Der Geschichtspodcast

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By Frankfurter Allgemeine ZeitungHistory
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  • Q&A zu Als Weimar die NSDAP verbieten wollte: Parteiverbote von 1930 bis heute
    Der Geschichtspodcast

    Schützt ein AfD-Verbot die Demokratie oder könnte es ihr schaden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Q&A-Folge des Geschichtspodcasts von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung.

    Ausgangspunkt ist unsere Folge über die Geschichte der Parteiverbote, vom gescheiterten Vorgehen gegen die NSDAP bis zu den Verfahren gegen SRP, KPD und NPD.

    Mit dem Historiker Andreas Wirsching greifen wir Ihre Kommentare auf: Welche Lehren lassen sich aus dem Scheitern der Weimarer Republik ziehen? Gibt es Parallelen in der politischen Sprache von NSDAP und AfD? Warum wurde die SRP verboten, nicht aber die FDP während der Naumann-Affäre? Und braucht eine wehrhafte Demokratie eine lebendigere Streitkultur?


    Hosts:

    • Christine Brunzel (Konrad-Adenauer-Stiftung)
    • Stefan Stahlberg (Konrad-Adenauer-Stiftungg)
    • Produktion & Redaktion:

      • Autorinnen & Redaktion: Christine Brunzel, Stefan Stahlberg
      • Produktion: Niklas Kleber, Quentin Pehlke
      • Soundlogo: David Brucklacher

      • Kontakt und weitere Angebote

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        27 min
      • Als Weimar die NSDAP verbieten wollte: Parteiverbote von 1930 bis heute
        Der Geschichtspodcast

        Der Jurist Robert Kempner und drei weitere Beamte weisen im Jahr 1930 in einem internen Gutachten nach, dass die NSDAP die Republik von innen zerstören will. Doch ein NSDAP-Verbot scheitert. Weshalb, das erklären wir in dieser Folge des Geschichtspodcast von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung. Außerdem geht es um Parteiverbote in der Bundesrepublik und die Frage, was das alles für die Debatte um ein mögliches AfD-Verbot bedeutet.

        Welche Lehren lassen sich aus Weimar ziehen? Die junge Bundesrepublik sollte eine streitbare Demokratie sein, die sich gegen ihre Feinde wehren kann. Wie die Väter und Mütter des Grundgesetzes deshalb ein Parteienverbot angelegt haben, erläutert der Historiker Andreas Wirsching im Interview.

        In Deutschland hat es in den 1950er Jahren zwei erfolgreiche Parteiverbote gegeben: Die rechtsextreme SRP und die KPD wurden beide für verfassungswidrig erklärt. Zudem gab es zwei gescheiterte Verbotsverfahren, beide gegen die NPD. Auf die Verbotsverfahren gehen wir ebenfalls ein. Schließlich fragen wir: Wie wehrhaft und streitbar ist Deutschland heute, auch im Hinblick auf den Umgang mit der AfD?


        Q&A-Fragen:

        Haben Sie Fragen an Andreas Wirsching? Schreiben Sie uns gern an [email protected].
        Außerdem interessiert uns:

        • Finden Sie, dass die Bundesrepublik heute noch eine streitbare, wehrhafte Demokratie ist?
        • Was lehrt uns die Geschichte der Parteiverbote in Weimar und Bundesrepublik für die aktuelle Debatte um ein AfD-Verbot?
        • Die Fragen und Kommentare unserer Hörer besprechen wir kommenden Donnerstag in der Q&A-Folge – gemeinsam mit unserem Experten Andreas Wirsching. Einsendungen können gekürzt oder auszugsweise im Podcast verwendet werden.


