Tatort Musik - Sex, Crime & Rock 'n' Roll

Tatort Musik - Sex, Crime & Rock 'n' Roll

By © 2026 podcastbu.de
Download on the App Store

Tatort Musik - Sex, Crime & Rock 'n' Roll episodes

  • Brian Jones: Die Wahrheit versinkt im Pool

    Am 2. Juli 1969 geht Brian Jones auf seinem Anwesen Cotchford Farm schwimmen. Wenige Stunden später ist der Gründer der Rolling Stones tot. Er wird nur 27 Jahre alt. Der offizielle Befund lautet: Tod durch Unglücksfall.


    Doch was geschah in den letzten Minuten im Swimmingpool?

    Jahrzehnte später tauchen neue Aussagen auf. Zwei Bücher erklären Brian Jones’ Tod zum Mord. Ein Bauunternehmer gerät unter Verdacht. Es gibt ein angebliches Geständnis. Zeuginnen erinnern sich später an neue Details. Und auch die Polizei beschäftigt sich erneut mit dem Fall.

    In dieser Folge von Tatort Musik rekonstruiert Malte Asmus die letzte Nacht von Brian Jones – und verfolgt eine Geschichte, die mit jedem Jahrzehnt genauer zu werden scheint, obwohl die Beweislage kaum eindeutiger wird.

    Welche Aussagen stammen tatsächlich aus dem Jahr 1969? Was verrät die Obduktion? Was hat Frank Thorogood wirklich gesagt? Und was passiert, wenn aus Vermutungen Details, aus Erinnerungen Gewissheiten und aus einem angeblichen Geständnis irgendwann einfach nur noch „das Geständnis“ wird?

    Ein Fall über die wenigen Minuten, die niemand mehr rekonstruieren kann – und über die Frage, wie aus einer ungeklärten Geschichte mit der Zeit eine scheinbar geklärte wird.
    Quellen und O-Töne
    Bill Wyman über Brian Jones als Gründer und frühen Anführer der Rolling Stones:
     https://www.youtube.com/watch?v=OayVZMyNjOk

    Über Brian Jones als Multiinstrumentalisten und seine musikalische Rolle bei den Rolling Stones:
     https://www.youtube.com/watch?v=XjE4DgFVwQU

    Mick Jagger und Keith Richards über Brian Jones, Ruhm, Drogen und seine zunehmende Selbstzerstörung:
     https://www.youtube.com/watch?v=bJnC8JSIcfQ

    Keith Richards über die Trennung von Brian Jones und die Situation der Rolling Stones 1969:
     https://www.youtube.com/watch?v=D-55XOdSFJo

    Alexis Korner über Brian Jones’ Pläne für eine neue Band kurz vor seinem Tod:
     https://www.youtube.com/watch?v=5iroVg0xf9I

    Lewis Jones über seinen Sohn Brian und dessen Begeisterung für Cotchford Farm wenige Wochen vor seinem Tod:
     https://www.youtube.com/watch?v=3tFfzTzOwQ8&list=PLGP6FBvf5tT45mpBRgzorMhGyeZkq4X6l&index=72

    Zeitgenössische Nachricht über den Tod von Brian Jones:
     https://www.youtube.com/watch?v=1dVGMNMuoy8

    Crimewatch 1994 – Frank Thorogood, Tom Keylock, Neubewertung des Obduktionsberichts und Aussagen der damaligen Ermittler:
     https://www.youtube.com/watch?v=r8qaKtAu8HA
    Einordnung
    Der offizielle Befund von 1969 lautet „death by misadventure“ – Tod durch Unglücksfall. Auch nach der späteren Prüfung neuen Materials eröffnete Sussex Police 2009 keine neuen Ermittlungen. Ein Mord an Brian Jones ist bis heute nicht bewiesen. Zugleich lässt sich der genaue Ablauf der entscheidenden Minuten im Swimmingpool nicht mehr sicher rekonstruieren.
    Hinweis zum Einsatz von KI
    Bei der Recherche und redaktionellen Aufbereitung dieser Folge kamen auch KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Quellen, Aussagen und historische Zusammenhänge wurden redaktionell geprüft und eingeordnet. Sprechertexte und journalistische Verantwortung liegen bei der Redaktion.

