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In Basel fahren vier Rheinfähren. Sie gehören seit Mitte des 19. Jahrhunderts zum Stadtbild. Auch wenn seither mehrere Brücken gebaut wurden, sind sie wichtig für die Basler Mobilität und Identität. Fährifrau Rosi Tiefenthal erzählt im Schiffspodcast von Pendlern, Spaziergängern und Touristen, die den Rhein per Schiff überqueren.
Die Fahrt über den Rhein ist eine Pause vom Stadtleben, die Fähren sind Orte für Begegnungen und Gespräche. Daraus entstand der Ausdruck «Erzähl Du das dem Fährimaa». Fährifrau Rosi Tiefenthal verrät im Schiffpodcast, ob ihr die Passagiere tatsächlich von ihren Sorgen erzählen.
Die Basler Fähren sind Gierseilfähren. Sie nutzen die Strömung des Rheins und kommen ohne Motor aus. Mit dem Ruder wird das Schiff schräg zur Strömung gestellt und am Seil über den Fluss geführt. Rosi Tiefenthal erklärt, wie Wasserstand, Strömung und Wind die Manövrierfähigkeit beeinflussen.
Die vier Fähren gehören der Stiftung Basler Fähren und sind verpachtet. Jede Fähre wird als eigenständiger Betrieb geführt. Die Einkünfte sind saisonabhängig. Eine Überfahrt kostet zwei Franken. Der Linienbetrieb wird ergänzt durch Anlässe wie Apéros oder Fonduefahrten. Der Unterhalt wird durch die Stiftung, einen Verein, Gönner und Sponsoren ermöglicht.
Rosi Tiefenthal arbeitet seit Jahrzehnten auf dem Rhein. Die Nähe zum Wasser, der Kontakt zu Menschen und der Rhythmus des Flusses prägen ihren Alltag. Sie betont im Schiffpodcast, dass sie sich keinen anderen Arbeitsplatz vorstellen kann.
Links
Fähri-Verein Basel
https://www.faehri.ch/faehren
Fähre Wild Maa
https://www.wild-maa-faehri.ch/
Schiffsradar
https://schiffsradar.org
Logbuch eines Fährmanns
https://lokwort.ch/shop/lebenswege/aare-logbuch-eines-faehrmanns/
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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
By Daniel BarbenIn Basel fahren vier Rheinfähren. Sie gehören seit Mitte des 19. Jahrhunderts zum Stadtbild. Auch wenn seither mehrere Brücken gebaut wurden, sind sie wichtig für die Basler Mobilität und Identität. Fährifrau Rosi Tiefenthal erzählt im Schiffspodcast von Pendlern, Spaziergängern und Touristen, die den Rhein per Schiff überqueren.
Die Fahrt über den Rhein ist eine Pause vom Stadtleben, die Fähren sind Orte für Begegnungen und Gespräche. Daraus entstand der Ausdruck «Erzähl Du das dem Fährimaa». Fährifrau Rosi Tiefenthal verrät im Schiffpodcast, ob ihr die Passagiere tatsächlich von ihren Sorgen erzählen.
Die Basler Fähren sind Gierseilfähren. Sie nutzen die Strömung des Rheins und kommen ohne Motor aus. Mit dem Ruder wird das Schiff schräg zur Strömung gestellt und am Seil über den Fluss geführt. Rosi Tiefenthal erklärt, wie Wasserstand, Strömung und Wind die Manövrierfähigkeit beeinflussen.
Die vier Fähren gehören der Stiftung Basler Fähren und sind verpachtet. Jede Fähre wird als eigenständiger Betrieb geführt. Die Einkünfte sind saisonabhängig. Eine Überfahrt kostet zwei Franken. Der Linienbetrieb wird ergänzt durch Anlässe wie Apéros oder Fonduefahrten. Der Unterhalt wird durch die Stiftung, einen Verein, Gönner und Sponsoren ermöglicht.
Rosi Tiefenthal arbeitet seit Jahrzehnten auf dem Rhein. Die Nähe zum Wasser, der Kontakt zu Menschen und der Rhythmus des Flusses prägen ihren Alltag. Sie betont im Schiffpodcast, dass sie sich keinen anderen Arbeitsplatz vorstellen kann.
Links
Fähri-Verein Basel
https://www.faehri.ch/faehren
Fähre Wild Maa
https://www.wild-maa-faehri.ch/
Schiffsradar
https://schiffsradar.org
Logbuch eines Fährmanns
https://lokwort.ch/shop/lebenswege/aare-logbuch-eines-faehrmanns/
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