Unheimliche Heimat – Gruselgeschichten auf der Spur

Unheimliche Heimat – Gruselgeschichten auf der Spur

By Mitteldeutscher RundfunkSociety & CultureDocumentary
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Unheimliche Heimat – Gruselgeschichten auf der Spur episodes

  • Festung Königstein: Der kopflose Baron und der DDR-Bunker
    Ein Baron soll mit dem Kopf unter dem Arm auf der Festung Königstein umgehen. Mario Süßenguth folgt den Spuren des Goldmachers von Klettenberg, der August dem Starken Gold versprach - und 1720 unter dem Richtschwert endete. Warum wurde er ausgerechnet hier und unter Ausschluss der Öffentlichkeit hingerichtet?
    Doch die Festung hütet noch ein anderes Geheimnis: einen DDR-Bunker, der im Ernstfall auch Schutz vor einem Atomangriff bieten sollte. Hinter Stahltüren erkundet Mario die beklemmenden Räume der Zivilverteidigung. Wer hätte dort Zuflucht gefunden, wie hätte das Leben im Bunker ausgesehen – und warum blieb der Zugang selbst den meisten Festungsmitarbeitern verwehrt? Eine Spurensuche zwischen Alchemie, Spuksage und Kaltem Krieg.
    Inhaltshinweis: Diese Folge enthält Schilderungen einer historischen Hinrichtung.
    28 min
  • Teufelsstein: War dieser Felsen ein Sonnenheiligtum?
    Zwei gewaltige Abdrücke im Granit sollen vom Hinterteil des Teufels stammen. So erzählt es eine Sage über den Teufelsstein von Pließkowitz bei Bautzen. Doch verbirgt sich hinter dem Felsen vielleicht eine viel ältere Geschichte?
     
    Mario Süßenguth trifft den Privatforscher Ralf Herold. Er vermutet, dass der Teufelsstein einst ein vorchristliches Sonnenheiligtum gewesen sein könnte. Sein Hinweis: Zur Tag-und-Nacht-Gleiche fällt das Licht der aufgehenden Sonne durch eine markante Felsspalte. Herold und seine Mitstreiter haben ähnliche Ausrichtungen an mehreren Felsen der Oberlausitz untersucht.
     
    Doch was davon lässt sich wissenschaftlich belegen? Eine Spurensuche zwischen Teufelssage, Sonnenkult und archäologischem Rätsel.
    32 min
  • Aliens in der DDR: UFO-Glaube im Sozialismus
    UFOs, Außerirdische und geheime Botschaften aus dem All – wie passten solche Vorstellungen in die DDR? Der sozialistische Staat berief sich auf eine wissenschaftlich-materialistische Weltanschauung und bekämpfte Aberglauben, Parapsychologie und andere als irrational bezeichnete Vorstellungen. Gleichzeitig begeisterten sich viele Menschen für Science-Fiction und die Frage nach außerirdischem Leben.
     
    Mario Süßenguth trifft einen Dresdner Physiker, der 1969 einen Science-Fiction-Club gründete, überzeugter Kommunist war – und heute daran glaubt, dass Außerirdische die Erde besucht haben könnten. Seine Faszination führt von DDR-Zukunftsliteratur bis zur Präastronautik und den Thesen Erich von Dänikens.
     
    Der Soziologe Andreas Anton ordnet ein, wie die DDR mit UFOs und paranormalen Phänomenen umging und was die Wissenschaft heute über außerirdisches Leben sagen kann. Eine Spurensuche zwischen Sozialismus, Science-Fiction, Glauben und der großen Frage: Sind wir allein im Universum?
    29 min
  • Maya-Kalender: Das Rätsel der Weltuntergangsseite
    Ein Himmelskrokodil speit Wasser auf die Erde, eine Göttin gießt ihren Krug aus: Zeigt diese Szene den Weltuntergang? In der "Schatzkammer" der SLUB Dresden liegt der Codex Dresdensis – eine Maya-Handschrift, um deren Bilder und Weissagungen sich solche Deutungen ranken.
     