     



    Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.
    www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

    Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?
    Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.
    Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    33 min
  • Marvin Gaye: Tödliche Vaterliebe

    Marvin Gaye: Tödliche Vaterliebe

    Am 1. April 1984 fallen im Haus der Familie Gaye in Los Angeles zwei Schüsse. Marvin Gaye, einer der größten Soulstars aller Zeiten, wird von seinem eigenen Vater erschossen – mit einem Revolver, den Marvin ihm wenige Monate zuvor selbst gegeben hatte.


    Was zunächst wie die tödliche Eskalation eines Familienstreits aussieht, führt tief in eine Vater-Sohn-Beziehung, die Marvin Gaye sein ganzes Leben begleitet. Sein Vater ist strenger Prediger, gewalttätiger Erzieher und zugleich der Mann, dessen Anerkennung Marvin schon als Kind unbedingt gewinnen will.


    Malte Asmus rekonstruiert Marvins Weg vom Elternhaus in Washington über Motown und What’s Going On bis zu seinem Comeback mit Sexual Healing – und zu seiner Rückkehr ins Haus seiner Eltern. Dort treffen 1983 zwei Männer wieder aufeinander, deren Verhältnis seit Jahrzehnten von Liebe, Angst, Anerkennung und Macht geprägt ist.


    Was geschah in den letzten Minuten vor den tödlichen Schüssen? Warum musste Marvin Gay Senior für die Tötung seines Sohnes nicht ins Gefängnis? Und was ist von der späteren Überzeugung einiger Menschen aus Marvins engstem Umfeld zu halten, Marvin könnte die tödliche Eskalation selbst provoziert haben?


    Am Ende führt der Fall zu einer größeren Frage: Warum können wir uns manchmal gerade von den Menschen nicht lösen, die uns am meisten verletzt haben?



    Quellen und weiterführende Links

    Verwendete Video- und O-Ton-Quellen:


    Marvin Gaye – Dokumentation / Interviews und Zeitzeugen:

     https://www.youtube.com/watch?v=-cRu_JngL-g


    Marvin Gaye – Final 24 / Zeitzeugen und Familie:

     https://www.youtube.com/watch?v=5fKwVrcbpVw


    Marvin Gaye – Interviews, Zeitzeugen und Aussagen zu seinen letzten Lebensjahren:

     https://www.youtube.com/watch?v=dEgT208dKAo


    Journalistische und biografische Quellen:


    Los Angeles Times – zeitgenössischer Bericht über Marvin Gayes Tod:

     https://www.latimes.com/local/obituaries/archives/la-me-marvin-gaye-19840402-story.html


    UPI – Bericht vom 1. April 1984:

     https://www.upi.com/Archives/1984/04/01/Singer-Marvin-Gaye-whose-rhythm-and-blues-hits-over/1645449643600/


    Washington Post – Bericht unmittelbar nach der Tat:

     https://www.washingtonpost.com/archive/politics/1984/04/02/marvin-gaye-shot-to-death-in-los-angeles/a4d9a3ab-4775-4465-bfd2-a26b62c8d6ea/


    Washington Post – Marvin Gay Senior über die tödlichen Schüsse:

     https://www.washingtonpost.com/archive/lifestyle/1984/04/09/i-pulled-the-trigger/7bce7bb7-5fbc-48e2-a006-a241447a09c8/


    Washington Post – Aussage von Alberta Gaye:

     https://www.washingtonpost.com/archive/style/1984/06/22/5342aaa5-0689-414d-8b9b-99b4b0afb90d/


    Washington Post – über Marvin Gaye und das Verhältnis zu seinem Vater:

     https://www.washingtonpost.com/archive/opinions/1984/04/08/the-war-for-one-mans-soul/edc29430-6de3-4408-8ba6-fc0e25e44f34/


