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Alle reden über Ungleichheit. Aber was soll das eigentlich sein?
Fast immer, wenn es um Superreiche, soziale Gerechtigkeit und Umverteilung geht, fällt dieser Satz: „Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander.“
Aber stimmt das überhaupt?
Ein genauer Blick zeigt: Extrem ungleich verteilt sind in Deutschland die Vermögen. Zwei Familien besitzen hierzulande so viel wie die gesamte untere Hälfte der Bevölkerung.
Bei den Einkommen ist die Lücke kleiner, dafür legte die Spreizung in den vergangenen Jahrzehnten zu. Anders bei den Vermögen: Die sind zwar extrem ungleich verteilt, doch waren sie das auch schon in den 90ern.
Doch was folgt jetzt daraus? Wie geht man damit um? Manche behaupten: Ohne Ungleichheit ginge es uns allen schlechter. Leistungsanreize, Innovation, Wachstum — alles dahin. Andere sagen: Ungleichheit macht krank, unglücklich und frisst den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf.
Die neue Folge 💫 Moderne Zeiten 💫 ist ein kleines Neujahrs-Special: Zwei herausragende Ökonomen sprechen und streiten über Ungleichheit - und sind sich manchmal sogar erstaunlich einig: Maximilian Stockhausen vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und Markus Grabka vom DIW Berlin - German Institute for Economic Research.
Weiterführende Links:
Einkommensungleichheit in der EU: Aktuelle Daten Statistisches Bundesamt
Vermögensungleichheit in Europa: Ranking
Studie DIW Berlin: Einkommensschichten und Erwerbsformen seit 1995.
WSI-Report 2023: Einkommensungleichheit als Gefahr für die Demokratie?
By Mona LinkeAlle reden über Ungleichheit. Aber was soll das eigentlich sein?
Fast immer, wenn es um Superreiche, soziale Gerechtigkeit und Umverteilung geht, fällt dieser Satz: „Die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander.“
Aber stimmt das überhaupt?
Ein genauer Blick zeigt: Extrem ungleich verteilt sind in Deutschland die Vermögen. Zwei Familien besitzen hierzulande so viel wie die gesamte untere Hälfte der Bevölkerung.
Bei den Einkommen ist die Lücke kleiner, dafür legte die Spreizung in den vergangenen Jahrzehnten zu. Anders bei den Vermögen: Die sind zwar extrem ungleich verteilt, doch waren sie das auch schon in den 90ern.
Doch was folgt jetzt daraus? Wie geht man damit um? Manche behaupten: Ohne Ungleichheit ginge es uns allen schlechter. Leistungsanreize, Innovation, Wachstum — alles dahin. Andere sagen: Ungleichheit macht krank, unglücklich und frisst den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf.
Die neue Folge 💫 Moderne Zeiten 💫 ist ein kleines Neujahrs-Special: Zwei herausragende Ökonomen sprechen und streiten über Ungleichheit - und sind sich manchmal sogar erstaunlich einig: Maximilian Stockhausen vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und Markus Grabka vom DIW Berlin - German Institute for Economic Research.
Weiterführende Links:
Einkommensungleichheit in der EU: Aktuelle Daten Statistisches Bundesamt
Vermögensungleichheit in Europa: Ranking
Studie DIW Berlin: Einkommensschichten und Erwerbsformen seit 1995.
WSI-Report 2023: Einkommensungleichheit als Gefahr für die Demokratie?