          Gäste:

          • Andreas Wirsching, Historiker; emeritierter Professor für Neuste Geschichte an der LMU München
          • Matthias Oppermann, Leiter der Abteilung Zeitgeschichte bei der Konrad-Adenauer Stiftung

          • Hosts:

            • Angelika Fey (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
            • Stefan Stahlberg (Konrad-Adenauer-Stiftung)

            • Literatur:

              • Bracher, Karl Dietrich: Die Weimarer Republik 1918–1933. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, 2. Aufl., Bonn 1988.
              • Bracher, Karl Dietrich / Matthias, Erich / Morsey Rudolf (Hgg.), Politik und Wirtschaft in der Krise 1930–1932. Quellen zur Ära Brüning, online auf kgparl.de, abgerufen am 21.09.2026.
              • Geppert, Dominik: Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, München 2021.
              • Kempner, Robert M.W. unter Mitarbeit von Friedrich, Jörg: Ankläger einer Epoche. Lebenserinnerungen, Berlin 1983.
              • Kempner, Robert M. W. (Hg.): Der verpaßte Nazi-Stopp. Die NSDAP als staats- und republikfeindliche, hochverräterische Verbindung. Preußische Denkschrift von 1930, Berlin 1983.
              • Molitor, Andreas: Hermann Göring. Macht und Exzess. Eine Biografie, München 2025.
              • Rossol, Nadine/Ziemann, Benjamin (Hg.): Aufbruch und Abgründe. Das Handbuch der Weimarer Republik, Darmstadt 2021.
              • Wirsching, Andreas: Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert, München 2011.

              • *Essay auf Geschichtsbewusst, dem Public-History-Portal der Konrad-Adenauer-Stiftung:

                Gallus, Alexander: Streitbare Demokratie. Historisch-politische Betrachtungen zu einem bundesdeutschen Leitkonzept, Essay auf Geschichtsbewusst, dem Public-History-Portal der Konrad-Adenauer-Stiftung, 28. Mai 2026.


                Produktion & Redaktion:

                Autoren & Redaktion: Angelika Fey, Stefan Stahlberg
                Mitarbeit: Quentin Pehlke, Michael Götz, Maximilian Emanuel Schneider
                Sprecherin: Kathrin Jakob
                Musik: Niklas Kleber
                Soundlogo: David Brucklacher


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                1 hr 18 min
              • Q&A zu Entzaubert oder gestärkt? Als die Rechtspopulisten in Österreich in die Regierung kamen
                Der Geschichtspodcast

                Welche Rolle spielen die Medien für den Aufstieg rechtspopulistischer Parteien? Führen zum Beispiel konfrontative Fernsehinterviews nicht dazu, dass sich die Zuschauer von radikalen Politikern abwenden, sondern vielmehr dazu, dass sie sich mit ihnen solidarisieren? Unter anderem darum geht es in der neuen Q&A-Folge des Geschichtspodcasts von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung.

                Das Thema unserer letzten Folge war die erste schwarz-blaue Koalition aus konservativer ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ, die im Jahr 2000 in Österreich an die Regierung kam. Sie wurde in Österreich und europaweit als politischer Tabubruch wahrgenommen. Hierzu haben uns Mails und Kommentare erreicht.

                Gemeinsam mit dem Historiker Michael Gehler greifen wir diese Rückmeldungen in unserer Q&A-Folge auf.

                Es geht um Fragen wie: Hat die politische Ausgrenzung der FPÖ deren Aufstieg gebremst oder am Ende sogar gefördert? Und was lässt sich aus den österreichischen Erfahrungen für die Diskussion über die AfD in Deutschland ableiten?

                Außerdem sprechen wir über Unterschiede im Demokratieverständnis zwischen Österreich und Deutschland sowie über den Zusammenhang zwischen der EU-Osterweiterung und dem zunehmenden Erfolg der FPÖ.