    Washington Post – Rückblick auf den Marvin Gaye Day 1972:

     https://www.washingtonpost.com/archive/lifestyle/2001/05/11/remembering-marvin-gaye-day/3377b1c9-4ab8-47a4-b16f-57e94a4e6c9e/


    PBS American Masters – Marvin Gaye: Career Timeline:

     https://www.pbs.org/wnet/americanmasters/marvin-gaye-career-timeline/74/


    David Ritz: Divided Soul: The Life of Marvin Gaye – biografische Grundlage und überlieferte Aussagen Marvin Gayes.


    Psychologische Hintergründe / Bindungsforschung:


    Überblick zur desorganisierten Bindung und dem Konflikt zwischen Bindungsbedürfnis und Angst gegenüber derselben Bezugsperson:

     https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5600694/


    Meta-Analyse zum Zusammenhang zwischen Misshandlung in der Kindheit und Bindungsmustern im Erwachsenenalter:

     https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42365499/


    Überblick über frühe belastende Beziehungserfahrungen und mögliche Auswirkungen auf spätere Beziehungen:

     https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5600283/


    Hinweis: Die in dieser Folge dargestellten psychologischen Forschungsergebnisse dienen der Einordnung allgemeiner Bindungsmechanismen. Sie erlauben keine nachträgliche psychologische oder psychiatrische Diagnose Marvin Gayes. Aussagen über seine möglichen Absichten am 1. April 1984 werden als Aussagen beziehungsweise spätere Interpretationen von Familienmitgliedern und Weggefährten kenntlich gemacht.


    KI-Hinweis: Bei Recherche, Strukturierung und redaktioneller Bearbeitung dieser Episode kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die redaktionelle Verantwortung für Auswahl, Einordnung und Darstellung der Inhalte liegt beim Autor.


     



    Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.
    www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

    Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?
    Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.
    Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    31 min
  • Stefan Mross: Hör‘ mal, wer da bläst
    Mit 13 Jahren gewinnt Stefan Mross mit seiner „Heimwehmelodie“ den Grand Prix der Volksmusik. Die goldene Trompete wird zu seinem Markenzeichen, Karl Moik zu seinem Förderer und Mross zu einem der bekanntesten Gesichter der Volksmusik.

    Doch Jahre später bekommt das perfekte Bild Risse. Andere Trompeter behaupten, bei Fernsehauftritten und sogar auf Platten von Stefan Mross seien in Wahrheit sie zu hören. Aus Zweifeln wird ein öffentlicher „Trompeterkrieg“, aus dem Streit schließlich ein Fall für Anwälte, Gutachter und Gerichte.

    Ein Gutachten fällt ein vernichtendes Urteil über Mross' Fähigkeiten. Ein Gegengutachten widerspricht. Mross selbst tritt vor einem Millionenpublikum im Musikantenstadl zum Live-Beweis an. Und trotzdem bleibt die entscheidende Frage am Ende ungeklärt: Wer spielte auf den umstrittenen Aufnahmen tatsächlich welche Trompetenpassagen?

    Tatort Musik rekonstruiert den bizarren Trompeterkrieg um Stefan Mross – und stößt dabei auf eine viel größere Frage: Was braucht es eigentlich, um ein Star zu werden?

    Denn vielleicht hat Karl Moik das Geheimnis von Stefan Mross schon sehr früh auf den Punkt gebracht:

    „Es war nicht einmal das Spiel. Es war die Ausstrahlung.“
    In dieser Folge
    Der Aufstieg des 13-jährigen Trompeten-Wunderkinds, die Rolle von Karl Moik und Musikmanager Hans R. Beierlein, die Vorwürfe von Walter Scholz und Alexandre Malempré, der jahrelange Rechtsstreit, das vernichtende Gutachten über Mross' Trompetenspiel, der Live-Auftritt mit „Granada“ und eine bemerkenswerte Versöhnung im Vollplayback.

