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In dieser Folge reise ich von Bratislava über Athen auf die griechischen Inseln Agistri und Tinos. Ich erzähle von schlaflosen Nächten am Flughafen, ausgefallenen Fähren, heftigem Meltemi-Wind und einer Nacht auf einer Parkbank am Hafen.
Dazwischen geht es um günstiges Inselessen, hilfsbereite Menschen, unerwartete Begegnungen und die Erkenntnis, dass man auch nach einer längeren Pause wieder in den Rhythmus des Reisens findet.
Nach fast drei Monaten Sommerpause melde ich mich mit einem Summer-Special zurück. Ich erzähle von meinem Neustart in Berlin, einer langen Nacht im Berghain und der Rückkehr auf die Parkbank – bevor es über Bratislava und Athen auf griechische Inseln und weiter Richtung Türkei geht.
Zwischen spontanen Reiseplänen, alten Freunden, einer abgebrochenen Zahnfüllung und dem Film „Exit 8“ geht es um die Frage, wann man einen eingeschlagenen Weg weitergeht und wann man den Mut hat, umzudrehen.
In diesem Summer‑Special ziehe ich ein Fazit zum ersten Teil meines „Great Reset(ting)“ und erzähle, wie der Weg von der kroatischen Villa über Wien und Prag zurück nach Berlin plötzlich von einem Ischias‑Problem dominiert wurde, das mich zeitweise kaum laufen ließ und auf Flughafenbänke statt in Hotelbetten geführt hat.
Zurück in Berlin lande ich erst bei der Akupunktur und entscheide mich dann für ein Experiment, das ich schon lange ausprobieren wollte: 72 Stunden Wasserfasten mit Bittersalz, leerem Kühlschrank, Hungernächten, metallischem Geschmack im Mund und dem Versuch, möglichst schnell in die Ketose zu kommen, um meinen Körper in einen Heilmodus zu versetzen.
Ich nehme euch mit durch die Tage zwischen starkem Hunger, Müdigkeit, Kopfschmerzen, dem ersten Essen aus gedünsteten Äpfeln, Suppen und Tofu und einem Moment, in dem das betroffene Bein plötzlich angenehm zuckt und sich der Schmerz Schritt für Schritt verändert.
Am Ende teile ich meine Erfahrung, warum sich das Heilfasten für mich trotz allem Entzug gelohnt hat, wie es meinen Ischias und mein Energielevel beeinflusst hat und weshalb ich es Menschen mit chronischen Beschwerden als mögliche Option zum Nachdenken mitgeben möchte – immer mit dem Hinweis, den eigenen Körper ernst zu nehmen.
2. Woche als Villenbewohner inkl. Hundebeerdigung, Hausklinik und Dankbarkeit im Sabbatical.
In dieser Folge melde ich mich aus Woche zwei im „Paradies“ als temporärer Villenbesitzer in Kroatien – und merke, wie nah Himmel und Hölle beieinander liegen, wenn auf einen schweren Geburtstag direkt der Abschied von einem schwer kranken Hund folgt.
Während ich Blumen gieße, mit Nachbarn aus „italienischem Business“ und einem Hundetrainer für Spürhunde plaudere und in der Outdoor‑Küche für 100.000 Euro koche, wird mir klar, dass hinter teuren Hecken die gleichen Neurosen, Dramen und fehlende Zufriedenheit stecken wie überall sonst.
Gleichzeitig lebe ich einen Alltag, in dem ich mit eingeklemmtem Ischias nicht zum Arzt, sondern in die hausinterne Klinik gehe, zwischendurch im Meer schwimme, am Strand massiert werde und abends im Beach‑Club lande.
Und trotzdem vor allem Dankbarkeit und Demut dafür empfinde, all diese unterschiedlichen Lebensentwürfe im Sabbatical von innen sehen zu dürfen. Am Ende dieser „Halbzeit“ wird mir klar, dass es weniger um die Reiseziele geht als um den freien Kopf zum Nachdenken: darüber, was ich nicht will, warum mein jetziges Leben sich im Kern richtig anfühlt und ob nach diesem Sabbatical Weiterreisen, Vollgas im Job oder etwas ganz anderes kommt, während ich schon die nächsten Etappen über Wien, Prag, Buspannen und verpasste Kunstslots zurück nach Berlin plane.
Nichts erwarten, alles bekommen: Sabbatical‑Alltag zwischen Venedig und Pula
In dieser Folge melde ich mich nicht aus Berlin, sondern aus einer Cabana in Kroatien, irgendwo in einer Villenecke nahe Pula – mit Outdoor‑Küche, Pool, und der Aufgabe, den Garten zu bewässern, statt auf Bahnhofs‑Bänken zu schlafen.
Ich nehme euch mit auf meinen Weg über einen günstigen Flug nach Venedig, eine morgendliche Busfahrt in die Lagunenstadt, vorbei an Eintrittsgebühren, Rollkoffer‑Armaden und der nüchternen Erkenntnis, dass von der alten Romantik Venedigs zwischen Kloakenwasser und überfülltem Markusplatz nicht mehr viel übrig ist.
In einer kroatischen Villa wird mein Sabbatical dann zu einem Alltag im Paradies: einkaufen, kochen, Blumen gießen, Teil des Dorflebens werden – und beobachten, wie Menschen, die sich ihren Wohlstand erarbeitet haben, ihn mit Gärtnern, Nachbarn und Gästen teilen und so ein Gefühl von Sicherheit und Gemeinschaft schaffen.
