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Jedes Jahr brennt es in der Schweiz in hunderten landwirtschaftlichen Gebäuden. Für die Tiere in den Ställen endet ein Brand oft tödlich. Sie können nicht fliehen und sterben meistens qualvoll an Rauchvergiftungen. Trotzdem gibt es bis heute nur unzureichende Brandschutzvorschriften für Tierhaltungen.
In dieser Folge spricht Simon Stalder mit Vanessa Gerritsen von der Stiftung für das Tier im Recht über die Ursachen von Stallbränden, die dramatischen Folgen für die betroffenen Tiere und die rechtlichen Lücken beim Brandschutz. Warum sind Tiere in Ställen besonders gefährdet? Welche Schutzmassnahmen wären möglich? Und weshalb wird dieses Problem politisch und gesellschaftlich noch immer zu wenig beachtet?
Eine Folge über ein oft übersehenes Risiko, vermeidbares Tierleid und die Frage, wie Tiere in Ställen besser geschützt werden können.
Millionen Tiere werden jedes Jahr transportiert, auch in der Schweiz. Was für uns alltäglich wirkt, bedeutet für die Tiere oft enormen Stress, Angst und Überforderung. In dieser Folge von «Tier erst Recht!» sprechen Simon Stalder und TIR-Geschäftsleiter Gieri Bolliger über die Realität hinter Tiertransporten und dass dieses Thema häufig im Verborgenen bleibt.
Dabei geht es nicht nur um Transporte in Schlachthöfe, sondern beispielsweise auch um Heimtiere auf dem Weg zum Tierarzt oder in ein neues Zuhause. Beleuchtet werden die Belastungen, denen Tiere während solcher Fahrten ausgesetzt sind, die gesetzlichen Vorgaben und wo aus Sicht des Tierschutzes dringend Verbesserungen nötig wären. Eine Podcast-Folge über Verantwortung, Mitgefühl und darüber, dass wir das Leid von Transporttiere bewusster wahrnehmen sollten.
Was passiert mit meinem Haustier, wenn ich sterbe? Eine Frage, mit der sich viele Tierhalterinnen und Tierhalter früher oder später beschäftigen müssen.
In dieser Folge von «Tier erst Recht!» spricht Christine Künzli mit Simon Stalder über die rechtlichen Möglichkeiten in der Schweiz: Wer darf sich um dein Tier kümmern, wenn du nicht mehr da bist? Und wie kannst du finanziell vorsorgen, obwohl Tiere nicht direkt erben können? Du erfährst, welche Regelungen sinnvoll sind, welche Risiken ohne Vorsorge entstehen und wie du Konflikte unter Erben vermeidest.
Eine Episode über Verantwortung, Vorsorge und darüber, wie du sicherstellen kannst, dass dein Tier auch in Zukunft die Fürsorge erhält, die es braucht.
98 % aller Masthühner in der Schweiz leben in "besonders tierfreundlicher Stallhaltung" (BTS). Das klingt gut, oder? Doch was bedeutet dieses Tierwohlprogramm wirklich?
In dieser Episode spricht Simon Stalder mit Vanessa Gerritsen über die Realität der Masthühnerhaltung. Die Wahrheit hinter dem BTS-Label ist nämlich ernüchternd: Die vermeintlich tierfreundliche Haltungsform verstösst gegen grundlegende Prinzipien des Tierschutzgesetzes – und die wenigsten Konsumentinnen und Konsumenten wissen das.
Masthühner leben im Durchschnitt gerade einmal 35 Tage. In dieser kurzen Zeit kämpfen viele von ihnen mit ernsthaften gesundheitlichen Problemen, die direkte Folge industrieller Zucht sind. Was unterscheidet Masthühner von Legehennen? Warum wird das Tierschutzrecht bei Masthühnern missachtet? Und kann man guten Gewissens Poulet essen?
Diese Episode gibt Antworten und zeigt, warum es so wichtig ist, die Herkunft unserer Lebensmittel kritisch zu hinterfragen.
In der Schweiz leben rund 1,5 Millionen Katzen – viele von ihnen sind nicht registriert und leben herrenlos unter schwierigen Bedingungen. In dieser Folge von «Tier erst Recht!» spricht Simon Stalder mit Christine Künzli über die oft unsichtbare und schwierige Realität hinter der Katzenhaltung.
Warum werden so viele Katzen ausgesetzt – und was sagt das Recht dazu? Wir beleuchten die Rechte und Pflichten von Halterinnen und Haltern, diskutieren, ob eine Kastrationspflicht für Freigängerkatzen sinnvoll wäre und gehen auf das Problem der Qualzucht ein.