    Ein sehr lesenswerter Artikel von Christian Richter zum Thema Stefan Mross ist bei DWDL.de erschienen. “Showdown im Stadl: Wie Stefan Mross um seine Karriere spielte”: https://www.dwdl.de/telegeschichten/107275/showdown_im_stadl_wie_stefan_mross_um_seine_karriere_spielte/

    Tatort Musik – wahre Geschichten über Musik, Stars und die Mechanismen hinter ihren Mythen.

    Ton-Quellen:

    Musikantenstadl – 20 Jahre Musikantenstadl, Wien, 24. März 2001
     Enthält den Jubiläums-Musikantenstadl und den für die Folge zentralen Auftritt von Stefan Mross.
     YouTube: Musikantenstadl – Jubiläum 2001

    Grand Prix der Volksmusik 1989 – Stefan Mross / „Heimwehmelodie“
     Enthält den Auftritt und Sieg des 13-jährigen Stefan Mross sowie Karl Moiks emotionale Erzählung über die Entdeckung von Mross. Im Skript verwendeter O-Ton von Moik ab ca. 1:36:10.
     YouTube: Grand Prix der Volksmusik 1989

    KI-Hinweis: Bei Recherche und redaktioneller Vorbereitung dieser Folge kamen auch KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Auswahl, Prüfung und Verantwortung für die Inhalte liegen bei der Redaktion.



    Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.
    www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

    Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?
    Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.
    Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    21 min
  • Kanye West: Wenn einem Genie der Erfolg zu Kopf steigt


    Kanye West wird belächelt, als er Rapper werden will. Die Musikindustrie sieht in ihm vor allem einen Produzenten. Kanye glaubt trotzdem an sich – und behält recht. Er wird zum Weltstar, verändert den Sound des Hip-Hop und beweist später mit Yeezy, dass seine Ideen auch außerhalb der Musik Milliarden wert sein können.


    Immer wieder macht Kanye dieselbe Erfahrung: Andere zweifeln, Kanye hört nicht auf sie – und setzt sich durch.


    Doch was passiert, wenn aus Selbstvertrauen irgendwann Selbstgewissheit wird? Wenn ein musikalisches Genie beginnt zu glauben, auch außerhalb seiner Kunst mehr zu erkennen als andere?


    Bei Tatort Musik rekonstruieren wir den Aufstieg von Kanye West und die Entstehung des Mythos Kanye: vom unterschätzten Produzenten über „The College Dropout“, den Tod seiner Mutter Donda, Taylor Swift und Yeezy bis zu Donald Trump, seiner Präsidentschaftskandidatur und den antisemitischen Äußerungen, die ihn 2022 einen großen Teil seines wirtschaftlichen Imperiums kosten.


    Und trotzdem ist auch dieser Absturz nicht das Ende. 2024 steht Ye mit „Vultures 1“ und „Carnival“ wieder an der Spitze der US-Charts. Anfang 2026 entschuldigt er sich für seine antisemitischen Äußerungen und führt sein Verhalten auf eine bipolare Störung zurück.


    Der Fall Kanye West zeigt, wie leicht außergewöhnlicher Erfolg mit außergewöhnlicher Urteilskraft verwechselt werden kann – von anderen und irgendwann vielleicht auch von einem selbst.


    Denn Erfolg kann beweisen, dass eine Idee funktioniert. Aber niemals, dass ein Mensch immer recht hat.


    Quellen und weiterführende Videos


    • Kanye West
    https://www.youtube.com/watch?v=5Z-x5m1r4WE


    • Kanye West / Hurricane Katrina: „George Bush doesn't care about black people“
    https://www.youtube.com/watch?v=9pVTrnxCZaQ


    • Kanye West bei den MTV Video Music Awards 2009https://www.youtube.com/watch?v=PwTx1VuMlqo


