TheaterFrauen - Frauenstimmen über Kunst, Macht und Wandel

TheaterFrauen - Frauenstimmen über Kunst, Macht und Wandel

By Greta CălinescuSociety & Culture
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TheaterFrauen - Frauenstimmen über Kunst, Macht und Wandel episodes

  • „Wer nicht wütend ist, ist nicht weise“: Über neuen Erfolg und die freie Szene. Mit Christiane Rösinger
    Über die Freiheit, nicht mehr überall mitmachen zu müssen, den Wechsel von der Popmusik zum Theater und die Frage, wer sich ein Leben als Künstlerin noch leisten kann

    In dieser Folge von Theaterfrauen spricht Greta Călinescu mit Christiane Rösinger über ihren Weg von der Popmusik zum Theater, die Freiheit des Älterwerdens und die Frage, wer sich ein Leben als Künstlerin noch leisten kann. Die Musikerin, Autorin und Regisseurin erzählt von überraschendem Erfolg, bleibenden Zweifeln und ihrer Lust, im Theater noch einmal neu anzufangen.

    Darüber sprechen wir
    • den Wechsel von der Popmusik zum Theater und das Gefühl, wieder Anfängerin zu sein
    • späteren Erfolg, Selbstzweifel und die Angst, dass niemand kommt
    • „The Joy of Ageing“, Alterswut und Älterwerden als Form der Verweigerung
    • FOMO, Ausgehen und das Recht, sich nicht mehr an jeder Erwartung abzuarbeiten
    • Jugendwahn, Longevity und Altersbilder von Frauen
    • Sexismus und Sichtbarkeit in Musik und Theater
    • Eitelkeit, Umarmungsrituale und den großen Apparat hinter einer Inszenierung
    • gemeinschaftliches Arbeiten am Theater im Unterschied zur Indie-Musik
    • Klassismus und die Frage, wer sich prekäre Kulturarbeit leisten kann
    • Berliner Kulturkürzungen und ihre Folgen für die freie Szene
    • „Klischee oder Wahrheit“ über Alter, Kunst, Geld und Institutionen
    • Über die Gästin
      Christiane Rösinger

      Christiane Rösinger ist Musikerin, Autorin, Journalistin und Regisseurin. Sie wurde 1961 in Rastatt geboren, wuchs im nahe gelegenen Hügelsheim auf und zog 1985 nach West-Berlin. Dort studierte sie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und arbeitete am Peter-Szondi-Institut.

      1988 gründete sie mit Almut Klotz und weiteren Mitstreiter*innen die Lassie Singers. Nach deren Auflösung rief sie mit Klotz das Label Flittchen Records ins Leben und gründete mit Britta Neander und Julie Miess die Band Britta. Als Solokünstlerin veröffentlichte sie „Songs of L. and Hate“ und „Lieder ohne Leiden“. Zu ihren Büchern gehören „Das schöne Leben“, „Liebe wird oft überbewertet“, „Zukunft machen wir später“ und „The Joy of Ageing“.

      Seit 2019 entwickelt Rösinger am HAU Hebbel am Ufer eigene Bühnenarbeiten. Auf „Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage“ folgten „Planet Egalia – Ein feministisches Singspiel“, „Die große Klassenrevue“ und „Leben im Liegen“, bei dem Greta Călinescu Co-Regie führte. Für das Theater Ulm schreibt Rösinger „Die Ehebrecherinnen“, das Greta Călinescu inszeniert.

      Theaterempfehlung der Folge

      Christiane Rösinger empfiehlt „Perfection“ im wiedereröffneten Prater der Volksbühne Berlin. Anta Recke inszeniert Vincenzo Latronicos Roman „Die Perfektionen“ über ein junges europäisches Paar, das im Berlin der 2010er-Jahre ein scheinbar makelloses Leben kuratiert – bis sich Stadt, Arbeit und Lebensentwurf zunehmend abnutzen.

