The PetVoice - Tieren eine Stimme geben

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The PetVoice - Tieren eine Stimme geben episodes

  • #20 - Interzoo 2026: Die Heimtierbranche zwischen Rekorden, Greenwashing und KI
    Gordon Bonnet (ZZF/Interzoo) im Gespräch über die größte Fachmesse aller Zeiten, kultiviertes Fleisch, das Green Claims Label und die Rolle von KI im Tierwohl.

    Nürnberg, Mai 2026 — vier Tage, 150.000 Quadratmeter, über 2.400 Aussteller aus 70 Ländern. Die Interzoo 2026 ist Geschichte. Und sie war, nach allem was messbar ist, die größte und internationalste, die diese Branche je gesehen hat.

    Mein Gesprächspartner ist Gordon Bonnet — Geschäftsführer des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF), dem politischen Interessenvertreter der deutschen Heimtierbranche, und gleichzeitig Geschäftsführer der WZF GmbH, der operativen Tochtergesellschaft, die als Veranstalterin hinter der Interzoo steht. Bonnet ist Jurist, Wirtschaftsmediator und Journalist — ein Mann, der die Heimtierbranche von innen kennt und nach außen kommuniziert.

    Ich frage nach dem, was hinter den Messestatistiken steckt.

    Was wir besprochen haben:

    - Interzoo 2026 — die Bilanz: 7 % mehr Besucher trotz gestiegener Reisekosten und geopolitischer Spannungen. Was das bedeutet und warum die Messe funktioniert, während gleichzeitig weltweit Protektionismus wächst.
    - Globalisierung vs. Tierwohl: China und USA unter den Top-4-Ausstellerländern — und Gordon Bonnets klare Aussage: Tierwohl-Standards sind weltweit unterschiedlich. Was bei uns als Errungenschaft gilt, steht anderswo noch am Anfang.
    - Alternative Proteinquellen & CO2-Fußabdruck: Warum "ohne Fleisch = bessere Ökobilanz" zu kurz gedacht ist. Lieferwege, Trocknungsenergie, Insektenproduktion — Bonnet differenziert, wo manche nur Marketingbotschaften liefern.
    - Kultiviertes Fleisch für Tiere: Erste Studienergebnisse, wirtschaftliche Skalierungsfragen und die Frage, ob das Tierfutter der Zukunft im Labor entsteht.
    - Verarbeitungsqualität & AGEs: Das Pet Food Forum auf der Interzoo hatte Herstellungsverfahren, Hitzebelastung, Maillard-Reaktion und Lysin-Bioverfügbarkeit explizit auf der Agenda. Bonnet bestätigt: Die Branche diskutiert das — endlich.
    - Green Claims Label ab September 2026: Was kommt auf Unternehmen zu, die munter mit "nachhaltig", "klimaneutral" und "schonend verarbeitet" werben — ohne Belege? Bonnet ist klar: Entweder belegen oder versprechen streichen.
    - Greenwashing — wie offen ist die Branche wirklich? Eine ehrliche Antwort: grundsätzliche Offenheit, aber erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Unternehmen. Der Markt differenziert sich — auch weil Verbraucher Aussagen nicht mehr einfach glauben.
    - KI, Tracking & Datenschutz: Katzenklappe mit Gesichtserkennung, Aquarium-Monitoring, biometrische Gesundheitsdaten über Halsbänder. Bonnet sieht große Chancen für das Tierwohl — und bleibt nicht blind gegenüber den Datenschutzfragen.
    • Das Vermächtnis von Norbert Holthenrich: Der ZZF-Präsident tritt nächstes Jahr nicht mehr an. Bonnet hält die Laudatio für den Interzoo Personality Award — und erklärt, was 14 Jahre ruhige, diplomatische Führungsarbeit für eine Branche bedeuten können.
    • Die Katze: Weltweit auf dem Vormarsch. Und die KI-generierte Katze im Interzoo-Opening-Video? Echte Katze, generierter Einlauf. Bonnet erklärt den Unterschied — und warum echte Katzen auf der Messe keine Option sind.