    Mario Süßenguth erkundet mit Historikerin Edith Schriefl, was sich aus diesem besonderen Maya-Kalender lesen lässt. Es geht um gefürchtete Himmelserscheinungen, Prophezeiungen für den Alltag und die berühmte Seite 74. Warum wurde ihre Flutdarstellung mit dem 21. Dezember 2012 verbunden, obwohl dieses Datum gar nicht im Dresdner Codex steht? Eine Spurensuche zwischen unheimlichen Bildern, astronomischem Wissen und der menschlichen Sehnsucht, die Zukunft zu kennen.
    34 min
  • Hitler und die Außerirdischen: Der Mythos der Nazi-UFOs
    Angebliche Nazi-UFOs, geheime Basen in der Antarktis und Hitler im Kontakt mit Außerirdischen: Wie entstehen solche Mythen – und warum halten sie sich? Mario Süßenguth geht im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden auf Spurensuche. Mit Historiker Thoralf Rauchfuß verfolgt er die Geschichte der sogenannten Reichsflugscheiben: von Behauptungen selbsternannter Erfinder nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu den Legenden um Haunebu und Neuschwabenland. Der Soziologe Andreas Anton ordnet den Mythos der Nazi-UFOs ein. Publizistin Katharina Nocun erklärt, welche Verbindungen sie zu rechtsextremen und antisemitischen Erzählungen sieht – und wie Gespräche mit Menschen gelingen können, die an Verschwörungen glauben.
    30 min
  • Die Geisterschlacht im Erzgebirge: Was geschah 1706 am Himmel?
    In einer Oktobernacht des Jahres 1706 soll sich über dem Erzgebirge Unheimliches ereignet haben: Schwarze Reiter erscheinen am Himmel, riesige Heerscharen ziehen gegeneinander - und stundenlang scheint über dem Dorf eine geisterhafte Schlacht zu toben.
    Benjamin Müller aus Hermannsdorf ist nicht der einzige Zeuge. Wenige Tage später sagt er vor Gericht aus und schwört, alles genau so erlebt zu haben. Auch andere Menschen bestätigen die rätselhafte Erscheinung.
    Was haben die Menschen damals gesehen? Eine Geisterarmee, ein außergewöhnliches Naturphänomen oder etwas ganz anderes?
    Wir erzählen in dieser Bonusfolge die alte Sage frei nach dem über einhundert Jahre alten "Sagenbuch des Königreichs Sachsen" von Dr. Alfred Meiche. Ende September kehrt unser Podcast "Unheimliche Heimat - Gruselgeschichten auf der Spur" dann mit einer regulären Staffel voller neuer Geschichten zurück.

    Erzähler: Jürgen Heise
    10 min
  • Das Blutgericht im Vogtland: Ein Tuch entscheidet über Leben und Tod
    Auf dem Galgenberg bei Brambach wartet ein junges Mädchen auf ihr Urteil. Ein Bote soll in letzter Sekunde die Nachricht bringen, ob sie leben darf - doch eine einzige Bewegung mit einem Tuch wird tödlich missverstanden.
    Das Mädchen stirbt, obwohl es freigesprochen wurde. Der verzweifelte Bote gibt sich selbst die Schuld und fordert seine eigene Hinrichtung. Doch damit endet die Geschichte nicht: Der Sage nach findet der Tote keine Ruhe und zieht noch immer kopflos über den Galgenberg.
    Wir erzählen in dieser Bonusfolge die alte Sage frei nach dem über einhundert Jahre alten "Sagenbuch des Königreichs Sachsen" von Dr. Alfred Meiche. Ende September kehrt unser Podcast "Unheimliche Heimat - Gruselgeschichten auf der Spur" dann mit einer regulären Staffel voller neuer Geschichten zurück.

    Erzähler: Jürgen Heise
    10 min
  • Das Grab des bösen Jägers: Was liegt wirklich unter Horkas Friedhof?
    In Horka in der Oberlausitz erzählt man sich von einem unheimlichen Jäger, der nie danebenschießt, nachts durch die Wälder streift und angeblich mit dem Bösen im Bunde steht. Eines Tages verschwindet der "grüne Mann" spurlos - doch auf dem Friedhof taucht ein Grab auf, das niemand erklären kann.
    Als ein Totengräber Jahre später den Sarg öffnet, findet er darin keinen Leichnam. Nur feuchte Walderde und die Spuren eines Körpers, als sei jemand daraus aufgestanden.
    Wir erzählen in dieser Bonusfolge die alte Sage frei nach dem über einhundert Jahre alten "Sagenbuch des Königreichs Sachsen" von Dr. Alfred Meiche. Ende September kehrt unser Podcast "Unheimliche Heimat - Gruselgeschichten auf der Spur" dann mit einer regulären Staffel voller neuer Geschichten zurück.

    Erzähler: Jürgen Heise
    10 min
  • Die Schlangenfrau aus Dresden
    In Dresden lebt eine Frau mit sechs Riesenschlangen - und nennt sich Kathari, die Schlangenfrau. Zwischen Spiritualität, Reinkarnation und Urangst spricht sie mit Mario Süßenguth über ihre enge Verbindung zu den Reptilien, über das Gefühl, alte Seelen zu kennen, und über die Kraft der Tiere, die sie beschwört.

    Während sie die 2,5 Meter lange Boa "Baby" auf den Schoß legt, erzählt Kathari von ihren Überzeugungen. Doch warum jagen Schlangen uns noch immer Angst ein?
    24 min
  • Das Gespenst in meiner Wohnung
    Nächtliche Schritte auf der Treppe, ein plötzlich flackerndes Licht und ein unsichtbares Etwas, das sie zu Boden wirft - Ines glaubt, in ihrer Dresdner Dachgeschosswohnung nicht allein gewesen zu sein. Über Jahre lebt sie dort mit einem Geist, der ihr zugleich Furcht und seltsame Vertrautheit einflößt - sagt sie. Handelt es sich um Einbildung oder um die Seele einer Oberschwester aus dem alten Lahmann-Sanatorium? Mario Süßenguth folgt Ines' Geschichte und fragt einen Wissenschaftler, ob Geister wirklich Spuren hinterlassen können.
    29 min

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