Typisch deutsch: Leben in Deutschland

Typisch deutsch: Leben in Deutschland

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Typisch deutsch: Leben in Deutschland episodes

  • Typisch deutsch: Gast: Rolf Sachs, Künstler und Designer
    Rolf Sachs Leben und Arbeiten pendelt zwischen Spieß- und Weltbürgertum: Als Sohn des legendären Lebemannes Gunter Sachs fühlt er sich seit seiner Kindheit in der Welt zuhause und hat nun seine deutschen Wurzeln als Anlass genommen, sich mit der typisch deutschen Mentalität künstlerisch auseinander zu setzen. Bei Typisch deutsch spricht er über Identitäten, Ideale und Idyllen.
    Der Künstler und Designer Rolf Sachs, Sohn eines Deutschen und einer Französin, ist in der Schweiz aufgewachsen, lebt in London gemeinsam mit seiner iranischen Frau Maryam und seinen drei Kindern und ist der Macher der aktuell im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) gezeigten Ausstellung "typisch deutsch?". Seine künstlerische Suche nach einer "typisch deutschen" Mentalität ist zwar ein Werk "mit deutschen Wurzeln", wie uns der 58-Jährige erklärt, und trotzdem geprägt von der Distanz des multikulturell geschulten Blicks.
    37 min
  • Typisch deutsch - Zu Gast: Günther Reitz, Physiker bei Mars-Mission
    „Curiosity“ - Neugierde heißt der Marsroboter, der seit August 2012 über den roten Planeten kurvt und nach Leben sucht. Für den Physiker Günther Reitz ist die Mission ein Höhepunkt seiner Forscherkarriere. Ein unter seiner Leitung entwickeltes Experiment des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ist an Bord des Rovers. Bei Typisch deutsch spricht Günther Reitz über die Weiten des Alls.
    Die Weltraumstrahlung ist das Spezialgebiet von Günther Reitz. Der 64-Jährige forscht seit 1975 am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln, wo er heute die Abteilung für Strahlenbiologie leitet. Seine Arbeit dient der bemannten Raumfahrt, für die er sich seit dem Apollo-Programm der NASA begeistert. An den Apollo Missionen 16 und 17 war er Anfang der 1970er Jahre mit einem Experiment beteiligt. Auch damals ging es um die Messung kosmischer Strahlung und die Auswirkung auf den menschlichen Körper.
    Pionierarbeit auf diesem Gebiet leistete er mit dem Matroschka-Experiment. Dahinter verbirgt sich ein künstlicher Körper, ausgestattet mit menschlichem Knochen und vielen Messinstrumenten. Mit der Puppe, dem sogenannten Phantom, wurden zwischen 2004 und 2009 Strahlenmessungen in und außerhalb der internationalen Raumstation ISS durchgeführt.
    Auch auf dem Mars Rover Curiositiy der NASA, der seit August 2012 den Mars erkundet, haben Günther Reitz und sein Team ein Experiment installiert, das das Strahlenspektrum auf der Marsoberfläche misst.
    Der Science-Fiction Fan und Weltraumphysiker träumt davon, dass die Menschen eines Tages nicht nur auf dem Mars landen, sondern das ganze Sonnensystem besiedeln.
    43 min
  • Typisch deutsch: Zu Gast: Günther Reitz, Physiker bei Mars-Mission
    „Curiosity“ - Neugierde heißt der Marsroboter, der seit August 2012 über den roten Planeten kurvt und nach Leben sucht. Für den Physiker Günther Reitz ist die Mission ein Höhepunkt seiner Forscherkarriere. Ein unter seiner Leitung entwickeltes Experiment des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt ist an Bord des Rovers. Bei Typisch deutsch spricht Günther Reitz über die Weiten des Alls.
    Die Weltraumstrahlung ist das Spezialgebiet von Günther Reitz. Der 64-Jährige forscht seit 1975 am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln, wo er heute die Abteilung für Strahlenbiologie leitet. Seine Arbeit dient der bemannten Raumfahrt, für die er sich seit dem Apollo-Programm der NASA begeistert. An den Apollo Missionen 16 und 17 war er Anfang der 1970er Jahre mit einem Experiment beteiligt. Auch damals ging es um die Messung kosmischer Strahlung und die Auswirkung auf den menschlichen Körper.
