Talentschmiede

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By Carsten Peters, Dr. Kathrina PetersEducation
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Talentschmiede episodes

  • Ein Gefühl der Bedrohung wie in der Weimarer Republik
    Seit zwei Wochen wird über die Ereignisse in Chemnitz gesprochen. Demonstranten, die ein Zeichen für Toleranz und gegen Rassismus setzen wollten, standen Gruppen gegenüber, die fremdenfeindliche Parolen riefen und den Rechtsstaat infrage stellten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zog bei einer Ansprache im Schloss Bellevue einen Vergleich zu den Zuständen in der Weimarer Republik. Auch damals zeigten sich Hass und Gewalt auf offener Straße. Aber kann man Chemnitz 2018 mit der Situation im Jahr 1933 vergleichen? Der Historiker Michael Wildt teilt im Gespräch mit "Was-jetzt?"-Moderator Sven Stockrahm seine Einschätzung.
    Vor 40 Jahren kam das erste Baby, das durch künstliche Befruchtung gezeugt wurde, auf die Welt. Für Millionen Paare erfüllte sich so ihr Kinderwunsch doch noch. Neue Forschungsergebnisse legen allerdings nahe, dass eine künstliche Befruchtung womöglich unterschätzte gesundheitliche Risiken für das Kind birgt. Jakob Simmank, Medizinredakteur von ZEIT ONLINE, erklärt, was an den neuen Erkenntnissen zur In-vitro-Fertilisation dran ist.
    13 min
  • Trumps Gegner im Weißen Haus
    Ein Gastbeitrag schlägt hohe Wellen in Washington: "Ich bin Teil des Widerstands innerhalb der Trump-Regierung" – so ist der anonyme Text in der "New York Times" überschrieben. Ein angeblicher hoher Regierungsmitarbeiter beschreibt darin einen Kampf im Weißen Haus, den US-Präsidenten Donald Trump nicht etwa zu unterstützen – sondern zu torpedieren, um seine, wie es wörtlich heißt, "schlimmsten Einfälle" zu verhindern. Was ist von diesem anonymen Text zu halten, und welche Folgen hat das für Trump? Antworten darauf gibt Rieke Havertz, die für ZEIT ONLINE nicht nur podcastet, sondern auch die US-Politik beobachtet, im Gespräch mit Rita Lauter.
    Na, zieht es Sie an diesem Wochenende ins Grüne? Manch einer mag ein bisschen beklommen sein, seit vor ein paar Tagen eine Wandergruppe in Baden-Württemberg von einem Hornissenschwarm angegriffen wurde. 13 Menschen mussten ins Krankenhaus. Wie häufig kommt das eigentlich vor, und wie kann man sich dagegen schützen? Maria Mast hat dazu für ZEIT ONLINE einen Hornissenexperten befragt – und spricht über ihre Erkenntnisse.
    12 min
  • Ein harmloses Update für die Mietpreisbremse
    Entfaltet die Mietpreisbremse doch noch ihre Wirkung? Seit der Einführung im Jahr 2015 hat das Gesetz Mieterinnen und Mietern kaum geholfen. Die Bundesregierung hat nun eine Verschärfung beschlossen. Was sich ändern könnte und was noch zu tun ist, bespricht Mounia Meiborg mit Zacharias Zacharakis, Redakteur im Wirtschaftsressort von ZEIT ONLINE.
    Seit dem Scheitern der Jamaikakoalition sucht die FDP ihre Rolle in der Opposition. Auch ihr Vorsitzender Christian Linder findet etwa in der Migrationspolitik zuweilen noch keinen klaren Kurs. Warum der FDP-Chef einer der begabtesten Politiker des Landes ist, berichtet Stefan Willeke, der Lindner als Chefreporter der ZEIT monatelang begleitet hat.
    Und sonst so? Warum wir dem Käse womöglich einen Teil unserer Zivilisation zu verdanken haben.
    12 min
  • Ist die AfD ein Fall für den Verfassungsschutz?
    Der Schulterschluss mit dem fremdenfeindlichen Pegida-Bündnis in Chemnitz, rassistische oder geschichtsrevisionistische Provokationen, die man dann im Nachhinein nicht so gemeint haben will: Die Forderungen, die AfD vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen, mehren sich. Nicht mehr nur die Lieblingsfeinde der AfD, Grüne, SPD und Linke, sind für eine Beobachtung, sondern es gibt auch immer mehr Stimmen in der CDU. Doch welche Voraussetzungen müssen eigentlich erfüllt sein, damit der Verfassungsschutz eine Partei beobachtet, welche Folgen hat das und wie wahrscheinlich ist es, dass das der AfD bevorsteht? Das ordnet Astrid Geisler aus dem Investigativ-Ressort von ZEIT ONLINE im Gespräch mit Rita Lauter ein.
