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«Ich habe Angst vor Hunden.»
Als eine Teilnehmerin in meinem Basiskurs das sagte, wusste ich plötzlich, warum mein Hund Nebo sie seit ihrer Ankunft nicht in Ruhe liess.
Er brachte ihr immer wieder sein Spielzeug. Er wollte unbedingt mit ihr spielen. Je mehr sie zurückwich, desto hartnäckiger wurde er.
Doch Nebo ging es gar nicht ums Spielen.
Er hatte etwas wahrgenommen, bevor die Frau es überhaupt ausgesprochen hatte: ihre Angst.
Tiere nehmen unglaublich viel bei Menschen wahr. Aber bedeutet das auch, dass ein Hund, der jemanden anbellt oder ablehnt, automatisch weiss, dass mit diesem Menschen etwas nicht stimmt?
Genau darum geht es in dieser Episode.
Warum reagiert mein Tier auf manche Menschen völlig anders als auf andere?
Tiere nehmen unsere Gefühle wahr. Sie lesen Körpersprache, reagieren auf Situationen und können sogar körperliche Veränderungen eines Menschen wahrnehmen.
Doch wir sehen zunächst nur die Reaktion unseres Tieres. Wir wissen noch lange nicht, worauf es tatsächlich reagiert.
Nebo hat mir das im Laufe seines Lebens immer wieder sehr eindrücklich gezeigt.
Bei der Frau in meinem Tierkommunikationskurs hatte er ihre Angst vor Hunden wahrgenommen und versuchte auf seine Weise, mit ihr in Kontakt zu kommen. Tatsächlich spielte sie am Ende mit ihm und erzählte mir später, dass sie niemals damit gerechnet hätte, ausgerechnet in einem Tierkommunikationskurs ihre Angst vor Hunden zu verlieren.
Als junger Hund reagierte Nebo dagegen auf Männer mit grosser Angst. Sehr wahrscheinlich aufgrund einer früheren Erfahrung. Durch viele positive Begegnungen mit Männern verschwand diese Reaktion mit der Zeit.
Und dann waren da noch Menschen in Uniform.
Nebo nannte sie «quadratische Menschen». Für ihn waren sie schwer einzuordnen und genau darauf reagierte er mit Bellen.
In Spanien wiederum erlebte ich, wie aus meinem kleinen Nebo plötzlich ein ausgesprochen überzeugender Wachhund wurde, als ein Mann quer über ein Feld direkt auf unsere Finca zulief. Eine ähnliche Reaktion zeigte er später bei drei Männern, die uns im Halbdunkeln entgegenkamen.
Aber waren diese Menschen deshalb gefährlich?
Das weiss ich nicht.
Und genau darin liegt der entscheidende Punkt dieser Episode.
In dieser Episode erfährst du:
Wenn dein Tier ungewöhnlich auf einen Menschen reagiert, bedeutet das zunächst nur eines:
Dein Tier reagiert auf etwas.
Statt daraus sofort eine Geschichte über diesen Menschen zu machen, können wir neugierig werden.
Was hat mein Tier wahrgenommen? Ist es Angst? Körpersprache? Eine frühere Erfahrung? Die Stimmung? Die aktuelle Situation? Oder etwas, das mir selbst vollständig entgeht?
Ein Hund. Vier Situationen. Vier völlig unterschiedliche Hintergründe.
Nebo hat mir damit etwas Wichtiges gezeigt: Die Reaktion eines Tieres ist nicht automatisch ein Urteil über einen Menschen.
Je weniger wir das Verhalten unseres Tieres vorschnell bewerten, desto mehr Raum entsteht für seine tatsächliche Perspektive.
Wenn du dein Tier besser verstehen und seine Signale bewusster wahrnehmen möchtest, findest du in meinem kostenlosen Kurs weitere Impulse und Übungen für euren gemeinsamen Alltag.
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«Aber sie hat viel mehr bekommen als ich.»
Diesen Satz habe ich in meinen Kursen zur Tierkommunikation immer wieder gehört.
Und noch spannender wird es, wenn jemand sagt: «Bei dir funktioniert das einfach.»
Ja. Heute.