    Pionierarbeit auf diesem Gebiet leistete er mit dem Matroschka-Experiment. Dahinter verbirgt sich ein künstlicher Körper, ausgestattet mit menschlichem Knochen und vielen Messinstrumenten. Mit der Puppe, dem sogenannten Phantom, wurden zwischen 2004 und 2009 Strahlenmessungen in und außerhalb der internationalen Raumstation ISS durchgeführt.
    Auch auf dem Mars Rover Curiositiy der NASA, der seit August 2012 den Mars erkundet, haben Günther Reitz und sein Team ein Experiment installiert, das das Strahlenspektrum auf der Marsoberfläche misst.
    Der Science-Fiction Fan und Weltraumphysiker träumt davon, dass die Menschen eines Tages nicht nur auf dem Mars landen, sondern das ganze Sonnensystem besiedeln.
    37 min
  • Typisch deutsch - Anke und Daniel Domscheit-Berg, Aktivisten
    Die Netzaktivisten Anke und Daniel Domscheit-Berg kämpfen zusammen für mehr Transparenz und weniger Überwachung in der Gesellschaft. Das Anliegen der beiden Mitglieder der Piratenpartei: "Mauern einreißen", so auch der Titel, eines Buches der früheren IT-Managerin. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem ehemaligen Sprecher von Wikileaks und Gründers von openleaks ist Sie zu Gast bei "Typisch deutsch".
    Anke Domscheit-Berg wurde 1968 in Premnitz geboren. Sie wuchs in der DDR auf und erlebte die Repressalien eines totalen Überwachungsstaates. Als Kind der Wende erfuhr sie aber auch, dass kein System in Stein gemeißelt ist und Veränderungen möglich sind. Dafür kämpft sie zusammen mit ihrem 10 Jahre jüngeren Mann Daniel Domscheit-Berg, der in Westdeutschland aufwuchs. Kennengelernt haben sich die beiden nicht etwa auf einem Hacker-Kongress, sondern ganz profan an einem Falafel-Stand. Er durchlebte gerade eine sehr intensive Zeit als Sprecher der „gefährlichsten Internetplattform der Welt“ Wikileaks. Sie dagegen arbeitete noch als Managerin für Microsoft. Nach dem Bruch mit seinem Weggefährten Julian Assange gründete Daniel Domscheit-Berg openleaks als alternative Plattform für „Whistleblower“. Die ehemalige Unternehmensberaterin und IT-Managerin Anke Domscheit-Berg beschloss nach zwei Burnouts samt Klinikaufenthalten, nur noch Dinge zu tun, von denen sie überzeugt ist. Dazu gehört seither unter anderem das Engagement für die Piratenpartei, für mehr Transparenz in der Politik und für eine stärkere Einbindung von Frauen in Führungspositionen. Zusammen bilden die beiden das „exemplarische Liebespaar des digitalen Zeitalters“ (Die Zeit). Inzwischen leben die beiden „Landeier“, wie sie sich selbst titulieren, abseits des Großstadttrubels im Norden von Brandenburg in einem eigenen Haus. Hier finden Sie auch die Ruhe, um neue Aktionen zu planen, so wie das Buch von Anke Domscheidt-Berg, „Mauern einreißen“, das Anfang 2014 erschienen ist.
    34 min
  • Typisch deutsch: Anke und Daniel Domscheit-Berg, Aktivisten
    Die Netzaktivisten Anke und Daniel Domscheit-Berg kämpfen zusammen für mehr Transparenz und weniger Überwachung in der Gesellschaft.
    Das Anliegen der beiden Mitglieder der Piratenpartei: "Mauern einreißen", so auch der Titel, eines Buches der früheren IT-Managerin. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem ehemaligen Sprecher von Wikileaks und Gründers von openleaks ist Sie zu Gast bei "Typisch deutsch".
