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In dieser Ausgabe zunächst ein tiefgehender Blick auf das Markttreiben, das nach wie vor von Volatilität geprägt ist, aber keine Hinweise auf systemischen Stress offenbart. Dennoch gibt es einige bemerkenswerte Verschiebungen und Warnungen, die nicht übergangen werden sollten. Jörg Kukies sagt: „Die Argumente, um vorsichtig zu sein, sind sehr stark”, meint aber auch, dass es keinen Grund dafür gibt, in Schockstarre zu verfallen.
Ein weiteres Thema ist die vom Bundestag beschlossene Reform der privaten Altersvorsorge. Dabei wird auf verschiedene Kritikpunkte eingegangen, unter anderem auf die Finanzmarktprodukte mit 80 oder 100 Prozent Garantie und die Flexibilität bei der Auszahlung.
Abschließend noch ein Blick auf das Private-Credit-Geschäft. Was sind die Gründe für das rasant wachsende Segment im Schatten regulärer und stark regulierter Bankenkredite, welche Risiken gehen damit einher und wie sind die Sorgen einzuschätzen, dass hier der Boden für eine neue Finanzkrise entsteht? Auch auf diese Fragen folgen klare Antworten.
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Von vier Wochen sprach Donald Trump, doch ein so schnelles Ende des Kriegs gegen den Iran ist nicht in Sicht. Und die Märkte stellen sich bereits zunehmend auf einen länger anhaltenden Konflikt ein. Über die bisherigen Auswirkungen und die potenziellen Weiterentwicklungen spricht Jörg Kukies in dieser Ausgabe.
Der einst langjährige Deutschland-Chef von Goldman Sachs und ehemalige Bundesfinanzminister ordnet dabei insbesondere den seltenen Gleichlauf von Aktien, Anleihen und Gold ein – sowie den Preisschub, der sich über Energie, Petrochemie und industrielle Vorprodukte durch die gesamte Wertschöpfungskette ziehen und direkte Folgen für die Geldpolitik haben wird.
So spricht er von drei bis vier Zinserhöhungen durch die EZB, erklärt, warum die Fed wohl weniger aktiv sein wird, weshalb die sonst so sicheren Häfen derzeit nicht stark angelaufen werden, warum derzeit kaum Gewinner an den Märkten zu finden sind und inwiefern das Iran-Risiko offenbar unterschätzt worden ist.
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In dieser Ausgabe stehen Antworten auf eine zentrale Zukunftsfrage im Mittelpunkt: Wie gelingt es, junge innovative Unternehmen in Europa so zu finanzieren und zu fördern, dass sie hier wachsen – und nicht erst woanders zu globalen Champions werden?
Hintergrund ist die deutsch-französische FIVE-Initiative. Das Akronym steht für „Financing Innovative Ventures in Europe“. In dem Plan werden Empfehlungen gebündelt, wie Europas Kapitalmärkte vertieft, regulatorische Hürden gesenkt und finanzielle Mittel seitens privater und institutioneller Investoren stärker mobilisiert werden können. Öffentlich vorgestellt wurde die Initiative im Januar von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und seinem französischen Amtskollegen Roland Lescure. Erarbeitet wurde sie von einem Team um Christian Noyer, ehemals Gouverneur der Banque de France, und – Jörg Kukies.
Aus erster Hand erfahren Sie also, mit welchen Hebeln ganz konkret gearbeitet werden soll: von kapitalmarktorientierter Altersvorsorge über bessere Rahmenbedingungen bis hin zu einer einheitlichen europäischen Rechtsform für wachstumsstarke Unternehmen.
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In dieser Ausgabe steht zunächst die Handelspolitik als aktueller Treiber von Marktbewegungen im Mittelpunkt. Diskutiert wird vor allem die Entscheidung, das eigentlich endlich beschlossene Mercosur-Abkommen einer Prüfung durch den Europäischen Gerichtshof zu unterziehen. Nach über 25 Jahren Verhandlungen drohen nun erneut Verzögerungen. Zu den Folgen gehören geringere Planbarkeit für Investoren und damit mögliche Wachstumsverluste.
Gute Nachrichten hingegen aus Indien. Trotz tendenziell protektionistischer Haltung wurde sich mit der EU auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Bedeutend durch enormes Potenzial als Zukunftsmarkt gilt das Land als wachstumsstarke Alternative in einer Welt, in der China für europäische Exporteure schwieriger wird.
Weitere Themen sind die wieder stark steigenden Gold- und Silberpreise als Indikatoren für zunehmende Unsicherheiten, die Rolle der Zentralbanken, der Zinsausblick bei Fed und EZB sowie Japan, die Carry Trades und damit einhergehende Risiken.
Jörg Kukies, ehemaliger Bundesfinanzminister und zuvor langjähriger Deutschland-Chef von Goldman Sachs, teilt seine Expertise im Gespräch mit Pioneer-Redakteurin Josy Müller.
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Im Zentrum dieser Ausgabe stehen die Herausforderungen, denen die deutsche Wirtschaft im internationalen Handel ausgesetzt ist. Einerseits rückläufige Exporte in wichtigen Absatzregionen wie in den USA und in China, andererseits zunehmender Importdruck.
Vor dem Hintergrund dieses wachsenden Ungleichgewichts spricht Jörg Kukies, der ehemalige Bundesfinanzminister und Ex-Deutschlandchef von Goldman Sachs, warum Handelsabkommen an Bedeutung gewinnen. Dabei wird deutlich, welche Länder und Regionen insbesondere für den Maschinenbau, die Automobilbranche sowie die chemische und pharmazeutische Industrie in Deutschland relevant sind.
Außerdem geht es um die Frage, wie der Handel unter schwierigeren politischen Rahmenbedingungen wieder zu einem tragenden Element wirtschaftlicher Stärke werden kann – und welche Effekte dies konkret auf das Bruttoinlandsprodukt haben dürfte.
Darüber hinaus wird auf sehr vielfältige Fragen von Hörerinnen und Hörern eingegangen. Dabei geht es um die Verwendung der eingefrorenen russischen Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine, die Entwicklung des Krypto-Marktes, die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed und die Notwendigkeit weiterer Reformen in Deutschland.
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Ausländische Investoren haben mit überwiegender Mehrheit ein positives Bild von Deutschland und sind durchaus zuversichtlich, was die Entwicklungen betrifft. Dieses Fazit zieht Jörg Kukies zum Start seiner Podcast-Reihe bei ThePioneer.
Er berichtet von Investorenkonferenzen in New York und London, von Gesprächen mit führenden Vertretern renommierter Unternehmen in den Bereichen Asset Management, Private Equity und Venture Capital sowie von Staatsfonds, die großes Interesse an Deutschland zeigen. Trotz kritischer Nachfragen zu Reformen überwiege dort eine deutlich positivere Grundstimmung, als man es aus Debatten hierzulande wahrnimmt.
Jörg Kukies war von 2018 bis 2024 Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und Bundeskanzleramt sowie von November 2024 bis Mai 2025 Bundesfinanzminister. Zuvor war er 17 Jahre lang bei Goldman Sachs in London und Frankfurt, zuletzt als Co-Chef des Deutschland-Geschäfts.
Künftig wird er das Podcast-Portfolio von ThePioneer mit seinen Einschätzungen zu den Entwicklungen an den Kapitalmärkten bereichern.
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