Der Keller von San Isidro: die Familie, die Buenos Aires entführte: Die Entführungen und Serienmorde des Puccio-Familienclans
Ein pensionierter Buchhalter mit einer Vergangenheit im Militärgeheimdienst baute ein geheimes Zimmer hinter einem Schrank, wo er seine Opfer gefangen hielt, während die Nachbarn ihn auf der Straße grüßten. Drei Jahre lang operierte die Familie Puccio als die tödlichste Verbrecherbande der demokratischen Argentinien, ohne entdeckt zu werden, und nutzte ihren eigenen Sohn als Köder, um wohlhabende Unternehmer zu fangen. Wie konnte eine scheinbar vorbildliche Familie ein Imperium von Morden im am stärksten überwachten Vorort von Buenos Aires aufrechterhalten?
In dieser Episode erkunden wir die Widersprüche, die den Clan zum Einsturz brachten: das Notizbuch, das mit Namen zukünftiger Opfer gefunden wurde, das geheime Zimmer mit 18 Stufen, das unter der Erde ausgegraben wurde, und die Telefonaufzeichnungen, die schließlich Arquímedes Puccio als den Architekten eines familiären Terror-Systems entlarvten. Drei Leichen, ein Blutpakt, der die sizilianische Mafia imitiert, und die unbeantwortete Frage, wie viele echte Opfer auf der Liste der vorsätzlichen Taten standen.
Opfer: Nélida Bolini de Prado, Ricardo Manoukian, Eduardo Aulet
Datum: 1982-1985
Standort: San Isidro, Buenos Aires, Argentinien
Status: Arquímedes Puccio lebenslänglich verurteilt (1995), vorzeitige Entlassung (2008), verstorben (2013)
- Das Notizbuch im Keller listete zukünftige Opfer auf, die nie öffentlich identifiziert wurden.
- Alejandro Puccio, der Köder-Sohn, wurde als Mitautor von drei Morden verurteilt, behauptete jedoch, nicht schießen zu können.
- Eine polizeiliche Durchstecherei während des Nahum-Versuchs warnte Puccio vor der Falle und verlängerte die Straflosigkeit um weitere vier Jahre.
- Die Frauen der Familie wurden wegen illegaler Vereinigung angeklagt, aber ohne Beweise für aktive Teilnahme freigelassen und änderten nach dem Fall ihren Nachnamen.
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