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16,7 Millionen Menschen in Syrien sind auf humanitäre Hilfe angewiesen: die höchste Zahl seit Beginn der Krise 2011. Über 90 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Während Deutschland über Abschiebungen nach Syrien diskutiert, flammt der Bürgerkrieg mit neuer Brutalität auf.
Was als friedliche Proteste des Arabischen Frühlings begann, wurde zu einem der grausamsten Stellvertreterkriege unserer Zeit. Bashar al-Assad, einst als Hoffnungsträger gefeiert, übertraf die Brutalität seines Vaters. Russland bombardierte gezielt Krankenhäuser, der Iran und die Hisbollah stützten die Diktatur, während islamistische Gruppen die ursprünglich demokratischen Proteste kaperten. Jetzt erobern Rebellen binnen Tagen Millionenstädte wie Aleppo – und Assad flieht nach Moskau.
Der Universalismus stand auf dem Prüfstand: Junge, gebildete Menschen wollten Brot, Freiheit und Würde. Stattdessen bekamen sie Fassbomben auf ihre Köpfe. Millionen flohen – und wurden hier zu Sündenböcken rechtspopulistischer Politik gemacht. Patrick und Jens sprechen mit dem syrischen Geflüchteten Mo und dem Kriegsreporter Konstantin Flemig über ein Trauma, das Europa bis heute prägt: Wie aus dem Traum von Demokratie ein Albtraum wurde – und warum wir die Opfer zu Tätern stempeln, statt die wahren Kriegstreiber zu benennen.
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By Jens Brodersen & Patrick Breitenbach16,7 Millionen Menschen in Syrien sind auf humanitäre Hilfe angewiesen: die höchste Zahl seit Beginn der Krise 2011. Über 90 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze. Während Deutschland über Abschiebungen nach Syrien diskutiert, flammt der Bürgerkrieg mit neuer Brutalität auf.
Was als friedliche Proteste des Arabischen Frühlings begann, wurde zu einem der grausamsten Stellvertreterkriege unserer Zeit. Bashar al-Assad, einst als Hoffnungsträger gefeiert, übertraf die Brutalität seines Vaters. Russland bombardierte gezielt Krankenhäuser, der Iran und die Hisbollah stützten die Diktatur, während islamistische Gruppen die ursprünglich demokratischen Proteste kaperten. Jetzt erobern Rebellen binnen Tagen Millionenstädte wie Aleppo – und Assad flieht nach Moskau.
Der Universalismus stand auf dem Prüfstand: Junge, gebildete Menschen wollten Brot, Freiheit und Würde. Stattdessen bekamen sie Fassbomben auf ihre Köpfe. Millionen flohen – und wurden hier zu Sündenböcken rechtspopulistischer Politik gemacht. Patrick und Jens sprechen mit dem syrischen Geflüchteten Mo und dem Kriegsreporter Konstantin Flemig über ein Trauma, das Europa bis heute prägt: Wie aus dem Traum von Demokratie ein Albtraum wurde – und warum wir die Opfer zu Tätern stempeln, statt die wahren Kriegstreiber zu benennen.
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