
Sign up to save your podcasts
Or


In dieser Sendung sprechen wir, Fabian und Achim, über Amnesty International – die NGO, für die wir uns ehrenamtlich engagieren. Wir erzählen, wie amnesty international gegründet wurde, wie 1961 alles mit einem Zeitungsartikel des Londoner Anwalts Peter Benenson begann und wie aus der Idee der „vergessenen Gefangenen“ eine weltweite Bewegung wurde. Wir erklären, wie Amnesty heute arbeitet: von der Recherche in Krisengebieten über Urgent Actions und den Briefmarathon bis zum Aufbau der deutschen Sektion mit ihren Ortsgruppen, Koordinationsgruppen und ehrenamtlichen Gremien. An drei Beispielen zeigen wir, wie die Arbeit in Hannover aussieht: Bezirksarbeit, Koordinationsgruppenarbeit und Gruppenarbeit.
Die gute Nachricht kommt diesmal aus Venezuela: Die politische Gefangene Emirlendris Benítez ist nach acht Jahren Haft freigelassen worden. In der Lage der Menschenrechte geht es außerdem um den Welttag gegen die Todesstrafe am 10. Oktober. Dazu blicken wir auf die aktuellen Zahlen und auf den akuten Fall der gescheiterten Hinrichtung von Christa Pike in Tennessee.
Neuer Sendeplatz! Jeden 1. Mittwoch im Monat von 19 bis 20 Uhr.
Amnesty International:
(in der Livesendung auf Leibniz.FM)
Die nächste Sendung: Mittwoch, 2. November 2026, 19–20 Uhr auf leibniz.fm
Uns gibt es jetzt auch als Podcast!
Vor fünf Jahren, am 15. August 2021, haben die Taliban die Macht in Afghanistan übernommen. Seitdem wurden Frauen und Mädchen Schritt für Schritt aus dem öffentlichen Leben verdrängt – aus Schulen, Universitäten, Berufen, Parks. Menschenrechtsorganisationen sprechen inzwischen von Gender-Apartheid.
In dieser Sendung blicken wir zurück auf die Geschichte Afghanistans – vom „Great Game“ des 19. Jahrhunderts über die Modernisierungsphasen des 20. Jahrhunderts bis zum Bürgerkrieg und der ersten Taliban-Herrschaft. Wir sprechen über den NATO-Abzug 2021 und seine Folgen, über die aktuelle politische und humanitäre Lage, über die Gespräche der EU mit den Taliban und die deutsche Abschiebepolitik – darunter der Fall des Ingenieurs Faridoon Tofan, der ohne strafrechtliche Verurteilung in Abschiebehaft sitzt.
Unser Gast: Trina Mansoor, Menschenrechtsaktivistin in der Region Hannover. Sie ist Autorin der Bücher „Wüstenrose“ und „1000 Tage ohne Bildung“ und hat lange im Psychosozialen Zentrum des Netzwerks für traumatisierte Flüchtlinge (NTFN) in Niedersachsen geflüchtete Frauen aus Afghanistan begleitet. Mit ihr sprechen wir über die Herrschaft der Taliban und die Zivilgesellschaft, die Rechte von Frauen und Mädchen, die deutsch-afghanischen Beziehungen und über Gender-Apartheid und ihre psychosozialen Folgen.
Veranstaltung: 1800 Tage ohne Bildung – Genderapartheid in Afghanistan
13. August 2026 19 – 20:30 Uhr, ZeitZentrum Zivilcourage, Theodor-Lessing-Platz 1a, 30159 Hannover
1800 Tage ohne Bildung – Genderapartheid in Afghanistan
Die nächste Sendung: Mittwoch, 9. September 2026, 21–22 Uhr auf leibniz.fm
Uns gibt es jetzt auch als Podcast!
(in der Livesendung auf Leibniz.FM)
In dieser Folge widmen sich Fabian und Franzi dem Spannungsfeld von Wirtschaft und Menschenrechten mit besonderem Fokus auf den Abbau und Handel von Rohstoffen. Ausgehend von der Frage, welche Verantwortung Unternehmen für ihre globalen Lieferketten tragen, beleuchten wir die Bedeutung sogenannter Konfliktmineralien wie Zinn, Tantal, Wolfram und Gold. Diese Rohstoffe stecken in zahlreichen Alltagsprodukten – von Smartphones bis zu Elektroautos – und ihr Abbau ist in einigen Regionen mit bewaffneten Konflikten, Umweltzerstörung und schweren Menschenrechtsverletzungen verbunden.
