"TATORT Gesundheit", ein TrueMED Podcast!

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By Dr. med. Frank Essers, Orthopäde, Master MMA Mikronährstofftherapie und Regulationsmedizin, Gesundheitsredakteur, Speaker, GesundheitscoachAlternative HealthHealth & FitnessNutrition
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"TATORT Gesundheit", ein TrueMED Podcast! episodes

  • Das "FETT-FINALE", "Die Cholesterinlüge" eine Lüge?, Fett Folge 3, Teil 2, #86
    Die Auflösung: Was stimmt denn nun? In dieser Folge!

    Frank und Maria: Quellen

    https://herzmedizin.de/fuer-aerzte-und-fachpersonal/newsroom/herzerkrankungen/praevention/esc-congress-2025-update-leitline-dyslipidaemie

    https://www.lipid-liga.de/wp-content/uploads/2026/07/CV_1_26_Focused-Update_Leitlinie.pdf

    https://link.springer.com/article/10.1007/s12181-026-00795-7

    https://leitlinien.dgk.org/files/19.1_2025_pocket_leitlinien_dyslipidaemien_focused_update.pdf

    https://lipidhilfe-lpa.de/sind-natuerliche-cholesterinsenker-bei-statinintoleranz-zu-empfehlen/

    https://herzmedizin.de/fuer-aerzte-und-fachpersonal/newsroom/herzerkrankungen/praevention/esc-congress-2025-update-leitline-dyslipidaemie

    Die aktuellen klinischen Empfehlungen zur Cholesterinsenkung basieren auf dem neuesten Focused Update der europäischen Fachgesellschaften (ESC/EAS) sowie dem aktuellen transatlantischen Konsens. Das Kernprinzip lautet weiterhin: „The sooner, the lower, the better“ (Je früher und je stärker gesenkt wird, desto besser). [1, 2, 3, 4, 5]

    1. Strengere Zielwerte für LDL-Cholesterin (LDL-C)
    2. Die Einteilung und die Zielwerte richten sich strikt nach dem individuellen kardiovaskulären Gesamtrisiko (berechnet mittels der neueren Tools SCORE2 und SCORE2-OP für Personen über 70 Jahre). Neu etabliert wurde eine Extremrisiko-Kategorie: [1, 2, 3, 4]
      Risikogruppe Profil / Kriterien LDL-C Zielwert
      Extremes Risiko Mehrfach-Gefäßerkrankungen, wiederholte Infarkte/Schlaganfälle innerhalb kurzer Zeit < 40 mg/dl (1,0 mmol/l)
      Sehr hohes Risiko Bekannte Gefäßerkrankung (ASCVD), schwerer Diabetes oder schwere Niereninsuffizienz < 55 mg/dl (1,4 mmol/l) und mind. 50% Senkung
      Hohes Risiko Extrem erhöhter Einzelrisikofaktor (z.B. Blutdruck ≥ 180/110 mmHg, LDL > 190 mg/dl) < 70 mg/dl (1,8 mmol/l)
      Moderates Risiko Mittleres errechnetes Risiko laut SCORE2
      < 100 mg/dl (2,6 mmol/l)
    3. Abkehr vom Stufenschema: Schnelle Kombinationstherapie
    4. Anstelle einer langsamen Dosissteigerung einzelner Medikamente wird bei Hochrisikopatienten (besonders nach einem akuten Koronarsyndrom) ein unverzüglicher Einsatz von Kombinationstherapien gefordert. [1, 2]
      • Basis: Maximal verträgliche Statine.
      • Frühzeitige Kombination: Erreicht die Monotherapie das Ziel nicht absehbar (z.B. innerhalb von 4–6 Wochen), wird direkt Ezetimib hinzugenommen.
      • Eskalation: Werden die strengen Zielwerte verfehlt, kommen Bempedoinsäure (starke Aufwertung bei Statinunverträglichkeit) oder hochwirksame PCSK9-Inhibitoren (als Antikörper wie Alirocumab/Evolocumab oder als siRNA wie Inclisiran) zum Einsatz. [1, 2, 3, 4, 5, 6, 7]
    5. Neuer Fokus auf „Risikoverstärker“ und Lipoprotein(a)
    6. • Lipoprotein(a) - Lp(a): Ein stark genetisch bedingter, eigenständiger Risikofaktor. Die Leitlinien fordern, Lp(a) mindestens einmal im Leben bei jedem Erwachsenen zu messen. Bei Werten > 50 mg/dl liegt ein hohes Risiko vor; in diesem Fall muss das verbleibende „echte“ LDL-Cholesterin noch aggressiver gesenkt werden. [1, 2, 3]
      • Sondergruppen: Patienten mit HIV-Infektion ab dem 40. Lebensjahr erhalten nun standardmäßig eine Empfehlung zur Primärprävention mit Statinen, da ihr Entzündungsrisiko chronisch erhöht ist. [1, 2]
    7. Lebensstil und Nahrungsergänzungsmittel
    8. • Ernährung: Die Basis bleibt eine ballaststoffreiche, mediterrane Kost. Pflanzliche Sterole, Roter Reis oder bestimmte Naturprodukte (wie Bergamotte oder Soja) können leichte Effekte zeigen (Klasse IIb-Empfehlung). [1, 2]
      • Keine Empfehlung: Klassische Vitamine oder ungerichtete Nahrungsergänzungsmittel werden zur gezielten Senkung des kardiovaskulären Risikos ausdrücklich nicht empfohlen. [1]