    • Kanye West bei Jay Leno:
    https://www.youtube.com/watch?v=A6bgSITBrVQ


    • Kanye West bei Jimmy Kimmel


    https://www.youtube.com/watch?v=PmZjaYdS3fA



    • Kanye West bei TMZ 2018
    https://www.youtube.com/watch?v=s_M4LkYra5k


    • Kanye West hält sich für Warhol


    https://www.youtube.com/watch?v=kTco4tLgB2o

    • Ye bei Alex Jones / Infowars 2022
    https://www.youtube.com/watch?v=OOf6EsAcM-g


    Hinweis zur Produktion:
    Bei Recherche, Strukturierung und redaktioneller Bearbeitung dieser Folge wurde KI unterstützend eingesetzt. Die journalistische Auswahl, Bewertung und Endredaktion erfolgten durch die Redaktion von Tatort Musik.


     




    Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.
    www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

    Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?
    Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.
    Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    32 min
  • Allen Klein: Das Geschäft mit dem Vertrauen
    Allen Klein gilt bis heute als einer der umstrittensten Musikmanager aller Zeiten. Für die einen war er der Mann, der Künstler endlich fair bezahlte. Für die anderen ein geschickter Strippenzieher, der aus Vertrauen Macht machte.

    Er verhalf Bobby Darin zu einer sechsstelligen Nachzahlung, verschaffte Sam Cooke mehr Kontrolle über seine Musik, handelte für die Rolling Stones bessere Verträge aus als für die Beatles – und wurde schließlich zum Manager von John Lennon, George Harrison und Ringo Starr. Nur einer traute ihm nie: Paul McCartney.

    Doch Malte Asmus fragt in dieser Folge nicht, ob Allen Klein gut oder böse war. Sie rekonstruiert, wie er immer wieder das Vertrauen der größten Musiker seiner Zeit gewann – und warum daraus oft genau die Abhängigkeit entstand, die seine Klienten eigentlich überwinden wollten.

    Ein Fall über Geld, Macht und Verträge. Vor allem aber über die vielleicht wertvollste Währung überhaupt: Vertrauen.
    Quellen (YouTube)
    Paul McCartney – "When the game changed to a money game…"
     https://www.youtube.com/shorts/27tllOdzOFA

    John Lennon – "Brian died and that left us hanging in the air…"
     https://www.youtube.com/shorts/TSjHUBrPRSo

    Paul McCartney – "I thought he was robbing us…"
     https://www.youtube.com/shorts/fZZjfMbkIoU

    Paul McCartney – Warum er die Beatles verklagen musste
     https://www.youtube.com/shorts/KUQe1KMt1qY

    John Lennon – "Perhaps Paul's suspicions were right…"
     https://www.youtube.com/shorts/__PbJCfF-r0
    Tatort Musik
    Jede Folge rekonstruiert einen der spektakulärsten Fälle der Musikgeschichte – auf Basis von Quellen, Interviews und Zeitdokumenten. Dabei geht es nicht nur um die Frage, was passiert ist, sondern vor allem darum, warum.

    🎧 Wenn euch die Folge gefallen hat, abonniert Tatort Musik, bewertet den Podcast und empfehlt ihn weiter.



    Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.
    www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

    Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?
    Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.
    Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    22 min
  • Altamont: Die Rolling Stones, ein Konzert, ein Tatort
    Am 6. Dezember 1969 wollen die Rolling Stones Musikgeschichte schreiben. Ein kostenloses Festival soll das Woodstock der Westküste werden – ein Fest für Frieden, Gemeinschaft und Rock’n’Roll. Doch am Ende des Tages ist ein junger Mann tot. Direkt vor der Bühne. Vor laufenden Kameras.

    Bis heute gilt Altamont als der Tag, an dem die Hippie-Bewegung stirbt. Doch stimmt das wirklich? Oder wird dieses Konzert erst im Nachhinein zum Symbol für das Ende einer ganzen Epoche?

    In dieser Folge von Tatort Musik rekonstruiert Malte Asmus die Ereignisse des Altamont Free Concerts: Warum übernehmen ausgerechnet die Hells Angels die Sicherheit? Weshalb gerät das Festival schon Stunden vor dem Auftritt der Rolling Stones außer Kontrolle? Was geschieht in den entscheidenden Sekunden vor der Bühne? Und warum spricht ein Gericht den Hells Angel Alan Passaro später frei?