Wir diskutieren, welche Rolle Unternehmen, Politik und Konsument*innen bei der Einhaltung von Menschenrechten spielen und welche Chancen und Grenzen freiwillige Brancheninitiativen bieten. Im Interview mit Mathias John von Amnesty International sprechen wir über aktuelle rechtliche Entwicklungen, die Zukunft des Lieferkettengesetzes und darüber, wie eine menschenrechtskonforme Rohstoffgewinnung gelingen kann. Außerdem zeigen wir auf, wie jede und jeder im Alltag Verantwortung übernehmen kann.
Hitzewelle in Europa – ein Test, wen Regierungen schützen
USA – Sterberate in ICE-Gewahrsam steigt sprunghaft an
Zur guten Nachricht:
Songs (in der Live-Sendung von Leibniz.FM):
Die nächste Sendung: Mittwoch, 12. August 2026, 21–22 Uhr auf leibniz.fm
In dieser Sendung sprechen Achim und Judith über Künstliche Intelligenz aus Menschenrechtsperspektive – ein Thema, das längst unseren Alltag erreicht hat. Wir blicken auf algorithmische Diskriminierung am Beispiel der niederländischen Kindergeldaffäre und der sexistischen Bewerbungs-KI von Amazon, erklären die wichtigsten Regelungen der EU-KI-Verordnung und beleuchten den Einsatz von KI in Krieg und Überwachung. Zu Gast ist Lena Rohrbach, Referentin für Menschenrechte im digitalen Zeitalter und Rüstungsexportkontrolle bei Amnesty International, mit der wir über aktuelle Entwicklungen, den AI Act und konkrete Handlungsmöglichkeiten sprechen.
Die nächste Sendung: Mittwoch, 8. Juli 2026, 21–22 Uhr auf leibniz.fm
(in der Livesendung auf Leibniz.FM)
In dieser Sendung sprechen Achim und Franzi zum Welttag der Pressefreiheit (3. Mai) über die Geschichte und die rechtlichen Grundlagen der Pressefreiheit in Deutschland – von der Spiegelaffäre 1962 über den Pressekodex bis zu Verdachtsberichterstattung. Zu Gast ist Christopher Resch, Pressereferent bei Reporter ohne Grenzen Deutschland mit Fokus auf den Nahen Osten und Nordafrika, der die neue Rangliste der Pressefreiheit 2026 vorstellt und über die weltweite Lage für Journalist*innen spricht – darunter die Situation in Gaza, Syrien und den USA.
In der Radioversion auf Leibniz.fm sind Interview und Beiträge gegenüber der Podcast-/Mediathekvariante etwas gekürzt.
Zur Lage der Menschenrechte / Die gute Nachricht
Songliste
(in der Livesendung auf Leibniz.FM)
Kontakt
Die nächste Sendung: Mittwoch, 10. Juni 2026, 21–22 Uhr auf leibniz.fm
In dieser Sendung nehmen wir Brasilien unter die Lupe – als Partnerland der diesjährigen Hannover Messe (20.–24. April 2026). Wir blicken auf die koloniale Geschichte des Landes, die bis heute nachwirkende Militärdiktatur und die fortschrittliche Verfassung von 1988. Themen wie die Bedrohung des Amazonas durch Ölbohrungen, die Situation indigener Völker, Rassismus, LGBTI+-Rechte und die Klimakrise stehen im Mittelpunkt. Dazu sprechen wir mit dem Brasilienexperten Dr. Thomas Fatheuer, der die COP30 in Belém vor Ort erlebt hat, sowie mit der brasilianischen Schauspielerin und Aktivistin Márcia Ângela Cândido über Kunst als politische Praxis.
Amnesty Hannover zeigt passend zur Messe die Outdoorausstellung „Amazonien – Der größte Regenwald der Erde und wir” auf dem Weißekreuzplatz (Eröffnung: 19. April, 11 Uhr).
Die nächste Sendung: Mittwoch, 13. Mai 2026, 21–22 Uhr auf leibniz.fm – Thema: Pressefreiheit
(in der Livesendung auf Leibniz.FM)
In dieser Sendung vom 11. März 2026 sprechen Achim und Franzi zum Weltfrauentag über die Lage der Frauenrechte – mit einem Schwerpunkt auf den Arbeitsbedingungen von Textilarbeiterinnen in Bangladesch und Pakistan. Zu Gast ist Dominique Renault von der Amnesty-Themengruppe zu Menschenrechtsverletzungen an Frauen.
Links zur Sendung
Frauenrechte
Menschenrechtsnachrichten
Die gute Nachricht
Der Kulturtipp
Kontakt
Die nächste Sendung: Mittwoch, 8. April 2026, 21–22 Uhr auf leibniz.fm – Thema: Brasilien
Songliste
(in der Livesendung auf Leibniz.FM)
From the publisher's feed