Die Episode macht deutlich: Die Beziehung zwischen Mensch und Katze ist komplex – innige Zuneigung auf der einen, Überforderung und Gleichgültigkeit auf der anderen Seite. Was braucht es, damit Katzen in der Schweiz besser geschützt werden?
Wie tierschutzgerecht sind Zoos wirklich – und haben Zirkusse mit Tieren heute noch einen Platz in unserer Gesellschaft? In dieser Episode von Tier erst Recht! spricht Simon Stalder mit TIR-Geschäftsleiter Gieri Bolliger über die Realität hinter Gittern und in der Manege.
Gemeinsam werfen sie einen kritischen Blick auf die kommerziellen Interessen, die in beiden Institutionen häufig über das Tierwohl gestellt werden. Wie viele Zoos erfüllen tatsächlich hohe Tierschutzstandards? Und ist es überhaupt noch zeitgemäss, Tiere zur Unterhaltung von Menschen in Gefangenschaft zu halten?
Was hat eine Bibliothek mit Tierrechten zu tun? Sehr viel. In dieser Folge tauchen wir in die faszinierende Welt des Tierrechtswissens ein und stellen die Bibliothek von Tier im Recht vor. Mit über 24’000 tierrelevanten Werken ist sie national und international eine zentrale Anlaufstelle für Forschung, Praxis und Tierschutzarbeit.
Buchbinderin und Bibliothekarin Moena Zeller spricht über ihre Leidenschaft für Bücher, ihre Verbindung zur Tierschutzbewegung und warum gut aufbereitetes Wissen eine entscheidende Rolle für den Schutz von Tieren spielt. Sie gibt Einblicke in die verschiedenen Sammlungen der TIR und zeigt, wie die Bibliothek dazu beiträgt, das Bewusstsein für Tierwohl und Tierrechte zu stärken.
Sport mit Pferden ist in der Schweiz sehr beliebt, doch wie steht es um das Tierwohl, wenn Pferde sportliche Höchstleistungen erbringen sollen? In dieser Folge sprechen Christine Künzli und Simon Stalder über die wichtigsten Tierschutzfragen rund um den Pferdesport. Sie erläutern die Bedingungen und Belastungen, denen Pferde ausgesetzt sind: von Haltung und Ausbildung über Trainingsmethoden bis hin zu Ausrüstung und dem Einsatz von Hilfsmitteln.
Sie beleuchten zentrale Kritikpunkte, ordnen ein, warum diese so kontrovers diskutiert werden, und sprechen darüber, welche Veränderungen den Pferdesport fairer und tierfreundlicher machen können. Denn weder Ehrgeiz noch wirtschaftliche Interessen dürfen auf Kosten der Tiere gehen.
In dieser Episode des Podcasts «Tier erst Recht!» spricht Geschäftsleiter Gieri Bolliger mit Simon Stalder über die Herausforderungen und aktuellen Entwicklungen beim Erlass von Tierrechten. Aufgezeigt wird unter anderem der Unterschied zwischen dem klassischen Tierschutz und Tierrechten und welche Fortschritte bisher in verschiedenen Ländern erzielt wurden. Besonders spannend sind die Beispiele aus Ecuador und Kalifornien, wo erste konkrete Erfolge im Bereich der Tierrechte vorliegen. Diese Fälle zeigen, dass es durchaus möglich ist, Tieren eigene durchsetzbare Rechte zu verleihen, und dass die Tierrechtsbewegung weltweit an Fahrt gewinnt.
Die Kriminologie befasst sich mit den Ursachen, Strukturen und der Prävention von Straftaten sowie mit dem Verhalten von Tätern, Opfern und der Gesellschaft. In dieser Folge widmen sich Christine Künzli und Simon Stalder erneut dem Thema Tierquälerei und beleuchten dabei den Zusammenhang zwischen Gewalt an Tieren und Gewalt an Menschen.
Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Gewalt an Tieren häufig ein frühes Warnsignal für spätere schwere Gewalttaten gegen Menschen sein kann. Studien aus den USA und Europa weisen darauf hin, dass zahlreiche Serienmörder in ihrer Jugend Tiere misshandelt haben. Diese Zusammenhänge verdeutlichen, weshalb Tierquälerei eng mit gegen Menschen gerichteten Gewalt- und Sexualdelikten verbunden ist.
Gemeinsam diskutieren wir die Bedeutung der Kriminologie für den Tierschutz, aktuelle Forschungsstände sowie die Situation in der Schweiz, wo es nach wie vor an umfassenden Daten und vertiefter Forschung mangelt.
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