      The Debate, Quellen:

      https://blog.gwup.net/2010/12/18/alle-jahre-wieder-die-cholesterin-luge/

      https://de.wikipedia.org/wiki/Cholesterin

      https://herz-in-wetzlar.de/luege-cholesterin-luege/

      https://www.lipid-liga.de/die-cholesterin-luege/

      https://www.lovelybooks.de/autor/Prof.-Dr.-med.-Walter-Hartenbach/Die-Cholesterin-L%C3%BCge-1356403965-w/

      https://www.lipid-liga.de/wp-content/uploads/2022/03/Sonderdruck_Cholesterin-Luege.pdf

      https://www.arznei-telegramm.com/de/4503/hartenbach-die-cholesterin-luege-zum-aktuellen-stand-der-debatte-um-die-cholesterinsenkung

      https://www.arznei-telegramm.de/register/D1575DR.pdf

      52 min
    9. Aus zuviel Zucker wird Fett, Einführung in das Thema Fett, Folge 1, Teil 1, #82
      Low fat, no fat, schlechtes Fett, gutes Fett, aber was ist wie und wann und wieviel gut oder schlecht? Die Fettreihe klärt auf.

      Quellen der "Debatte":

      https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/ld/loom-dam?file=%2Fsystem%2Ffiles%2Fpdf%2FPM_Cholesterinsenkende+Lebensmittel.pdf

      https://www.barmherzige-muenchen.de/fileadmin/Barmherzige_Muenchen/Zentren/Zentrum_fuer_Ernaehrung_ZEP/Newsletter/Newsletter_ZEP_Hafer_April.pdf

      https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/unser-koerper/cholesterin

      https://biogena.com/de-de/wissen/blog/gesaettigte-ungesaettigte-fettsaeuren-unterschied

      https://eatsmarter.de/blogs/natuerlich-besser/naehrwerttabelle

      https://www.dge.de/wissenschaft/fachinformationen/trans-fettsaeuren-und-die-gesundheit/

      https://kardiosabin.de/wp-content/uploads/2024/03/Ernaehrung-Mediterrane.pdf

      https://www.ds-kardiothek.de/news/die-unbequeme-wahrheit-teil-1-3-lipidmythen-im-faktencheck.html

      https://www.journalmed.de/patienteninfos/eier-cholesterin-was-kardiologe-sagt

      https://mybody-x.com/blogs/ratgeber/low-fat-ernahrung

      https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-022006/sinnvoll-oder-notwendig-bei-einer-statin-therapie/

      https://www.youtube.com/watch?v=TByKVc3uEmE

      37 min
    10. Hack 1-5 aus dem "Der Glucose Trick", Kohlenhydrate und Zucker Teil 2, Ernährung Folge 7, #79
      Was empfiehlt die Autorin den Buchs "Der Glucose-Trick"? Erste kritische Betrachtungen in "The Debate"
      Heute im Buchtipp: Die Hacks 1-5 aus „Der Glucose Trick“ zusammengefasst:

      "EINE FLACHE GLUKOSEKURVE–WIE GEHT DAS?"

      Hack 1: Die richtige Reihenfolge

      Hack 2: Iss vor jeder Mahlzeit eine grüne Vorspeise

      Hack 3: Schluss mit dem Kalorienzählen

      Hack 4: Nieder mit der Frühstückskurve!

