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In dieser Folge von Theaterfrauen spricht Greta Călinescu mit Christiane Rösinger über ihren Weg von der Popmusik zum Theater, die Freiheit des Älterwerdens und die Frage, wer sich ein Leben als Künstlerin noch leisten kann. Die Musikerin, Autorin und Regisseurin erzählt von überraschendem Erfolg, bleibenden Zweifeln und ihrer Lust, im Theater noch einmal neu anzufangen.
Christiane Rösinger ist Musikerin, Autorin, Journalistin und Regisseurin. Sie wurde 1961 in Rastatt geboren, wuchs im nahe gelegenen Hügelsheim auf und zog 1985 nach West-Berlin. Dort studierte sie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und arbeitete am Peter-Szondi-Institut.
1988 gründete sie mit Almut Klotz und weiteren Mitstreiter*innen die Lassie Singers. Nach deren Auflösung rief sie mit Klotz das Label Flittchen Records ins Leben und gründete mit Britta Neander und Julie Miess die Band Britta. Als Solokünstlerin veröffentlichte sie „Songs of L. and Hate“ und „Lieder ohne Leiden“. Zu ihren Büchern gehören „Das schöne Leben“, „Liebe wird oft überbewertet“, „Zukunft machen wir später“ und „The Joy of Ageing“.
Seit 2019 entwickelt Rösinger am HAU Hebbel am Ufer eigene Bühnenarbeiten. Auf „Stadt unter Einfluss – das Musical zur Wohnungsfrage“ folgten „Planet Egalia – Ein feministisches Singspiel“, „Die große Klassenrevue“ und „Leben im Liegen“, bei dem Greta Călinescu Co-Regie führte. Für das Theater Ulm schreibt Rösinger „Die Ehebrecherinnen“, das Greta Călinescu inszeniert.
Christiane Rösinger empfiehlt „Perfection“ im wiedereröffneten Prater der Volksbühne Berlin. Anta Recke inszeniert Vincenzo Latronicos Roman „Die Perfektionen“ über ein junges europäisches Paar, das im Berlin der 2010er-Jahre ein scheinbar makelloses Leben kuratiert – bis sich Stadt, Arbeit und Lebensentwurf zunehmend abnutzen.
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Moderation: Greta Călinescu
In dieser Folge von Theaterfrauen spricht Greta Călinescu mit Karin Henkel über Frauen in der Regie, den Druck des eigenen Anspruchs und ein Theaterleben zwischen wechselnden Städten und Ensembles. Die Regisseurin blickt auf ihre Anfänge zurück und erzählt, was sie heute weitergeben möchte – und welche Freiräume sie für ihre Arbeit braucht.
Karin Henkel wurde 1970 in Köln geboren und wuchs in Lübeck auf. Ihre Theaterlaufbahn begann sie als Regieassistentin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, wo sie 1993 mit Coline Serreaus »Hase Hase« ihr Regiedebüt gab. Im selben Jahr wechselte sie ans Wiener Burgtheater zu Claus Peymann und arbeitete dort zunächst als Assistentin von George Tabori, ab 1994 auch als Regisseurin. Seit 1997 arbeitet sie an zahlreichen großen deutschsprachigen Bühnen, darunter am Schauspiel Stuttgart, Schauspiel Köln, Schauspielhaus Zürich, Thalia Theater Hamburg, Deutschen Schauspielhaus Hamburg, Schauspiel Frankfurt, Deutschen Theater Berlin, an den Münchner Kammerspielen, am Residenztheater München, bei den Salzburger Festspielen, am Theater Basel und am Burgtheater Wien. Neben Schauspiel inszeniert Karin Henkel auch regelmäßig Oper.
Karin Henkel empfiehlt „The Bride and the Goodnight Cinderella“ von Carolina Bianchi und ihrem Kollektiv Cara de Cavalo. Die Performance ist der erste Teil der Trilogie „Cadela Força“ und beschäftigt sich mit sexualisierter Gewalt gegen Frauen, Erinnerung und dem Körper. Henkel erzählt, wie nachhaltig sie diese Arbeit beschäftigt und verstört hat.
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Moderation: Greta Călinescu
In dieser Folge von Theaterfrauen spricht Greta Călinescu mit Franziska Benack über Theaterleitung, Mutterschaft und die Frage, warum Frauen in Führungspositionen noch immer anders wahrgenommen werden. Es geht um geteilte Verantwortung, unsichtbare Care-Arbeit und Strukturen, die Menschen und Kunst gleichermaßen stärken.
Franziska Benack ist Dramaturgin und Theaterleiterin. Sie wurde 1986 in Frankfurt (Oder) geboren, studierte Theaterwissenschaft und sammelte erste Theatererfahrungen am Centraltheater Leipzig.
Am Schauspiel Stuttgart übernahm sie 2016 die künstlerische Produktionsleitung der Spielstätte NORD. Anschließend arbeitete sie am Theater Bremen sowie frei für Festivals, Performance- und Filmprojekte. Von der Spielzeit 2022/23 bis 2024/25 leitete sie gemeinsam mit Armin Petras und Philipp Rosendahl das Schauspiel am Staatstheater Cottbus. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Teil der Schauspielleitung am Theater Bremen.
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Moderation: Greta Călinescu
In dieser Folge von Theaterfrauen spricht Greta Călinescu mit Meike Droste und Sabine Auf der Heyde über Frauen in der Lebensmitte, künstlerische Selbstbestimmung und die Arbeitsstrukturen hinter ihrer gemeinsamen Produktion „Auf allen vieren“.
Meike Droste ist Schauspielerin, Sprecherin und Hörbuchregisseurin. Sie studierte von 1999 bis 2003 an der Otto-Falckenberg-Schule in München und spielte unter anderem an den Münchner Kammerspielen, am Berliner Ensemble, am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Theater Berlin, am Residenztheater München und am Burgtheater Wien.
2009 erhielt sie für ihre Mascha in Jürgen Goschs Inszenierung von „Die Möwe“ den FAUST-Theaterpreis. Einem breiten Publikum wurde sie als Bärbel Schmied in „Mord mit Aussicht“ bekannt. Seit der Spielzeit 2026/27 gehört sie zum Ensemble des Düsseldorfer Schauspielhauses.
Sabine Auf der Heyde ist Theaterregisseurin, Dozentin sowie Social-Justice- und Diversity-Trainerin. Sie wuchs in Hongkong auf, studierte in Peking und absolvierte ein Regiestudium an der New York University / Tisch School of the Arts.
Nach ihrer Assistenzzeit am Deutschen Theater Berlin arbeitet sie seit 2009 als freie Regisseurin an Häusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Von 2012 bis 2019 studierte sie Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin mit Schwerpunkt Gender und kritische Theorie. Ihre Arbeit verbindet Fragen nach Spiel, Fiktion und Sprache mit Macht, Repräsentation und Social Justice.
Für „Auf allen vieren“ gründeten Meike Droste, Fritzi Haberlandt, Sabine Auf der Heyde und Holle Münster ein Quartett. Die Uraufführung nach Miranda Julys Roman fand im Februar 2026 in den Berliner Sophiensælen statt. Anschließend gastierte die Produktion unter anderem in Münster, Luxemburg und bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen.
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Moderation: Greta Călinescu
Regisseurin und Intendantin Greta Călinescu trifft Frauen aus der deutschsprachigen Theaterwelt. Gemeinsam sprechen sie über künstlerische Biografien, Theaterarbeit, Gleichstellung, Mutterschaft und die Zukunft des Theaters.
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