Torah Parasha commentaries explained by Ari Lipinski, Israel / Torah Parascha Kommentare erklärt von Ari Lipinski, Israel

Torah Parasha commentaries explained by Ari Lipinski, Israel / Torah Parascha Kommentare erklärt von Ari Lipinski, Israel

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Torah Parasha commentaries explained by Ari Lipinski, Israel / Torah Parascha Kommentare erklärt von Ari Lipinski, Israel episodes

  • Bibel Wochenabschnitt REEH, Dewarim, Kapitel 11, Hebräische Perlen der Torah auf Deutsch erklärt.

    Wochenabschnitt REEH, Buch Dewarim, Kapitel 11, Verse 26-28, Hebräische Perlen der Torah auf Deutsch erklärt von Ari Lipinski basiert auf Kommentare der Gelehrten Raschi, Iben Esra und Bechayei.
    Ari zeigt auf, wie an Hand von genauer Lesung der hebräischen Worte, der außergewöhnlichen grammatischen Sprünge zwischen Gegenwart und Zukunft, zwischen Einzahl und Mehrzahl und genauer Beobachtung, wann ein Wort fehlt...die Gelehrten einen tieferen Einblick in den Inhalt der Torah durch jeden von uns erreicht werden kann. Wir lernen Methoden, die wir dann beim eignen Bibel-Lesen völlig selbständig bei anderen Stellen einsetzen können.
    26 Siehe, ich lege euch heute Segen und Fluch vor: 27 den Segen, sodass ihr den Geboten des Ewigen, eures Gottes, gehorchet, die ich euch heute gebiete; 28 und den Fluch, wenn ihr den Geboten des Ewigen, eures Gottes, nicht gehorchet und von dem Wege abweichet, den ich euch heute gebiete, um anderen Göttern nachzugehen, die ihr nicht kennet.
    רְאֵ֗ה אָנֹכִ֛י נֹתֵ֥ן לִפְנֵיכֶ֖ם הַיּ֑וֹם בְּרָכָ֖ה וּקְלָלָֽה׃
    כזאֶֽת־הַבְּרָכָ֑ה אֲשֶׁ֣ר תִּשְׁמְע֗וּ אֶל־מִצְוֺת֙ יְהֹוָ֣ה אֱלֹֽהֵיכֶ֔ם אֲשֶׁ֧ר אָנֹכִ֛י מְצַוֶּ֥ה אֶתְכֶ֖ם הַיּֽוֹם׃
    כחוְהַקְּלָלָ֗ה אִם־לֹ֤א תִשְׁמְעוּ֙ אֶל־מִצְוֺת֙ יְהֹוָ֣ה אֱלֹֽהֵיכֶ֔ם וְסַרְתֶּ֣ם מִן־הַדֶּ֔רֶךְ אֲשֶׁ֧ר אָנֹכִ֛י מְצַוֶּ֥ה אֶתְכֶ֖ם הַיּ֑וֹם לָלֶ֗כֶת אַחֲרֵ֛י אֱלֹהִ֥ים אֲחֵרִ֖ים אֲשֶׁ֥ר לֹֽא־יְדַעְתֶּֽם׃ 
    Unterstüzung per Paypal an [email protected] möglich.
    Spenden für mein Torah-Kommentar-Buch möglich an Feigenbaum e.V.
    Bestellung des ersten Bandes zu Genesis möglich bei Amazon.de als auch bei Feigenbaum e.V.
    Vielen Dank und herzlich Shalom, Ari Lipinski www.arilipinski.de 

    27 min
  • Bibel-Dewarim-Deuteronomium-Parascha-WAETCHANAN-Kapitel 3, Vers 25

     

    9.8.2022-DEWARIM-WAETCHANAN  

    © Ari Lipinski  

    Deuteronomium
    Kapitel 3, Verse 23-25  

     

    (Bemerkung:
    Manche Zitate aus diversen Bibelübersetzungen enthalten die damalige
    Buchstabierung, auch wenn diese den heutigen Duden-Regelungen nicht entsprechen.) 

