Thicker than blood - der Heavy-Metal-Pödcast

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Thicker than blood - der Heavy-Metal-Pödcast episodes

  • Brymir über "What We Leave Behind": Musik, Verlust und das, was bleibt

    Mit Viktor und Jarkko von Brymir sprechen wir über das neue Album "What We Leave Behind" und darüber, was eigentlich hinter diesem Titel steckt. Es geht um persönliche Entscheidungen, Verlust und Veränderung, um die Frage, wie eigene Erfahrungen zu Songs werden, und darum, warum nordische Mythologie für Brymir mehr sein kann als bloße Fantasy-Kulisse.


    Außerdem sprechen wir über den musikalischen Wandel der finnischen Band, mehr Black-Metal-Einflüsse und cineastische Sounds, den schmalen Grat zwischen komplexer Studioproduktion und funktionierenden Livesongs sowie über Authentizität und bewusst zugelassene Imperfektion.


    Und dann wäre da natürlich noch eine wichtige Frage: Warum covert eine Melodic-Death-Metal-Band aus Finnland ausgerechnet Scooters „How Much Is the Fish?“?

    58 min
  • KI im Metal: Wo endet das Werkzeug und wo beginnt der Fake?

    KI schreibt Songs, erzeugt Cover, mischt Musik und taucht inzwischen sogar dort auf, wo eigentlich echte Bands stehen sollten. Aber wann ist künstliche Intelligenz einfach nur ein Werkzeug – und wann übernimmt sie den kreativen Prozess?


    In dieser Folge von Thicker Than Blood diskutieren Georg, Noël und Tom darüber, ob KI-Musik Kunst sein kann, warum Imperfektion für Metal so wichtig ist und weshalb perfekt produzierte Musik nicht automatisch emotional berührt. Es geht um Borknagar-Fakes auf Streaming-Plattformen, Album-Artworks, Autotune, KI im Mixing und Mastering, Produktionsbudgets und die Frage, ob handgemachte Musik künftig vielleicht gerade deshalb wieder wertvoller wird, weil immer mehr künstlich erzeugter Content erscheint.


    Und am Ende bleibt eine ziemlich grundsätzliche Frage: Wie viel KI darf in der Musik stecken, die für uns mehr ist als bloße Unterhaltung?

    1 hr 15 min
  • Zornheym und der Weg in den Wahnsinn

    Was passiert, wenn eine Metal-Band nicht einfach Songs schreibt, sondern eine komplette Welt erschafft? Zornheym verbinden auf „Descending Into Madness“ Black und Death Metal mit großen Chören, orchestralen Arrangements und einer Horror-Geschichte, in der Musik und Handlung eng miteinander verzahnt sind.


    Georg spricht mit Mastermind Tomas "Zorn" Nilsson über drei Jahre Arbeit am neuen Album, echte Instrumente statt schneller Lösungen, die Geschichte von Dr. Beetleheim und den Anspruch, Zornheym auch live zu einem theatralischen Erlebnis zu machen.


    Außerdem diskutieren wir, warum das Album mit jedem Durchlauf wächst, wo Blind Guardian, King Diamond und Symphonic Metal durchschimmern – und warum uns ein vermeintliches neues Borknagar-Album plötzlich mitten in die Debatte über KI-generierte Musik führt.


    39 min
  • Anthrax überzeugt, Electric Callboy spaltet: Der Thicker-than-Blood-Soundcheck

    Sechs Bands, drei Meinungen – und diesmal liegen die Urteile teilweise ziemlich weit auseinander. Im neuen Thicker-than-Blood-Soundcheck sprechen Georg, Noel und Tom über neue Musik von Anthrax, Five Finger Death Punch, Dust Bolt, Black Spikes, Electric Callboy und Mastodon.

    Wie viel Thrash steckt noch in Anthrax? Warum sorgt Electric Callboy zwischen eingängigen Hooks, Techno und Metalcore für Begeisterung und Kopfschütteln zugleich? Können Five Finger Death Punch ihren überproduzierten Trademark-Sound noch spannend halten? Und warum werden ausgerechnet die litauischen Black Spikes für zwei der drei Hosts zur großen Entdeckung dieser Runde?

    Dazu geht es um musikalische Eigenständigkeit, Nostalgie, Produktion, Kommerz, Genregrenzen – und natürlich um die entscheidende Frage: Welches Album gewinnt den Soundcheck?

    1 hr 13 min
  • Asenblut: „Urgewalt“, Mythos und Metal mit Haltung

    Tom war auf dem Doiboch Open Air unterwegs und hat dort Tetzel, den Sänger von Asenblut, zum Interview getroffen. Gemeinsam mit Georg hört er das Gespräch noch einmal ab – inklusive Festival-Atmo, Nebengeräuschen und jeder Menge Einordnung.

    Es geht um Viking- und Pagan Metal mit deutschen Texten, um Pathos ohne falsche Schwere, um Mythologie als erzählerischen Raum und um die Frage, wie man nordische Symbolik nutzt, ohne sie rechten Deutungen zu überlassen. Besonders im Fokus steht das kommende Asenblut-Album „Urgewalt“: Tetzel spricht über Naturverbundenheit, Umweltschutz, neue Songs, Kollaborationen und darüber, warum die Band dieses Album als ihren bislang stärksten Schritt versteht.

