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Sind soziale Medien Spiegel unserer Gesellschaft – oder gestalten sie längst die Wirklichkeit, in der wir leben?
Dr. Julia Reuss, Director Public Policy Central Europe bei Meta, ist zu Gast bei TOMORROW THINKING – Ateliergespräche mit Johann Alexis. Mit dem Künstler und Gastgeber spricht sie über die Macht von Instagram, Facebook und WhatsApp, die Verantwortung globaler Plattformen und Europas digitale Zukunft.
Ausgangspunkt ist eine Erfahrung, die viele Kreative kennen: Instagram eröffnet Zugang zu Menschen auf der ganzen Welt. Gleichzeitig kostet Sichtbarkeit immer mehr Arbeit. Johann Alexis nennt dieses Gefühl „Slave to the Algorithmus“. Julia Reuss erklärt, wie die KI-gestützten Rankings aus ihrer Sicht funktionieren und welche Rolle die ersten Sekunden, das Teilen von Inhalten und ein klares Profil spielen.
Das Gespräch führt von der persönlichen Nutzung zur gesellschaftlichen Verantwortung: Wer bestimmt, was sichtbar wird? Wo beginnt die Verantwortung eines Technologieunternehmens, wo die der Politik und wo unsere eigene? Und was braucht Europa, um Innovation zu ermöglichen und digitale Souveränität zu entwickeln.
Zum Abschluss geht es um KI-Brillen, Übersetzung und Barrierefreiheit – und darum, welche Möglichkeiten technologischer Fortschritt für unser Leben eröffnen kann.
KAPITEL
TOMORROW THINKING – Ateliergespräche mit Johann Alexis
Gast: Dr. Julia Reuss
Mit Unterstützung von The Digitale.
Weitere Gespräche und Informationen:
Welche Verantwortung sollten Plattformen übernehmen – und was liegt in unserer eigenen Hand? Schreibt eure Gedanken in die Kommentare.
#TomorrowThinking #Meta #JuliaReuss
In diesem Gespräch wird schnell klar: Kleben ist längst Hochtechnologie. Dr. Ingrid Sebald spricht darüber, warum in einem Smartphone rund 70 unterschiedliche Klebebänder und Klebelösungen stecken können, wie tesa automatisierte Anwendungen und Roboterköpfe für industrielle Prozesse entwickelt und welche Rolle holografische Displaytechnologien künftig im Fahrzeug spielen könnten - und warum moderne Klebeverbindungen für echte Kreislaufwirtschaft auch wieder lösbar sein müssen.
Im Podcast von Johann Alexis von Haehling in Baden-Baden geht es außerdem um die Verbindung von Technologie und Kunst, um Kreativität als industrielle Ressource und um die Frage:
Wie wird Industrie nicht nur effizienter, sondern klüger, nachhaltiger und menschlicher?
Im Tomorrow Thinking Podcast spricht Johann Alexis mit führenden europäischen Entscheidern aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik – evidenzbasiert und philosophisch zugleich.
Podcast Newsletter & Website: www.tomorrow-thinking.com
Was macht die Deutsche Bundesbank eigentlich im Alltag? Warum ist Preisstabilität eine Grundlage gesellschaftlichen Vertrauens? Welche Rolle spielt der digitale Euro für Europas Souveränität? Und warum entscheidet sich die Zukunft von Innovation nicht nur an Universitäten, sondern auch an Kapitalmärkten?
In dieser Folge von Tomorrow Thinking spricht Johann Alexis mit Prof. Dr. Fritzi Köhler-Geib, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank. Sie verantwortet unter anderem IT, Daten und Statistik, Risikocontrolling sowie das Forschungszentrum der Bundesbank.
Das Gespräch führt von sehr konkreten Einblicken in die Arbeit der Bundesbank zu den großen strukturellen Fragen unserer Zeit: Wie kann Deutschland wieder mehr wirtschaftliche Dynamik entfalten? Warum wandern Start-ups häufig ins Ausland ab? Welche Bedeutung hat Wagniskapital für Wachstum, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit? Und weshalb ist Europas digitale und technologische Infrastruktur längst eine Frage politischer Souveränität?