     

    Die
    Gelehrten Israels befassten sich Jahrhunderte lang mit den Fragen, worum hat
    Mose gebeten im besagten Abschnitt gebeten, und was hat ihm der Ewige
    gestattet. Das Besondere in diesem Fall war, das hier Mose eine persönliche
    Bitte geäußert hat, die um sein zum Teil privates Anliegen ging. Bei allen
    früheren stellen in der Torah hat Mose beim Gebet an den Ewigen nur Anliegen
    vorgetragen, die anderen Menschen betrafen. Entweder ging es um die Verschonung
    der Söhne Israels nach bestimmten Sünden, oder es ging um die Bitte von Mose um
    eine rasche Genesung seiner Schwester Miriam, die wegen deren übler Nachrede
    betreffend Zipora (die midjanitische dunkelhäutige Frau von Mose). Wir würden
    gerne lernen, wie der Ewige auf ein privates Anliegen bei Mose reagierte, denn gläubige
    Menschen pflegen bekanntlich, im Gebet auch private Anliegen dem Ewigen
    darzulegen. Das ist theologisch für gläubige Juden und Christen sehr wichtig.
    Denn Viele Gläubige pflegen, Gebete an Gott zu richten. Wenn Moses im Gebet
    Gott um zwei Anliegen bittet (über den Jordan ziehen zu dürfen und das
    gute Land und den guten Berg und den הלבנ.ן zu
    sehen),
    so ist es sehr lehrreich, zu wissen, was der Ewige dem großen Propheten Mose
    geantwortet hat. Viele Leute antworten instinktiv aus der Erinnerung, dass Gott
    Mose nicht erlaubte, über den Jordan ins gelobte Land Kanaan zu ziehen. Das stimmt. Allerdings hat der Gelehrte Rabbiner Shlomo
    Ephraim Luntschitz (1550-1619) in seinem Werk Kli Jakar
    (Ein kostbarer Behälter) den Beweis geführt, dass der Ewige Mose das gute Land
    und den guten Berg hat sehen lassen! Damit lernen wir etwas sehr Wichtiges:
    Mose hat um zwei Anliegen gebeten. Der Ewige gewährte eine Bitte nicht (‚Mose
    durfte nicht über den Jordan ins Land Kanaan westlich des Jordans ziehen). Aber
    der Ewige entsprach der anderen Bitte von Mose, das Gute Land und den guten
    Berg zu sehen! Daraus dürfen Gläubige die Hoffnung schöpfen, im Gebet eine
    Bitte an den Schöpfer der Welt zu richten. Es gibt natürlich keine Garantie,
    dass jede Bitte in Erfüllung geht. Das weiß auch jeder. Aber dadurch, dass
    nicht beide Bitten von Mose verweigert wurden, gibt es Hoffnung, eine
    persönliche Bitte an den Ewigen zu richten!  

     

    כג ואתחנן,
    אל-יהוה, בעת ההוא, לאמר. כד אדני
    יהוה, אתה החלות להראות את-עבדך, את-גדלך, ואת-ידך החזקה--אשר מי-אל בשמים ובארץ,
    אשר-יעשה כמעשיך וכגבורתך. כה
    אעברה-נא, ואראה את-הארץ הטובה, אשר, בעבר הירדן: ההר הטוב הזה ,והלבנ.ן. 

     

    “23 Und ich bat den HERRN zu derselben Zeit und
    sprach: 24 Herr, HERR, du hast angehoben, zu erzeigen deinem Knecht
    deine Herrlichkeit und deine starke Hand. Denn wo ist ein Gott im Himmel und
    auf Erden, der es deinen Werken und deiner Macht könnte nachtun? 25 Laß
    mich hinübergehen und sehen das gute Land jenseit des Jordans, dies gute
    Gebirge und den Libanon.“ (Luther)  

     

    „23 Und ich flehte zu Je-hova in selbiger Zeit und
    sprach: 24  

    Herr,
    Je-hova! du hast begonnen, deinem Knechte deine Größe und deine starke Hand zu
    zeigen; denn welcher Gott ist im Himmel und auf Erden, der tun könnte gleich
    deinen Werken und gleich deinen Machttaten? 25 Laß mich doch
    hinüberziehen und das gute Land sehen, welches jenseit des Jordan ist, dieses
    gute Gebirge und den Libanon.“ (Elberfelder)  

     

    „23 Um Gunst ging ich IHN an zu jener Frist, sprach:24 Mein Herr, DU, du hast begonnen, deinen Knecht deine Größe und
    deine starke Hand sehen zu lassen, denn welche Gottmacht ist, im Himmel und auf
    der Erde, die gleichtäte deinen Taten, deinen Heldenwerken! 25 Dürfte ich doch hinüberschreiten, daß ich sehe das gute Land,
    das über dem Jordan ist, dieses gute Gebirg und den Libanon!“ (Buber Rosenzweig)  