    Selbst wenn man schon tot ist, kann man noch Leben retten: mit einer Organspende. Doch, so sagt es der Gesundheitsminister Jens Spahn, obwohl mehr als 80 Prozent der Bevölkerung für Organspenden sind, haben viel weniger tatsächlich einen Organspendeausweis. Dabei warten allein 8.000 Menschen in Deutschland auf eine Niere. Jetzt will Spahn die Zahl der Organspenden erhöhen, indem er einerseits die Abläufe in Krankenhäusern verbessern will. Andererseits wirbt er für eine sogenannte Widerspruchslösung, das heißt: Wenn man selbst oder die Angehörigen nicht ausdrücklich einer Organspende widerspricht, können Organe entnommen werden. Wie sinnvoll dieser umstrittene Vorschlag des Gesundheitsministers ist, erklärt Jakob Simmank, ZEIT-ONLINE-Wissensredakteur und studierter Arzt.
    12 min
  • Die Linken müssten nur aufstehen – oder?
    Das politische Lager links der Mitte gilt als gespalten. Unter dem Namen Aufstehen will Sahra Wagenknecht eine Sammelbewegung ins Leben rufen und die Linke einen – doch nicht alle ihrer Parteifreunde sind davon begeistert. Katharina Schuler aus dem Politik-Ressort beobachtet die Linkspartei für ZEIT ONLINE und erklärt, warum Wagenknecht nicht die geeignetste Person für dieses Projekt ist.
    Google ist praktisch. Aber: Wer ist verantwortlich, wenn die Suchmaschine in der Suchleiste rassistische oder sexistische Ergänzungen vorschlägt? Über dieses Problem, das auch Hate Search genannt wird, spricht Mounia Meiborg mit Lisa Hegemann aus dem Digital-Ressort von ZEIT ONLINE.
    Außerdem: In Chemnitz haben ganz unterschiedliche Musiker unter dem Motto "Wir sind mehr" ein Konzert gegen rechts gespielt. Mit dabei: die Band Kraftklub, die jüngst zum Politikerliebling avanciert ist.
    12 min
  • Wie die AfD von Chemnitz profitiert
    Die AfD hatte am Samstag zu einem Schweigemarsch nach Chemnitz eingeladen und Tausende mobilisiert. Darunter waren auch gewaltbereite Rechtsextreme. Wie geht die AfD damit um? Über die Strategie der Partei, die im Osten immer erfolgreicher wird, spricht Simone Gaul mit Valerie Schönian, Redakteurin im Leipziger Büro der ZEIT.
    So deprimierend die Ereignisse in Chemnitz sind, so optimistisch stimmen einen die Weltverbesserungsideen der jungen Teilnehmer bei Z2X, dem Festival für neue Visionäre von ZEIT ONLINE, das am Wochenende in Berlin stattfand. Favorit der rund 1.000 Teilnehmer wurde eine Stiftung, die nichts weniger will als unsere Wirtschaft revolutionieren.
    Außerdem: Brauchen wir wirklich auch noch smarte Windeln?
    Wenn Sie uns kontaktieren möchten, schreiben Sie eine E-Mail an [email protected]
    Mehr Informationen zu Z2X finden Sie auf der Webseite z2x.zeit.de
    12 min
  • Wie gehen die Bürger in Chemnitz mit Rassismus um?
    Chemnitz ist nach den gewalttätigen Ausschreitungen und fremdenfeindlichen Übergriffen zum Symbol für ein Rassismus-Problem in Deutschland geworden. Für das Wochenende sind weitere Demos angekündigt. Wie lebt es sich eigentlich in der Stadt und wie gehen die Bürgerinnen und Bürger mit dem Rassismus um? Vanessa Vu, Gesellschaftsredakteurin bei ZEIT ONLINE, hat mit ihnen gesprochen.
    Auf YouTube gibt es Tausende Clips, in denen vor allem junge Frauen erzählen, wie wenig sie essen. "Gott, ich wünschte, ich hätte die Disziplin, mich genauso toll zu ernähren wie du, Nina!", steht dann etwa darunter. Treibt das mehr Menschen in die Essstörung? Darüber spricht Rieke Havertz mit unserer Autorin Stella Hombach.
    Und sonst so? Usain Bolt, der schnellste Mann der Welt, hat keine Lust mehr auf Sprinten, aber auf Fußballspielen. Und da macht ihm ausgerechnet das Laufen Probleme.
    11 min
  • Die Überforderung nach Chemnitz
    Die Aufmärsche von gewaltbereiten Rechten in Chemnitz und die überforderte Polizei werfen viele Fragen auf. Regiert nun der Mob? Wie soll man angesichts so einer Lage deeskalieren? Und warum haben Bundespolitiker nur Urteile und keine Lösungen? Diese Fragen beantwortet Martin Machowecz, der Leiter des ZEIT-Büros in Leipzig. Sein Fazit: In erster Linie muss erst mal der Freistaat Sachsen wieder funktionieren.