    Anke Domscheit-Berg wurde 1968 in Premnitz geboren. Sie wuchs in der DDR auf und erlebte die Repressalien eines totalen Überwachungsstaates. Als Kind der Wende erfuhr sie aber auch, dass kein System in Stein gemeißelt ist und Veränderungen möglich sind. Dafür kämpft sie zusammen mit ihrem 10 Jahre jüngeren Mann Daniel Domscheit-Berg, der in Westdeutschland aufwuchs. Kennengelernt haben sich die beiden nicht etwa auf einem Hacker-Kongress, sondern ganz profan an einem Falafel-Stand. Er durchlebte gerade eine sehr intensive Zeit als Sprecher der „gefährlichsten Internetplattform der Welt“ Wikileaks. Sie dagegen arbeitete noch als Managerin für Microsoft. Nach dem Bruch mit seinem Weggefährten Julian Assange gründete Daniel Domscheit-Berg openleaks als alternative Plattform für „Whistleblower“. Die ehemalige Unternehmensberaterin und IT-Managerin Anke Domscheit-Berg beschloss nach zwei Burnouts samt Klinikaufenthalten, nur noch Dinge zu tun, von denen sie überzeugt ist. Dazu gehört seither unter anderem das Engagement für die Piratenpartei, für mehr Transparenz in der Politik und für eine stärkere Einbindung von Frauen in Führungspositionen. Zusammen bilden die beiden das „exemplarische Liebespaar des digitalen Zeitalters“ (Die Zeit). Inzwischen leben die beiden „Landeier“, wie sie sich selbst titulieren, abseits des Großstadttrubels im Norden von Brandenburg in einem eigenen Haus. Hier finden Sie auch die Ruhe, um neue Aktionen zu planen, so wie das Buch von Anke Domscheidt-Berg, „Mauern einreißen“, das Anfang 2014 erschienen ist.
    34 min
  • Typisch deutsch - Walter Krämer, Wirtschaftswissenschaftler
    Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast, sagt eine Redensart. Das kann Walter Krämer, Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik in Dortmund unterschreiben. Der 65-Jährige achtet auch darauf, dass die deutsche Sprache nicht durch Anglizismen unkenntlich wird und er ist ein großer Fan des Dortmunder Fußballclubs BVB. Da gibt es viel zu besprechen bei Typisch deutsch.
    Walter Krämer kann mit Zahlen alles beweisen und gleichzeitig das Gegenteil davon. Wie mit Statistiken getrickst wird und wie man diese Tricks durchschaut, bringt er nicht nur seinen Studenten bei, sondern auch den Lesern seiner populärwissenschaftlichen Bücher zu diesem Thema. Doch nicht nur Ziffern und Zahlen interessieren ihn, auch die deutsche Sprache ist Walter Krämer so wichtig, dass er 1997 den Verein Deutsche Sprache gründete. Der hat mittlerweile über 36.000 Mitglieder in 120 Ländern und will die Öffentlichkeit für den Umgang mit der deutschen Sprache sensibilisieren. Deren Vielfalt sehen Krämer und seine Mitstreiter durch die Übernahme von Anglizismen bedroht, weshalb der Verein alljährlich den Negativpreis "Sprachpanscher des Jahres" verleiht. Für eine Kontroverse sorgte Walter Krämer, als er 2012 einen Aufruf startete, der die Euro-Rettungspolitik der Bundesregierung kritisierte und von mehr als 280 Hochschullehrerinnen und -lehrern unterzeichnet wurde. In die Krise geratene Banken sollten nicht mit Steuergeldern gerettet werden, so die zentrale Forderung, sondern deren Gläubiger sollten für die Verluste haften.
    Walter Krämer lehrt seit 1988 an der Technischen Universität Dortmund. Mit der Ruhrgebietsmetropole verbindet ihn auch die Liebe zum Fußball-Bundesligaclub Borussia Dortmund, dessen Mitglied und Aktionär er ist.
    36 min
  • Typisch deutsch: Walter Krämer, Wirtschaftswissenschaftler
    Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast, sagt eine Redensart. Das kann Walter Krämer, Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik in Dortmund unterschreiben. Der 65-Jährige achtet auch darauf, dass die deutsche Sprache nicht durch Anglizismen unkenntlich wird und er ist ein großer Fan des Dortmunder Fußballclubs BVB. Da gibt es viel zu besprechen bei Typisch deutsch.
    Walter Krämer kann mit Zahlen alles beweisen und gleichzeitig das Gegenteil davon. Wie mit Statistiken getrickst wird und wie man diese Tricks durchschaut, bringt er nicht nur seinen Studenten bei, sondern auch den Lesern seiner populärwissenschaftlichen Bücher zu diesem Thema. Doch nicht nur Ziffern und Zahlen interessieren ihn, auch die deutsche Sprache ist Walter Krämer so wichtig, dass er 1997 den Verein Deutsche Sprache gründete. Der hat mittlerweile über 36.000 Mitglieder in 120 Ländern und will die Öffentlichkeit für den Umgang mit der deutschen Sprache sensibilisieren. Deren Vielfalt sehen Krämer und seine Mitstreiter durch die Übernahme von Anglizismen bedroht, weshalb der Verein alljährlich den Negativpreis "Sprachpanscher des Jahres" verleiht. Für eine Kontroverse sorgte Walter Krämer, als er 2012 einen Aufruf startete, der die Euro-Rettungspolitik der Bundesregierung kritisierte und von mehr als 280 Hochschullehrerinnen und -lehrern unterzeichnet wurde. In die Krise geratene Banken sollten nicht mit Steuergeldern gerettet werden, so die zentrale Forderung, sondern deren Gläubiger sollten für die Verluste haften.
