In der zweiten Folge von Turnierruhe! Talks ist Stefan Meyer-Kahlen zu Gast. Er programmierte die Schachengine Shredder, welche 19-Engine-Schachweltmeistertitel erspielen konnte und ist außerdem mitverantwortlich für das Universal Chess Interface - Ein Protokoll, welches es Engines und Schachprogrammen ermöglicht miteinander zu kommunizieren. Dieses wird mittlerweile weltweit genutzt. Meyer-Kahlen erzählt uns von der Entwicklung von Schachengines und Veränderungen in der Szene und von seiner Arbeit für Vladimir Kramnik.
(00:00) Intro
(00:13) Begrüßung
(00:34) Wie bist du zu Schach gekommen?
(02:44) Wie funktioniert eine Schachengine?
(05:54) "Gelernt hat die Engine damals nicht!" - Unterschied zwischen früher und heute
(06:54) Wie verbessert man eine Engine?
(12:47) Stockfishs Vorteil
(13:35) XXXX - Der Vorgänger von Shredder
(15:50) Warum wurde XXXX durch Shredder abgelöst?
(16:33) Ist Shredder ein Solo-Projekt?
(17:53) Sind Engines zu gut geworden? Die Sache mit der Eröffnungsvorbereitung
(21:31) Haben Engines einen negativen Impact auf das klassische Schach?
(23:46) Wie sollten "Amateurspieler" eine Engine nutzen?
(26:56) Wie kann man sich ein Engine Turnier vorstellen?
(31:11) Was waren die Stärken von Shredder?
(33:02) Spielt Shredder menschlicheres Schach?
(35:27) Welche Neuerungen gibt es im neuen Shredder?
(39:38) Trickreiche Engines
(41:50) Entwicklung des Universal Chess Interface
(45:03) Hast du damit gerechnet, dass das UCI so erfolgreich wird?
(47:33) Wurdet ihr bei der Engine Entwicklung von Top-Spielern unterstützt?
(49:05) Wie war es Vladimir Kramnik auf sein Match gegen Deep Fritz vorzubereiten?
(52:29) Wie sieht es aktuell mit selber Spielen aus? - Partie gegen GM Hagen Poetsch
(55:01) Verabschiedung