sozialausgaben explodiert?
08:05 – Zwischenfazit + Klingbeil: "Kein Recht auf Faulheit"
10:14 – Grafik: Bürgergeld ist nur 4,2 Prozent des Sozialbudgets
11:23 – Überblick: Diese Kürzungen sind auf dem Tisch
12:28 – Krankenkassen-Reform: Klingt gut, ist eine versteckte Kürzung
14:50 – USA-Vergleich: Beim Zahnarzt ohne Versicherung
18:47 – Zwischenfazit: Die Kosten verschwinden nicht, sie wandern
21:40 – Reformen: Wenn Patrick im Kanzleramt sässe
25:43 – Outro und euer Feedback
Collage 01: Surplus, Material: IMAGO / Herrmann Agenturfotografie, IMAGO / photothek
#sozialstaat #bürgergeld #merz #klingbeil #rente #krankenversicherung #sozialpolitik #wirtschaft #surplus
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