     

    „23 Damals rief ich den Herrn um Gnade für mich an:24 Gott, mein Herr! Du
    hast angefangen, deinen Knecht deine Macht und deine starke Hand schauen zu
    lassen. Welcher Gott im Himmel oder auf der Erde hat etwas vollbracht, was
    deinen Taten und deinen Siegen vergleichbar wäre? 25 Lass mich doch
    hinüberziehen! Lass mich das prächtige Land jenseits des Jordan sehen, dieses
    prächtige Bergland und den Libanon!“
     

    (Einheitsübersetzung)  

     

    „23 Damals flehte ich Ja-hwe um sein Erbarmen an. 24 'Jahwe, mein
    Herr', sagte ich, 'du hast begonnen, deinem Diener deine Größe und
    Macht zu zeigen. Welcher Gott im Himmel und auf der Erde könnte es deinen
    Werken und gewaltigen Taten gleichtun? 25 Lass mich doch auch
    hinübergehen und das gute Land auf der anderen Seite des Jordan sehen, das gute
    Bergland und den Libanon!' (Neue Evangelistische) 

     

    Der zweite Wochenabschnitt
    im Buch
     

    Deuteronomium (Dewarim, „Die
    Reden“) fängt mit dem Wort „Und“ an. Das
    anschließende Verb „waetchanan“ wurde in deutschen Bibel-Übersetzungen in
    unterschiedlicher Weise übersetzt. Das rührt daher, dass in der Tat das hebräische
    Verb „waetchanan“ gleichzeitig mehrere Bedeutungen hat. 

     

    Gehen wir aber zuerst der Reihe nach. Der Wochenabschnitt fängt
    in Vers 23 gezielt mit dem Wort „Und“ an, um auf
    einen wichtigen Zusammenhang zum voranstehenden Text hinzuweisen. In Vers 25
    lesen wir, dass Mose an den Ewigen zwei Wünsche geäußert hatte: 

    1. Mose wollte über den
    Jordan ziehen.  

    2. Mose wollte das gute
    Land, den guten Berg und den „Lewanon“ הלבנ.ןsehen. (Ich habe mit Absicht nicht das
    Wort “Libanon” zitiert.
    Die spannende
    Begründung dafür werde ich in den kommenden Absätzen als eine
    weitere „Perle der Thora“ erläutern.) 

     

    Wir
    wundern uns, warum Mose doch darum gebeten hat, über den Jordan zu ziehen,
    obwohl er bereits nach dem Geschehen am Hader-Wasser vom Ewigen erfahren hatte,
    dass er (Mose) und Aharon das Volk Israel nicht in das gelobte Land (Kanaan)
    führen würden. Die
    Frage könnte auch lauten: „Was hat Mose dazu veranlasst, zu glauben, dass er unter Umständen doch noch
    in das gelobte Land würde hinüberziehen dürfen?“ 

    Das
    Verbindungswort „Und“ am Anfang von Vers 23 führt uns zu den historischen
    Ereignissen, die im ersten Teil von Kap. 23 aufgeführt wurden. Dort lesen wir
    nämlich, dass unter der Führung von Mose das Volk Israel sowohl das Land der
    Amoriter als auch das Land Baschan erfolgreich erobert hatte. Da mit
    Zustimmung des Ewigen Mose den Stämmen Ruben und Gad sowie dem
    halben Stamm Manasse Gebiete östlich vom Jordan für deren Niederlassung
    zuweisen durfte, konnte Mose annehmen, dass er persönlich bereits in einem Teil
    des verheißenen Landes sich aufhalten durfte. Daraus hatte Mose die neue
    Hoffnung geschöpft, dass vielleicht der Ewige ihm auch den Einzug über den
    Jordan gewähren würde. Vor diesem Hintergrund verstehen wir, dass Mose
    (bestärkt durch die Eroberung des Landes der Amoriter und des Baschan) sich zwar
    bescheiden, aber hoffungsvoll an den Ewigen anflehend wendete, um seine zwei
    oben genannten Wünsche (vom Vers 25) vorzutragen. Mose berichtete dem Volk im
    Buch Deuteronomium (Dewarim) in Kap. 3, Vers 23, dass er sich flehend an den
    Ewigen gewandt hatte. Mose setzte bewusst das besondere Verb „waetchanan“
    ein. Nun
    wollen wir, die vielfältige Bedeutung dieses Verbes mehr erläutern: 