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      Credits

      Moderation: Greta Călinescu

      Links
      • Christiane Rösinger – Instagram
      • Christiane Rösinger – offizielle Website
      • Christiane Rösinger – Biografie beim HAU Hebbel am Ufer
      • „The Joy of Ageing“ – Rowohlt Verlag
      • „Stadt unter Einfluss“ – HAU Hebbel am Ufer
      • „Die große Klassenrevue“ – HAU Hebbel am Ufer
      • „Leben im Liegen“ – HAU Hebbel am Ufer
      • „Perfection“ – Volksbühne Berlin
      • „Die Ehebrecherinnen“ – Theater Ulm
      • Greta Călinescu – Theater Ulm
      • Greta Călinescu – Instagram
      • 33 min
      • „Nichts für kleine Mädchen“: Von Quoten, der Kunst zu scheitern und keine Interviews zu geben. Mit Karin Henkel
        Über den Druck, sich als Frau beweisen zu müssen, und darüber, wie man sich Freiräume erarbeitet, um den eigenen Weg zu gehen

        In dieser Folge von Theaterfrauen spricht Greta Călinescu mit Karin Henkel über Frauen in der Regie, den Druck des eigenen Anspruchs und ein Theaterleben zwischen wechselnden Städten und Ensembles. Die Regisseurin blickt auf ihre Anfänge zurück und erzählt, was sie heute weitergeben möchte – und welche Freiräume sie für ihre Arbeit braucht.

        Darüber sprechen wir
        • Regisseurinnen zwischen Pionierinnen, Wegbereiterinnen und der nächsten Generation
        • die Aussetzung der Frauenquote beim Berliner Theatertreffen und die Verantwortung der Theater
        • Annegret Ritzels Frage nach dem Stellenwert von Frauen und Kultur
        • das Gefühl, sich als Frau stärker behaupten und mehr leisten zu müssen als Männer
        • Älterwerden, Erfahrung und das Weitergeben an Assistierende und Studierende
        • das Leben aus dem Koffer, Gästewohnungen und Heimat durch Freund*innenschaften
        • Vertrauen im Ensembles und das Ankommen in einem neuen Probenraum
        • knappe Bühnenproben, Zeitdruck und die Freiheit, Umwege zu gehen
        • Interviews, Einführungen und die Frage, wie viel Erklärung eine Inszenierung braucht
        • sexistische Theaterkritik, Verrisse und der eigene künstlerische Anspruch
        • „Klischee oder Wahrheit“: Regie, Macht, Autorität und Scheitern
        • Über die Gästin
          Karin Henkel

          Karin Henkel wurde 1970 in Köln geboren und wuchs in Lübeck auf. Ihre Theaterlaufbahn begann sie als Regieassistentin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo sie 1993 mit Coline Serreaus »Hase Hase« ihr Regiedebüt gab. Im selben Jahr wechselte sie ans Wiener Burgtheater zu Claus Peymann und arbeitete dort zunächst als Assistentin von George Tabori, ab 1994 auch als Regisseurin. Seit 1997 arbeitet sie an zahlreichen großen deutschsprachigen Bühnen, darunter am Schauspiel Stuttgart, Schauspiel Köln, Schauspielhaus Zürich, Thalia Theater Hamburg, Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Schauspiel Frankfurt, Deutschen Theater Berlin, an den Münchner Kammerspielen, am Residenztheater München, bei den Salzburger Festspielen, am Theater Basel und am Burgtheater Wien. Neben Schauspiel inszeniert Karin Henkel auch regelmäßig Oper.

          Theaterempfehlung der Folge

          Karin Henkel empfiehlt „The Bride and the Goodnight Cinderella“ von Carolina Bianchi und ihrem Kollektiv Cara de Cavalo. Die Performance ist der erste Teil der Trilogie „Cadela Força“ und beschäftigt sich mit sexualisierter Gewalt gegen Frauen, Erinnerung und dem Körper. Henkel erzählt, wie nachhaltig sie diese Arbeit beschäftigt und verstört hat.

