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Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Laut aktuellen Umfragen liegt die AfD bei rund 40 Prozent. Und ihr Regierungsprogramm ist von beispielloser Radikalität: Inklusion abschaffen, Schulpflicht aufheben, Medienstaatsvertrag aufkündigen, Kirchen und Migrant:innen als Feinde markieren. Trotzdem hoffen manche AfD-Strateg:innen, noch nicht regieren zu müssen und sich auf die Bundestagswahl 2029 vorbereiten zu können.
Wie können demokratische Parteien und Zivilgesellschaft auf diese Situation reagieren? Darüber diskutieren ISM-Vorständin Luise Neuhaus-Wartenberg und der Journalist Sebastian Friedrich in der aktuellen Podcastfolge. Außerdem reden sie darüber, wie DIE LINKE in Sachsen-Anhalt eine AfD-Regierung verhindern und gleichzeitig unterscheidbar bleiben könnte, über linken Populismus, sowie über Rot-Rot-Grün als Möglichkeit, gesellschaftliche Widersprüche offen auszutragen und Politik wieder an den konkreten Lebensbedingungen der Menschen anzudocken.
Redaktion: Tine Heni
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Nach der Hitzewelle ist vor der Hitzewelle. Und die Temperaturen steigen weiter: Unter den aktuellen Produktionsverhältnissen rückt nicht nur das 1,5-Grad-Ziel, sondern auch das 2-Grad-Ziel zunehmend in die Ferne. In der aktuellen Folge Transit Talk diskutiert ISM-Vorstand Karo Otte gemeinsam mit dem Wirtschaftshistoriker Matthias Schmelzer, wie die gesellschaftliche Linke sich unter diesen Bedingungen, in der sich die Politik immer stärker auf ein „Management der Katastrophe“ einstellen muss, überhaupt noch positive Zukunftsbilder entwickeln kann.
Zudem fragen die beiden, welchen Beitrag „soziale Innovationen“ zur Erreichung von Suffizienz leisten können, mit welchen Strategien sich die aktuellen Wachstumsabhängigkeiten unter anderem von Arbeitsmärkten schrittweise abbauen lassen, und wie die Idee einer „antifaschistischen Transformationspolitik“ neue gesellschaftliche Bündnisse für den Klimaschutz schaffen kann.
Redaktion: Tine Heni, Karo Otte
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Literaturtipps.
Matthias Schmelzer.
Kai Kuhnhenn, Anne Pinnow, Matthias Schmelzer, Nina Treu, Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. (Hrsg.).
Lorenz Keyßer, Julia Steinberger, Matthias Schmelzer.
Jonas Lage.
Tom Ackers, Conrad Kunze, Paulina Orozco, Matthias Schmelzer, Nils Urbanus.
Kohei Saito.
Andrew Boyd.
Dennis Eversberg, Martin Fritz, Linda von Faber, Matthias Schmelzer.
Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags: in Büros und Krankenhäusern, in Schulen, Medien und politischen Debatten. Sie verspricht Effizienz und Fortschritt. Vor allem aber verschiebt KI gesellschaftliche Kräfteverhältnisse, indem sie den Arbeitsmarkt und Klassenauseinandersetzungen grundlegend verändert.
Ist die gesellschaftliche Linke auf die Auseinandersetzungen vorbereitet, auf die wir dank Künstlicher Intelligenz zusteuern? Darüber spricht ISM-Vorständin Svenja Appuhn mit der Digital-Rights-Campaignerin Aline Blankertz und Philipp Staab, Professor an der Humboldt-Universität Berlin. Gemeinsam diskutieren sie über KI, Arbeitskämpfe und Big-Tech-Macht – und darüber, welche Antworten die gesellschaftliche Linke auf diese Form des digitalen Kapitalismus geben kann.
Redaktion: Svenja Appuhn
Philipp Staab.
Aline Blankertz, Malte Engeler
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Wie polarisiert ist unsere Gesellschaft? Laut dem Soziologen Nils C. Kumkar sind die tatsächlichen Minungen und Einstellungen der Bevölkerung keineswegs so gespalten, wie häufig behauptet wird. Das starke Gefühl von „Polarisierung“ entsteht vor allem, weil Politik und öffentliche Kommunikation auf Gegensätze angewiesen sind. Was das genau bedeutet, diskutieren Nils C. Kumkar und ISM-Vorstand Valentin Ihßen in der aktuellen Folge Transit Talk.
Außerdem sprechen sie über die Frage, wie rechte Polarisierungsstrategien funktionieren, welche Rolle Verschwörungstheorien dabei spielen und darüber, ob Gegenpolarisierung eine nachhaltige Strategie für die gesellschaftliche Linke wäre.
Redaktion: Valentin Ihßen, Tine Heni
Nils C. Kumkar
Steffen Mau, Thomas Lux, Linus Westheuser
Jürgen Kaube, André Kieserling
Oliver Nachtwey, Markus Brunner, Nils C. Kumkar, Sarah Speck
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Ist die Zeitenwende eine Reaktion auf den russischen Überfall auf die Ukraine? Oder ein Ergebnis eines langfristigen politischen Kurswechsels? Und wie hängen Inflation, Sozialabbau und Militarisierung zusammen?
ISM-Vorstand Kerem Schamberger spricht mit dem Politikwissenschaftler Ingar Solty über die gesellschaftlichen Verschiebungen, die mit der Militarisierung einhergehen, über die Rolle von Rüstungskonzernen, aktuelle Schulstreiks und die Konvergenz multipler Krisen.
