Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der ING, veranschlagt die Kosten des Hitzesommers auf 0,2 bis 0,3 Prozentpunkte Wachstum. Vorbereitet war Europa nach seiner Auffassung nicht: Der Klimawandel sei seit Jahrzehnten sichtbar, doch man habe immer wieder die Augen davor verschlossen. [01:37 ]
Ein einziger Hitzetag über 35 Grad kostet die Volkswirtschaft fast eine Milliarde Euro, hat die Prognos AG im Auftrag des Arbeitsministeriums ausgerechnet. Lukas Sander, Senior Projektleiter Klimaanpassung bei Prognos, führt den Großteil davon auf nachlassende Leistungsfähigkeit zurück: „ab 25 Grad nimmt für jedes zusätzliche Grad obendrauf die Produktivität, also die Leistungsfähigkeit der Menschen um zwei Prozent ab.“ [09:18]
Uta Maria Pfeiffer, Bereichsleiterin Energie, Mobilität und Umwelt beim Bundesverband der Deutschen Industrie, sieht mit dem niedrigen Rhein eine Lebensader der Industrie ausfallen. Von den Unternehmen werde Vorsorge erwartet, vom Staat nicht: „Ich habe mich gefragt, warum hat der Staat eigentlich nicht so ein Krisenpapier Niedrigwasser, weil es kommt ja doch häufiger.“ [13:11]
Professional Briefings kostenlos kennenlernen: https://table.media/testen
Impressum: https://table.media/impressum
Datenschutz: https://table.media/datenschutzerklaerung