Triggerwarnung
In dieser Folge sprechen wir über Trauer und Suizid. Wenn das für dich ein sensibles Thema ist, findest du hier anonyme, kostenfreie Hilfsangebote:
Unmittelbare Gefahr / akute Suizidalität: 112 (DE/AT/CH)
- Telefon-Seelsorge (DE, 24/7): 0800 111 0 111 / 0800 111 0 222 / 116 123, chat & mail: telefonseelsorge.de
- Österreich (TS): 142 | Jugend: 147 (Rat auf Draht)
- Schweiz (Die Dargebotene Hand): 143, 143.ch
Wie spricht man über etwas, das das Herz zerreißt?
In dieser Folge spricht Debora Karsch mit Natalie Katia Greve, Trauerbegleiterin und Coachin, über den Verlust ihres Manns durch Suizid – und darüber, wie Trauer weiterlebt, wenn das Leben scheinbar stillsteht.
In dieser Episode erfährst du:
- warum echte Begleitung weniger mit Worten als mit Präsenz zu tun hat
- wie Schuld, Liebe und Scham in Trauerprozessen ineinandergreifen
- weshalb kleine Gesten oft mehr tragen als große Erklärungen
- wie sich mit der Zeit wieder Sprache und Sinn öffnen können
- warum Trauer kein Zustand, sondern ein Weg bleibt
Natalie Katia Greve begleitet Menschen, die durch Verlust aus der Bahn geraten sind. Sie schafft Räume, in denen Schmerz gehört werden darf – ohne Lösungen, aber mit Würde.
Wie auch im Gespräch mit Dunja Schenk (Folge #6) wird deutlich, dass Hoffnung oft dort entsteht, wo wir lernen, einfach da zu sein.
Hier kommst du zur erwähnten Folge mit Dunja Schenk: https://podcasts.apple.com/us/podcast/ep-6-wenn-das-leben-inneh%C3%A4lt-dunja-schenk-%C3%BCber-glaubenss%C3%A4tze/id1857966031?i=1000743762363