                Gast:Michael Gehler, Professor für Neuere Deutsche und Europäische Geschichte an der Universität Hildesheim


                Hosts:

                • Christine Brunzel (Konrad-Adenauer-Stiftung)
                • Angelika Fey (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
                • Produktion & Redaktion:

                  • Autorinnen & Redaktion: Angelika Fey, Christine Brunzel
                  • Produktion: F.A.Z. Audio
                  • Soundlogo: David Brucklacher

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                    20 min
                  • Entzaubert oder gestärkt? Als die Rechtspopulisten in Österreich in die Regierung kamen
                    Der Geschichtspodcast

                    Ein Tabubruch – so empfanden es viele Menschen in Österreich, als die konservative ÖVP im Jahr 2000 auf Bundesebene erstmals eine Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ einging. Welche Folgen hatte diese Regierungsbeteiligung für die FPÖ? Und lassen sich aus dem Beispiel Österreich Schlüsse für Deutschland ableiten? Darum geht es in dieser Folge des Geschichtspodcasts von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung.

                    Die erste schwarz-blaue Koalition im Jahr 2000 bedeutete für Österreich das Ende eines politischen Systems. Eines Systems, das viele Jahrzehnte von den beiden alles bestimmenden Parteien SPÖ und ÖVP geprägt war. Deren große Koalition hatte Tradition. Nun kamen die Rechtspopulisten um Jörg Haider mit an die Macht. Dabei war die FPÖ nicht zum ersten Mal Teil einer Bundesregierung: Bereits von 1983 bis 1986 regierte sie als Juniorpartner der SPÖ.

                    Mit dem damaligen österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) und dem Historiker Michael Gehler analysieren wir diese schwarz-blaue Wende. Und wir fragen, wie die Entwicklung der FPÖ zu der These passt, dass rechtpopulistische Parteien durch eine Regierungsbeteiligung nicht gezähmt, sondern gestärkt werden.

                    Mit Wolfgang Schüssel diskutieren wir zudem im Interview die sogenannte Brandmauer und seine Thesen zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien.

                    Q&A-Fragen

                    • Haben Sie Fragen an Michael Gehler? Schreiben Sie uns gern an [email protected] oder kommentieren Sie bei Spotify.
                    • Außerdem interessiert uns: Wie beurteilen Sie die Folgen der ersten schwarz-blauen Koalition? Hat sie die FPÖ gestärkt oder geschwächt? Wie beurteilen Sie das konkrete Vorgehen von Wolfgang Schüssel?
                    • Wie ordnen Sie andere Beispiele in Europa ein, bei denen rechtspopulistische oder sogar in Teilen rechtsextreme Parteien an die Macht kamen? Haben Sie zu diesen Beispielen Fragen?
                    • Die Fragen und Kommentare unserer Hörer besprechen wir kommenden Donnerstag in der Q&A-Folge – gemeinsam mit unserem Experten Michael Gehler.

                      Einsendungen können gekürzt oder auszugsweise im Podcast verwendet werden.


                      Gäste:

                      • Michael Gehler, Professor für Neuere Deutsche und Europäische Geschichte an der Universität Hildesheim
                      • Wolfgang Schüssel, ehemaliger Bundeskanzler Österreichs
                      • Simon Strauß, Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

                      • Hosts:

                        • Christine Brunzel (Konrad-Adenauer-Stiftung)
                        • Angelika Fey (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

                        • Literatur:

                          • Csoklich, F.: Österreich: Der Weg zur schwarz-blauen Koalition. Herder-Korrespondenz, 54(3) 2000, 116.
                          • Csoklich, F.: Alarmzeichen nach der Wahl: In Österreich geht die ÖVP in die Opposition. Herder-Korrespondenz, 53(11) 1999, 563.
                          • Hillebrand, E.: Rechtspopulismus in Europa. Gefahr für die Demokratie? Bonn 2015.
                          • Sperl, G.: Der Machtwechsel. Österreichs politische Krise zu Beginn des 3. Jahrtausends. Wien 2000.
                          • Tálos, E. (Hg.): Schwarz-Blau. Bilanz des „Neu-Regierens“. Wien 2006.
                          • Böhm, W., Lahodynsky, L.: Der Österreich-Komplex. Ein Land im Selbstzweifel. Wien 2001.
                          • Fallend, F. et al.: Rechtspopulismus in Österreich. Zur Entwicklung der Freiheitlichen Partei Österreichs. Bundeszentrale für Politische Bildung 2018.