      Über den Gast:

      Gordon Bonnet ist seit Januar 2021 Geschäftsführer des Zentralverbandes Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) — dem Branchenverband, der die wirtschaftlichen und sozialpolitischen Interessen der deutschen Heimtierbranche gegenüber Politik und Öffentlichkeit vertritt — sowie Geschäftsführer der Wirtschaftsgemeinschaft Zoologischer Fachbetriebe GmbH (WZF), Veranstalterin der Interzoo in Nürnberg, der weltweit größten Fachmesse der Heimtierbranche.

      Bonnet ist ausgebildeter Jurist und Wirtschaftsmediator. Vor seiner Zeit beim ZZF war er in leitenden Kommunikationspositionen bei den Industrie- und Handelskammern Frankfurt und Wiesbaden tätig, bevor er als Mitglied der Geschäftsleitung einer auf Live-Kommunikation spezialisierten Agentur arbeitete. Er beschreibt sich selbst als "Kommunikator aus Leidenschaft."

      Links:

      ZZF: zzf.de
      WZF & Interzoo: interzoo.com
      Pet Food Forum: petfoodeurope.eu (Sustainability & Ingredients Track)
      EU Green Claims Directive: European Commission

      40 min
    • #19 - Superzoo vs. Interzoo – Tierwohl zwischen Show und Verantwortung
      Mit Gordon Bonnet über schrille Trends aus Las Vegas und die neue ZZF Qualzucht-Kampagne

      In dieser Episode von The PetVoice nehme ich die Zuhörer mit auf eine Reise zur Super Zoo in Las Vegas, die größte Heimtiermesse Nordamerikas. Diese Veranstaltung bietet einen eindrucksvollen Einblick in die Unterschiede zwischen der US-amerikanischen und europäischen Perspektive auf Tierwohl und Tierschutz. Mit meinem Gesprächspartner Gordon Bonnet, Geschäftsführer der WZF und der Interzoo, der Weltleitmesse der Heimtierbranche, erörtern wir die tiefgreifenden kulturellen Differenzen, die sich in der Präsentation von Haustieren und den damit verbundenen Trends zeigen.

      Besonders schockierend sind die Darbietungen, die in Europa für Kopfschütteln sorgen würden, wie das Färben von Hunden in lebhaften Farben oder das Verkleiden von Tieren in Kostüme. Solche Praktiken werfen ernsthafte Fragen zur Würde und dem Wohlbefinden der Tiere auf und zeigen, dass zwischen den beiden Kontinenten gravierende Unterschiede herrschen. Gemeinsam analysieren wir, inwiefern solche Trends auch nach Deutschland schwappen könnten und wo wir dringend Grenzen ziehen müssen.

      Gordon beschreibt seine Eindrücke von der Messe in Las Vegas, angefangen bei der imposanten Größe und dem Layout, das sich stark von der Interzoo unterscheidet, bis hin zu den verschiedenen Bereichen, die sich auf Grooming und die Präsentation von Lebendtieren konzentrieren. Während diese Aspekte durchaus kreativ und ansprechend gestaltet sind, kritisieren wir die oft grenzenlose Objektivierung der Tiere, die durch Übertypisierung und die Zugänglichmachung von Lebendtieren in den Verkauf entsteht.

      In unserem Gespräch kommt auch die Verantwortung der Branche zur Sprache, insbesondere im Hinblick auf Qualzucht und die gesundheitlichen Probleme, die aus übertriebenen Zuchtpraktiken resultieren. Hier befürworten wir eine starkere Aufklärung der Halter über die Konsequenzen dieser Praktiken und die Notwendigkeit, tiergerechte Zuchtstandards zu etablieren.

      Ein zentrales Element unserer Diskussion ist die Kampagne des ZZF zur Aufklärung über Qualzuchtmerkmale, die darauf abzielt, die Öffentlichkeit über die Herausforderungen und ethischen Fragestellungen im Zusammenhang mit bestimmten Rassen zu informieren. Wir betonen die Wichtigkeit, nicht einfach Rassen zu verurteilen, sondern kritisch zu hinterfragen, welche Zuchtpraktiken schädlich sind und welche Verantwortung wir als Gesellschaft im Umgang mit Tieren haben.

