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Zum Auftakt unserer neuen Staffel klären wir den Begriff der Ressource und schauen auf das Spannungsfeld zwischen inneren Kräften und äußeren Grenzen.
Wir definieren, was eine pädagogische oder persönliche Ressource eigentlich ausmacht und wie sie sich von Begriffen wie Resilienz oder Salutogenese abgrenzt. Dabei unterscheiden wir zwischen inneren Stärken und äußeren Faktoren. Abschließend hilft nur der Blick auf die Realität: Wo liegen die Ressourcen-Grenzen von Menschen und Fachkräften, wenn in der Sozialpolitik harte Kürzungen anstehen?
Spezial: Nach Stade – Welchen Schutz brauchen soziale Berufe? (CN Tod, Gewalt)
Die Gewalttat in Stade – der Mord an sechs Menschen aus der sozialen Arbeit – wirft dringende Fragen auf zum Risiko von Gewalt gegen Menschen in sozialen Berufen.
Bitte achtet beim Hören gut auf eure eigenen Grenzen: In dieser Folge werden Tod und Gewalt direkt thematisiert. Die Gewalttat in Stade thematisieren wir dabei nur kurz und einordnend, aber nicht im Detail und nicht fallanalysierend.
Ergänzend zur Folge über Jugendstrafanstalten: Eure Fragen und unsere Antworten. In dieser Folge zur elektronischen Fußfessel. Außerdem sprechen wir über offenen Strafvollzug - und Hilfe für Angehörige.
Geschlossen vs. offen: Wir sprechen über unterschiedliche Formen des Strafvollzugs. + Minderjährig vs. volljährig: Wir analysieren die Maßstäbe des Jugendstrafrechts. + Perspektive vs. Aussichtslosigkeit: Wir diskutieren, was im Jugendstrafvollzug passieren muss, um eine Aussicht nach der Haft zu haben - und die Rolle der Jugendhilfe.
In dieser Folge hört ihr als Fachkraft Selin Arikoglu. Sie ist Professorin für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin. Sie forscht zu Straffälligen- und Angehörigenarbeit. Außerdem war sie Sozialarbeiterin im Jugendstrafvollzug und ist Gründerin von "Oya e.V.", einem Verein, der Hilfe anbietet für straffällig gewordene Personen und ihre Angehörigen.
Aufnahme vs. keine Aufnahme: Wir sprechen über Bedingungen für einen Klinik-Aufenthalt + Blick der Kinder vs. Blick der Institution: Wir denken darüber nach, wie Kinder die psychiatrische Klinik erleben - und über psychiatrische Perspektiven auf Kinder und Jugendliche. + Perspektive vs. Hoffnungslosigkeit: Wir diskutieren über Voraussetzungen für einen hilfreichen Klinik-Aufenthalt.
Im Podcast angesprochen haben wir unter anderem den Text von Heiner Fangerau und Anne Oommen-Halbach: Geschichte der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Deutschland.
Außerdem: Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (KJPP) - Forderungen zur notwendigen Weiterentwicklung von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. – DGKJP, dem Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e. V. – BKJPP und von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärztinnen und -ärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie,
Zwang vs. Freiwilligkeit: Wir sprechen über die Chancen, die das Jugendzentrum als freiwilliges Angebot für Kinder und Jugendliche bietet - im Gegensatz zu Institutionen, die verpflichten. + Safe vs. unsafe: Wir diskutieren, inwiefern Jugendzentren Safe Spaces sind - und welches Potential sie haben, Unsicherheit zu erzeugen. + Relevanz vs. Kürzungen: Wir hinterfragen, wie Jugendzentren sich zukünftig gut weiter entwickeln könnten - trotz gegenwärtig vieler Kürzungen.
Der Systemsprenger-Podcast ist ein Podcast der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf. Hier findet ihr fortlaufend pädagogische Weiterbildungsangebote.
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