Aber du siehst nicht die Jahre des Übens. Du siehst nicht die Dinge, die bei mir am Anfang überhaupt nicht funktioniert haben.
Denn wenn wir uns mit anderen vergleichen, vergleichen wir Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Voraussetzungen, Erwartungen und Arten der Wahrnehmung.
Wir vergleichen Äpfel mit Birnen.
Warum scheint Tierkommunikation bei manchen Menschen so viel leichter zu funktionieren als bei anderen?
Der eine bekommt Bilder, der andere Gefühle. Jemand hört einen ganzen Satz, während bei jemand anderem nur ein einziges Wort auftaucht. Und sehr schnell entsteht daraus der Gedanke: «Bei mir funktioniert es nicht.»
Dabei übersehen wir, dass wir alle mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen starten.
Vielleicht beschäftigst du dich schon lange mit Meditation und Intuition. Vielleicht beginnst du gerade erst, deine eigene Wahrnehmung bewusst zu beachten. Vielleicht erwartest du Bilder und übersiehst deshalb das Gefühl oder das Wissen, das längst bei dir angekommen ist.
Und dann vergleichen wir unseren Anfang auch noch mit Menschen, die seit Jahren Tierkommunikation machen.
Ich erzähle dir in dieser Episode deshalb auch von meinen eigenen Anfängen. Als digitale Fotos aufkamen, konnte ich damit zunächst überhaupt keinen Kontakt zu einem Tier herstellen. Ich musste jedes Foto ausdrucken und in der Hand halten.
Heute schaue ich ein digitales Bild an und die Verbindung ist da.
Aber auch bei mir war das nicht immer so.
In dieser Episode erfährst du:
Wir sind Individuen. Und unsere Tiere sind Individuen.
Individualität bedeutet Unterschied. Nicht besser. Nicht schlechter. Verschieden.
Der eine Mensch nimmt Bilder wahr, der andere Gefühle. Der eine lernt schnell, der andere braucht länger. Ein Hund versteht etwas beim ersten Mal, ein anderer nach zehn Wiederholungen und kann dafür etwas anderes besonders gut.
Wenn du also vergleichen möchtest, dann vergleiche dich mit dir selbst.
Wo standest du vor sechs Monaten? Was nimmst du heute wahr? Was fällt dir inzwischen leichter? Wo vertraust du dir heute mehr?
Denn Vertrauen in deine Tierkommunikation entsteht nicht dadurch, dass du so wirst wie jemand anderes. Es entsteht, wenn du deinen eigenen Zugang kennenlernst und deiner eigenen Wahrnehmung immer mehr vertraust.
Wenn du dein Tier bewusster wahrnehmen und eure Beziehung vertiefen möchtest, findest du in meinem kostenlosen Kurs weitere Impulse und Übungen für euren gemeinsamen Alltag.
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«Was soll ich tun? Was sagt mein Tier?»
Diese Frage habe ich im Laufe der Jahre immer wieder gehört.
Und irgendwann ist mir etwas aufgefallen: Sobald ich Tiere gefragt habe, was ihr Mensch entscheiden soll, haben sie sich gewunden.
Sie haben verschiedene Blickwinkel gezeigt. Sie haben gesagt, was sie möchten, was sie brauchen und wie sie eine Situation erleben.
Aber entschieden haben sie nie.
Denn Tierkommunikation kann dir helfen, eine Entscheidung bewusster zu treffen. Die Entscheidung selbst nimmt dein Tier dir nicht ab.
Tierkommunikation kann dir unglaublich viele Informationen geben.
Du kannst dein Tier fragen, wie es eine Situation erlebt, welche Bedürfnisse es hat, was ihm wichtig ist oder wie sich verschiedene Möglichkeiten für dein Tier anfühlen.
Doch die Perspektive deines Tieres ist keine Handlungsanweisung.
In dieser Episode erzähle ich dir von einer grossen Entscheidung in meinem eigenen Leben. Nach zweieinhalb Jahren in Spanien wollte ich zurück in die Schweiz. Meine drei Hunde waren dagegen. Drei zu eins überstimmt.
Also blieb ich.
