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Dani schläft im Studio. Auf dem Fußboden, direkt links vom Set. Berlin hat Messe, die Hotels wollen das Vierfache, und das ist Dani zu viel. Was ihm außerdem abhandengekommen ist: seine Superpower, überall sofort einzuschlafen. Stattdessen um Mitternacht ins Gym und bis zwei Uhr nachts Buchhaltung. Mit einer Serie auf dem zweiten Bildschirm. Welche, verrät er nicht, vorsummen will er sie auch nicht, aber so viel steht fest: Man lernt darin nichts über Wirtschaft.
Außerdem: Dani übernimmt heute die Übergänge. Brückenbauer in Ausbildung, der TÜV hat beide Augen zugedrückt. Lou ist monatelang jedem und seiner Oma mit Claude Code auf die Nerven gegangen, bis Dani ihm den Schnabel verboten hat. Jetzt steht Dani zwanzig Minuten mit aufgeklapptem MacBook an einer Raststätte. Und morgen spielt er ein Padelturnier mit 80 Unternehmern, Athleten und Creators und darf sich seinen Partner selbst aussuchen. Ein Investor hat sich nachts um drei schon gemeldet.
Und falls ihr nächsten Mittwoch in Berlin seid und Bock auf Trevor Wallace habt: Dani hat ein Ticket übrig. Sonst nimmt er seinen Erzfeind mit.
Lou macht nachts um halb drei Yoga. In Boxershorts. Licht an, Spiegelung im Fenster, das Video heißt „Back Pain Relief 20-Minute Flow”. Zum Glück diesmal ohne Kamera.
Außerdem: Dani hatte Geburtstag und ist seitdem deutlich gelassener – oder er hat einfach einmal gut geschlafen, Spotlight-Show-Weisheit der Woche. Ein 62-Jähriger erklärt den beiden auf dem Padelplatz, dass das hier eigentlich ein Spiel ist. Für 2027 wird ein Riesenkalender angeschafft, und alle alten Folgen werden daraufhin durchsucht, was „machen wir eh nicht” war – um es dann zu machen. Die Erde bleibt dabei kurz stehen. Und es wird eine Formel aufgestellt, nach der ab 30 niemand mehr Kartons schleppt. Wer demnächst Freunde zum Umzug einladen will, hört diese Folge bitte vorher.
Drei Tage frei, Money is no object: Dani geht allein in eine fremde Stadt. Lou kauft sich eine Betonplatte.
Dani wird 29, läuft den München-Marathon und steigt bei Kilometer 36 aus. Mit blauen Lippen. Erstes DNF nach 14 Rennen, und natürlich nehmen wir das komplett auseinander.
Lou dagegen war drei Stunden ohne Handy in der Heide und kam mit einer Erkenntnis zurück, die so tief ist, dass sie eine ganze Notizbuchseite füllt. Mit genau drei Wörtern. Dani findet den Philosophen schrecklich. Außerdem: Was auf Danis Geburtstag über den Brückenbauer gelästert wurde, warum Alkohol das Schmiermittel der deutschen Wirtschaft ist und wer nächstes Jahr wen durch den München-Marathon peitscht. Ist jetzt on mic, gibt kein Zurück.
Und falls ihr diesen Winter in eine Gondel steigt, in der zwei Typen sich Mikros vors Gesicht halten: Glückwunsch, ihr seid unser nächster Gast. Wir tippen, ihr heißt Jörg.
Oktober, und keiner von uns stand schon auf Ski. Wilde Zeiten, viel Veränderung, und deshalb die Frage: Wie bekommt man wieder Konstanz rein?
Lou zieht seit dem Race seinen Laufplan durch: 12 Läufe in 16 Tagen, konsequent nach Puls statt nach Tempo. Dani hat seine Oura-Daten aus Q3 mit seinem Kalender abgeglichen und ist fast vom Stuhl gefallen: an 89 von 91 Tagen das Sportziel geschafft, aber nur 12 gute Nächte und zwei Tage mit richtig guter Tagesform. Wir reden darüber, was das mit den eigenen Entscheidungen macht, warum sich der Körper an “nicht 100 Prozent” gewöhnt und wo die Grenze zwischen Durchbeißen und Raubbau liegt.
