Strategie ist der Sieg über den Zufall. Und die meisten von uns überlassen KI gerade dem Zufall.
In dieser Folge wagen Pablo Alvarez und Dr. Oliver Schumann einen ehrlichen Blick nach vorne: Wie sieht die Welt 2029 tatsächlich aus, wenn agentische KI nicht mehr Zukunft ist, sondern Alltag? Pablo setzt sie auf einer Skala von 1 bis 10 auf eine 3. Und schätzt, dass wir in drei Jahren bei der 10 sind.
Was das konkret bedeutet: KI-Agenten, die eigenständig buchen, recherchieren und kaufen. Unternehmen wie Klarna, die ihren Kundenservice mit Agenten abgebildet haben und Mitarbeiterzahlen reduziert haben. Telefonagenten, die Schadensmeldungen aufnehmen, bevor ein Mensch ans Telefon geht. Und Google, das bereits eine Infrastruktur für agentischen Handel aufbaut, damit Agenten miteinander kommunizieren und Käufe abschließen können.
Dazu die Frage, die im Raum bleibt: Warum lähmt uns das alles, obwohl wir es wissen? Oliver gibt offen zu, dass er Pablos Anleitung noch nicht gelesen hat. Pablo gibt zu, dass auch er manchmal von der schieren Masse an Möglichkeiten zurückschreckt. Und beide sind sich einig: Der erste Schritt ist klein. Er muss nur gemacht werden.
Außerdem: Was bleibt von klassischer Führung, wenn der Mitarbeiter eine KI ist? Welche Fähigkeiten rücken in den Vordergrund, wenn Recherche, Texterstellung und Routineaufgaben wegfallen? Und was hat Deutschlands Hidden-Champion-Kultur mit dem Mut zu tun, den KI-Strategie heute verlangt?
Praxis trifft Tiefgang. Wie immer.