Ein Jahr später fragte ich sie erneut. Dieses Mal sagten alle drei Ja. Und plötzlich fügte sich auch im Aussen etwas: Obwohl mir zuvor gesagt worden war, wie schwierig es sei, in der Schweiz mit drei Hunden eine Wohnung zu finden, musste ich überhaupt keine suchen. Eine grosse Dreieinhalbzimmerwohnung mit Garten und drei willkommenen Hunden war einfach da.
Das damalige Nein meiner Hunde bedeutete möglicherweise gar nicht «Nein», sondern «Jetzt noch nicht.»
Ich erzähle aber auch von einer Situation mit einem Pferd, die zeigt, warum wir Aussagen eines Tieres nicht einfach ungeprüft in Handlungen übersetzen dürfen. Tierkommunikation ersetzt weder Sachverstand noch Erfahrung und schon gar nicht unsere Verantwortung für die Sicherheit von Mensch und Tier.
In dieser Episode erfährst du:
Manchmal wünschen wir uns bei schwierigen Entscheidungen vor allem eines: Sicherheit.
Wie angenehm wäre es, wenn unser Tier einfach sagen würde: «Mach Variante B.»
Doch genau das nehmen uns Tiere nicht ab.
Sie können uns helfen, mehr zu sehen. Sie können einen Blickwinkel öffnen, den wir selbst noch nicht erkannt haben. Und ihre Perspektive kann unsere Entscheidung ganz wesentlich verändern.
Das Tier entscheidet nicht für uns. Es hilft uns, bewusster zu entscheiden.
Wenn du lernen möchtest, die Perspektive deines Tieres bewusster wahrzunehmen und eure Beziehung zu vertiefen, findest du in meinem kostenlosen Kurs weitere Impulse und Übungen für euren gemeinsamen Alltag.
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Mein Pferd Ljomi hat uns vor einem Blitzeinschlag bewahrt.
Ich wollte einen bestimmten Weg gehen. Ljomi wollte nicht.
Und zum Glück habe ich irgendwann aufgehört, darauf zu bestehen, dass ich weiss, wo es langgeht.
Denn manchmal ist nicht der Mensch derjenige, der am besten geeignet ist, die Führung zu übernehmen.
In dieser Episode geht es um Führung, Freiheit und die Frage, was eine Beziehung auf Augenhöhe mit unserem Tier wirklich bedeutet.
Wenn wir mit Tieren leben, sprechen wir schnell über Führung.
Der Mensch soll führen. Der Mensch entscheidet. Das Tier soll sich daran orientieren.
Ich sehe das anders.
Für mich sind Mensch und Tier ein Team. Und in einem guten Team führt nicht automatisch immer derselbe. Die Führung übernimmt derjenige, der in der jeweiligen Situation am besten dafür geeignet ist.
Mein Pferd Ljomi hat mir das mehr als einmal sehr deutlich gezeigt.
In dieser Episode erzähle ich von einem Gewitter, bei dem Ljomi sich weigerte, den Weg zu gehen, den ich nehmen wollte. Kurz darauf sahen wir nur etwa 200 Meter vor uns einen Blitz. Bis heute weiss ich nicht, was Ljomi wahrgenommen hat. Ich weiss nur: In diesem Moment wusste mein Pferd mehr als ich.
Und dann war da noch dieser Ausritt im stockdichten Nebel. Ich sah meine Freundin neben mir nicht mehr, nicht einmal den Kopf meines eigenen Pferdes und wurde auf dem Pferd auch noch seekrank. Wir hatten keine Ahnung mehr, wo wir waren. Also überliess ich Ljomi die Führung. Er fand den Weg zurück zum Stall.
In dieser Episode erfährst du:
Natürlich gibt es Situationen, in denen wir Menschen die Führung übernehmen müssen. Wir tragen Verantwortung und müssen Gefahren unserer menschlichen Welt einschätzen können.
Doch es gibt genauso Situationen, in denen wir gar nicht entscheiden müssten.
Wo kann dein Tier selbst wählen? Wo kannst du fragen, was es möchte? Und wo weiss dein Tier möglicherweise sogar mehr als du?
Führung bedeutet nicht Kontrolle. Und Freiheit bedeutet nicht, dass alles erlaubt ist.
Für mich geht es um Zusammenarbeit.