    Zwei Monate nach dem Vorrundenaus der DFB-Elf hat sich Löw das erste Mal öffentlich zur WM-Niederlage geäußert. Er gestand Fehler und Arroganz ein. Doch wird jetzt alles neu und gut beim DFB? Nein, glaubt Sportredakteur Oliver Fritsch. Im Interview spricht Fritsch von Löws fehlender Kraft für den nötigen Neuanfang, Eingeständnissen an rechte Sprücheklopfer und einem noch ganz anderen, viel größeren Problem: dem Rassismus im DFB. Dem seien die Spitzen weder intellektuell noch emotional gewachsen.
    Und sonst so? Acht Jahre nach Thilo Sarrazins Bestseller "Deutschland schafft sich ab" erscheint sein neues Buch "Feindliche Übernahme", das Integrationsprobleme auf den Islam zurückführt. Die Islamwissenschaftlerin Johanna Pink hat Sarrazins neues Buch rezensiert.
    12 min
  • Das Versagen in Chemnitz
    Zwei Tage in Folge ist es in Chemnitz zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen, am Montagabend war die Polizei auf den Aufmarsch der rechten Szene und die Gegendemo personell nicht vorbereitet. Die Übergriffe auf Ausländer begannen am Sonntagabend, nachdem ein 35-jähriger Deutscher am Rande des Stadtfests getötet worden war. Unser Autor Johannes Grunert ist in Chemnitz und spricht mit Rieke Havertz über die Stimmung in der Stadt, die rechte Szene und das Versagen der Politik.
    "Wir brauchen einen neuen Kanon." Das forderte Thomas Kerstan in einer der letzten Ausgaben der ZEIT. Kerstans Kanon, der Werke von Künstlern und Gelehrten wie Platon, Leonardo da Vinci, Johann Sebastian Bach, George Orwell und Richard Dawkins umfasst, erhielt neben großer Zustimmung auch viel Kritik, denn nur wenige Werke stammten von Frauen – und auch insgesamt war der Kanon wenig divers und westlich zentriert. ZEIT ONLINE hat seine Leserinnen und Leser gebeten, die für sie wichtigsten Songs, Filme, Romane, Bauwerke, Gemälde und theoretischen Werke einzusenden. Ann-Kristin Tlusty, Community-Redakteurin bei ZEIT ONLINE, erzählt, was dabei herausgekommen ist.
    Und sonst so? Zwei Monate nach dem Aus bei der Fußball-WM wollen Bundestrainer Joachim Löw und Teammanger Oliver Bierhoff beantworten, wie es dazu kommen konnte.
    10 min
  • Immer Ärger mit der Rente
    Ein System, in das immer weniger Beschäftigte einzahlen, um immer mehr Rentnerinnen und Rentner zur versorgen, kann auf lange Sicht nicht bestehen. Bis zum Jahr 2025 ist das Niveau der Renten in Deutschland allerdings stabil, dafür will die Koalition sorgen. SPD-Politiker Olaf Scholz hat sogar eine Stabilität bis 2040 zur Diskussion gestellt, doch Parteichefin Andrea Nahles sagt, die könne man nur bis 2025 garantieren. Und die Union hat ebenfalls ihre Vorstellungen zum Rentenpaket von Arbeitsminister Hubertus Heil, das an diesem Dienstagabend im Koalitionsausschuss diskutiert wird. Lisa Caspari, stellvertretende Leiterin des Ressorts für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bei ZEIT ONLINE, spricht mit Rieke Havertz über den Ärger um die Rentenpläne.
    Wo in Deutschland Facebook viel genutzt wird, da häufen sich, vereinfacht gesagt, rassistische Angriffe auf Flüchtlinge. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der britischen University of Warwick. Zwei deutsche Forscher untersuchten dafür, in welchem Verhältnis Hasskommentrare und fremdenfeinliche Beiträge zu tatsächlichen Übergriffen stehen. Lisa Hegemann arbeitet als Redakteurin im Digitalressort von ZEIT ONLINE und erklärt, was hinter der Studie steckt – und warum es doch alles nicht so einfach ist.
    Und sonst so? Wäre es nicht toll, ein besserer Mensch zu sein – nur durch den richtigen Kaffee? In der Serie "Das machen jetzt alle so" hat ZEIT-Autor Francesco Giammarco Bulletproof Coffee probiert. Der schmeckt angeblich gar nicht so übel und hilft quasi bei fast allem.
    11 min

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Im Talentschmied Podcast spreche ich über verschiedenste Fußball Mannschaften . Mal alleine mal mit Gästen. Viel Spaß wünscht euch Lukas .