                          • Online-Quellen:

                            • Akustische Chronik 1999-2000 auf mediathek.at.
                            • Tagesschau, ARD, 04.02.2000.
                            • Das Wendejahr 2000: Wie FPÖ und ÖVP eine Regierung bildeten, Dokumentation des ORF.
                            • Interview im Morgenecho (WDR5) mit der Soziologin Annina Hermes.

                            • Produktion & Redaktion

                              • Autorinnen & Redaktion: Christine Brunzel, Angelika Fey
                              • Mitarbeit: Maximilian Emanuel Schneider, Lena Katharina Barozzi
                              • Sprecher: Felix Hoffmann
                              • Produktion: F.A.Z. Audio
                              • Musik: Niklas Kleber
                              • Soundlogo: David Brucklacher

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                                1 hr 4 min
                              • Q&A zu Das Erbe der extremen Rechten: Völkischer Nationalismus von Weimar bis heute
                                Der Geschichtspodcast

                                Wer gehört zu einem Volk dazu? Was ist das Problem beim Kulturverständnis der völkisch-nationalistischen Kreise? Und sollten die Omas gegen Rechts auf Demos die schwarz-rot-goldene Fahne schwenken? Unter anderem darum geht es in der neuen Q&A-Folge des Geschichtspodcast von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung.

                                Wir haben viele Mails und Kommentare zu unserer letzten Folge erhalten, die nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt eine aktuelle Relevanz bekommen hat. Denn der Landesverband Sachsen-Anhalt wird ja unter anderem wegen seiner völkisch-nationalistischen Tendenz vom Landesverfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft.

                                Die Fragen und Kritikpunkte der Hörerinnen und Hörer diskutieren wir mit Volker Weiß. Er ist Historiker und Experte für die Geschichte des rechtsextremen Denkens. Weitere Themen der Q&A-Folge sind die falsche Ableitung des Sozialdarwinismus aus Darwins Konzept des „survival of the fittest“, Kritik an einer unreflektierten Verwendung des Begriffs „Drittes Reich“ und die historischen Folgen des Versailler Vertrags.


                                Hosts: [Angelika Fey (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Stefan Stahlberg (Konrad-Adenauer-Stiftung)]

                                Mitarbeit: [Niklas Kleber]


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                                22 min
                              • Das Erbe der extremen Rechten: Völkischer Nationalismus von Weimar bis heute
                                Der Geschichtspodcast

                                Die Neue Rechte bezieht sich auf Autoren der sogenannten Konservativen Revolution aus der Weimarer Zeit. Wir fragen in dieser Folge: Wie wird ihr völkisch-nationales Denken von rechtsextremen Schlüsselfiguren wie Götz Kubitschek oder Björn Höcke weitergetragen?

                                Einer der führenden Theoretiker des völkischen Nationalismus in den frühen 1920er-Jahren war Arthur Moeller van den Bruck. Um ihn geht es in dieser Folge des Geschichtspodcasts von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer Stiftung.

                                Moeller van den Bruck bekämpfte die parlamentarische Demokratie der Weimarer Republik und verachtete den Liberalismus. 1923 schrieb er sein bekanntestes Buch Das dritte Reich, darin lud er den Begriff des „dritten Reiches“ politisch auf und machte ihn so für die Nationalsozialisten anschlussfähig.

                                Dennoch wurden Moeller van den Bruck und andere Autoren der sogenannten Konservativen Revolution nach 1945 als vermeintlich „sauberes“, vom Nationalsozialismus nicht kontaminiertes Erbe umgedeutet, auf das sich die Neue Rechte gerne bezieht. Es findet sich nichts im heutigen Sinn „Konservatives“ an den Autoren der nachträglich von Armin Mohler so bezeichneten Konservativen Revolution.