      Hack 5: Zucker ist Zucker–egal, wie er sich nennt

      Quellen Kohlenhydrate 2, "THE DEBATE"

      https://natuerlich.thieme.de/natuerlich-gesund/gesund-kochen/detail/10-tipps-fuer-stabilen-blutzucker-3556

      https://www.deutsche-longevity-gesellschaft.de/blog/gesunde-snacks-energie-stabiler-blutzucker

      https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/w00bbr/mh/my_direct_uploads/Interview_mit_Prof._Dr._Karsten_Koehler_Was_bringt_kontinuierliches_Glukosemonitoring_im_Sport.pdf

      https://www.aerzteblatt.de/news/studie-sport-am-abend-senkt-blutzucker-staerker-7dc46677-cca8-4141-bf6d-f5f36030245e

      https://www.purecaps.net/blog/glukosestoffwechsel-der-motor-fuer-unseren-koerper

      50 min
    11. "Der Glucosetrick", Kohlenhydrate, Zucker und Co, Folge 6/Ernährung, #78
      Steigt ein in die faszinierende Welt der Kohlenhydrate

      Buchtipp:

      Der Glukose-Trick: Schluss mit Heißhunger, schlechter Haut und Stimmungstiefs – Wie man der Achterbahn des Blutzuckerspiegels entkommt - SPIEGEL-Bestseller #1
      ISBN: 3453605993

      LINKs zu weiterführenden Themen:

      Die Endokaryonten/-symbiose-Hypothese:

      https://www.laborjournal.de/rubric/stichwort/stichwort/w_24_11.php

      "Die Endosymbiosehypothese und Fotosynthese":

      Die Endosymbiontenhypothese (oder -theorie) besagt, dass Chloroplasten – die Orte der Fotosynthese in Pflanzenzellen – ursprünglich freilebende, fotosynthetisch aktive Bakterien waren. Vor etwa 1,5 Milliarden Jahren wurden diese frühen Cyanobakterien (Blaualgen) von einer größeren Wirtszelle aufgenommen, aber nicht verdaut. Stattdessen gingen sie eine lebenslange Symbiose ein.

      https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/die-hohen-huerden-der-endosymbiose

      Zucker-Sensoren:

      Zuckersensoren – sogenannte Continuous Glucose Monitoring (CGM)-Systeme oder Flash-Glukose-Monitoring (FGM) – werden zunehmend von Nicht-Diabetikern genutzt, um die eigene Glucosekurve, den Stoffwechsel und den Einfluss der Ernährung auf das Energielevel zu optimieren. Diese Sensoren werden unkompliziert für etwa 10 bis 15 Tage an den Oberarm appliziert.

      "Geeignete CGM-Systeme für Sportler"

      Abbott Libre Sense Glucose Sport Biosensor:

      Entwickelt für Athleten zur Echtzeit-Überwachung beim Training.Kompatibel mit Sport-Apps und ausgewählten Garmin-Laufuhren.

      Supersapiens: Basiert auf der Abbott-Technologie und bietet eine stark sportfokussierte App.Liefert genaue Analysen zu "Glucose Performance Zones".

      Dexcom Stelo / Abbott Lingo: Rezeptfreie Consumer-Sensoren für den Alltag.Gut geeignet, um die allgemeine Kohlenhydrattoleranz im Training zu testen.

      HOMA-Index:

      https://www.wisplinghoff.de/fuer-aerzte/formelsammlung/diabetes-homa-index

      HBa1c:

      https://flexikon.doccheck.com/de/Glykiertes_Hämoglobin

      Nichtalkoholtoxische Fettleber:

      https://www.journalmed.de/gastroenterologie/fettleber/nicht-alkoholische-fettleber

      Quellen des Folgenteils "The Debate":

      https://pro.campus.sanofi/dam/Portal/Germany/Articles/br1dge/pdf/Pathophysiologie-Infografik_final_Digital_DE---AT_neu.pdf

      https://www.dkv.com/diabetes-diabetes-mellitus-typ-1-und-2-im-vergleich-verstehen-vorbeugen-und-behandeln.html

      https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/s-0033-1360021.pdf

      https://www.bfr.bund.de/cm/343/erhoehte_aufnahme_von_fruktose_ist_fuer_diabetiker_nicht_empfehlenswert.pdf

      https://de.wikipedia.org/wiki/Glucose

      https://www.gesundheits-lexikon.com/Labormedizin-Labordiagnostik/Glucosestoffwechsel/HOMA-Index

      https://de.wikipedia.org/wiki/Insulinresistenz

      https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenhydrate

      https://www.thieme-connect.de/products/ebooks/lookinside/10.1055/b-0041-180119

      https://vitadio.de/ratgeber/pathophysiologie/

      1 hr 7 min
    12. MAKE YOUR GUT (DARM) GREAT AGAIN, Aber wie?, Tricks und Kniffe, Teil5, #77
      4 Stufen-Pflege: DARM und MIKROBIOM FIRST, so geht es!