    Die Folge erzählt aber nicht nur die Geschichte eines tödlichen Tages. Sie fragt auch, warum wir historische Wendepunkte so oft an einem einzigen Ereignis festmachen – und weshalb hinter der großen Erzählung vom "Ende von Peace and Love" leicht in Vergessenheit gerät, dass Altamont vor allem der Schauplatz ist, an dem ein 18-jähriger Mann namens Meredith Hunter sein Leben verliert.

    Quellen und weiterführende Links:

  • Gimme Shelter – Ausschnitte und O-Töne zum Altamont Free Concert:
  • https://www.youtube.com/watch?v=abN92Kyj3Tc
  • Days of Rage: The Rolling Stones’ Road to Altamont – Doku mit Einordnungen von Anthony DeCurtis, Nigel Williamson, Sam Cutler u. a.:
  • https://www.youtube.com/watch?v=vKOnMZ2cm80
  • Gimme Shelter / Altamont-Originalmaterial mit Sam Cutler, Sonny Barger, Mick Jagger und Konzertszenen:
  • https://www.youtube.com/watch?v=6Kqsb9_XOZ0



    Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.
    www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

    Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?
    Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.
    Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    23 min
  • Richey Edwards: Der Verschwundene, der zum Mythos wurde
    Am 1. Februar 1995 checkt Richey Edwards in einem Londoner Hotel aus. Wenige Stunden später sollte er mit den Manic Street Preachers zu einer Promotiontour in die USA fliegen. Am Flughafen erscheint er nie.

    Siebzehn Tage später wird sein Auto nahe der Severn Bridge gefunden. Von Richey Edwards fehlt jede Spur.

    Bis heute.

    Doch Malte Asmus erzählt in dieser Folge von Tatort Musik nicht nur die Geschichte eines der rätselhaftesten Vermisstenfälle der Rockgeschichte. Sie stellt eine andere Frage: Warum werden manche Künstler auch Jahrzehnte nach ihrem Verschwinden nicht losgelassen? Warum machen wir aus Leid Legenden? Und weshalb romantisieren wir zerstörte Künstler so oft als missverstandene Genies?

    Gemeinsam verfolgen wir den Weg von Richard James Edwards aus dem walisischen Blackwood bis zum kreativen Kopf der Manic Street Preachers. Wir sprechen über den berüchtigten „4 REAL“-Vorfall, über Essstörungen, Depressionen und Selbstverletzung. Über das Album The Holy Bible. Über die Sichtungen in Goa, auf den Kanaren und in Indien. Und über die Mythen, die entstehen, wenn Fakten fehlen und Hoffnung bleibt.

    Am Ende geht es nicht nur um das Verschwinden von Richey Edwards.

    Sondern um unseren Umgang mit Schmerz, Verlust und Legenden.

    Quellen und weiterführende Links:

  • Steve Lamacq über den „4 REAL“-Vorfall:
  • https://www.youtube.com/watch?v=6Kqsb9_XOZ0
  • Nicky Wire und James Brown über Richey Edwards:
  • https://www.youtube.com/watch?v=zTe-uot1ohs
  • Interview mit Nicky Wire:
  • https://www.youtube.com/watch?v=Uf7TWtRupHg
  • Frühes Interview der Manic Street Preachers:
  • https://www.youtube.com/watch?v=vI6jcMiRep4
  • James Dean Bradfield über die Entstehung von The Holy Bible:
  • https://www.youtube.com/watch?v=x6w_UDxTmoI
  • Familie Edwards über das Verschwinden:
  • https://www.youtube.com/watch?v=5Xk0So3Mu-s

    Tatort Musik – wahre Kriminalfälle der Musikgeschichte. Fälle, die oft weit mehr erzählen als die Geschichte eines Verbrechens.

