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Er ist unser treuster Begleiter, für viele das allererste astronomische Objekt was überhaupt nachts am Himmel auffällt: der Mond. Die Tatsache, dass wir vor über 50 Jahren zum letzten Mal dort waren ist einerseits fast etwas traurig, andererseits auch unfassbar im Anblick der Technik in den 60er und 70er Jahren.
Unsere persönliche Erkundung des Trabanten brachte nicht nur atemberaubende Bilder und spannende Messungen mit nach Hause, sondern auch einige hundert Kilogramm Souvenirs: Mondgestein.
Moderation: Jana Steuer, MSc.
Wir Menschen sind hervorragend in der Mustererkennung. Selbst dort, wo eigentlich gar kein Muster ist. So kommen uns auch die interstellaren Nebel nicht selten wie Hexenköpfe, Katzenaugen, Totenköpfe oder Herz und Seelen vor. Unumstritten ist die atemberaubende Schönheit dieser Gebilde, auch wenn ihre Formen uns ab und an einen Schauer über den Rücken jagen können.
Moderation: Jana Steuer, MSc.
Plötzliche Ausbrüche im Kosmos, die in Sekunden mehr Energie freisetzen als die Sonne innerhalb ihrer gesamten Lebensspanne von 10 Milliarden Jahren. Unglaublich, aber wahr. Die sogenannten Gammablitze sind die heftigsten Ereignisse im Universum, sie haben das Potential ganze Planeten und Zivilisationen auszulöschen und dabei verstehen wir sie noch nicht mal gänzlich. Woher kommen diese enormen Energien, sind sie vielleicht verantwortlich für das verfrühte Ende jeder ambitionierten Zivilisation im Universum? Könnten sie nicht auch der Erde gefährlich werden? Wir tauchen tiefer ein, denn vielleicht wurde die Erde bereits schon einmal vor Millionen Jahren Opfer dieser kosmischen Sensenmänner.
*Entschuldigt bitte die verspätete Veröffentlichung! Ich konnte die Folge gestern nicht ganz fertig schneiden, da ich krank im Bett lag.*
Sie passieren für uns die große Dunkelheit, das ewige Nichts, die unendliche Stille des Alls. Während wir Menschen eher ungeeignet für Raumfahrt selbst sind und nur die kürzesten Strecken bisher zurücklegen konnten, haben unsere Sonden und Roboter bereits das Sonnensystem bis zu seinen Rändern erforschen können. Dank ihnen kennen wir die atemberaubenden Landschaften auf Jupiter und Saturn, die strenge Schönheit der eisigen Monde und sogar die Oberfläche der Sonne selbst.
Vor wenigen Tagen landete die Fracht der OSIRIS-REx Sonde in der Wüste von Utah, nach einer über 7-jährigen Mission und 7 Milliarden zurückgelegten Kilometern. Was der Namensvetter des ägyptischen Totengotts an Bord hatte, könnte uns Hinweise auf unsere Herkunft geben, den Beginn des Lebens. Denn, obwohl wir Kinder unserer Planeten sind und dieser unsere Evolution geformt und getrieben hat, könnten unsere Ursprünge irgendwo da draußen liegen. Weit weg von unserem Heimatplaneten und erst mit gewaltigen Einschlägen hier her gebracht.
Moderation: Jana Steuer, MSc.
Wir haben ein handfestes Problem in der Kosmologie. Eines, was das Potential hat, unsere ganze Vorstellung des Urknalls und der Evolution des Universums auf den Kopf zu stellen. Sind wir schon bereit, uns von allem zu trennen, an das wir geglaubt haben?
Was nun? Eines ist klar, die Wissenschaft wäre nicht wer sie ist, wenn sie sich nicht mutig einer solchen Krise stellt. Und wir werden an ihrer Seite stehen, bewaffnet mit dem Schwert der Wahrheit und einer gesunden Menge Zweifel.
Moderation: Jana Steuer, MSc.
Ohne Sonne, kein Leben auf der Erde. Aber gerade ihre lebensspendende Energie kann ab und zu unseren Planeten auch mal als geballte Power treffen. Dann entfesselt sie ihre Macht in Form von hochenergetischen Teilchen, die wie Kanonenkugeln auf die Erde prasseln. Ein Sonnensturm.
Der nächste Supersturm ist längst überfällig und gerade jetzt befindet sich die Menschheit in einem besonders verwundbaren Zustand. Und zu allem Überfluss: die Sonnenaktivität schnellt momentan drastisch in die Höhe, viel stärker als die Modelle vorhersagen.
Letzte Folge haben wir uns mit der Frage: "Wo sind denn alle?" beschäftgt. Dieses Mal geht es nun um unsere Suche, die größte Suche der Menschheit. Wie finden wir das außerirdische, intelligente Leben? Was wollen wir ihnen sagen? Wer sind wir, in einem galaktischen Kontext?
Wir sehen uns gemeinsam die ankommenden und ausgesendeten Signale an, die uns mit einer fremden Zivilisation verbinden sollen.
Moderation: Jana Steuer, MSc.
It's never aliens... until it is.
Wir suchen nun schon seit Jahrzehnten nach außerirdischem Leben. Bislang ohne Erfolg. Dabei fragt man sich doch, wenn Leben hier entstanden ist, in einem unwichtigen, gewöhnlichen Teil des Universums, dann muss es doch überall sein! Wo sind denn alle?
Moderation: Jana Steuer, MSc.
Wenn es ein Logo für das Planetensystem der Sonne gäbe, dann wäre Saturn sicher in irgendeiner Form eingearbeitet. Er ist soetwas wie das Posterchild des Sonnensystems, unverkennbar und atemberaubend schön. Größtenteils ist das seinem Ringsystem zu verdanken, ohne welches er ein eher unscheinbarer Gasriese wäre. Aber, woher kommen diese Ringe überhaupt? Ihr Ursprung, ihre Struktur und ihre Zukunft sind eine hochspannende Geschichte, deren Ende wir noch nicht genau kennen.
Moderation: Jana Steuer, MSc.
Beteigeuze, die rot leuchtende Schulter des Orion, brodelt und hat vor langer Zeit die Hauptreihe verlassen. Er steht kurz vor seinem Tod. Doch was vor kurzem noch für bis zu 100 000 Jahre in der Zukunft prognostiziert wurde, könnte laut neusten Erkenntnissen viel früher eintreten. Werden wir also alle mit bloßen Augen den Tod eines Giganten am Sternenhimmel erleben?
Moderation: Jana Steuer, MSc.
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Zweiwöchentlicher Podcast der Volkssternwarte München.
Was kann man im Moment am Himmel beobachten? Welche gigantischen Spektakel lassen sich von unserem Staubkorn Erde aus miterleben? Wir…