    Walter Krämer lehrt seit 1988 an der Technischen Universität Dortmund. Mit der Ruhrgebietsmetropole verbindet ihn auch die Liebe zum Fußball-Bundesligaclub Borussia Dortmund, dessen Mitglied und Aktionär er ist.
    36 min
  • Typisch deutsch - Manfred Spitzer, Mediziner und Hirnforscher
    Manfred Spitzer ist einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands. Mit seinem Buch „Digitale Demenz“ entfachte der Mediziner eine breite Debatte über den Umgang mit digitalen Medien.
    Bei „Typisch deutsch“ erläutert Manfred Spitzer seine umstrittenen Warnungen vor einer Überdosis Bildschirm. Außerdem erklärt der 56-Jährige, warum er keinen Fernseher hat und Lernen bis ins hohe Alter sinnvoll ist.
    Manfred Spitzer wird 1958 in Darmstadt geboren. Nach dem Abitur studiert er Medizin, Philosophie und Psychologie in Freiburg. Sein Studium finanziert er sich unter anderem als singender Alleinunterhalter mit Keyboard. Nach diversen Stationen in den USA und Heidelberg übernimmt er 1997 den neu eingerichteten Lehrstuhl für Psychiatrie der Universität Ulm. Hier richtet er ein interdisziplinär arbeitendes Team aus verschiedenen Fachrichtungen ein. Durch seine zahlreichen, auch populärwissenschaftlichen Publikationen ist er einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands. Manfred Spitzer hat sechs Kinder. Sein Hobby ist die Musik. In seiner Freizeit spielt er Jazztrompete und andere Instrumente.
    35 min
  • Typisch deutsch - Christiane zu Salm, Ex-Medienmanagerin und Autorin
    Christiane zu Salm hat schon viele Medienunternehmen gemanagt. Vom Musiksender MTV Europe bis in den Vorstand der Hubert Burda Media AG hat ihre Karriere sie geführt. 2008 zieht sie sich aus dem Mediengeschäft zurück und lässt sich zur Sterbebegleiterin ausbilden. Über ihre Erfahrung mit dem Tod hat die 47-Jährige ein vielbeachtetes Buch geschrieben. Auch darüber spricht sie bei Typisch deutsch.
    Lange galt Christiane zu Salm als Überfliegerin der deutschen Medienbranche. Sie war die erfolgreiche und umstrittene Managerin schillernder und schriller TV-Sender im Privatfernsehen.
    Der Tod ist ihr schon früh nahe gekommen. Als sie sechs Jahre alt war, stirbt ihr jüngerer Bruder vor ihren Augen bei einem Unfall. Viele Jahre später hat sie bei einem Lawinenunglück eine Nahtod-Erfahrung. Erlebnisse wie diese führen zu dem Entschluss, Sterbebegleiterin zu werden. In einem Hospiz in ihrer Wahlheimat Berlin absolviert sie eine sechsmonatige Ausbildung. In der ehrenamtlichen Arbeit ist sie regelmäßig mit dem Tod konfrontiert. Dabei lerne man viel über das Leben, sagt die zweifache Mutter. Über diese Arbeit ist sie zur Autorin geworden und hat Menschen, die sie in den Tod begleitete, gebeten, ihr einen Nachruf auf das eigene Leben zu diktieren. Was diese Menschen hinterlassen ist weder Geld noch Gut, sondern Gedanken, die den Hinterbliebenen und den Lesern eines lehren können: Das eigene Leben weniger von Ängsten bestimmen zu lassen, sondern ehrlicher sich selbst gegenüber zu gestalten.
    36 min

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"Typisch deutsch – Leben in Deutschland" zeigt auf informative und unterhaltsame Weise, wie die Deutschen denken und fühlen. In jeder Ausgabe begrüßt Moderator Hajo Schumacher einen außergewöhnlichen…