Wenn ich mein Tier als Partner in einem Team sehe, höre ich zu. Ich übernehme Verantwortung, wenn es notwendig ist. Und ich bin bereit, einen Schritt zurückzutreten, wenn mein Tier gerade besser geeignet ist, die Führung zu übernehmen.
Vielleicht ist genau das Beziehung auf Augenhöhe.
Wenn du dein Tier noch bewusster wahrnehmen und eure Beziehung auf Augenhöhe gestalten möchtest, findest du in meinem kostenlosen Kurs weitere Impulse und Übungen für euren gemeinsamen Alltag.
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«Ich bin noch gefangen.»
Diesen Satz bekam ich vor vielen Jahren von einem Hund, der auf dramatische Weise gestorben war.
Sein Körper war bereits begraben. Und trotzdem hatte ich ganz deutlich das Gefühl: Er ist noch nicht vollständig aus seinem Körper heraus.
Was danach geschah, hat mir sehr eindrücklich gezeigt, warum die Zeit unmittelbar nach dem klinischen Tod eines Tieres wichtig sein kann.
In dieser Episode spreche ich darüber, was nach dem Tod eines Tieres geschieht, warum ich die ersten zwölf Stunden für besonders wichtig halte und was der Tod eines Tieres für die Menschen und die anderen Tiere bedeutet, die zurückbleiben.
Was geschieht, wenn ein Tier stirbt? Ist es wirklich weg? Was passiert mit unserer Verbindung? Und wie gehen die anderen Tiere mit dem Verlust um?
In Episode 024 «Wie begleite ich mein Tier liebevoll am Lebensende?» habe ich bereits über die fünf Sterbephasen gesprochen. Diesmal schauen wir uns die fünfte Sterbephase und die Zeit nach dem klinischen Tod genauer an.
Ich erzähle dir von einem Hund in Griechenland, der unmittelbar nach seinem Tod begraben wurde. Als ich später Kontakt mit ihm aufnahm, bekam ich von ihm die Information: «Ich bin noch gefangen.»
Von meinem tierischen Mentor Spot habe ich gelernt, dass ein Tier nach dem klinischen Tod ungefähr zwölf Stunden braucht, bis seine gesamte Energie den Körper verlassen hat. Die Erfahrung mit diesem Hund hat mir sehr eindrücklich gezeigt, weshalb ich diese Zeit bis heute ernst nehme.
Doch nach dem Tod geht es nicht nur um das Tier, das gegangen ist.
Für den Menschen beginnt die Trauer. Und wenn weitere Tiere in der Familie leben, verändert sich auch für sie das Leben. Die Gruppendynamik ist plötzlich eine andere, ein vertrauter Gefährte fehlt und gleichzeitig nehmen sie die Trauer ihres Menschen wahr.
Ich erzähle dir ausserdem von meinem ersten Hund Toni und von dem Tag nach seinem Tod. Aus einem Workshop, den ich emotional nicht hätte durchführen können, wurde ein gemeinsamer Nachmittag voller Erinnerungen und Geschichten über ihn. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, wie heilsam es sein kann, in der Trauer nicht nur auf den Tod zu schauen, sondern sich wieder an das ganze Leben des Tieres zu erinnern.
In dieser Episode erfährst du:
Der Tod gehört zur gemeinsamen Geschichte mit unserem Tier.
Aber er ist nicht die ganze Geschichte.
Da sind all die Jahre davor. Die gemeinsamen Erlebnisse. Die Eigenheiten deines Tieres. Die Momente, die dich zum Lachen gebracht haben. Und all das, was dieses Tier in deinem Leben verändert hat.
Wenn wir Tiere als bewusste Wesen wahrnehmen, verändert sich auch die Art, wie wir ihren Tod und unsere Verbindung über den Tod hinaus betrachten.
Wenn du die Verbindung zu deinem Tier schon während eures gemeinsamen Lebens bewusster gestalten möchtest, findest du in meinem kostenlosen Kurs weitere Impulse und Übungen.
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«Jetzt musst du sie einschläfern, sonst gehst du daran kaputt.»
Diesen Satz sagte mir einmal eine Kundin über meine Hündin Lisa.