     

    Zuerst
    darf ich auf die originelle Bemerkung des berühmten Thora-Kommentars „Ba‘al
    HaTurim“ des
    Rabbi Jakob ben Ascher (1269-1343)
    verweisen, der uns darauf aufmerksam machte, dass der hebräische Buchstaben-
    Zahlenwert (in Gimatria) des Wortes „waetchanan ואתחנן“ 515 sei. Das ist zugleich der Zahlenwert
    des hebräischen Wortes „Schira שירה“,
    das „Lobgesang“ bedeutet. Gleichzeitig ist auch der Zahlenwert des hebräischen
    Wortes für „ein Gebet“ (Tefila תפלה) ebenfalls 515.
    Daraus leitete „Ba’al
    HaTurim“ ab, dass Mose sowohl ein Gebet als auch eine Lobpreisung des Ewigen mit
    dem Wort „waetchanan“
    zum Ausdruck brachte. 

     

    Das Wort „waetchanan“ schließt gleichzeitig die Wurzelbuchstaben von mehreren
    hebräischen Verben ein:  

    1. „Chanon“
    bedeutet, zu begnadigen. 

    2. „Matza
    Chen“ bedeutet, Gefallen zu 

     finden.  

    3. „Lehitchanen“ bedeutet, anflehen.
     

    4. „Chinam“
    bedeutet, gratis erhalten bzw. unverdient beschenkt werden.  

     

    Wir sehen also, dass Mose mit einem Verb sowohl sein „Anflehen“
    als auch sein Gebet an den Ewigen mit der Hoffnung richtete, dass er (Mose)
    beim Ewigen Gefallen finden möge, und gleichzeitig der Ewige ihm (Mose) seiner
    Bitte wohlwollend Gehör verleihen würde, die als ein
    „gratis gewährtes Geschenk“ gelten würde. 

     

    Mit dieser Gedankenkombination brachte Mose geschickt zum
    Ausdruck, dass auch wenn er es vielleicht nicht verdient hätte, er den
    Ewigen doch anflehend um den Einzug über den Jordan und um den Anblick des
    gelobten Landes gebeten hatte. Nachdem wir die sprachlichen Schätze in Vers 23
    beleuchtet haben, wenden wir uns nun zu besonderen „Perlen
    der Thora“, die in Vers 25 enthalten sind. Setzen wir unseren
    „sprachlichen Spaziergang“ durch den Garten der besonderen Metaphern in Vers 25 fort.
    Ein Archäologe benützt gerne eine feine Bürste, um behutsam Mosaiksteine von
    Staub an das Tageslicht zu bringen. Um den richtigen, wahren Inhalt des Verses
    aufzuschlüsseln, müssen wir wieder einmal mehrere Übersetzungsprobleme beheben:
     

     

    Auf Hebräisch ist die Rede sowohl vom „guten Land“ als auch vom „guten Berg“ die Rede. Viele deutsche Übersetzungen,
    die vom „schönen Land“ und vom „schönen Berg“ sprachen, sind
    falsch. Das Qualitätswort „gut“ bedeutet nämlich vielmehr als nur
    „schön“! Welcher Berg war mit der Bezeichnung „guter
    Berg“ gemeint? Raschi und Abarbanel sowie eigentlich die
    meisten großen hebräischen Kommentatoren haben auf Grund zahlreicher anderer
    Bibelstellen überzeugend dargelegt, dass es sich beim „guten
    Berg“ offensichtlich um den Berg Moriah handelte. 

     

    Eine besondere „Perle der Thora“
    finden wir im hebräischen Wort von Mose „haLewanon“ „הלבנ.ן“. Über 20 deutsche Bibelübersetzungen sowie mehrere englische,
    französische, spanische und portugiesische Bibel-Übersetzungen schreiben alle
    am Ende von Vers 25 das Wort „Libanon“. Diese Buchstabierung ist höchst irreführend!
    Denn, auf Hebräisch ist überhaupt nichtvom Land „Libanon“ die Rede! Dazu
    müsste es in der Thora lauten „והלבנון“. Das ist aber nicht
    der Fall! Es steht in der Thora „והלבנ.ן“ Die Gelehrten
    fragten sich, was Mose überhaupt im Libanon hätte suchen wollen??? Weil es
    völlig unlogisch wäre, dass Mose
    eine besondere Anflehung an den Ewigen richten würde, um das Land Libanon zu
    sehen, schauten sich die Gelehrten (Mechilta de Rabbi Jischmael (90-135), Raschi
    (1040-1105), und Ba’al haTurim (1269-1343) die
    Stelle nochmals sehr genau an. 

