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Schützt ein AfD-Verbot die Demokratie oder könnte es ihr schaden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Q&A-Folge des Geschichtspodcasts von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung.
Ausgangspunkt ist unsere Folge über die Geschichte der Parteiverbote, vom gescheiterten Vorgehen gegen die NSDAP bis zu den Verfahren gegen SRP, KPD und NPD.
Mit dem Historiker Andreas Wirsching greifen wir Ihre Kommentare auf: Welche Lehren lassen sich aus dem Scheitern der Weimarer Republik ziehen? Gibt es Parallelen in der politischen Sprache von NSDAP und AfD? Warum wurde die SRP verboten, nicht aber die FDP während der Naumann-Affäre? Und braucht eine wehrhafte Demokratie eine lebendigere Streitkultur?
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Der Jurist Robert Kempner und drei weitere Beamte weisen im Jahr 1930 in einem internen Gutachten nach, dass die NSDAP die Republik von innen zerstören will. Doch ein NSDAP-Verbot scheitert. Weshalb, das erklären wir in dieser Folge des Geschichtspodcast von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung. Außerdem geht es um Parteiverbote in der Bundesrepublik und die Frage, was das alles für die Debatte um ein mögliches AfD-Verbot bedeutet.
Welche Lehren lassen sich aus Weimar ziehen? Die junge Bundesrepublik sollte eine streitbare Demokratie sein, die sich gegen ihre Feinde wehren kann. Wie die Väter und Mütter des Grundgesetzes deshalb ein Parteienverbot angelegt haben, erläutert der Historiker Andreas Wirsching im Interview.
In Deutschland hat es in den 1950er Jahren zwei erfolgreiche Parteiverbote gegeben: Die rechtsextreme SRP und die KPD wurden beide für verfassungswidrig erklärt. Zudem gab es zwei gescheiterte Verbotsverfahren, beide gegen die NPD. Auf die Verbotsverfahren gehen wir ebenfalls ein. Schließlich fragen wir: Wie wehrhaft und streitbar ist Deutschland heute, auch im Hinblick auf den Umgang mit der AfD?
Q&A-Fragen:
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*Essay auf Geschichtsbewusst, dem Public-History-Portal der Konrad-Adenauer-Stiftung:
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Welche Rolle spielen die Medien für den Aufstieg rechtspopulistischer Parteien? Führen zum Beispiel konfrontative Fernsehinterviews nicht dazu, dass sich die Zuschauer von radikalen Politikern abwenden, sondern vielmehr dazu, dass sie sich mit ihnen solidarisieren? Unter anderem darum geht es in der neuen Q&A-Folge des Geschichtspodcasts von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung.
Das Thema unserer letzten Folge war die erste schwarz-blaue Koalition aus konservativer ÖVP und rechtspopulistischer FPÖ, die im Jahr 2000 in Österreich an die Regierung kam. Sie wurde in Österreich und europaweit als politischer Tabubruch wahrgenommen. Hierzu haben uns Mails und Kommentare erreicht.
Gemeinsam mit dem Historiker Michael Gehler greifen wir diese Rückmeldungen in unserer Q&A-Folge auf.
Außerdem sprechen wir über Unterschiede im Demokratieverständnis zwischen Österreich und Deutschland sowie über den Zusammenhang zwischen der EU-Osterweiterung und dem zunehmenden Erfolg der FPÖ.
Gast:Michael Gehler, Professor für Neuere Deutsche und Europäische Geschichte an der Universität Hildesheim
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Ein Tabubruch – so empfanden es viele Menschen in Österreich, als die konservative ÖVP im Jahr 2000 auf Bundesebene erstmals eine Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ einging. Welche Folgen hatte diese Regierungsbeteiligung für die FPÖ? Und lassen sich aus dem Beispiel Österreich Schlüsse für Deutschland ableiten? Darum geht es in dieser Folge des Geschichtspodcasts von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung.
Die erste schwarz-blaue Koalition im Jahr 2000 bedeutete für Österreich das Ende eines politischen Systems. Eines Systems, das viele Jahrzehnte von den beiden alles bestimmenden Parteien SPÖ und ÖVP geprägt war. Deren große Koalition hatte Tradition. Nun kamen die Rechtspopulisten um Jörg Haider mit an die Macht. Dabei war die FPÖ nicht zum ersten Mal Teil einer Bundesregierung: Bereits von 1983 bis 1986 regierte sie als Juniorpartner der SPÖ.
Mit dem damaligen österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) und dem Historiker Michael Gehler analysieren wir diese schwarz-blaue Wende. Und wir fragen, wie die Entwicklung der FPÖ zu der These passt, dass rechtpopulistische Parteien durch eine Regierungsbeteiligung nicht gezähmt, sondern gestärkt werden.
Mit Wolfgang Schüssel diskutieren wir zudem im Interview die sogenannte Brandmauer und seine Thesen zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien.
Q&A-Fragen
Die Fragen und Kommentare unserer Hörer besprechen wir kommenden Donnerstag in der Q&A-Folge – gemeinsam mit unserem Experten Michael Gehler.