                                Diese Folge des Geschichtspodcasts zeichnet den Weg völkisch-nationalistischen Denkens nach: vom Kaiserreich über Weimar und Arthur Moeller van den Bruck bis zu Armin Mohler, Götz Kubitschek und heutigen Akteuren der AfD. Der Historiker Volker Weiß ordnet die Kontinuitäten ein und erklärt, was ein Begriff wie „Volk“ über das Denken der Neuen Rechten verrät.

                                Q&A-Fragen

                                Wenn Sie generelle Fragen zur Folge haben oder Ihre Kritik anbringen möchten, schreiben Sie uns gerne an [email protected] oder kommentieren Sie bei Youtube oder Spotify.
                                Außerdem interessiert uns: Hat Ihnen unser Sprung zurück in die Weimarer Zeit und zu Arthur Moeller van den Bruck geholfen, das Denken der extremen Rechte heute besser einordnen zu können?
                                Die Fragen und Kommentare unserer Hörer besprechen wir kommenden Donnerstag in der Q&A-Folge – gemeinsam mit unserem Experten Volker Weiß. Einsendungen können gekürzt oder auszugsweise im Podcast verwendet werden.

                                Hosts

                                Angelika Fey, Frankfurter Allgemeine Zeitung
                                Stefan Stahlberg, Konrad-Adenauer-Stiftung

                                Gäste

                                Volker Weiß, Historiker
                                Justus Bender, stellvertretender Leiter des Politikressorts der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

                                Literatur und Quellen

                                Thomas Lorenz: „Die Weltgeschichte ist das Weltgericht“. Der Versailler Vertrag in Diskurs und Zeitgeist der Weimarer Republik, Marburg 2005.
                                Erich Mühsam: Unpolitische Erinnerungen, Hamburg 2000.
                                Uwe Puschner: Die völkische Bewegung im wilhelminischen Kaiserreich. Sprache – Rasse – Religion, Darmstadt: WBG, 2001.
                                André Schlüter: Moeller van den Bruck. Leben und Werk, Berlin 2008.
                                Volker Weiß: Moderne Antimoderne. Arthur Moeller van den Bruck und der Wandel des Konservatismus, Paderborn: Ferdinand Schöningh, 2012.

                                Online-Quellen

                                Verfassungsschutzbericht 2021 Freistaat Thüringen
                                Götz Kubitschek: Fünf Lehren – Nachruf auf Armin Mohler, auf: Sezession.de, 1.7.2003.
                                Götz Kubitschek: Die AfD, der Osten und der liberale Flügel, auf Sezession.de, 16.9.2014.

                                Essays auf Geschichtsbewusst, dem Public-History-Portal der Konrad-Adenauer-Stiftung

                                • Helmuth Kiesel: Zur Bedeutung Ernst Jüngers für die Neue Rechte, Essay auf Geschichtsbewusst, dem Public-History-Portal der Konrad-Adenauer-Stiftung, 9. Januar 2025.
                                • Nils Lange: Vordenker der Neuen Rechten: Armin Mohler und der antiliberale Konservatismus in der Bundesrepublik, Rezension von Maik Tändlers „Armin Mohler und die intellektuelle Rechte in der Bonner Republik“ auf Geschichtsbewusst, dem Public-History-Portal der Konrad-Adenauer-Stiftung, 16. April 2025.
                                • Matthias Oppermann: Verloren im Großraum. Carl Schmitt und die Zukunft der liberalen Weltordnung, Essay auf Geschichtsbewusst, dem Public-History-Portal der Konrad-Adenauer-Stiftung, 28. Februar 2024.
                                • Uwe Puschner: Völkische Weltanschauung. Eine Wegbereiterin des Totalitarismus, Essay auf Geschichtsbewusst, dem Public-History-Portal der Konrad-Adenauer-Stiftung, 5. August 2024.
                                • Produktion & Redaktion