     

    Die hebräische Buchstabierung ohne den Buchstaben Waw (als
    vorletzten Buchstaben) brachte sie zur klaren Schlussfolgerung, dass das Wort nicht auf das Land Libanon deutete,
    sondern vielmehr von der Wurzel Lawan
    (die Farbe „weiß“) abgeleitet werden
    müsste. Daraus ließ sich die logische Reihenfolge im Satzbau von Mose gut und
    leicht nachvollziehen: Mit dem guten
    Land war Kanaan und mit dem guten
    Berg war der Berg Moriah gemeint. Also war der „weiße Ort“ „הלבנ.ן“ der Tempel, denn dort würden die Sünden Israels durch Opfer
    gesühnt, also „reingewaschen“
    bzw. symbolisch „weißgewaschen“! Die hebräische Bezeichnung „haLewanon“ „הלבנ.ן“ am Ende
    des Vers 25 war eine edle Metapher von Mose, die auf die Funktion des Tempels
    als Ort der Sühne für die Kinder Israels hingewiesen hatte. 

     

    5 min
  • Bible Torah Parasha Mattot Book BaMidbar / Numbers chapter 32 / Why did Moses split the tribe of Menashe to have one half on each side of the Jordan rriver?

    Bible - Torah - Parasha Mattot, Book BaMidbar / Numbers chapter 32 Why splitting the tribe Menashe? A comment by Ari Lipinski explaining the wonderful pearls of the Torah by Rabbi Mordechai Cohen published in Safed in 1690. Based also on the elaboration by Rabbi Menashe Wiener from the Ma'alot Yeshiva, Ari presents the questions and answers of:
    1. Why did Moses give the tribe of Menashe land on the east side of the Jordan river, even though they had not asked for it? Only Gad and Reuben came to Moses and elazar the priest asking for land on the east side of the Jordan.
    2. Why did Moses choose the tribe of Menashe and not another tribe to be added to those getting land east of the Jordan?
    3. Why did Moses split Menashe into two halves, so that one half of the tribe be on each side of the Jordan river?
    Ari Lipinski recently published his book about Hebrew Pearls of the Torah book of Genesis explained in German in which Ari provides insights into the special Abarbanel commentaries. It is the first time that Abarbanel`s commentaries are published in the German language. Ari's Genesis commentary book is vailable on Amazon. The source text of Siftei Cohen שפתי כהן by Rabbi Mordechai Cohen מרדכי כהן is available on Hebrewbooks. [email protected]

    18 min
  • Bibel, Wochenabschnitt Parascha Mattot, Buch Numeri / BaMidbar Kapitel 32, Verse 2 und 33: Hebräische Perlen der Torah auf Deutsch erklärt von Ari Lipinski.

    Bibel, Wochenabschnitt Parascha Mattot, Buch Numeri / BaMidbar Kapitel 32, Verse 2 und 33: Hebräische Perlen der Torah auf Deutsch erklärt von Ari Lipinski.
    1. Av, 5782 / 29.7.2022 Vorige Woche lasen wir in der Torah den Wochenabschnitt Mattot. Darin wenden sich in Kapitel 32 Vers 2 die Stämme Gad und Reuben an Mose, um Weidenland im Osten des Jordans für ihre Herden zu erhalten. Zu unserer Überraschung gab Mose im Vers 33 dieses Kapitels die unter ihm eroberten Landstücke im Osten des Jordans an Gad Reuben und der Hälfte des Stammes Manasse! Unaufgefordert! Die Gelehrten Israels fragen sich seit zwei Tausend Jahren: Warum hat Mose völlig unaufgefordert der einen Hälfte des Stammes Manasse Land im Osten des Jordans und der anderen Hälfte des Stammes Manasse gab Mose auch Land im Westen des Jordans, das was unter Josua später erobert wurde? Und warum teilte er ein Stamm in zwei Hälften zu diesem Zweck? Und warum wählte Mose dazu ausgerechnet den Stamm Manasse?
    Der bedeutende kabbalistische Gelehrte Rabbiner Mordechai HaCohen aus Safed im Galiläa publizierte im Jahr 1690 sein Buch שפתי כהן ש'ך Siftei Cohen (Schach) also die Lippensprüche Cohens. Darin gab er wundervolle Erklärungen, die weit über die Kommentare des Nachmanides von 12. Jahrhunderts aus Spanien hinausragten. Diese Perlen der Torah erzählt Ihnen Ari Lipinski in lockerer Weise. 