      Abschließend reflektieren wir über die kulturellen Unterschiede und wie wir von den positiven Aspekten der amerikanischen Messe lernen können, während wir gleichzeitig eine klare Position für das Wohl der Tiere einnehmen. Die Interzoo 2026 in Nürnberg verspricht, ein weiterer Schritt in die richtige Richtung zu sein, um nicht nur die Heimtierbranche zusammenzubringen, sondern auch um eine Plattform für kritische Diskussionen zu bieten.

      ZZF - Qualzucht Kampage

      34 min
    • #18 - Wir fürs Tier - Interview mit ZZF Geschäftsführer Gordon Bonnet
      Umgang mit Heimtieren lernen

      Die Dialogtagung „Wir fürs Tier“, organisiert vom Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) in Berlin, hat sich mit der emotionalen, körperlichen und sozialen Bedeutung von Heimtieren in Deutschland auseinandergesetzt. Der Geschäftsführer des ZZF, Gordon Bonnet, reflektiert über die verschiedenen Perspektiven zur Tierhaltung, die während der Tagung erörtert wurden. Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung war es, einen Dialog zwischen unterschiedlichen Akteuren – von Politikern über Wissenschaftler bis hin zu Tierhaltern und -schutzorganisationen – zu fördern und auf die Rechte und Pflichten von Heimtierhaltern hinzuweisen. Bonnet stellt fest, dass ein gutes Miteinander im öffentlichen Raum essenziell ist, um sowohl das Wohl von Tieren als auch die Bedürfnisse der Gesellschaft zu berücksichtigen.

      Ein besonderes Augenmerk lag auf der frühkindlichen Tierbildung in Schulen und Kindertagesstätten. Bonnet erläutert, wie wichtig es ist, Kinder bereits in jungen Jahren ein realistisches Verständnis von Tieren und deren Bedürfnissen zu vermitteln. Durch direkte Erfahrungen mit Lebewesen soll das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit Tieren gefördert werden, um Missverständnisse und unausgewogene Sichtweisen zu vermeiden. Dies gilt nicht nur für die praktische Erziehung, sondern auch für den ethischen Zusammenhang, dass Tiere fühlende Wesen sind, die einen respektvollen Umgang benötigen. Die gegenwärtige Situation im Bildungssystem stellt jedoch häufig eine Herausforderung dar; die Einbindung von Tierbildung ist oft von individuellen Initiativen engagierter Lehrkräfte abhängig und nicht fest im Curriculum verankert.

      Die Diskussion erstreckte sich auch auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für Hundehalter, insbesondere in Bezug auf Mietwohnungen und öffentliche Plätze. Bonnet hebt hervor, dass es oft an der Erfahrung der Vermieter mit Tieren mangelt, was zu einer ablehnenden Haltung gegenüber Haustieren führen kann. Er plädiert für gegenseitiges Verständnis und Respekt zwischen Tierhaltern und Nicht-Tierhaltern, um ein harmonisches Zusammenleben zu fördern. Während er darauf hinweist, dass rechtlich gesehen Vermieter Haustiere nicht pauschal verbieten dürfen, erkärt er, wie wichtig es ist, mit potenziellen Vermietern über verantwortungsvoll gehaltene Tiere zu kommunizieren.

      Ein weiteres Thema der Unterhaltung beschäftigte sich mit der Notwendigkeit, die Heimtierhaltung in Deutschland politisch stärker zu verankern. Vergleiche zum Beispiel zu Österreich zeigen, dass ein vielversprechender Weg zur Förderung der Tierbildung darin besteht, diese in die Schulcurricula zu integrieren. In Deutschland hingegen gibt es noch erhebliche Hindernisse, größtenteils aufgrund der föderalen Struktur und des Mangels an politischem Willen. Dennoch gibt es bereits positive Ansätze, etwa durch engagierte Tierschutzbeauftragte, die sich für eine stärkere Verankerung von Tierschutzthemen im Bildungsbereich einsetzen.