Und sie hatte nicht ganz unrecht. Ich lief damals tatsächlich auf dem Zahnfleisch. Lisa war chronisch krank, hatte verschiedene gesundheitliche Baustellen und vor allem die Nächte bedeuteten für mich über lange Zeit sehr wenig Schlaf.
Trotzdem war für mich klar: Solange Lisa frisst, schnüffelt und mir zeigt, dass sie Interesse am Leben hat, schläfere ich sie nicht ein.
In dieser Episode erzähle ich von unseren letzten gemeinsamen Jahren und davon, warum Lebensqualität für mich aus viel mehr besteht als aus Gesundheit.
Wie lebt man mit einem chronisch kranken Tier, wenn die Krankheit nicht mehr verschwindet?
Bei Lisa begann es mit einer Pankreasinsuffizienz. Sie brauchte Enzyme, ihre Ernährung musste angepasst werden und ich testete immer wieder aus, was sie vertrug. Später kamen weitere gesundheitliche und altersbedingte Veränderungen hinzu.
Unser Alltag musste sich immer wieder verändern.
Ich erzähle dir, warum irgendwann alle meine Hunde Lisas Spezialfutter bekamen, wie mein Bett zwischen Lisa und der Wand zu unserem nächtlichen Warnsystem wurde und weshalb eine grosse Stoffhundebox später genau die richtige Lösung für sie war.
Vor allem aber geht es um die Frage: Wann hat ein chronisch krankes oder altes Tier noch Lebensqualität?
Für mich war entscheidend, Lisa nicht nur über ihre Krankheit und darüber zu betrachten, was sie nicht mehr konnte. Sie konnte irgendwann nicht mehr mit uns spazieren gehen. Aber sie konnte durch den Garten schnüffeln, Katzen, Igel und Vögel wahrnehmen, entdecken und am Leben teilnehmen.
Und sie zeigte mir immer wieder: Ich bin noch da.
In dieser Episode erfährst du:
Eine chronische Krankheit verändert vieles. Die Möglichkeiten des Tieres, den gemeinsamen Alltag und oftmals auch das Leben des Menschen.
Was heute funktioniert, kann in einigen Monaten bereits wieder anders aussehen. Deshalb geht es nicht darum, um jeden Preis den alten Alltag zurückzubekommen. Manchmal braucht es einen neuen Alltag, der für das Tier und für dich funktioniert.
Und dabei dürfen wir eines nicht vergessen:
Ein Tier ist mehr als seine Krankheit.
Ein Tier kann chronisch krank sein und trotzdem Freude, Neugier und Interesse am Leben haben.
Wenn du dein Tier als ganzes Wesen wahrnehmen und eure Beziehung bewusster gestalten möchtest, findest du in meinem kostenlosen Kurs weitere Impulse und Übungen für euren gemeinsamen Weg.
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«Ich bekomme nichts.»
Diesen Satz höre ich in meinen Kursen zur Tierkommunikation immer wieder. Und dann frage ich:
«Wie fühlt sich dieses Nichts an?»
Denn nichts gibt es nicht. Irgendein Gefühl ist immer da. Und manchmal kommt genau dieses Gefühl bereits vom Tier, ohne dass wir es überhaupt als Kommunikation erkennen. Es kann jedoch auch sein, dass dieses Gefühl eine Blockade ist.
In dieser Episode schauen wir deshalb genauer hin: Was passiert, wenn du das Gefühl hast, bei der Tierkommunikation nichts zu empfangen? Und wie kannst du herausfinden, ob wirklich nichts da ist oder ob du nur noch nicht erkannt hast, was du bereits wahrnimmst?
Viele Menschen erwarten beim Lernen der Tierkommunikation sehr schnell ausführliche Antworten. Kommt nur ein Wort oder ein kurzer Satz, entsteht das Gefühl: «Da müsste doch viel mehr kommen.»
Für mich ist bewusste telepathische Kommunikation wie eine Sprache, die wir lange nicht mehr bewusst benutzt haben. Wenn du nach 30 Jahren wieder mit einer Fremdsprache beginnst, erwartest du auch nicht, sofort fliessend zu sprechen. Warum erwarten wir es dann bei der Tierkommunikation?
Ein Wort ist bereits Kommunikation. Ein kurzer Satz ist Kommunikation.
