Immer wieder bin ich in der vergangenen Zeit auf Blog-Artikel und Podcastfolgen mit Titeln wie "Gründe, warum du dir keine Nachrichten antun solltest" oder "Warum ich keine Nachrichten mehr konsumiere" gestoßen. Hauptaussage: Medien verbreiten nur Negativität, schüren Angst und verschwenden Zeit.
Ganz ehrlich: Mit meinen Werten passt das nicht zusammen. Warum, erzähle ich dir in Podcastfolge #18.
THESEN
- Es ist moralisch nicht vertretbar, das Privileg, sich zu informieren harsch beiseite zu schieben. Es gibt viele Menschen auf der Welt, die keinen Zugang zu (kritischen) Informationen haben.
- Medien generieren durch die Berichterstattung Aufmerksamkeit, die zu Solidarität, Spendenbereitschaft, Aktivismus oder einer Änderung des Konsumverhaltens führen kann.
- Es ist nur schwer, die Welt positiv zu verändern, wenn man nicht weiß, wo man ansetzen kann
- Die "Nachrichtenflut" ist nicht automatisch da, sondern selbstgeschaffen
ANSATZ
- achtsamer Nachrichtenkonsum: bewusst Zeit nehmen, eher Pull-Medien als Push-Medien nutzen, Eilmeldungen absstellen
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