      Zudem wurden die Herausforderungen für hundefreundliche Städte angesprochen. Bonnet erklärte, dass hundefreundliche Infrastrukturen und Regeln, wie eingezäunte Freilaufflächen und hundefreundliche öffentliche Plätze, für ein besseres Miteinander von Tierhaltern und der Allgemeinheit von Vorteil sein könnten. Hierbei erkennt er, dass eine positive Reform der Hundesteuer auch als Mittel zur Integration von Tieren in die Gesellschaft dienen kann, wenn sie mit Anreizen für Tierhalter einhergeht.

      Abschließend resümiert Bonnet, dass ein pragmatischer und weniger ideologischer Ansatz in der Tierhaltung und im Tierschutz notwendig ist, um sowohl das Wohl von Tieren als auch das Verständnis der Gesellschaft zu fördern. Dies zeigt sich besonders in der Notwendigkeit, Qualzuchten entgegenzuwirken und ein Bewusstsein für die Zuständigkeiten von Tierhaltern zu schaffen. Letztlich betont er, dass die täglichen Entscheidungen im Umgang mit Tieren, sei es im Klassenzimmer oder im städtischen Raum, entscheidende Auswirkungen auf das Wohl von Tieren und das gesellschaftliche Miteinander haben.

      https://wirfuerstier.de/

      und
      https://www.bmleh.de/DE/themen/tiere/haus-und-zootiere/haustierberater-haustiercheck.html

      33 min
    • #17 - Die Epigenetik des Hundes - Interview mit Dr. Peter Spork
      Wie Verhalten, Gesundheit und Bindung tief in der Zelle entstehen

      In dieser spannenden Episode sprechen Kynologe Joe Rahn und der Neurobiologe Dr. Peter Spork über das faszinierende Thema der Epigenetik und dessen Auswirkungen auf das Verhalten und die Gesundheit von Hunden. Dr. Spork erklärt, dass die Eigenschaften und das Verhalten eines Hundes nicht ausschließlich durch seine Gene bestimmt werden, sondern zu einem großen Teil von Umweltfaktoren beeinflusst werden, die täglich auf ihn einwirken. Epigenetik beschreibt dabei, wie Gene an- und abgeschaltet werden, was entscheidend für das Verhalten, die Resilienz und die Gesundheit eines Tieres ist.

      Dr. Spork erläutert die grundlegenden Mechanismen der Epigenetik, insbesondere die DNA-Methylierung, bei der chemische Markierungen an das Erbgut angeheftet werden, um bestimmte Gene zu blockieren oder ihre Aktivität zu dämpfen. Dies führt dazu, dass Erfahrungen, Stress und Ernährung die Genexpression des Hundes beeinflussen. Er beschreibt die Zelle als ein Erinnerungsgerät, das sich an ihre vergangenen Erfahrungen anpasst. Dr. Spork betont, dass man als Hundehalter nicht nur eine Beziehung aufbauen, sondern auch durch bestimmte Umgebungsfaktoren und eine bewusste Ernährung die Epigenetik des Hundes positiv beeinflussen kann.

      Im weiterführenden Gespräch reflektiert Dr. Spork seine eigene Kindheit mit einem Hund und teilt wertvolle Einblicke darüber, wie wichtig die ersten Lebenswochen eines Hundes für die Entwicklung seiner Epigenetik sind. Die ersten 130 Tage, beginnend mit der Zeugung, sind entscheidend und prägen die Schaltmechanismen der Gene. Joe und Peter diskutieren, wie Halter, Trainer und Züchter die Verantwortung tragen, den Hunden ein positives Umfeld zu bieten, um ihre Entwicklung zu fördern.

      Die Episode beleuchtet auch die Rolle von Ernährung und sozialen Interaktionen in der Epigenetik von Hunden. Dr. Spork verwendet das Beispiel der Licking Rats, um zu verdeutlichen, wie wichtige frühe Bindungen und Pflegeverhalten die genetische Veranlagung eines Tieres beeinflussen können. Er macht deutlich, dass selbst das Verhalten eines Tieres über Generationen hinweg geprägt wird und die Auswirkungen von Stresserfahrungen nie zu unterschätzen sind.