                                  Autoren & Redaktion: Stefan Stahlberg, Angelika Fey
                                  Mitarbeit: Josephine Bewerunge, Maximilian Emanuel Schneider, Lilli Beleweski, Lena Katharina Barozzi
                                  Sprecherinnen: Kathrin Jakob, Josephine Bewerunge
                                  Produktion: F.A.Z. Audio
                                  Musik: Niklas Kleber
                                  Soundlogo: David Brucklacher


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                                  1 hr 2 min
                                • Rüdiger von Fritsch: Wie blickt man auf Geschichte, wenn die eigene Familie mittendrin ist?
                                  Der Geschichtspodcast

                                  In dieser Folge verlassen wir unser gewohntes Format und widmen uns ganz einem ausführlichen Gespräch. Zu Gast ist Rüdiger von Fritsch: Historiker, ehemaliger deutscher Botschafter in Polen und Russland und Autor des Buches „Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert“. Wir sprechen über den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg, um Flucht und Vertreibung. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht die Frage, wie sich der Blick auf Geschichte verändert, wenn die eigene Familie selbst Teil der historischen Ereignisse war.

                                  Rüdiger von Fritsch erzählt von seinem Vater, der bis zu seinem Tod überzeugter Nationalsozialist geblieben ist, und von seiner Mutter, deren Familie vor der Roten Armee geflohen ist und die Bombardierung Dresdens überlebte. Doch es geht nicht nur um die Familie selbst, sondern auch um die großen Fragen von Verantwortung und Schuld, Aufarbeitung sowie das schwierige Erbe der eigenen Herkunft.

                                  Und wir sprechen über das Verhältnis von Deutschland, Polen und Russland, über die Arbeit als Diplomat an historisch besonders belasteten Orten. Was bedeutet es, Deutschland ausgerechnet dort zu vertreten, wo Deutsche unermessliches Leid verursacht haben? Wie spricht man über Geschichte, über die eigene Familie, ohne diese zu entlasten? Und was bedeutet die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit für uns heute?

                                  „Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert“, das aktuelle Buch von Rüdiger von Fritsch, ist am 29. April 2026 im Siedler Verlag erschienen (336 Seiten, 26€).

                                  Gast

                                  Rüdiger von Fritsch

                                  Redaktion & Produktion

                                  Redaktion: Christine Brunzel, Michael Götz

                                  Produktion: F.A.Z. Audio
                                  Soundlogo: David Brucklacher


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                                  54 min
                                • Hemingway, Orwell und der Kampf der totalitären Ideologien: Der Spanische Bürgerkrieg 1936 ‑ 1939
                                  Der Geschichtspodcast

                                  In Spanien wird sich die Zukunft des Kontinents entscheiden – davon waren zahlreiche Kommunisten, Intellektuelle und Autoren weltweit überzeugt und zogen deshalb in den Bürgerkrieg. Über diesen „großen Kampf der Literatur“ hat Paul Ingendaay sein Buch „Entscheidung in Spanien“ geschrieben.

                                  In dieser Folge des Geschichtspodcasts von Konrad-Adenauer-Stiftung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung sprechen wir mit Paul Ingendaay über Europas Radikalisierung, den sowjetischen, deutschen und italienischen Einfluss auf den Krieg und klären, warum der Spanische Bürgerkrieg ein Testfeld der Ideologien des Faschismus und des Kommunismus war.

                                  Obwohl der Beginn des Krieges inzwischen 90 Jahre her ist, wirkt er bis heute in Spanien nach. In Dörfern und Städten finden sich noch immer Spuren einer Geschichte, welche die meisten Touristen nicht kennen. Für viele Spanierinnen und Spanier bleibt die Frage relevant, auf welcher Seite des Krieges ihre Familie stand.

                                  Dabei war der Bürgerkrieg weit mehr als ein rein innerspanischer Konflikt. Denn NS-Deutschland und das faschistische Italien unterstützten Francisco Franco mit massiver Militärhilfe. Die Bombardierung Guernicas durch die Legion Condor, verewigt in Pablo Picassos Gemälde, hat sich in das historische Gedächtnis eingebrannt.