Daraus ziehe ich meine Erkenntnisse: nichts zu erwarten, um nicht enttäuscht zu werden, das „Wenn und Hätte“ hinter mir zu lassen und das Leben nicht in der Vergangenheit zu diskutieren, sondern im Hier und Jetzt .
Mutig zu leben – mit all den kleinen Pflichten, die auch im Paradies auf mich warten.
In dieser Folge nehmt ihr ein letztes Mal Platz in meinem Berliner Alltag, bevor es weitergeht Richtung kroatische Villa mit Dobermännern, Powerfrau‑Freundin und einem vermeintlich entspannten Sabbatical‑Urlaub, der sich eher nach Gärtner, Koch, Fitness‑Instructor und Beachchecker anhört.
Ich erzähle euch von der Müdigkeit zwischen Reisen und Zuhause, vom Versuch, Routinen mit Museumspass, Bibliothek und Tempelhofer Feld wiederzufinden und davon, wie bei einer zufälligen Bank‑Begegnung die Idee für ein mögliches neues Podcast‑ oder Videoformat „auf der Bank“ geboren wurde.
Am Ende steht das japanische Wort „Ketsui“ im Mittelpunkt – eine Samurai‑Haltung, bei der eine getroffene Entscheidung nicht ständig in Frage gestellt, sondern mit Zuversicht gegangen wird – als Einladung an euch, euren eigenen Weg klarer und mutiger weiterzulaufen.
In dieser Folge seid ihr nicht mit mir on the road, sondern zurück in Berlin – im Regen, mit Blick in den grünen Hinterhof, Spatzen, Tauben und einem kleinen „Schlachtfeld im Paradies“.
Es geht um das merkwürdige Gefühl, nach einer Reise wieder die eigene Wohnung aufzuschließen, den abgestandenen Geruch rauszulüften, Routinen wie Einkaufen, Sport, Museums‑ und Kinotage neu zu sortieren und sich trotzdem ein bisschen aus dem eigenen Orbit gefallen zu fühlen.
Ihr bekommt Einblicke in das Spannungsfeld zwischen Entschleunigung, Müdigkeit, Freundschaften, Steuerfristen und der nächsten Reise, die im Kopf schon wieder gebucht ist – samt Housesitting und Dog‑Mami‑Dasein in Kroatien.
Am Ende lade ich euch ein, euch selbst zu fragen, ob ein Sabbatical für euch denkbar wäre, was euch davon abhält und was ihr bräuchtet, um euch diesen Freiraum wirklich zu nehmen.
In dieser Folge nehme ich euch mit von Bilbao nach Porto – diesmal ausnahmsweise nicht mit Bus und Bahn, sondern mit einem günstigen Nachtflug und einer weiteren Flughafen‑Schlafsession auf unbequemen Sitzbänken.
Im Hostel in Bilbao treffe ich Charlie, einen österreichischen Landwirt, der sich jedes Jahr nur einen Monat Camino gönnt und zeigt, wie dankbar und geerdet man sein kann, wenn man eigentlich nie frei hat. Ihr hört, was er tun würde, wenn Geld ein Jahr lang keine Rolle spielen würde, und warum seine Antwort etwas mit einer einfachen Wirtschaft in den Bergen und wandernden Menschen zu tun hat.
Später treffe ich Sascha in Porto, der den Camino von Lissabon aus gelaufen ist. Wir erkunden die Küste mit dem Mietwagen, reden über teure, durchorganisierte Camino‑Pakete, FOMO und die Frage, wie viel Freiheit auf so einem Weg eigentlich noch bleibt.
Am Ende bleibt das Fazit für euch: Alles im Leben hat seinen Preis – aber es lohnt sich, ihn zu zahlen, wenn es wirklich euer eigener Weg ist, auch wenn euer Kopf und eure Ängste es euch manchmal schwer machen.
In dieser Folge nehme ich euch mit auf meine Reise von Bilbao über San Sebastián bis nach Biarritz und weiter nach Südfrankreich.
Es geht um Sterneniveau-Essen ohne Sternepreise, das Guggenheim in Bilbao, skurrile Busbahnhof-Momente, teure Hostels und warum mich die Energie in Bilbao stärker packt als in San Sebastián.
Ihr hört, wie ein geschenkter Zutritt zum Hostel und geteilte Käse- und Wurstvorräte zu einer kleinen Karma-Geschichte werden und warum die Frage „Was würdest du ein Jahr lang tun, wenn Geld kein Thema wäre?“ so unterschiedliche Antworten hervorruft.
Am Ende bleibt die Einladung an euch, über eure eigenen Träume, euer Tempo und die Idee von einem „Great Resetting“ nachzudenken.
In dieser Folge melde ich mich nach einer längeren Pause zurück aus Bakio, der rauen Surfer‑Ecke am Atlantik in der Nähe von Bilbao.
Ich erzähle, warum dieser Ort mich seit über 20 Jahren begleitet – von der chaotischen ersten Reise mit meiner Schwester bis zu einem Moment, in dem ich in meterhohen Wellen beinahe die Kontrolle und mich selbst verloren hätte.
Du hörst, wie sich Panik, Seitströmung und Kälte anfühlen, warum ein einzelner Felsen am Strand plötzlich zur Lebenslinie wird und was mir dieser Beinahe‑Unfall über Aufgeben, Kämpfen und innere Resets beigebracht hat.
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