Gäste:
Hosts:
Literatur:
Online-Quellen:
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Wer gehört zu einem Volk dazu? Was ist das Problem beim Kulturverständnis der völkisch-nationalistischen Kreise? Und sollten die Omas gegen Rechts auf Demos die schwarz-rot-goldene Fahne schwenken? Unter anderem darum geht es in der neuen Q&A-Folge des Geschichtspodcast von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer-Stiftung.
Wir haben viele Mails und Kommentare zu unserer letzten Folge erhalten, die nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt eine aktuelle Relevanz bekommen hat. Denn der Landesverband Sachsen-Anhalt wird ja unter anderem wegen seiner völkisch-nationalistischen Tendenz vom Landesverfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft.
Die Fragen und Kritikpunkte der Hörerinnen und Hörer diskutieren wir mit Volker Weiß. Er ist Historiker und Experte für die Geschichte des rechtsextremen Denkens. Weitere Themen der Q&A-Folge sind die falsche Ableitung des Sozialdarwinismus aus Darwins Konzept des „survival of the fittest“, Kritik an einer unreflektierten Verwendung des Begriffs „Drittes Reich“ und die historischen Folgen des Versailler Vertrags.
Hosts: [Angelika Fey (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Stefan Stahlberg (Konrad-Adenauer-Stiftung)]
Mitarbeit: [Niklas Kleber]
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Die Neue Rechte bezieht sich auf Autoren der sogenannten Konservativen Revolution aus der Weimarer Zeit. Wir fragen in dieser Folge: Wie wird ihr völkisch-nationales Denken von rechtsextremen Schlüsselfiguren wie Götz Kubitschek oder Björn Höcke weitergetragen?
Einer der führenden Theoretiker des völkischen Nationalismus in den frühen 1920er-Jahren war Arthur Moeller van den Bruck. Um ihn geht es in dieser Folge des Geschichtspodcasts von Frankfurter Allgemeiner Zeitung und Konrad-Adenauer Stiftung.
Moeller van den Bruck bekämpfte die parlamentarische Demokratie der Weimarer Republik und verachtete den Liberalismus. 1923 schrieb er sein bekanntestes Buch Das dritte Reich, darin lud er den Begriff des „dritten Reiches“ politisch auf und machte ihn so für die Nationalsozialisten anschlussfähig.
Dennoch wurden Moeller van den Bruck und andere Autoren der sogenannten Konservativen Revolution nach 1945 als vermeintlich „sauberes“, vom Nationalsozialismus nicht kontaminiertes Erbe umgedeutet, auf das sich die Neue Rechte gerne bezieht. Es findet sich nichts im heutigen Sinn „Konservatives“ an den Autoren der nachträglich von Armin Mohler so bezeichneten Konservativen Revolution.
Diese Folge des Geschichtspodcasts zeichnet den Weg völkisch-nationalistischen Denkens nach: vom Kaiserreich über Weimar und Arthur Moeller van den Bruck bis zu Armin Mohler, Götz Kubitschek und heutigen Akteuren der AfD. Der Historiker Volker Weiß ordnet die Kontinuitäten ein und erklärt, was ein Begriff wie „Volk“ über das Denken der Neuen Rechten verrät.
Q&A-Fragen
Hosts
Gäste
Literatur und Quellen
Online-Quellen
Essays auf Geschichtsbewusst, dem Public-History-Portal der Konrad-Adenauer-Stiftung
Produktion & Redaktion
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In dieser Folge verlassen wir unser gewohntes Format und widmen uns ganz einem ausführlichen Gespräch. Zu Gast ist Rüdiger von Fritsch: Historiker, ehemaliger deutscher Botschafter in Polen und Russland und Autor des Buches „Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert“. Wir sprechen über den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg, um Flucht und Vertreibung. Im Mittelpunkt unseres Gesprächs steht die Frage, wie sich der Blick auf Geschichte verändert, wenn die eigene Familie selbst Teil der historischen Ereignisse war.
Rüdiger von Fritsch erzählt von seinem Vater, der bis zu seinem Tod überzeugter Nationalsozialist geblieben ist, und von seiner Mutter, deren Familie vor der Roten Armee geflohen ist und die Bombardierung Dresdens überlebte. Doch es geht nicht nur um die Familie selbst, sondern auch um die großen Fragen von Verantwortung und Schuld, Aufarbeitung sowie das schwierige Erbe der eigenen Herkunft.
Und wir sprechen über das Verhältnis von Deutschland, Polen und Russland, über die Arbeit als Diplomat an historisch besonders belasteten Orten. Was bedeutet es, Deutschland ausgerechnet dort zu vertreten, wo Deutsche unermessliches Leid verursacht haben? Wie spricht man über Geschichte, über die eigene Familie, ohne diese zu entlasten? Und was bedeutet die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit für uns heute?