Ein besonderer Fokus liegt auf dem digitalen Euro. Fritzi Köhler-Geib erklärt, warum dieser nicht mit Bitcoin oder spekulativen Krypto-Assets verwechselt werden sollte, sondern als digitales Zentralbankgeld verstanden werden muss: als öffentliches Zahlungsmittel im digitalen Raum und als europäische Antwort auf eine Zahlungsinfrastruktur, die heute stark von außereuropäischen Anbietern geprägt ist.
Im Kunstsegment spricht Johann Alexis mit Fritzi Köhler-Geib über sein Werk In My Pillow. Ausgehend von einer abstrakten Arbeit über Tiefe, Schwarz, Perspektive und Wahrnehmung entsteht ein Gespräch über Kunst als Reflexion von Wirklichkeit – und über die Frage, was sich in einer Welt aus Daten, Statistik und Systemanalyse eben nicht vollständig messen lässt.
Eine Folge über Kapital, Ordnung, Vertrauen, technologische Abhängigkeit, europäische Handlungsfähigkeit – und über die Möglichkeit, anders auf die Realität zu schauen.
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What does entrepreneurship look like on the streets of Nairobi? What can Europe learn from Kenya’s remarkable speed of innovation? And how are work, dignity, culture and creativity connected to a nation’s future?
In this episode of Tomorrow Thinking, Johann Alexis speaks with Wycliffe Oparanya, Cabinet Secretary for Cooperatives and MSME Development of Kenya.
Together they explore the realities of small and medium-sized enterprises across Kenya: from local markets and family businesses to digital finance, international trade and the role of cooperatives as networks of trust and opportunity.
The conversation examines the challenges entrepreneurs face today, including access to finance, technology, skills and international markets, while also highlighting Kenya’s strengths in innovation, resilience and entrepreneurial energy.
Beyond economics, the discussion moves into deeper questions of identity, responsibility and culture. Oparanya reflects on lessons from family, the meaning of Kenya beyond politics, and the role nature plays in his life.
In the final section, the conversation turns toward art. Using Johann Alexis’ painting series In My Pillows as a starting point, they explore whether art can sometimes reveal the inner life of a society more truthfully than politics, and what role artists and creative industries should play in shaping Kenya’s future.
Topics include:
• MSMEs and economic development in Kenya
About the guest:
Wycliffe Oparanya serves as Kenya’s Cabinet Secretary for Cooperatives and MSME Development. His work focuses on strengthening entrepreneurship, supporting small businesses and expanding economic opportunities across the country.
About the host:
Johann Alexis is an artist, curator and host of Tomorrow Thinking, a podcast featuring conversations with changemakers from business, science, politics and culture about the ideas shaping our future.
More about Johann Alexis and his artistic work:
Es gibt einen Moment in diesem Gespräch, in dem Florian Hager sein eigenes Narrativ infrage stellt. Er hat jahrelang von Transformation geredet - Punkt A, Punkt B, Gas geben, ankommen. Und dann sagt er: Das reicht nicht mehr. Mit KI sind wir nicht mehr in einer Transformation. Wir müssen vom Ende her denken. Alles neu.
Hager ist ARD-Vorsitzender und HR-Intendant - und er klingt nicht wie jemand, der das System verteidigt. Er klingt wie jemand, der verstanden hat, dass die einzige Chance darin liegt, es wirklich loszulassen.
Im Atelier von Johann Alexis in Baden-Baden spricht er darüber, was Public Open Space als Gegenmodell zu Google und Meta leisten soll, warum ARD und ZDF zusammen schon mehr tägliche Nutzer erreichen als Netflix in Deutschland - und warum das trotzdem noch nicht reicht.
Und über die eigentliche Kernfrage: Was braucht eine Gesellschaft, damit sie sich nicht auflöst?
Im Tomorrow Thinking Podcast spricht Johann Alexis mit führenden europäischen Entscheidern aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik - eine Praxis, die er über Jahre in Berliner Salonformaten entwickelt hat.