      Präbiotika (Ballaststoffe)- Ernährungskur für das Mikrobiom (ggf. Probiotikatherapie):

      Schritt für Schritt 4-Stufenplan:

      mit

      STUFE 1: Ernährung für die Bakterien

      XOS: Xylooligosaccharide (XOS): Spezielle, wasserlösliche Präbiotika (Ballaststoffe). Sie werden oft als Nahrungsergänzungsmittel (teilweise in Kombination mit GOS) genutzt, um das Wachstum nützlicher Darmbakterien zu fördern

      PHGG: PHGG steht für partiell hydrolysiertes Guarkernmehl. Es ist ein natürlicher, wasserlöslicher Ballaststoff, der aus den Samen der Guarpflanze gewonnen und zur Unterstützung der Darmgesundheit eingesetzt wird

      Kartoffelstärke: einfach BIO aus dem Bio-shop

      Nie mit der Enddosis beginnen, der Darm könnte "explodieren":

      Tag 1-3: XOS 0,25g; PHGG 1g, K-stärke 3g
      Tag 4-6: XOS 0,5g; PHGG 2g, K-stärke 3g
      Tag 7-9: XOS 0,75g; PHGG 3g, K-stärke 7g
      Tag 10-12: XOS 1g; PHGG 4g, K-stärke 10g
      Danach: XOS 1g; PHGG 5g, K-stärke 10-13g

      -

      STUFE 2

      LABORWERTE
      HEUTE IFABP, früher Zonulin

      STUFE 3

      Stuhl: ggf. Stuhl-Mikrobiomunterssuchung später zum nachjustieren

      STUFE 4

      Mögliche Präbiotika erst als letzte Stufe, wenn Labor UND Mikrobiom Immer noch nicht gut:
      z.B. als eine sehr gute Wahl:
      Darmflora plus select von Dr. WOLZ

      Quellen KI-assistenten Darm-Teil 5:

      https://www.andenkraft.de/blogs/alle-blogs/darmflora-aufbauen
      https://www.nu3.de/blogs/nutrition/probiotika-praebiotika-und-postbiotika
      https://www.rosenfluh.ch/media/ernaehrungsmedizin/2021/03/Influenzaimpfung-Diarrhoe-respiratorische-Infekte-Mikrobiom-beeinflusst-die-Immunabwehr.pdf
      https://www.springermedizin.de/darmmikrobiom/antibiotika/nach-antibiotikatherapie-nicht-routinemaessig-probiotika-/23721310
      https://www.cme-kurs.de/cdn2/pdf/Handout_Update-Reizdarm-Leitlinie.pdf
      https://swilab.ch/de/ratgeber/probiotika/wirkungsweise/ballaststoffe/
      https://www.orthomol.com/de-de/ernaehrung/naehrstoffe/probiotika-lebensmittel
      https://www.omni-biotic.com/de-de/darmgesundheit/gesundheitszentrale-darm/praebiotika/
      https://natuerlich.thieme.de/blog/detail/resistente-staerke-4132
      https://greenic-bio.de/blogs/wissen/synbiotikum

      UND alle Shownotes der vergangenen 4 Darm-Folgen mit beachten! Viel SpaßKontakt zu mir bitte über social media

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      40 min

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    "Gesundheit findet Ihr in euch selbst!" Kennt Ihr das? Im Gesundheitswesen habt Ihr den Eindruck, dass andere Gründe für das Handeln bestehen, als eine wahre und ehrliche Medizin zu betreiben? Dieser Podcast wird als ehrlicher Medizin-Podcast antreten, die "Täter" Eurer Gesundheit spannend und interessant aufzubearbeiten, durch Dr. med Frank Essers, Orthopäde, Master MMA "Mikronährstofftherapie und Regulationsmedizin", Gesundheitsredakteur, Speaker, Gesundheitscoach.