    Unterstütze Tatort Musik gern auch auf Steady https://steady.page/de/tatort-musik/about oder Patreon https://www.patreon.com/c/Tatort_Musik



    Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.
    www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

    Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?
    Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.
    Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    20 min
  • Paul McCartney: Die Verschwörung, die nicht sterben will
    Ist Paul McCartney wirklich 1966 bei einem Autounfall gestorben? Und haben die Beatles seinen Tod jahrelang vertuscht?

    1969 glauben plötzlich Millionen Menschen genau das. Studenten spielen Beatles-Platten rückwärts ab, analysieren Albumcover mit der Lupe und suchen in Songtexten nach geheimen Botschaften. Aus Fans werden Ermittler. Aus Popmusik wird ein Tatort.

    In dieser Folge von Tatort Musik verfolgt Malte Asmus die Spur einer der berühmtesten Verschwörungstheorien der Popgeschichte: „Paul is Dead“.

    Er rekonstruiert, wie ein Höreranruf bei einem Radiosender in Detroit eine weltweite Massenhysterie auslöste, warum ein Studentenartikel die Geschichte erst zu einer echten Verschwörung machte und weshalb ausgerechnet Paul McCartney zum Mittelpunkt dieser Erzählung wurde.

    Doch die eigentliche Frage dieser Folge lautet nicht, ob Paul McCartney wirklich gestorben ist.

    Die eigentliche Frage lautet:

    Wie wird aus einem Gerücht eine Wahrheit?

    Und warum hören Menschen manchmal auf, nach Antworten zu suchen – und beginnen stattdessen, nach Bestätigungen zu suchen?
    In dieser Folge

  • Die ersten Gerüchte um Pauls angeblichen Tod

  • Russ Gibb und die berühmte Rückwärtsbotschaft

  • Fred LaBour und die Geburt der modernen Verschwörungstheorie

  • Pepper, Abbey Road und die berühmtesten „Beweise“

  • Warum die Theorie logische Probleme hat

  • Weshalb ausgerechnet Paul McCartney zum Mittelpunkt wurde

  • Das Life-Magazine-Interview auf Pauls Farm in Schottland

  • Die Psychologie hinter „Paul is Dead“

  • Warum die Geschichte bis heute weiterlebt


  • Quellen und weiterführende Links

  • Paul Is Dead – The Great Beatle Death Clues (Dokumentation)
  • https://www.youtube.com/watch?v=s8uVoPUb0jc
  • The Beatles Conspiracy: Paul Is Dead (Dokumentation)
  • https://www.youtube.com/watch?v=DCsKokLYUJI
  • Paul McCartney über die „Paul Is Dead“-Gerüchte bei James Corden
  • https://www.youtube.com/watch?v=iQUXFEz75jk
  • Paul McCartney erklärt die berühmte Abbey-Road-Barfuß-Szene
  • https://www.youtube.com/shorts/Lybtcs_enOc
  • Life Magazine, November 1969: Paul Is Still With Us (historischer Artikel)




  • Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.
    www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

    Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?
    Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.
    Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    24 min
  • John Lennon: Tödliche Enttäuschung
    Am 8. Dezember 1980 wird John Lennon vor dem Dakota Building in New York erschossen. Der Täter: Mark David Chapman. Kein Auftragskiller. Kein politischer Extremist. Sondern ein Fan. 

    Ein Mann, der Lennon verehrte. Der sich in ihm wiederzufinden glaubte. Und der irgendwann überzeugt war, von seinem Idol verraten worden zu sein. 

    In dieser Folge von Tatort Musik rekonstruiert Malte Asmus die letzten Stunden vor den Schüssen vor dem Dakota Building – und vor allem den langen psychologischen Weg dorthin. Es geht um Projektion. Parasoziale Nähe. Enttäuschte Erwartungen. Und um die gefährliche Frage, was passieren kann, wenn Menschen Stars nicht mehr als Menschen sehen, sondern als Symbole für die eigenen Hoffnungen, Sehnsüchte und Krisen. 