      Ein weiterer zentraler Punkt des Gesprächs ist die Erkenntnis, dass weniger als 10% des Verhaltens von Hunden genotypisch verankert sind, während der Großteil durch die Erfahrungen und das Umfeld geformt wird. Dies führt zu einer tiefgreifenden Diskussion über Rassismus im Kontext der Hunde, was zunehmend in der Wissenschaft und der Zucht in Frage gestellt wird. Dr. Spork argumentiert, dass beim Wesen eines Hundes in der Praxis die individuelle Prägung und die Interaktion mit Haltern erheblich wichtiger sind als die Rassezugehörigkeit.

      Abschließend appelliert Dr. Spork an Hundehalter, Trainer und Züchter, auf Augenhöhe mit ihren Tieren zu arbeiten und die Stärken der Epigenetik als Chance zu betrachten, das Verhalten ihrer Hunde zu fördern. Die Episode beendet sich mit dem Wunsch nach weiterführenden Gesprächen, um die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Epigenetik und Verhalten vertieft zu beleuchten. Es ist eine fesselnde Diskussion, die das Potenzial hat, das Verständnis für Hunde und deren Pflege maßgeblich zu verändern.

      **Das Buch

      **https://www.kosmos.de/de/die-epigenetik-des-hundes11803969783440180396

      **Das Webinar zum Buch

      **https://www.kosmos.de/de/die-epigenetik-des-hundes1900483100-112-900483-video

      1 hr
    • #16 - Conny Pint von Herosan Healthcare
      The PetVoice - Tieren eine Stimme geben

      Conny Pint ist die geschäftsführende Gesellschafterin der HEROSAN healthcare GmbH, einem Unternehmen, das sich auf CBD-Produkte für Mensch und Tier spezialisiert hat. Mit ihrer Expertise in der orthomolekularen Medizin hat sie sich einen Namen in der Veterinär- und Humanmedizin gemacht, insbesondere durch ihre Arbeit mit Cannabidiol (CBD). HEROSAN legt großen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit, indem es CBD-Produkte aus eigenen, biologisch angebauten Hanfpflanzen herstellt.

      Seit 2019 führt Conny Pint HEROSAN und setzt sich intensiv für Forschung und Entwicklung im Bereich CBD ein, inklusive Studien zur Anwendung bei Tieren. Dabei arbeitet das Unternehmen eng mit verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen, wie etwa der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Das Ziel ist es, sichere und wirkungsvolle CBD-Produkte zu entwickeln, die sowohl Tierärzte als auch Tierbesitzer nutzen können, um alternative Behandlungsmöglichkeiten anzubieten.

      ​
      Conny Pint ist auch als Hundetrainerin tätig. Seit 2020 ist sie als Mitglied im steirischen Ausschuss der persönlichen Dienstleister aktiv, was ihre Arbeit im Bereich Hundetraining umfasst​. Diese Tätigkeit ergänzt ihre Rolle bei HEROSAN, wo sie ihr Wissen über tierische Bedürfnisse und Verhalten einbringt, insbesondere im Zusammenhang mit der Anwendung von CBD in der Tiermedizin.

      https://www.herosan.eu/

      57 min
    • #15 - Die gefährlichste Stadt für Hunde 2024
      The PetVoice - Tieren eine Stimme geben

      Mein heutiger Studiogast ist Jan Wittmann von Dogorama. Wir berichten von der Entstehung der erfolgreichen App, die Hundebesitzern hilft, Informationen über Hundewiesen, Spielkameraden und Hundefreunde zu finden und über den Giftköderalarm und die gefährlichsten Städt in Deutschland für Hunde. Die App führte zur Entwicklung des Giftköder-Radars aufgrund von Community-Ideen und diskutiert, wie Städte mit Giftköder-Meldungen umgehen. Dogorama bietet Funktionen wie Auslaufgebiete, Hunde treffen, Training, Versicherungen, sowie den Dogorama Club mit Videotraining und einer digitalen Hundeschule mit Martin Rütter. Neu ist der Bereich Dogorama Futtertests, bei dem Futtermittel von einem Tierarztteam und der Community getestet werden, um Hundebesitzern eine fachkundige Meinung zu bieten. Jan betont die enge Zusammenarbeit mit der Community und die Offenheit für Feedback und zukünftige Entwicklungen. Zukünftige Pläne beinhalten eine stärkere Fokussierung auf Community-Themen und die Erweiterung der App-Funktionen. Hörer werden ermutigt, die App herunterzuladen und zu nutzen, um die Hundebesitzer-Community zu stärken und wichtige Informationen zu teilen.