    Eine Folge über Metal als Fantasie, Haltung, Selbstbehauptung – und über eine Band, die ihren eigenen Weg sehr bewusst weitergeht.

    1 hr 4 min
  • Summer Breeze 2026: 42 Bands, 34 Grad und Metal bis zum Umfallen

    50.000 Metalheads, mehr als 30 Grad im Schatten und 42 Bands in vier Tagen: Noel war beim Summer Breeze 2026 und hat sich für Thicker Than Blood durch Hitze, Staub, Circle Pits und vier Festivalbühnen gekämpft. Wir sprechen über die überraschend entspannte Anreise, Reserved Camping mit Faltwohnwagen, Festivalpreise, lauwarme Getränke und die Frage, wie viel Komfort man sich auf einem Metal-Festival gönnen darf.


    Vor allem geht es aber natürlich um Musik: Paradise Lost, Alcest, Kim Dracula, Amorphis, Lamb of God, Arch Enemy, Skindred, Heavysaurus, Alestorm, Helloween, Thy Art Is Murder und viele mehr. Welche Bands haben live abgerissen? Wie schlägt sich Lauren Hart bei Arch Enemy? Warum wurde Amorphis zum Festival-Highlight? Und welche Band beziehungsweise welcher angebliche „Burger“ bekommt den Preis für das größte Lowlight?


    Dazu gibt es Circle-Pit-Erfahrungen, einen legendären Dino-Pit, eine erstaunlich starke Helloween-Show und am Ende die entscheidende Frage: War das Summer Breeze 2026 die Strapazen wert – und würden wir wiederkommen?

    1 hr 1 min
  • Nevermore im Interview: Zwischen Vermächtnis und Neuanfang

    Nevermore sind zurück – und diese Rückkehr ist für viele Fans emotionaler, als es eine normale Reunion je sein könnte. Wir haben Berzan, Semir und Jack vor der Show im Backstage München getroffen und mit ihnen über große Fußstapfen, Respekt vor Warrel Dane, den Schritt vom Fan zum Bandmitglied und die besondere Chemie der neuen Besetzung gesprochen. Dazu geht es um Oldschool-Live-Philosophie, Wacken, die Setlist in München und den Ausblick auf neues Material. Eine Folge über Musik, die nicht einfach weiterläuft – sondern wieder lebendig wird.

    49 min
  • Seasons in Black: Doomcore, Family und 30 Jahre Metal aus Niederbayern

    Seasons in Black stehen seit 30 Jahren für Doomcore aus Niederbayern — schwer, drückend, melodisch und tief verwurzelt in einer Szene, die weit mehr ist als nur Musik.

    In dieser Folge sprechen Tom und Georg mit Markus und Leon über die Anfänge der Band, über lange Durststrecken ohne neues Material, über das LA Cham als Fixpunkt, über Summer Breeze und die fast unglaubliche Geschichte, wie Seasons in Black schließlich auf dem Wacken Open Air landeten.

    Außerdem geht es um das aktuelle Album „Anthropocene“, den Songwriting-Prozess zwischen Alltag, Familie und Studio, um schwere Gitarren, Piano-Momente, handgemachte Live-Energie — und um eine Band, die das Wort „Crew“ lieber vermeidet, weil sich das Ganze längst wie Familie anfühlt.

    Eine Folge über Durchhalten, Freundschaft, regionale Wurzeln und die Frage, warum Metal manchmal genau dann am stärksten ist, wenn niemand mehr mit dem nächsten Kapitel rechnet.

    53 min
  • Doiboch Open Air: 95 Einwohner, 1.500 Metalheads

    Tollbach bei Siegenburg in Niederbayern hat rund 95 Einwohner — und für ein Wochenende kommen bis zu 1.500 Metal-Fans dazu. In dieser Folge sprechen wir mit Christian, Markus und Lukas vom Doiboch Open Air über ein Festival, das aus Freundeskreis, Vereinsarbeit und viel Eigenleistung entstanden ist. Es geht um Rock und Metal ohne Stilbruch, um Mundpropaganda, Dorfunterstützung, Nachwuchsbands, persönliche Festivalmomente und die Realität hinter den Kulissen: Plan B haben, improvisieren — und dafür sorgen, dass das Publikum davon möglichst nichts merkt.

    24 min
  • Was ist gute Musik? Über Geschmack, Gefühl und Metal

    Es wird persönlich und philosophisch: Wann ist Musik eigentlich gut? Wenn sie komplex ist? Wenn sie technisch beeindruckt? Wenn sie dich emotional erwischt? Oder wenn sie beim Krafttraining den einen Satz extra möglich macht?

    Georg, Noel und Tom gehen in dieser Folge auf die Suche nach der vielleicht subjektivsten Frage der Musikwelt. Zwischen Devin Townsend, Anthrax, Obituary, Deftones, Metallica, Megadeth, Blind Guardian, AC/DC und einer gewissen Abneigung gegen allzu heldenhafte Power-Metal-Lyrics geht es um Geschmack, Erinnerung, Sozialisation und die Energie, die Metal auslösen kann.

    Eine Folge über Lieblingsalben, falsche Hörmomente, große Gitarrensounds, Fan-Erwartungen und die beruhigende Wahrheit: Gute Musik muss nicht allen gefallen. Hauptsache, sie trifft irgendwen hart genug.

    1 hr 9 min

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