In dieser Episode zeige ich dir ausserdem zwei praktische Techniken, die dir helfen können, deinen eigenen Zugang besser kennenzulernen. Bei der ersten schreibst du vor dem Tiergespräch auf, welche Antwort du erwartest. So kannst du anschliessend leichter unterscheiden, was bereits vorher in deinem Kopf war und was während der Kommunikation dazugekommen ist.
Und wenn du wirklich das Gefühl hast, dass gar nichts kommt, kannst du das blinde Schreiben ausprobieren. Dabei schreibst du nach deiner Frage einfach weiter, ohne zu lesen, zu analysieren oder zu korrigieren. Erst am Ende schaust du dir an, was auf dem Papier entstanden ist.
In dieser Episode erfährst du:
Wenn du das Gefühl hast, dass du nichts hörst, bedeutet das also nicht automatisch, dass keine Kommunikation stattfindet.
Vielleicht erwartest du nur schon viel mehr von dir, als gerade nötig wäre.
Telepathische Kommunikation entwickelt sich wie jede andere Sprache durch Benutzung. Je mehr du deinen eigenen Zugang kennenlernst und je weniger du während des Empfangens kontrollierst und bewertest, desto leichter kannst du erkennen, was tatsächlich bei dir ankommt.
Wenn du dein Tier besser verstehen und eure Verbindung vertiefen möchtest, findest du in meinem kostenlosen Kurs weitere Impulse und Übungen für euren gemeinsamen Weg.
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Hat dir diese Episode gefallen? Dann freue ich mich, wenn du Tierisch deutlich abonnierst. So verpasst du keine weitere Folge. Wenn du jemanden kennst, der beim Lernen der Tierkommunikation gerade denkt «Bei mir kommt nichts», teile diese Episode gerne mit ihm.
Hast du deinem Tier schon einmal etwas gesagt und es hat genau das Gegenteil gemacht?
Dann lohnt sich eine zweite Frage: Waren deine Worte, deine Gedanken und deine Gefühle in diesem Moment wirklich dieselben?
Denn Tiere nehmen nicht nur wahr, was wir sagen. Sie nehmen auch unsere Gedanken und Gefühle wahr. Und wenn diese Informationen nicht zusammenpassen, wird unsere Botschaft alles andere als klar.
In dieser Episode geht es darum, warum klare Kommunikation mit deinem Tier viel weniger mit den richtigen Worten zu tun hat, als wir oft denken.
Du rufst deinen Hund und denkst gleichzeitig: «Der kommt sowieso nicht.»
Du sagst deinem Tier: «Es ist alles gut», während du selbst Angst hast.
Oder du sprichst mit deinem Tier, während deine Gedanken längst beim nächsten Termin oder bei der Einkaufsliste sind.
Was kommt dann beim Tier an?
In meinen Tiergesprächen habe ich über die Jahre sehr unterschiedliche Antworten auf die Frage bekommen, ob Tiere ihre Menschen verstehen. Manche sagen «Ja», manche «Manchmal» und andere «Nein». Der entscheidende Unterschied liegt häufig darin, ob Worte, Gedanken und Gefühle des Menschen miteinander übereinstimmen.
Denn Gefühle sind unser gemeinsames Vokabular. Menschen haben Gefühle. Tiere haben Gefühle. Und genau darüber können wir uns verstehen, unabhängig davon, wie unterschiedlich unsere Körpersprache oder unsere gesprochene Sprache ist.
In dieser Episode erfährst du:
Nebo hat es wunderbar auf den Punkt gebracht:
«Um Kommunikationsspezialist zu sein, musst du nicht viel reden. Du musst nur das richtige Wort zur richtigen Zeit am richtigen Ort sagen.»
Für die Kommunikation mit Tieren würde ich einen bekannten Satz deshalb etwas verändern:
Fühle, bevor du den Mund aufmachst.
Denn klare Kommunikation beginnt nicht mit den richtigen Worten. Sie beginnt mit Klarheit in uns selbst.
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Was hast du von deinem Tier gelernt?
Und damit meine ich nicht, dass dein Hund dir beigebracht hat, die Schuhe wegzuräumen oder deine Katze dafür sorgt, dass du morgens pünktlich aufstehst.