    22 min
  • Ari Lipinski Interview 1982 im WDR Film über Kibbuz Netzer Sereni

    Veröffentlicht am 19.05.2014
    Ari Lipinski ist der Verasser des Buches Kibbuz konkret. (www.arilipinski.com / Kibbuz-Vortrag bestellen: [email protected]) Hier im Interview über die Kibbuz-Industrie im WDR-Film von Klaus Siebecke über Kibbuz Netzer Sereni. Kibbuz Netzer Sereni wurde in Israel am 18. Juni 1948 von Shoa-Überlebenden aus den KZs Buchenwald, Bergen Belsen und Auschwitz gegründet, nachdem sie eine landwirtschaftliche Ausbildung im Hachshara-Rahmen noch in Deutschland nach dem Krieg bekamen.
    Ari Lipinski, gebürtiger Israeli, war 1985-1988 Gesandter der Kibbuz-Bewegung in Deutschland. 1986 hat er mit Jugendleitern der ZJD - Habonim Dror (Zionistische Jugend in Deutschland) Israels MP Shimon Peres im Eingang der KZ-Gedenkstaätte Bergen Belsen mit israelischen Flaggen begrüßt. 1987-8 hat Ari Lipinski sein Buch 'Kibbuz konkret' in Deutschland publiziert. Darin ist ein besonderes Kapitel der Entwicklung der Kibbuz-Industrie und ihrer Auswirkung auf die Kibbuz-Gesellschaft gewidmet. (Mehr darüber in der obigen Webseite.) Wir danken Klaus Siebecke und dem WDR für den fairen und korrekten Bericht. Der Film wird nun ins Internet per Youtube gestellt, um über den Kibbuz zu informieren, und auch ein digitales Denkmal für die im Film vorkommenden Personen zu sein, die nicht mehr unter uns sind. Mehrere der Kibbuz-Gründer und ein Junge (Shimri Shafran Sel.A. aus dem Team der Avokado-Plantage), der später als Kommando-Soldat der IDF (Israels Armee) gefallen war. Im Film sehen Sie die diversen Produktionszweige des Kibbuz und Interviews mit den Gründern und mit jungen Mitgliedern.
    Liebe Zuschauer, Sie sind herzlich eingeladen, sich den schönen Kibbuz in Israel vor Ort anzuschauen. Gute Reise und Viel Spaß!
    Wer will, kann gern zur Publikation eines neuen Buches über den Kibbuz durch Spenden helfen. (Kontakt über obige Webseite.)
    Herzlich SHALOM,
    Ari Lipinski. 

    3 min
  • Bibel - Torah - Wochenabschnitt TERUMA, EXODUS Kapitel 25, Vers 8 Perlen der hebräischen Torah - Sinn des Stiftzeltes

