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Wladimir Putin steht seit mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze Russlands. Wir schauen auf die Anfangsjahre seiner Macht, in der Muster sichtbar werden, die auch später seinen Kurs bestimmen. Und wir fragen: Wie wurde darauf in Deutschland reagiert?
Mit dem Machtantritt Putins beginnt in Russland eine Phase der Stabilisierung, aber auch der schrittweisen Machtkonzentration. Der Krieg in Tschetschenien, die Reaktion auf die Geiselnahme von Beslan, die Einschränkung von Medien und Opposition und schließlich die Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 markieren zentrale Wegpunkte. Spätestens mit dem Krieg gegen Georgien 2008 wird sichtbar, wie sich Russlands Verhältnis zum Westen verändert.
Gemeinsam mit dem Historiker Robert Kindler und der Journalistin Katja Gloger schauen wir auf diese Jahre und auf die deutsche Perspektive: auf die enge Beziehung zu Gerhard Schröder, das Verhältnis zu Angela Merkel und die Leitidee eines „Wandels durch Verflechtung“.
Wir fragen, warum viele Warnsignale zwar gesehen, aber politisch anders bewertet wurden und welche Rolle wirtschaftliche Interessen, historische Erfahrungen und strategische Überlegungen dabei spielten. Dabei blicken wir auch aus ukrainischer Perspektive auf diese Zeit und ihre Folgen bis in die Gegenwart. Am Ende steht die Frage: Hätte man die Entwicklung früher anders deuten können oder ist sie erst im Rückblick eindeutig?
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By Frankfurter Allgemeine ZeitungWladimir Putin steht seit mehr als zwei Jahrzehnten an der Spitze Russlands. Wir schauen auf die Anfangsjahre seiner Macht, in der Muster sichtbar werden, die auch später seinen Kurs bestimmen. Und wir fragen: Wie wurde darauf in Deutschland reagiert?
Mit dem Machtantritt Putins beginnt in Russland eine Phase der Stabilisierung, aber auch der schrittweisen Machtkonzentration. Der Krieg in Tschetschenien, die Reaktion auf die Geiselnahme von Beslan, die Einschränkung von Medien und Opposition und schließlich die Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 markieren zentrale Wegpunkte. Spätestens mit dem Krieg gegen Georgien 2008 wird sichtbar, wie sich Russlands Verhältnis zum Westen verändert.
Gemeinsam mit dem Historiker Robert Kindler und der Journalistin Katja Gloger schauen wir auf diese Jahre und auf die deutsche Perspektive: auf die enge Beziehung zu Gerhard Schröder, das Verhältnis zu Angela Merkel und die Leitidee eines „Wandels durch Verflechtung“.
Wir fragen, warum viele Warnsignale zwar gesehen, aber politisch anders bewertet wurden und welche Rolle wirtschaftliche Interessen, historische Erfahrungen und strategische Überlegungen dabei spielten. Dabei blicken wir auch aus ukrainischer Perspektive auf diese Zeit und ihre Folgen bis in die Gegenwart. Am Ende steht die Frage: Hätte man die Entwicklung früher anders deuten können oder ist sie erst im Rückblick eindeutig?
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