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          Moderation: Greta Călinescu

          Links
          • Karin Henkel – Biografie beim Deutschen Schauspielhaus Hamburg
          • Karin Henkel – Ausbildung und Werdegang bei Munzinger
          • Theaterpreis Berlin – Karin Henkel, Preisträgerin 2018
          • Karin Henkel und „Amphitryon und sein Doppelgänger“ – Berliner Festspiele
          • „Beute Frauen Krieg“ – Theatertreffen 2018
          • „Richard the Kid & the King“ – Salzburger Festspiele 2021
          • „Die Abweichlerin“ – Deutsches Schauspielhaus Hamburg
          • „Das große Heft“ – Deutsches Schauspielhaus Hamburg
          • „Sankt Falstaff“ – Burgtheater Wien
          • Annegret Ritzel – Biografie bei den Mülheimer Theatertagen
          • Theatertreffen 2027 und 2028 ohne Frauenquote – nachtkritik.de
          • Karin Henkel über Zeitdruck und Theaterkritik – Interview von 2018
          • Carolina Bianchi y Cara de Cavalo: „The Bride and the Goodnight Cinderella“ – HAU Hebbel am Ufer
          • „A Noiva e o Boa Noite Cinderela“ – Festival d’Avignon, Archiv 2023
          • Greta Călinescu – Theater Ulm
          • Greta Călinescu – Instagram
          • 49 min
          • Care-Arbeit im Theater: Müssen Frauen mehr leisten? Mit Franziska Benack
            Über geteilte Leitung, klare Kommunikation und organisierte Fürsorge

            In dieser Folge von Theaterfrauen spricht Greta Călinescu mit Franziska Benack über Theaterleitung, Mutterschaft und die Frage, warum Frauen in Führungspositionen noch immer anders wahrgenommen werden. Es geht um geteilte Verantwortung, unsichtbare Care-Arbeit und Strukturen, die Menschen und Kunst gleichermaßen stärken.

            Darüber sprechen wir
            • Franziska Benacks Weg von der Regieassistenz in die Theaterleitung
            • die Vereinbarkeit von Theaterleitung und Mutterschaft
            • geteilte Führung und Verantwortung im Team
            • Sichtbarkeit und Geschlechterbilder in Leitungspositionen
            • unsichtbare Care- und Beziehungsarbeit
            • Fürsorge, Fairness und Solidarität in Theaterstrukturen
            • soziale Kompetenz als Voraussetzung guter Führung
            • klare Entscheidungen, Kommunikation und Vertrauen
            • knappe Ressourcen und gute Arbeitsbedingungen für Kunst
            • die Frage, warum sich Frauen noch immer zwischen Familie und Karriere entscheiden sollen
            • Über die Gästin
              Franziska Benack

              Franziska Benack ist Dramaturgin und Theaterleiterin. Sie wurde 1986 in Frankfurt (Oder) geboren, studierte Theaterwissenschaft und sammelte erste Theatererfahrungen am Centraltheater Leipzig.

              Am Schauspiel Stuttgart übernahm sie 2016 die künstlerische Produktionsleitung der Spielstätte NORD. Anschließend arbeitete sie am Theater Bremen sowie frei für Festivals, Performance- und Filmprojekte. Von der Spielzeit 2022/23 bis 2024/25 leitete sie gemeinsam mit Armin Petras und Philipp Rosendahl das Schauspiel am Staatstheater Cottbus. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Teil der Schauspielleitung am Theater Bremen.

              Theaterempfehlung der Folge
              • „High Cave“ von Adrienn Hód und Unusual Symptoms am Theater Bremen
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                Credits

                Moderation: Greta Călinescu

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                • Franziska Benack am Theater Bremen
                • Theater Bremen
                • Adrienn Hód am Theater Bremen
                • Greta Călinescu am Theater Ulm
                • Greta Călinescu auf Instagram
                • 27 min
                • Midlife auf der Bühne: Haben Frauen im Theater ein Verfallsdatum? Mit Meike Droste und Sabine Auf der Heyde
                  Über die Entstehung ihres Stücks „AUF ALLEN VIEREN“, Solidarität und Konkurrenz unter Frauen – und warum sich das Frauenbild im Theater ändern muss.

                  In dieser Folge von Theaterfrauen spricht Greta Călinescu mit Meike Droste und Sabine Auf der Heyde über Frauen in der Lebensmitte, künstlerische Selbstbestimmung und die Arbeitsstrukturen hinter ihrer gemeinsamen Produktion „Auf allen vieren“.