      https://dogorama.app/de-de/

      43 min
    • #14 - Erste Lesung zur Änderung des Tierschutzgesetzes im Deutschen Bundestag am 26.09.24
      Interview mit ZZF Geschäftsführer Gordon Bonnet

      Ich spreche mit Gordon Bonnet, Geschäftsführer des ZZF, Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe, über die geplante Novellierung des Tierschutzgesetzes. Gemeinsam bereden wir, wie die neuen Regelungen den Tierschutz in Deutschland stärken sollen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Verbot von Qualzuchten und den strengeren Anforderungen an den Online-Handel mit Tieren. Reaktionen von Tierverbänden sind da, die das Gesetz grundsätzlich unterstützen, aber auch weitere Klarstellungen und konkrete Maßnahmen fordern. Was bedeuten diese Änderungen für Tierhalter und Züchter? Welche Herausforderungen bringt die Umsetzung mit sich? Und ab wann wird das Gesetz wirklich verabschiedet. All das erfahrt ihr in dieser Folge!

      24 min
    • #13 - Hundeschulkonzepte mit Raphaela Niewerth
      Übungen für die Hundestunde - Kurskonzepte für Trainer:innen

      In dieser Episode begrüße ich Raphaela Niewerth, Expertin für innovative Hundeschulkonzepte. Gemeinsam reden wir darüber wie Raphaela zu dieser Idee gekommen ist und unterhalten uns darüber wie Hundeschulen ihre Ansätze individuell auf die Bedürfnisse von Hund und Halter anpassen können. Raphaela spricht über die sinnvolle Ergänzung von Hundeschulkonzepten und teilt wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Hundestunde.

      Highlights der Folge:

      Was zeichnet ein gutes Hundeschulkonzept aus?
      Wie können Hundehalter und ihre Vierbeiner optimal unterstützt werden?
      Der Einfluss moderner Trainingsmethoden auf das Wohlbefinden des Hundes.
      Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hundeschulen und Haltern.
      Höre rein und erfahre, wie du deinen Hund mit einem individuellen Konzept optimal fördern kannst!

      https://hundeschulkonzepte.de/?s=Leseprobe

      Hier könnt ihr verschiedene Beispiele von solchen Konzepten einsehen. Sowohl interessant für Hundeschulen, Hundetrainer:innen als auch Hundehalter, damit diese sehen können, was in einer Hundestunde konzeptionell angeboten wird.

      Verpasse keine Folge von The Petvoice!

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      54 min
    • #12 - Wie gesund wird unser Tierfutter produziert - Ein kritischer Blick hinter die Kulissen
      Mit Produktentwicklerin Jamina Zaugg

      In der heutigen Folge unseres Petcasts "The Petvoice - Tieren eine Stimme geben" beschäftigen wir uns mit der Tierfutterindustrie, zusammen mit meinem Interviewgast Jamina Zaugg, Produktentwicklerin für Tierfutter, werden wir Fakten und Trends beleuchten, aber auch einen kritischen Blick darauf werfen, ob die Realität wirklich so rosig ist, wie sie in der Werbung dargestellt wird.

      Die Tierfutterindustrie boomt - das ist unbestritten.

      Der globale Tierfuttermarkt wird voraussichtlich bis 2030 auf über 850 Milliarden US-Dollar anwachsen. Und vom europäischen Tierfuttermarkt wird erwartet, dass dieser bis 2027 mit einer jährlichen Wachstumsrate von etwa 3,5% auf rund 140 Milliarden Euro anwachsen wird.