    Bibellesen mit z.T. erstmaligen Erläuterungen auf Deutsch der hebräischen Kommentaren bedeutender jüdischer Gelehrten, deren Werke noch nie ins Deutsche übersetzt wurden:
    Zum besonderen Torah-Wochenabschnitt TERUMA im Buch EXODUS, Kapitel 25, Verse 2-3 erklärt Ari Lipinski, der frühere Repräsentant in Deutschland der Bibel-Universität Bar-Ilan, Beispiele der Besonderheiten der hebräischen Formulierungen Teruma bzw. Hebe und erklärt, warum drei Mal in zwei Versen die Rede von 'Hebe nehmen' ist.
    Ari erklärt die Torah-Verse systematisch so, dass jeder und jede sich Lernwerkzeuge zum eigenen Bibellesen aneignen kann.
    Hebräische Perlen der Torah: auf Deutsch erklärt von Ari Lipinski erhältlich bei Amazon.de bzw. durch eine Email an [email protected]
    Mehr zu Ari Lipinski: https://jewishpodcasts.fm/arilipinski... https://arilipinski.de/ari-blog/ .
    Kontakt: [email protected] ///
    Die zahlreichen Torahvorträge von Ari werden zur Zeit in Buchform zusammengetragen.
    Liebe Israel- und Bibel-Freunde, schalom.
    Herzlich willkommen im Land der Bibel, Israel.
    Sie können bei der Verwirklichung des besonderen Bibel-Kommentar-Buches aktiv durch Spenden am guten Werk mitwirken.
    Der eingetragene Verein FEIGENBAUM e.V. unterstützt das Projekt
    und steht dankbarer Weise als Herberge für Förderer und Spender
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    Gerade jetzt brauchen Menschen die Bibel mehr!
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    Um dieses wichtige Buch-Projekt zu produzieren brauche ich Ihre Hilfe.
    Sie können ein Zeichen setzen. KEINE SPENDE IST ZU KLEIN!
    Ich danke Ihnen: TODA RABA!
    Mit einem sehr herzlichen Schalomgruß שלום
    Ihr
    Ari Lipinski  

    26 min
  • Bibel - Torah - Wochenabschnitt TERUMA, EXODUS Kapitel 25, Verse 2-3 Perlen der hebräischen Torah

    Bibellesen mit z.T. erstmaligen Erläuterungen auf Deutsch der hebräischen Kommentaren bedeutender jüdischer Gelehrten, deren Werke noch nie ins Deutsche übersetzt wurden:
    Zum besonderen Torah-Wochenabschnitt TERUMA im Buch EXODUS, Kapitel 25, Verse 2-3 erklärt Ari Lipinski, der frühere Repräsentant in Deutschland der Bibel-Universität Bar-Ilan, Beispiele der Besonderheiten der hebräischen Formulierungen Teruma bzw. Hebe und erklärt, warum drei Mal in zwei Versen die Rede von 'Hebe nehmen' ist.
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    Ihr
    Ari Lipinski 

    9 min
  • Ari erzählt, wie MP NRW Rau 1995 Jasser Arafat nach seiner Zukunftsvision fragte

    Ari Lipinski erzählt, wie er als Israelberater von MP NRW Johannes Rau im März 1995 beim Besuch seiner Wirtschaftsdelegation in Israel begleitete. Nach einem Samstag mit Jasser Arafat in Gaza kehrten Johannes Rau und Bodo Hombach nach Jerusalem zurück. Beim Gespräch im King David Hotel erzählte Rau, wie in Gaza den Jasser Araft, den damaligen Palästinenser-Präsidenten nach seiner Zukunftsvision fragte. Hören sie im Podxast, was Arafats überraschende Antwort dazu war...https://youtu.be/BdYC6s08yzQ  

    18 min
  • Die Grünen und Israel im Wandel der Zeit - Ein persönliches Erlebnis aus 1986

     Ari Lipinski erzählt vom eigenen Erlebnis als Gesandter der israelischen Kubbuzbewegung in Deutschland 1986, der mit der israelischen Botschaft unter dem legendären Botschafter Jitzhak (Micki) Ben Ari engagiert war, zur Verhinderung des Exports von deutschen Leopard II Panzern nach Saudi Arabien dadurch bescheiden beizutragen, dass Ari mit anderen Vertretern Israels Gespräche mit deutschen Bundestagsabgeordneten wie Heinz Westphal, Hans Jürgen Wischnewski, Anne Marie Renger und Hildegard Hamm Brücher sowie mit NRW MP Johannes Rau und dem damaligen DGB Vize-Vorsitzenden Michael Gojenisch führte.

    22 min

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Mein Buch 'Hebräische Perlen der Torah auf Deutsch erklärt von Ari Lipinski' Band 1 -Genesis ist erhältlich als kartonierte bzw. gebundene Farbausgabe bzw. Schwarz-Weiß Ausgabe sowohl bei Amazon https://www.amazon.de/s?k=ari+lipinski&crid=2YHDPDD3H9JF5&sprefix=%2Caps%2C196&ref=nb_sb_ss_recent_1_0_recent als auch bei der LAHOE-Buchhandlung Email: [email protected] bzw. Tel. 07202 702-0. Einige Seiten kann man bei Amazon kostenlos lesen.