Was hat dein Tier in deinem Leben verändert? Was hat es dir über dich selbst gezeigt?
Und was ist, wenn dein Tier nicht zufällig bei dir lebt, sondern mit einer ganz bestimmten Aufgabe zu dir gekommen ist?
In dieser Episode geht es um einen Gedanken, den ich selbst von den Tieren gelernt habe: Jedes Tier kommt mit einem sogenannten Beruf auf die Erde. Dieser Beruf beschreibt die Fähigkeiten, die ein Tier mitbringt, und die Aufgabe, die es in seinem Leben ausüben möchte.
Wir glauben oft, dass wir unser Tier ausgesucht haben. Wir haben eine Anzeige gesehen, einen Züchter besucht, sind ins Tierheim gegangen oder das Tier ist auf einem ganz anderen Weg in unser Leben gekommen.
Doch was ist, wenn auch das Tier eine Entscheidung getroffen hat?
In dieser Episode erzähle ich von meinem Kaninchen Spot, dessen Beruf Philosoph war und der später zu meinem tierischen Mentor wurde. Und von einem Tier, das seinen Beruf mit einem einzigen Wort beschrieb: Harlekin. Seine Aufgabe war es, Lachen und Freude in die Welt zu bringen.
Dabei zeigt sich der Beruf eines Tieres nicht immer nur in den Eigenschaften, die wir angenehm finden. Tiere können uns auch durch Herausforderungen etwas zeigen und uns an Punkte bringen, an denen wir beginnen, unsere eigene Sichtweise zu hinterfragen.
In dieser Episode erfährst du:
Wenn wir unser Tier als Lehrer und Weggefährten betrachten, verändert sich unsere Beziehung. Wir sehen nicht mehr nur, was wir für unser Tier tun. Wir beginnen auch zu erkennen, was dieses Tier in unser Leben bringt.
Vielleicht liegt sein Beruf schon seit Jahren direkt vor deinen Augen.
Wenn du dein Tier bewusster wahrnehmen, seine besonderen Fähigkeiten entdecken und eure Beziehung weiter vertiefen möchtest, findest du in meinem kostenlosen Kurs viele praktische Impulse für euren gemeinsamen Weg.
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Warum bleibt dein Tier nicht alleine?
Viele Menschen glauben, ihr Hund könne einfach nicht alleine bleiben. Er bellt, heult oder läuft unruhig durch die Wohnung, sobald sein Mensch das Haus verlässt.
Doch was, wenn das eigentliche Problem ein ganz anderes ist?
In dieser Episode teile ich eine Technik, mit der ich seit vielen Jahren wunderschöne Erfahrungen gemacht habe. Ursprünglich war sie gar nicht dafür gedacht, Tieren das Alleinbleiben zu erleichtern. Sie sollte meinen eigenen Tieren ermöglichen, mich telepathisch zu begleiten. Irgendwann habe ich gemerkt, dass genau diese Technik vielen Tieren Sicherheit gibt, wenn ihre Menschen unterwegs sind.
Warum fällt es manchen Tieren so schwer, alleine zu Hause zu bleiben?
In der Tierkommunikation höre ich immer wieder dieselben Aussagen:
"Ich weiss nicht, wo mein Mensch ist."
"Ich weiss nicht, ob er wiederkommt."
Diese Perspektive verändert den Blick auf das Verhalten vieler Tiere grundlegend.
In dieser Episode erzähle ich die Geschichte einer Hündin aus Spanien, die jedes Mal heulte, wenn ihre Besitzerin zur Arbeit ging. Ausserdem erkläre ich Schritt für Schritt, wie das telepathische Mitnehmen funktioniert und warum dabei das Herz eine entscheidende Rolle spielt. Dabei erfährst du auch, weshalb Spot mir den Unterschied zwischen Denken und Fühlen mit einem 15-Liter-Eimer und einem Glas Wasser erklärt hat.
In dieser Episode erfährst du:
Vielleicht verändert diese Episode nicht nur den Umgang mit dem Alleinbleiben. Vielleicht verändert sie auch deinen Blick darauf, was dein Tier in solchen Momenten wirklich braucht.
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