„Die Geschichte in mir. Eine deutsche Familie im 20. Jahrhundert“, das aktuelle Buch von Rüdiger von Fritsch, ist am 29. April 2026 im Siedler Verlag erschienen (336 Seiten, 26€).
Gast
Rüdiger von Fritsch
Redaktion & Produktion
Redaktion: Christine Brunzel, Michael Götz
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In Spanien wird sich die Zukunft des Kontinents entscheiden – davon waren zahlreiche Kommunisten, Intellektuelle und Autoren weltweit überzeugt und zogen deshalb in den Bürgerkrieg. Über diesen „großen Kampf der Literatur“ hat Paul Ingendaay sein Buch „Entscheidung in Spanien“ geschrieben.
In dieser Folge des Geschichtspodcasts von Konrad-Adenauer-Stiftung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung sprechen wir mit Paul Ingendaay über Europas Radikalisierung, den sowjetischen, deutschen und italienischen Einfluss auf den Krieg und klären, warum der Spanische Bürgerkrieg ein Testfeld der Ideologien des Faschismus und des Kommunismus war.
Obwohl der Beginn des Krieges inzwischen 90 Jahre her ist, wirkt er bis heute in Spanien nach. In Dörfern und Städten finden sich noch immer Spuren einer Geschichte, welche die meisten Touristen nicht kennen. Für viele Spanierinnen und Spanier bleibt die Frage relevant, auf welcher Seite des Krieges ihre Familie stand.
Doch auch die republikanische Seite war belastet: Die Sowjetunion lieferte Waffen und Berater, Stalin und die Kommunistische Internationale gewannen maßgeblichen Einfluss und innerhalb der Linken kam es zu Verfolgung, Denunziation, Folter und Morden an Gegnern und Abweichlern in den eigenen Reihen. Intellektuelle wie Simone Weil oder George Orwell erlebten, wie der antifaschistische Idealismus in Desillusionierung umschlug, weil auch die eigenen Reihen totalitäre Züge entwickelten.
Gast
Hosts
Produktion
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In unserer Q&A-Folge diskutieren wir Ihre Rückmeldungen zu unserer Folge: Wie normal ist das politische Chaos in den USA? War Andrew Jackson ein guter Präsident? Und taugen unsere heutigen ethischen Maßstäbe zur Beurteilung von Geschichte?
Anlässlich des Jubiläums 250 Jahre USA schauen wir auch in dieser Folge des Geschichtspodcasts von Konrad-Adenauer-Stiftung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung auf den siebten Präsidenten der Vereinigten Staaten, Andrew Jackson. Denn seine Regierungszeit (1829 – 1837) prägt die USA bis heute. Er war der erste US-Präsident der nicht zur alten Elite gehörte. Er hat die einfachen Leute, die breite Masse mobilisiert und die Demokratisierung der Vereinigten Staaten vorangetrieben. Er steht aber auch für ein sehr dunkles Kapitel der US-Geschichte: Die Vertreibung der indigenen Bevölkerung.
Zu der ambivalenten Figur Andrew Jackson haben uns durchdachte Mails und Kommentare erreicht, die wir mit unserem Experten Michael Hochgeschwender diskutieren. Wir sprechen über Gerrymandering und Populismus. Fragen, wie sinnvoll Vergleiche mit dem 19. Jahrhundert sind und was sie uns über die Gegenwart sagen. Und werfen außerdem einen Blick auf William McKinley, einen weiteren ehemaligen Präsidenten, der, wie auch Andrew Jackson, von Donald Trump verehrt wird.
Zudem widmen wir uns einem weniger bekannten Thema: den „indentured servants“, den Knechten auf Zeit, und zeigen, wie dieses Thema heute politisch instrumentalisiert wird.
Gast
Hosts
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Als Andrew Jackson 1829 Präsident wird, beginnt eine neue Ära: Zum ersten Mal richtet sich amerikanische Politik nicht nur an Eliten, sondern an die breite Masse.
Die Regierungszeit von Andrew Jackson verändern die USA nachhaltig. Sie bringt die Entstehung des modernen Zwei-Parteien-Systems mit sich und eine wachsende politische Beteiligung der amerikanischen Gesellschaft. Doch der daraus folgende Populismus hat dramatische Folgen für die indigene Bevölkerung.
Gemeinsam mit dem Historiker Michael Hochgeschwender klären wir in dieser Folge des Geschichtspodcasts von Konrad-Adenauer-Stiftung und Frankfurter Allgemeiner Zeitung, wie mehr Demokratie und ein Aufpeitschen des Volkswillens bei Jackson oft Hand in Hand gehen. Und wir fragen, welche politischen Kämpfe Andrew Jacksons die USA nachhaltig prägen.
Q&A-Fragen
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Hosts
Gäste
Literatur
H.W. Brands: Andrew Jackson. His Life and Times. New York 2006.
Produktion
Autorinnen & Redaktion: Christine Brunzel, Angelika Fey
Sprecher: Michael Götz
Musik: Niklas Kleber
Produktion: F.A.Z. Audio in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung
Soundlogo: David Brucklacher
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