In seinem Künstler-Atelier führt er diese Gesprächspraxis im Videopodcast-Format weiter. Ein Resonanzraum, der unsere Rolle als Menschen im Kontext von Gesellschaft, Natur und Technologie neu befragt - evidenzbasiert und philosophisch zugleich.
Wenn Du Teil oder Förderer dieses Dialogs werden möchtest, schreibe uns:
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Producer: Malcolm Gompf
Was bedeutet Freiheit, wenn jedes Lebensbereich zunehmend reglementiert, vermessen und digitalisiert wird? In dieser Folge von Tomorrow Thinking spricht Künstler und Kurator Johann Alexis von Haehling mit Markus Flasch – CEO BMW Motorrad, zuvor CEO der BMW M GmbH und einer der profiliertesten Manager der internationalen Automobil- und Motorradindustrie.
Markus Flasch gehört zu den seltenen Stimmen in der Industrie, die ihre Produktstrategie nicht aus Trendreports ableiten, sondern aus einer tiefen kulturellen Lesart ihrer Kundschaft. Wir sprechen über die Frage, warum BMW Motorrad das Elektrothema bewusst nicht erzwingt, über das Motorrad als Lifestyleprodukt jenseits reiner Mobilität, über Risiko und Eigenverantwortung als gesellschaftliche Werte – und über die Frage, warum gerade Motorradfahren ein Resonanzraum für Realität, Natur und körperliche Präsenz ist, in einer Welt, die immer weiter ins Digitale abrutscht.
Es geht um Markenführung, Designphilosophie, die Kultur der individuellen Mobilität und um die schwierige Realität einer Gesellschaft, die zwischen Sicherheit und Freiheit, Regulierung und Selbstbestimmung neu austarieren muss.
Wie immer sprechen wir auch über Kunst. Im Atelier von Johann Alexis diskutieren die beiden die fast bildhauerische Begegnung zwischen menschlichem Körper und Maschine – die Fusion aus amorphem, organischem Körper und technischer Erweiterung – und über Wüstenlandschaften, Geräusche und sensorische Realität als wiederkehrende Themen in Johann Alexis’ Malerei.
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Johann Alexis Kunst: www.johannalexis.com
Producer: Malcolm Gompf
Kann ein Stuttgarter Startup die globale KI-Infrastruktur neu erfinden? In dieser Folge von Tomorrow Thinking spricht Künstler und Kurator Johann Alexis von Haehling mit Michael Förtsch – Physiker, Mathematiker und CEO von Q.ANT, dem europäischen Photonic-Computing-Pionier.
In dieser Folge von Tomorrow Thinking spricht Künstler Johann Alexis von Haehling mit Hanna Notte – Russlandexpertin, Geopolitik-Analystin und Leiterin des Eurasia Program am James Martin Center for Nonproliferation Studies.
Hanna Notte gehört zu den profiliertesten Stimmen, wenn es darum geht, Russlands Rolle in der neuen Weltordnung einzuordnen. Wir sprechen über Putins strategische Ziele, über Russlands Verhältnis zu China, über Donald Trump und die Erosion der regelbasierten Weltordnung – und über die Frage, was Europa jetzt tun muss, um politisch, sicherheitspolitisch und geistig handlungsfähig zu bleiben.
Es geht um Machtverschiebungen, Krieg, Abschreckung, Europas Verantwortung und um die schwierige Realität einer Welt, in der alte Sicherheiten verschwinden und neue Ordnungen erst entstehen.
Wie immer sprechen wir auch über Kunst.
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Producer: Malcolm Gompf
Diese Gespräch ist mit freundlicher Unterstützung der BBUG entstanden.
Konstantin Kölmel: Wie bringt man mit 25 einige der wichtigsten Entscheider Deutschlands an einen Tisch?
Konstantin gehört zu einer Generation, die nicht nur über Wandel spricht, sondern ihn organisiert. Mit dem Zukunftsforum bringt er junge Stimmen mit hochkarätigen Entscheiderinnen und Entscheidern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Gleichzeitig baut er mit seiner NGO Liberating Education Organization neue Zugänge zu tertiärer Bildung in abgelegenen Regionen der Welt auf – von Kenia bis Burundi, von lokalen Lernzentren bis zu digitalen Bildungsmodellen mit Satelliteninternet.
