SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Ergebnisse des "Super Tuesday": "Biden steht mit Wahlkampf noch ganz am Anfang"
    Bei den Präsidentschafts-Vorwahlen der Republikaner in den USA kann Ex-Präsident Donald Trump weitere Erfolge verbuchen. Trotz der Erfolge Trumps beim "Super Tuesday" ist Michael Link (FDP), Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, nicht beunruhigt. "Man muss sehr genau trennen zwischen Vorwahlen und den eigentlichen Hauptwahlen. Bei den Vorwahlen liegt Trump uneinholbar vorne, das hat mit der Dynamik zu tun, wie Vorwahlen in den USA geschehen und dass Trump seit Monaten mobilisiert. Auf der anderen Seite ist Präsident Biden noch ganz am Anfang seines Wahlkampfes und wenn die Demokraten erstmal beginnen, zu mobilisieren, dann ist das Rennen meiner Meinung nach auch wieder offen", so Link im SWR. Auch wenn die Bundesregierung keinen "Wunschsieger" nennt, betont Link doch: "Wir haben natürlich bestimmte Interessen, zum Beispiel engste Zusammenarbeit bei Handels- und Sicherheitsthemen. Und unter diesen Gesichtspunkten spricht natürlich zurzeit vieles für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Biden-Administration – auch wenn wir da sicherlich nicht immer einer Meinung sind." Was eine Niederlage Bidens für die Bundesregierung bedeuten würde, erklärt Link im Gespräch mit SWR2 Aktuell-Moderator Arne Wiechern.
    4 min
  • Wie die Mittelgebirge fit für den Klimawandel werden können
    Der Klimawandel stellt auch die Land- und Forstwirtschaft vor große Herausforderungen. Wie die Mittelgebirge besser vor dem Klimawandel geschützt werden können und wie gut die Wälder in Baden-Württemberg auf Waldbrände vorbereitet sind, bespricht SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler mit Dr. Ulrich Maurer.
    4 min
  • Wie wir die Migration in den Griff bekommen können
    Die Flüchtlingspolitik beschäftigt nach wie vor viele Menschen in Deutschland. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 329.000 Asylbewerber registriert - so viele wie seit fast 10 Jahren nicht mehr. Diese Zahl muss runter, das ist politischer Konsens, heute soll Zwischenbilanz gezogen werden auf der Ministerpräsidentenkonferenz. Neben der Bezahlkarte dürfte es auch darum gehen, wie die Flüchtlingszahlen begrenzt werden können, um die Kommunen bei der Unterbringung zu entlasten. Denn alleine in Baden-Württemberg sind 26.000 Menschen ausreisepflichtig, nur sechs pro Tag werden abgeschoben. Das könne man ändern, indem man die Migration steuere, ordne und begrenze, sagte Manuel Hagel, CDU-Landeschef in Baden-Württemberg und Fraktions-Vorsitzender im Landtag, im SWR. "Wir brauchen Migration in unseren Arbeitsmarkt, wir erleben aber Migration in unsere Sozialsysteme." Die wichtigsten Aufgaben seien, den Zuzug wirksam zu begrenzen und die Abschiebungen nicht durch neue Hürden zu verzögern. "Die letzte Ministerpräsidentenkonferenz ist 17 Wochen her und passiert ist seit dem recht wenig", beklagte Hagel. Dabei könne man in der Zeit viel bewegen, "wenn man das möchte".
    Welchen Einfluss die Bezahlkarte auf die Migration hat und ob Asylverfahren außerhalb von Europa wirklich funktionieren, bespricht SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler mit Manuel Hagel.
    6 min
  • Wieder Streik bei der Bahn: "Eine Zumutung für die Fahrgäste"
    Auf Bahnfahrer kommen harte Zeiten zu. Die Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführer-Gewerkschaft GDL sind gescheitert. Von Donnerstagfrüh 2:00 Uhr bis Freitagmittag 13:00 Uhr soll 35 Stunden lang gestreikt werden. Und nicht nur das: GDL-Chef Claus Weselsky hat für die Zeit danach sogenannte Wellenstreiks angekündigt. Über die würden Reisende nicht mehr 48 Stunden im Voraus informiert. Weselsky sagte wörtlich: "Damit ist die Eisenbahn kein zuverlässiges Verkehrsmittel mehr." Der Streit zwischen der Bahn und der Gewerkschaft ist festgefahren - die alleinige Schuld bei der GDL zu suchen, sei aber zu einfach, sagte der bahnpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion und Mitglied im Verkehrsausschuss, Matthias Gastel, im SWR: "Zu einer Einigung gehören immer zwei." Beide Seiten zeigten nicht genügend Kompromissbereitschaft. "Es ist schon sehr ärgerlich und eine Zumutung für die Fahrgäste schon so lange zu verhandeln und gestreikt zu haben."
    Ob sich die Bundesregierung weiter aus dem Tarifstreit heraushalten kann und welchen Einfluss die Streiks auf die Mobilitätswende hat, bespricht SWR Aktuell-Moderator Andreas Herrler mit Matthias Gastel.
    6 min

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