    Warum wurde aus Bewunderung Wut?[Textumbruch] Warum fühlte sich Chapman von Lennon „betrogen“?[Textumbruch] Und warum wirkt dieser fast 50 Jahre alte Mord heute erschreckend modern? 

    Eine Folge über Ruhm, Einsamkeit, Identität – und über die dunkle Seite von Fan-Kultur. 

    Quellen und O-Töne 




  • John Lennon über die Jugend und Hoffnung 



  • Paul McCartney über John Lennons verletzliche Seite 



  • Larry-King-Interview mit Mark David Chapman 



  • Reaktionen von Fans nach Lennons Tod 




  • Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.
    www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

    Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?
    Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.
    Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    26 min
  • Milli Vanilli – Der größte Pop-Betrug und wer dafür bezahlen musste
    Playback, Grammy-Skandal, Millionenbetrug: Der Fall Milli Vanilli gilt bis heute als einer der größten Skandale der Popgeschichte. Ende der 1980er Jahre werden Rob Pilatus und Fab Morvan zu Weltstars – mit Hits wie „Girl You Know It’s True“, „Blame It on the Rain“ oder „Girl I’m Gonna Miss You“. 1990 gewinnen sie sogar den Grammy als „Best New Artist“. Doch kurz darauf fliegt auf: Die beiden haben auf ihren eigenen Songs gar nicht gesungen.

    Der Skandal zerstört ihre Karrieren. Aber war Milli Vanilli wirklich nur ein Fall von Betrug? Oder zeigte sich hier vor allem ein Musikbusiness, das Stimmen, Bilder, Körper und Sehnsüchte gezielt zu einem perfekten Popprodukt zusammensetzt?

    In dieser Folge von „Tatort Musik“ geht Malte Asmus der Frage nach, warum ausgerechnet Milli Vanilli zum Symbol für Fake im Pop wurden – während Produzent Frank Farian vergleichsweise glimpflich davonkam. Welche Rolle spielte sein zuvor schon bei Boney M. genutztes Erfolgsmodell? Warum wurden Rob Pilatus und Fab Morvan zu Sündenböcken eines Systems, das von der Illusion profitierte? Und was sagt der Fall Milli Vanilli bis heute über die Mechanismen des Musikgeschäfts aus?

    Eine Folge über Ruhm, Manipulation, Verantwortung – und die Frage, wer am Ende den Preis bezahlt, wenn ein perfekt konstruiertes System zusammenbricht.
    Quellen & O-Töne

  • Milli Vanilli Playback-Panne bei Club MTV Live 1989

  • Frank Farian bei stern TV über Musik und Erfolg

  • Frank Farian über Boney M. und Bobby Farrell

  • Frank Farian im ZDF über Milli Vanilli

  • Frank Farian über Rob Pilatus und Fab Morvan in Los Angeles

  • Frank Farian über die Entstehung von Milli Vanilli


  • #MilliVanilli #FrankFarian #RobPilatus #FabMorvan #TatortMusik #Popgeschichte #MusikSkandal #BoneyM #Grammy #GirlYouKnowItsTrue #TrueCrime #Musikpodcast #Popmusik #MTV #Musikbusiness



    Dieser Podcast wird vermarktet von der Podcastbude.
    www.podcastbu.de - Full-Service-Podcast-Agentur - Konzeption, Produktion, Vermarktung, Distribution und Hosting.

    Du möchtest deinen Podcast auch kostenlos hosten und damit Geld verdienen?
    Dann schaue auf www.kostenlos-hosten.de und informiere dich.
    Dort erhältst du alle Informationen zu unseren kostenlosen Podcast-Hosting-Angeboten. kostenlos-hosten.de ist ein Produkt der Podcastbude.

    17 min

About Tatort Musik - Sex, Crime & Rock 'n' Roll

From the publisher's feed

Musik macht Menschen unsterblich – doch hinter dem Glanz der Bühne beginnt die Dunkelheit. Stars, die Millionen in Ekstase versetzten, endeten nicht selten selbst im Abgrund.