Wir sprechen darüber, wie man aus einer Idee ein ernstzunehmendes internationales Format macht,
Es geht um Generationenverantwortung, Pragmatismus, Kultur, Bildungsgerechtigkeit und die Frage, wie junge Menschen heute nicht nur reagieren, sondern selbst Räume für Zukunft schaffen können.
Wie immer sprechen wir auch über Kunst.
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Johann Alexis Kunst: www.johannalexis.com
Johann’ s Beratung: www.vonhaheling.com
Producer: Malcolm Gompf
Prof. Dr Daniela Schwarzer - Vorständin Bertelsmann Stiftung über ein Europa unter Druck
In dieser Folge von Tomorrow Thinking spricht Johann Alexis mit Prof. Dr. Daniela Schwarzer über Europas Zukunft in einer Welt unter Druck: zwischen Russland, China, den USA – und der dringenden Frage, wie Europa wieder souveräner, resilienter und handlungsfähiger werden kann.
Daniela Schwarzer ist Vorständin der Bertelsmann Stiftung und eine der wichtigsten Stimmen für europäische Politik. Es geht um Sicherheit, technologische Souveränität, demokratische Stabilität, Soft Power – und um die Frage, wie Europa aus seiner Vielfalt neue Stärke entwickeln kann.
Auch die Kunst öffnet wieder einen anderen Denkraum: Im Gespräch über das Werk In My Pillows von Johann Alexis geht es um Riss, Tiefe, Wahrnehmung und die Kraft, Umbrüche neu zu lesen.
Kunst von Johann Alexis:
Kuratorische Tätigkeiten und Beratung:
www.vonhaehling.com
Tomorrow Thinking ist mehr als ein Videopodcast. Es ist ein Denkraum für alle, die Zukunft aktiv gestalten und verstehen wollen.
Hier sprechen die wichtigsten Changemaker von heute: VordenkerInnen und EntscheiderInnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Politik, Kunst und Zivilgesellschaft – Menschen, die Verantwortung übernehmen und unsere Welt prägen, oft lange bevor andere merken, dass sich etwas verändert.
Gastgeber ist der Künstler und Kurator Johann Alexis von Haehling. Er führt keine klassischen Interviews – er führt Gespräche. Aus der Perspektive eines Künstlers stellt er andere Fragen: nach Haltung statt nur nach Erfolg, nach innerem Antrieb statt nur nach Strategie, nach Sinn statt Status. Dadurch entstehen persönliche, offene und überraschend ehrliche Begegnungen – über Wendepunkte, Zweifel, Visionen und Mut für ein zukunftsfähiges Europa.
Ein besonderes Element jeder Folge: Ein eigenes Kunstwerk von Johann Alexis wird gemeinsam mit dem Gast betrachtet und diskutiert. Kunst wird dabei zum Spiegel des Gesprächs – als emotionaler Resonanzraum, als Denkimpuls, als andere Sprache für komplexe Themen. So entsteht ein Dialog zwischen Kunst und Unternehmertum, zwischen Intuition und Analyse, zwischen persönlicher Geschichte und gesellschaftlicher Verantwortung.
Tomorrow Thinking – überall, wo es Podcasts gibt.
Produktion: Malcolm Gompf
#TomorrowThinking #DanielaSchwarzer #Europa #Geopolitik #Resilienz #SoftPower #BertelsmannStiftung
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Johann Alexis von Haehling spricht mit inspirierenden UnternehmerInnen, innovativen DenkerInnen und führenden WissenschaftlerInnen aus aller Welt - Menschen, die unsere Zukunft in Wirtschaft, Politik, Kultur und Zivilgesellschaft gestalten.
In entspannter Atmosphäre verwickelt der Künstler und Kurator seine Gäste in Gespräche über ihre Visionen, Herzensanliegen und entscheidenden Herausforderungen als Change Maker. Jede Folge verwebt biografische Einblicke, unternehmerische Erfolge und gesellschaftliche Perspektiven mit einer persönlichen Lebensreflexion.
Dieses Projekt wurde im Rahmen eines BBUG Fellowships entwickelt.