Heute, am 19. März, finden wir im Kalender den Gedenktag von Josef, dem Ehemann
der Maria und dem Vater von Jesus.
Er steht im Mittelpunkt der Geburtsgeschichten von Jesus, wie sie uns der Evangelist
Matthäus erzählt – anders als der Evangelist Lukas, in dessen Geburtsgeschichten Maria
die Hauptrolle spielt – von dem neugeborenen Jesus natürlich einmal abgesehen.
Wir lesen also in Matthäus 1, die Verse 18-25 Folgendes:
„Dies ist die Geschichte der Geburt Jesu Christi: Maria, seine Mutter, war mit Josef
verlobt. Aber noch bevor die beiden geheiratet und Verkehr miteinander gehabt
hatten, erwartete Maria ein Kind; sie war durch den Heiligen Geist schwanger
geworden. Josef, ihr Verlobter, war ein Mann mit aufrechter Gesinnung. Er nahm
sich vor, die Verlobung aufzulösen, wollte es jedoch heimlich tun, um Maria nicht
bloßzustellen. Während er sich noch mit diesem Gedanken trug, erschien ihm im
Traum ein Engel des Herrn und sagte zu ihm: »Josef, Sohn Davids, zögere nicht,
Maria als deine Frau zu dir zu nehmen! Denn das Kind, das sie erwartet, ist vom
Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn zur Welt bringen. Dem sollst du den Namen
Jesus geben, denn er wird sein Volk von aller Schuld befreien.« Das alles ist
geschehen, weil sich erfüllen sollte, was der Herr durch den Propheten
vorausgesagt hatte: »Seht, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn
zur Welt bringen, und man wird ihm den Namen Immanuel geben.« (Immanuel
bedeutet: »Gott ist mit uns«.) Als Josef aufwachte, folgte er der Weisung, die ihm
der Engel des Herrn gegeben hatte, und nahm Maria als seine Frau zu sich. Er
hatte jedoch keinen Verkehr mit ihr, bis sie einen Sohn geboren hatte. Josef gab