                  Darüber sprechen wir
                  • die Entstehung der Bühnenadaption „Auf allen vieren“
                  • Frauenfiguren, Sichtbarkeit und Rollenangebote jenseits der 40
                  • Begehren, Körperbilder und die Perimenopause
                  • Care-Arbeit, Kontrolle und das Abgeben von Verantwortung
                  • Freundschaft und künstlerische Autonomie in einem selbst initiierten Quartett
                  • FLINTA-Arbeitsräume, Verletzlichkeit und neue Formen der Zusammenarbeit
                  • Seilschaften, Gagentransparenz und solidarische Netzwerke
                  • Konkurrenz unter Frauen und das eigene innere Abwerten
                  • Frauenquoten, Macht und Zukunftsbilder des Älterwerdens
                  • Über die Gästinnen
                    Meike Droste

                    Meike Droste ist Schauspielerin, Sprecherin und Hörbuchregisseurin. Sie studierte von 1999 bis 2003 an der Otto-Falckenberg-Schule in München und spielte unter anderem an den Münchner Kammerspielen, am Berliner Ensemble, am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Theater Berlin, am Residenztheater München und am Burgtheater Wien.

                    2009 erhielt sie für ihre Mascha in Jürgen Goschs Inszenierung von „Die Möwe“ den FAUST-Theaterpreis. Einem breiten Publikum wurde sie als Bärbel Schmied in „Mord mit Aussicht“ bekannt. Seit der Spielzeit 2026/27 gehört sie zum Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses.

                    Sabine Auf der Heyde

                    Sabine Auf der Heyde ist Theaterregisseurin, Dozentin sowie Social-Justice- und Diversity-Trainerin. Sie wuchs in Hongkong auf, studierte in Peking und absolvierte ein Regiestudium an der New York University / Tisch School of the Arts.

                    Nach ihrer Assistenzzeit am Deutschen Theater Berlin arbeitet sie seit 2009 als freie Regisseurin an Häusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Von 2012 bis 2019 studierte sie Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin mit Schwerpunkt Gender und kritische Theorie. Ihre Arbeit verbindet Fragen nach Spiel, Fiktion und Sprache mit Macht, Repräsentation und Social Justice.

                    Über die Produktion

                    Für „Auf allen vieren“ gründeten Meike Droste, Fritzi Haberlandt, Sabine Auf der Heyde und Holle Münster ein Quartett. Die Uraufführung nach Miranda Julys Roman fand im Februar 2026 in den Berliner Sophiensælen statt. Anschließend gastierte die Produktion unter anderem in Münster, Luxemburg und bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen.

                    Theater- und Opernempfehlungen der Folge
                    • „Europa“ nach Wajdi Mouawad in der Regie von Krzysztof Warlikowski bei den Salzburger Festspielen 2026
                    • Olivier Messiaens Oper „Saint François d’Assise“ in der Inszenierung von Romeo Castellucci bei den Salzburger Festspielen 2026
                    • „Mononoke“ von Satoko Ichihara an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
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                      Credits

                      Moderation: Greta Călinescu

                      Links
                      • „Auf allen vieren“ in den Sophiensælen
                      • „Europa“ bei den Salzburger Festspielen
                      • „Saint François d’Assise“ bei den Salzburger Festspielen
                      • „Mononoke“ an der Volksbühne
                      • Meike Droste – Agenturprofil
                      • Meike Droste – Instagram
                      • Sabine Auf der Heyde – Website
                      • Sabine Auf der Heyde – Instagram
                      • Greta Călinescu – Theater Ulm
                      • Greta Călinescu – Instagram
                      • 38 min
                      • Trailer
                        Vorhang auf für TheaterFrauen – ab 7. September 2026

                        Regisseurin und Intendantin Greta Călinescu trifft Frauen aus der deutschsprachigen Theaterwelt. Gemeinsam sprechen sie über künstlerische Biografien, Theaterarbeit, Gleichstellung, Mutterschaft und die Zukunft des Theaters.

                        2 min

                      About TheaterFrauen - Frauenstimmen über Kunst, Macht und Wandel

                      From the publisher's feed

                      Regisseurin und Intendantin Greta Călinescu spricht mit Frauen aus der deutschsprachigen Theaterwelt. Im Mittelpunkt stehen ihre künstlerischen Biografien, ihre Arbeit und persönliche Erfahrungen – von Mutterschaft und Gleichstellung bis zur Zukunft des Theaters.