Dazu: Warum gerade jeder im Feed in den Winter Arc startet, obwohl wir eigentlich erst mal Urlaub bräuchten. Lou hat Neuigkeiten: Er zieht aus dem Büro aus und sucht einen würdigen Nachmieter. Dani berät ihn live, wie man das auf LinkedIn postet. Außerdem ist Dani jetzt YouTuber. Er erzählt von der ersten Folge seines Founder-Formats: alle zwei Stunden die Klicks checken, anderthalb Stunden für ein kurzes Intro, und die Entscheidung für Tiefe statt Reichweite.
Am Ende gilt: Macht’s wie Oscar. Legt euch auf den Rücken, streckt alle Viere von euch und bringt den Puls wieder runter.
Special Episode, live von der Bits & Pretzels in München. Wir sitzen in einem aufgeschnittenen, verglasten Truck anderthalb Meter über den Köpfen der Besucher, haben noch zehn Minuten Slot übrig und nehmen in der Zeit einfach unsere Folge der Woche auf. Zirkus auf der Stange.
Dani ist zum vierten Mal hier, diesmal mit anderem Badge: erst als Gründer im Fundraising, dann als Investor, jetzt als Medienunternehmen und Table Captain auf der Wiesn. Lou ist zum ersten Mal auf dem Gelände und vergleicht die Startup-Welt mit den Messen, die er sonst kennt. Kurzfazit: Richtung OMR, nur mit deutlich größeren Badges.
Das eigentliche Thema: Jeder hier pitcht. Jeder löst das größte Problem der Menschheit und ist der krasseste Hengst, oder die krasseste Stute. Wie unterscheidet man den Blender vom echten Ausnahmetalent? Lou gibt zu, dass ihm dafür die Erfahrung fehlt. Dani erklärt, warum ein Moonshot eine gewisse Naivität braucht, warum man beim Longevity-Bullshit-Bingo trotzdem irgendwann weggehen muss, und warum "Businessplan geschrieben, jetzt fehlt noch die Location" nach einer Weltveränderungsstory etwas ernüchternd klingt. Dazu ein Plädoyer fürs gute alte Bootstrapping: Problem lösen, Geld verlangen, Umsatz machen.
Zum Schluss drei Rapid-Fire-Fragen an Dani: sein Lieblingsmoment der Bits (ein Abendessen mit Fynn Kliemann), sein Tipp für Erstbesucher (ohne Meetings direkt ans Bierkarussell) und die Bits in einem Wort. Und ein Hot Take: Die interessanten Leute sind die, die ihr Badge verstecken.
Kurze Folge, dafür echt live. Nächste Woche wieder in voller Länge.
Zweite Videofolge in Folge, und Dani ist nicht im Studio, sondern in einem Lime Home mit einem MacBook auf dem Boden. Es gibt aber einen Grund zu feiern: Dani hat am Samstag sein UTMB-Rennen in Kranjska Gora gefinisht. 80 Kilometer, 3.866 Höhenmeter, knapp 15 Stunden, ein zerbrochener Carbonstock bei Kilometer 42 und Schüttelfrost im Ziel.
Wir gehen das Wochenende einmal komplett durch: die Hinfahrt, bei der Danis Motivation alle fünf Minuten zwischen "wird geil" und "ich hab keinen Bock" umgeschlagen ist, die Frage vor dem Start, warum man da überhaupt mitläuft (Spoiler: Sunk-Cost-Effekt), und Lous Debüt als Support-Crew zwischen Profi-Teams mit Walkie-Talkies und Tante-Emma-Läden mit Elektrolyten.
Und weil wir ja irgendwie ein Business-Podcast sind, ziehen wir die Brücken, die sich aufdrängen: Warum am Start und im Ziel alle jubeln, aber dazwischen niemand da ist. Warum 79,2 von 80 Kilometern trotzdem ein DNF sind, und was das mit Exits, Projekten und Durchhalten zu tun hat. Und warum die Spotlight Show für uns beide so etwas wie ein Streckenposten ist.
Zum Schluss liest Lou vor, was er beim Warten auf Kilometer 60 ins Notizbuch geschrieben hat, und verkündet ein Versprechen: einen Kilometer pro Tag, egal was ist. Danis Bruder-im-Geiste Alex Hormozi liefert die Zitate dazu: "Hard things are hard" und "Behind mountains, there are more mountains."
Viel Spaß mit der Folge. Bis nächste Woche.
Viel Spaß beim Reinhören! Hier noch Danis Tracking link :)
https://live.utmb.world/julianalps/2026/runners/20666
In desier Folge betreiben wir Investigativjournalismus. Es ist "Spannend"
Viel Spaß!
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