                                  Doch auch die republikanische Seite war belastet: Die Sowjetunion lieferte Waffen und Berater, Stalin und die Kommunistische Internationale gewannen maßgeblichen Einfluss und innerhalb der Linken kam es zu Verfolgung, Denunziation, Folter und Morden an Gegnern und Abweichlern in den eigenen Reihen. Intellektuelle wie Simone Weil oder George Orwell erlebten, wie der antifaschistische Idealismus in Desillusionierung umschlug, weil auch die eigenen Reihen totalitäre Züge entwickelten.

                                  Gast

                                  Paul Ingendaay war lange Jahre Kulturkorrespondent der F.A.Z. in Spanien und veröffentlichte im Frühjahr 2026 sein Buch „Entscheidung in Spanien. Der große Kampf der Literatur 1936-1939.“

                                  Hosts

                                  Stefan Stahlberg (Konrad-Adenauer-Stiftung)
                                  Angelika Fey (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

                                  Produktion

                                  Redaktion: Angelika Fey, Stefan Stahlberg
                                  Produktion: F.A.Z. Audio
                                  Soundlogo: David Brucklacher


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                                  1 hr 4 min
                                • Q&A zu Andrew Jackson: Der erste Populist im Weißen Haus?
                                  Der Geschichtspodcast

                                  In unserer Q&A-Folge diskutieren wir Ihre Rückmeldungen zu unserer Folge: Wie normal ist das politische Chaos in den USA? War Andrew Jackson ein guter Präsident? Und taugen unsere heutigen ethischen Maßstäbe zur Beurteilung von Geschichte?

                                  Anlässlich des Jubiläums 250 Jahre USA schauen wir auch in dieser Folge des Geschichtspodcasts von Konrad-Adenauer-Stiftung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung auf den siebten Präsidenten der Vereinigten Staaten, Andrew Jackson. Denn seine Regierungszeit (1829 – 1837) prägt die USA bis heute. Er war der erste US-Präsident der nicht zur alten Elite gehörte. Er hat die einfachen Leute, die breite Masse mobilisiert und die Demokratisierung der Vereinigten Staaten vorangetrieben. Er steht aber auch für ein sehr dunkles Kapitel der US-Geschichte: Die Vertreibung der indigenen Bevölkerung.

                                  Zu der ambivalenten Figur Andrew Jackson haben uns durchdachte Mails und Kommentare erreicht, die wir mit unserem Experten Michael Hochgeschwender diskutieren. Wir sprechen über Gerrymandering und Populismus. Fragen, wie sinnvoll Vergleiche mit dem 19. Jahrhundert sind und was sie uns über die Gegenwart sagen. Und werfen außerdem einen Blick auf William McKinley, einen weiteren ehemaligen Präsidenten, der, wie auch Andrew Jackson, von Donald Trump verehrt wird.

                                  Zudem widmen wir uns einem weniger bekannten Thema: den „indentured servants“, den Knechten auf Zeit, und zeigen, wie dieses Thema heute politisch instrumentalisiert wird.

                                  Gast

                                  Michael Hochgeschwender, Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München

                                  Hosts

                                  Christine Brunzel (Konrad-Adenauer-Stiftung)
                                  Angelika Fey (Frankfurter Allgemeine Zeitung)


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                                  22 min
                                • Andrew Jackson: Der erste Populist im Weißen Haus?
                                  Der Geschichtspodcast

                                  Als Andrew Jackson 1829 Präsident wird, beginnt eine neue Ära: Zum ersten Mal richtet sich amerikanische Politik nicht nur an Eliten, sondern an die breite Masse.

                                  Die Regierungszeit von Andrew Jackson verändern die USA nachhaltig. Sie bringt die Entstehung des modernen Zwei-Parteien-Systems mit sich und eine wachsende politische Beteiligung der amerikanischen Gesellschaft. Doch der daraus folgende Populismus hat dramatische Folgen für die indigene Bevölkerung.

