SWR Aktuell Im Gespräch

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SWR Aktuell Im Gespräch episodes

  • Online-Shopping: So wenige persönliche Daten sind eigentlich nötig beim Bestellen
    Vor größeren Festen - Weihnachten, Ostern oder auch am Valentinstag - brummt der Online-Handel. Viele Haushalte bestellen im Internet und geben dabei mehr oder weniger freiwillig einiges von sich preis: 90 Prozent der Kundinnen und Kunden sind bereit, gegen Rabatte oder Gutscheine mehr Informationen anzugeben oder sich für Werbe-Newsletter anzumelden. Das hat eine Umfrage der Unternehmens "NordVPN" ergeben, das sichere Internetverbindungen anbietet. Dabei muss das nicht sein, erklärt Joanna Rusin-Rohrig von NordVPN im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich.
    5 min
  • Wirtschaftsweise Grimm: Großes Spar-Potenzial bei Rentenzuschüssen
    Die Bundesregierung fegt gerade, bildlich gesprochen, das auf, was ihr das Bundesverfassungsgericht vor knapp drei Wochen vor die Füße geworfen hat. Die Richterinnen und Richter in Karlsruhe haben entschieden, dass Teile des bisherigen Plans für den Bundeshaushalt verfassungswidrig sind. Auch der jetzt eilig geplante Nachtragshaushalt könnte scheitern, denn es gibt Leute am Bundesrechnungshof, die diesen Haushalt als "verfassungsrechtlich äußerst problematisch" einstufen, so schreibt es das "Handelsblatt". In der Stellungnahme, die der Zeitung vorliegt, kritisieren die Prüfer, dass die Bundesregierung bei der Berechnung der Neuverschuldung nicht alle Sondervermögen berücksichtigt habe. Bedenklich sei auch, dass die Ampelkoalition rückwirkend eine Notlage erklären will. Das könnte das Haushaltsrecht des Parlaments verletzen. Andere Gutachter sehen kein Problem darin, nochmals eine außergewöhnliche Notlage festzustellen. Veronika Grimm ist Mitglied im "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung", also eine so genannte "Wirtschaftsweise", und Professorin für Volkswirtschaft an der Uni Erlangen-Nürnberg. Im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderator Stefan Eich erklärt sie, warum Steuererhöhungen kurzfristig nichts bringen, warum alle drei Koalitionspartner von Projekten Abstand nehmen müssen und warum viel Spar-Potenzial in den Zuschüssen aus dem Bundeshaushalt für die Rentenkasse liegt.
    8 min
  • Deutsch-brasilianische Regierungskonsultationen: Wirtschaft wartet auf Freihandelsabkommen
    Bundeskanzler Scholz hat den brasilianischen Präsidenten Lula da Silva anlässlich der Regierungskonsultationen beider Länder im Kanzleramt empfangen. Die deutsche Wirtschaft sieht die Entwicklungen der Beziehungen mit Brasilien optimistisch. Für Ingo Kramer, den Vorsitzenden der Lateinamerikainitiative der Deutschen Wirtschaft, sind die aktuellen Zahlen "positiv, aber nicht das Ende unserer Möglichkeiten". Seit 2019 ist das Mercosur-Freihandelsabkommen der EU mit den südamerikanischen Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay fertig ausgehandelt aber noch nicht ratifiziert. "Nun muss man irgendwann auch mal den Sack zumachen", fordert Kramer. Den anhaltenden Streit um Umweltauflagen für südamerikanische Bauern und mögliche Strafandrohungen von Seiten der EU kritisiert Kramer scharf:
    "Wenn diese Menschen einen Hauch von Kenntnis von diesen Staaten hätten, dann wüssten sie, dass die Südamerikaner und insbesondere Brasilien in ihrer Nutzung regenerativer Energien weit, weit voraus sind vor uns Deutschen und uns Europäern. Die haben vor Jahrzenten schon angefangen, ihre Wirtschaft und ihr gesellschaftliches Leben auf regenerative Energien umzustellen, während wir hier noch diskutiert haben, ob man sowas überhaupt braucht."
    Warum er den Verweis auf die Abholzung des brasilianischen Regenwaldes im Zusammenhang mit Umweltauflagen nur bedingt gelten lässt, erklärt er im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Lissy Kaufmann.
    7 min
  • Kindervesperkirche Ludwigshafen lädt ganze Schulklassen zum Essen ein, denn "es wird einfach nicht besser"
    Wer arm ist, hat mit vielen Problemen zu kämpfen: Sorge um die eigene Wohnung, das Auskommen - Armut ist aber auch ein Stigma. Um wenigstens Kinder in Armut nicht zu stigmatisieren, lädt die Kindervesperkirche Ludwigshafen ganze Schulklassen zum Essen ein. So sei für niemanden offen sichtbar, welche Kinder wirklich bedürftig sind und aus Not kommen und für welche so ein Essen in der Kindervesperkirche nur ein besonderes Erlebnis ist, sagt die Stadtjugendpfarrerin Florentine Zimmermann von der Protestantischen Jugendkirche Ludwigshafen im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Lissy Kaufmann. Zimmermann ist aber auch frustriert. Trotz aller Anstrengungen bleibe die Armut in Ludwigshafen ein andauerndes Problem: "Es wird einfach nicht besser", sagt die Stadtjugendpfarrerin, weshalb auch ein Angebot wie die Kindervesperkirche auf absehbare Zeit nötig bleiben werde.
    5 min

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