      Doch hinter den beeindruckenden Zahlen und der glänzenden Fassade verbergen sich möglicherweise auch Schattenseiten. Wie nachhaltig ist die Produktion von Tierfutter wirklich? Werden die Bedürfnisse der Tiere tatsächlich in den Vordergrund gestellt, oder geht es vor allem um Profit? Und welche Auswirkungen hat die stetig wachsende Nachfrage nach Fleisch auf unsere Umwelt? Welche alternativen Proteinquellen kommen in Frage?

      Wieso erkranken seit der Einführung des industriellen Futters so viele Tiere an Allergien, Futtermittelunverträglichkeiten, Leber-, Nieren und Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Magen/Darmproblematiken und so weiter?

      Schätzungen zufolge leiden etwa 10-20% der Hunde und 5-10% der Katzen an Futtermittelallergien oder -unverträglichkeiten. Die häufigsten Allergene sind Rindfleisch, Milchprodukte, Weizen, Hühnerei, Soja und Mais. Symptome können Juckreiz, Hautprobleme, Verdauungsstörungen, Erbrechen und Durchfall sein. Studien deuten darauf hin, dass industriell hergestelltes Futter das Risiko für chronische Erkrankungen erhöhen kann. Insbesondere minderwertige tierische Nebenerzeugnisse, künstliche Zusatzstoffe und hohe Mengen an Kohlenhydraten werden als problematisch angesehen. Auch Übergewicht und Adipositas, die oft durch falsche Ernährung entstehen, können zu zahlreichen Gesundheitsproblemen führen.

      1 hr 2 min
    • #11 - Kai Nagel von Bubeck Petfood im Interview
      Hunde- und Katzenfutterhersteller - Tradition mit Zukunft seit 1893

      In dieser Folge von "The Petvoice- Tieren eine Stimme geben", spreche ich mit Kai Nagel, dem Geschäftsführer von Bubeck Petfood, Deutschlands ältester Hundefuttermanufaktur. Seit 1893 steht Bubeck für Tradition und Qualität, und unter der Führung der Familie Nagel seit 1982 hat sich das Unternehmen zu einem Pionier für innovative und natürliche Hundenahrung entwickelt.

      Kai Nagel hat aber noch mehr auf dem Kasten als nur Petfood. Als ehemaliger Erstlegisten Spieler im Rugby und als von Herzen bekennender Seeräuber, mit eigener Produktion, ist er der Kopf hinter Bubeck-Petfood und steuert das Ruder.

      Kai berichtet, wie Bubeck Petfood die langjährige Firmentradition mit modernen Produktideen verbindet und dabei stets die Verantwortung gegenüber Tier und Halter im Blick behält. Erfahre mehr über seine persönliche Reise in die Branche, seine Vision für die Zukunft von Bubeck Petfood und die Herausforderungen, denen sich das Unternehmen in einer sich ständig verändernden Branche stellt.

      Kai teilt mit uns seine Gedanken zu Nachhaltigkeit, Tierwohl und Innovation in der Heimtierfutterbranche. Er gibt Einblicke in die Produktentwicklung bei Bubeck und erklärt, wie das Unternehmen sicherstellt, dass seine Produkte den Bedürfnissen der Tiere gerecht werden, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen.

      Außerdem erfahren Sie mehr über die Geschichte von Bubeck Petfood, Kais Führungsstil und die Werte, die ihm bei der Gestaltung der Unternehmenskultur wichtig sind. Natürlich gibt er auch wertvolle Tipps für Tierhalter und teilt lustige Anekdoten aus seinem Arbeitsalltag.

      Und wer Bubeck Petfood noch nicht kennt aber unbedingt sofort ausprobieren will, der erhält mit dem Code "petvoice10" einen Nachlass von 1o% auf die Erstbestellung.

      1 hr

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    Hier spreche ich, Joe Rahn, Kynologe, Diätetiker und Podcaster über das, was Tiere nicht sagen können – aber fühlen. Ich lade Menschen ein, die mitdenken, mitfühlen, mitverändern: Fachleute, Zweifler, Pioniere. Es geht um Ernährung, Verhalten, Heilung – aber auch um Haltung. Um kritische Fragen, echte Geschichten und Gespräche, die nicht weichgespült sind.