                                  Gemeinsam mit dem Historiker Michael Hochgeschwender klären wir in dieser Folge des Geschichtspodcasts von Konrad-Adenauer-Stiftung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung, wie mehr Demokratie und ein Aufpeitschen des Volkswillens bei Jackson oft Hand in Hand gehen. Und wir fragen, welche politischen Kämpfe Andrew Jacksons die USA nachhaltig prägen.

                                  Q&A-Fragen

                                  Haben Sie Fragen an Michael Hochgeschwender? Schreiben Sie uns gern. Außerdem interessiert uns:

                                  • Wie sehen Sie den Präsidenten Andrew Jackson?
                                  • Wie beurteilen Sie, dass Andrew Jackson so auf die Beteiligung der Massen, auf den Volkswillen gesetzt hat? Heiligt der Zweck hier die Mittel?
                                  • Was sind für Sie die wichtigen Stationen für das Experiment Vereinigte Staaten? Als politisches Experiment hatte ja schon George Washington die USA bezeichnet.
                                  • Schicken Sie Ihre Fragen oder Kommentare gern an [email protected].

                                    Ihre Rückmeldungen besprechen wir in der Q&A-Folge am Donnerstag, den 2. Juli. Einsendungen können gekürzt oder auszugsweise verwendet werden.

                                    Hosts

                                    Christine Brunzel (Konrad-Adenauer-Stiftung)
                                    Angelika Fey (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

                                    Gäste

                                    Michael Hochgeschwender, Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München
                                    Matthias Oppermann, Leiter der Abteilung Zeitgeschichte bei der Konrad-Adenauer-Stiftung

                                    Literatur

                                    H.W. Brands: Andrew Jackson. His Life and Times. New York 2006.

                                    H.W. Brands: Andrew Jackson and the Troubled Birth of Democracy, Vortrag im Rahmen der Historical Presidency Series der University of Virginia, gehalten 2015.
                                    David S. Brown: The First Populist. The Defiant Life of Andrew Jackson. New York 2022.
                                    Manfred Berg: Geschichte der USA. München 2013.
                                    Manfred Berg: Amerikas Demokratie. Eine kurze Geschichte von der Unabhängigkeit bis Donald Trump. Stuttgart 2026.
                                    Michael Hochgeschwender: Das Wahlrecht in den USA. Ein historischer Abriss. Essay auf Geschichtsbewusst, dem Public-History-Portal der Konrad-Adenauer-Stiftung, 24. April 2024.
                                    Jill Lepore: Diese Wahrheiten. Eine Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. München 2019.
                                    Theda Perdue, Michael D. Green (Hg.): The Cherokee Removal. A Brief History with Documents. Boston, New York 1995.
                                    Michael J. Rutledge: Bericht von Samuel Cloud über den Trail of Tears, in: Forgiveness in the Age of Forgetfulness 2013.
                                    Anthony F.C. Wallace: The Long, Bitter Trail. Andrew Jackson and the Indians. New York 1993.
                                    Ralf Zerback: Andrew Jackson. Der erste Populist. Zeit Geschichte 5/2024.

                                    Produktion

                                    Autorinnen & Redaktion: Christine Brunzel, Angelika Fey

                                    Sprecher: Michael Götz

                                    Musik: Niklas Kleber

                                    Produktion: F.A.Z. Audio in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung

                                    Soundlogo: David Brucklacher


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                                    1 hr 1 min

                                  About Der Geschichtspodcast

                                  From the publisher's feed

                                  Geschichte ist lebendig und bleibt umstritten. Im Geschichtspodcast von Frankfurter Allgemeine Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung treffen aktuelle gesellschaftliche Debatten auf historische Tiefenschärfe. Die Hosts beleuchten, wie Vergangenheit und Gegenwart sich verzahnen – und welchen Einfluss historische Konflikte und Deutungen auf unsere Zeit haben. Themen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, anschaulich erzählt aus journalistischen und wissenschaftlichen Perspektiven, mit fundierten Analysen, lebendigem Storytelling und authentischen Stimmen.