Redaktion: Tine Heni, Kerem Schamberger
Antifaschistische Wirtschaftspolitik verspricht, soziale Ungleichheit zu bekämpfen, um dem Rechtsruck den Boden zu entziehen. Doch reicht Umverteilung wirklich aus, um das faschistische Projekt zurückzudrängen? Oder verdeckt diese Hoffnung die tieferen Herrschaftsverhältnisse, aus denen Faschisierung immer wieder hervorgeht?
Zum Jahresabschluss diskutiert ISM-Vorstand Valentin Ihßen mit Sabine Nuss und Fred Heussner über antifaschistische Wirtschaftspolitik als strategischen Ansatz: nicht nur zur Abwehr rechter Parteien, sondern zur Aufklärung über Kapitalismus, Klassenverhältnisse und den „verdrängten Kapitalismus“ der Gegenwart.
Mehr über antifaschistische Wirtschaftspolitik lernen:
Antifaschistische Ökonomik? Na klar! Aber was heißt das? Von Fred Heussner
Der verdrängte Kapitalismus. Möglichkeiten und Grenzen antifaschistischer Wirtschaftspolitik von Sabine Nuss
Leerstellen antifaschistischer Wirtschaftspolitik von Alex Demirović
Redaktion: Tine Heni, Valentin Ihßen
Der Nouveau Front Populaire erzielte im Sommer 2024 einen überraschenden Wahlerfolg und demonstrierte damit die Stärke einer antifaschistischen Abwehrpolitik. Doch als das Linksbündnis nach der Wahl wieder zerfiel, wurde erkennbar, wie kurzlebig derartige Bündnisse sind, wenn sie nicht auf einer gemeinsamen strategischen Orientierung beruhen.
Welche Lehren können antifaschistische Allianzen hierzulande aus dem Aufstieg und Fall der Nouveau Front Populaire ziehen? Diese Frage diskutieren die ISM-Vorständin Svenja Appuhn und der Politikwissenschaftler Kolja Lindner. Zudem sprechen sie darüber, unter welchen Bedingungen aus einer antifaschistischen Mobilisierung eine langfristige hegemoniepolitische Offensive werden kann. Welche organisatorischen Strukturen, welche Formen sozialer Verankerung und welche programmatischen Bedingungen bräuchte ein linkes Sammlungsbündnis hierzulande, um nicht ebenfalls in innerer Zerfaserung zu enden?
Redaktion: Svenja Appuhn
Das Silicon Valley inszeniert sich als Ort grenzenloser Innovation – tatsächlich aber sind die Utopien der Valley-Milliardäre wie Elon Musk und Peter Thiel häufig autoritär, elitär und zutiefst antidemokratisch. Und während die mediale Aufmerksamkeit sich auf KI-Hypes und koloniale Marsphantasien fokussiert, verfestigen die Tech-Eliten ihre rechten Ideologien in Politik und Gesellschaft.
Welche Ideengeschichte steckt hinter der viel beschworenen „Disruption“ – von Marx und Schumpeter bis zu Musk und Thiel? Wie konnten libertäre Denker:innen wie Ayn Rand oder Curtis Yarvin zum ideologischen Fundament der Tech-Eliten werden? War diese rechte Haltung schon immer in den Ideen des Valleys angelegt? Und welche Folgen hat sie für Politik und Gesellschaft in Europa?
Darüber spricht ISM-Vorstand Valentin Ihßen mit Adrian Daub, der die Ideengeschichte des Silicon Valley in seinem Buch „Was das Valley Denken nennt“ analysiert.
Redaktion: Tine Heni, Valentin Ihßen
Die halbe Bundesrepublik diskutiert über Migration. Gleichzeitig werden im Windschatten dieser Debatte demokratische Grundrechte ausgehöhlt. Entrechtung, Zurückweisung, Lagerisierung – wer an den Grundfesten der Demokratie rütteln will, tut es derzeit mehr denn je über das Thema Migration.
Vor diesem Hintergrund diskutiert ISM-Vorstand Kerem Schamberger](https://www.solidarische-moderne.de/de/topic/185.personen.html?id=4)) mit der Migrationsforscherin Naika Foroutan](https://www.dezim-institut.de/mitarbeitende/person-detail/naika-foroutan/)) und dem Historiker Massimo Perinelli](https://www.rosalux.de/profil/es_detail/MGDIM877TT/massimo-perinelli?cHash=9263c117b88f63799720db9543f7b24c)) über die Frage: Wie kann die gesellschaftliche Linke heute offensiv für die Erweiterung der Rechte von Migrant:innen kämpfen – statt sich auf Abwehrkämpfe zu beschränken? Welche Kämpfe wurden in den letzten Jahren eigentlich gewonnen? Und wie sollte eine progressive, linke Einwanderungs- bzw. Migrationspolitik konkret aussehen?
Redaktion: Tine Heni, Kerem Schamberger
Putins Angriff auf die Ukraine und die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten haben nicht nur geopolitische Realitäten verschoben, sondern auch linke Selbstverständlichkeiten ins Wanken gebracht.
Es stellt sich die Frage: Wie können linke Kräfte auf die Weltlage reagieren, ohne ihre Grundwerte zu verraten? Dies diskutiert Valentin Ihßen](https://www.solidarische-moderne.de/de/topic/185.personen.html?id=54)) mit der WOZ-Journalistin Anna Jikhareva](https://www.woz.ch/p/anna-jikhareva)). Außerdem sprechen sie darüber, wie eine praktische Solidarität mit den Menschen in der Ukraine jenseits von Waffenlieferungen aussehen kann.
Redaktion: Valentin Ihßen
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