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«Der Zugersee hatte es nicht immer leicht», sagt Heinz Amstad im Schiffspodcast. Zusammen mit Jürg Meister hat er die 175-jährige Geschichte der Schifffahrt auf dem Zugersee recherchiert und ein Buch darüber geschrieben, wie sie sich zwischen der Millionenstadt Zürich und dem Tourismusmagneten Luzern entwickelt hat.
Er erzählt von Aha-Erlebnissen in den Lesesälen der Archive, wo die beiden Autoren 25 Meter Akten durchforsteten. Die aufwändige Quellenarbeit war nötig, weil die Geschichte der Schiffe auf dem Zugersee bislang nicht systematisch erforscht worden war. Zudem haben sie Zeitzeugen befragt.
Entstanden ist ein Buch, das sich in die Serie «Geschichte der Schifffahrt» einreiht, die Jürg Meister vor Jahrzehnten zusammen mit Josef Gwerder und Erich Liechti begann. Allerdings gibt es einige Neuerungen, die im Schiffspodcast erklärt werden.
Die Schifffahrt auf dem Zugersee wurde von Politikern angestossen und nicht wie auf anderen Seen von Pionieren. Warum das so war und wie sich dies bis heute auswirkt, erklärt Heinz Amstad im Schiffspodcast.
Eines der Schiffe auf dem Zugersee ist das Motorschiff Schwan. «Es ist ein schwimmendes Denkmal, ein Stück Schifffahrtsgeschichte», sagt Amstad. Weil es regelmässig den sich ändernden Bedürfnissen der Passagiere angepasst wurde, konnte das Schiff überleben. Grund genug, den Schiffspodcast auf der «Schwan» aufzunehmen.
«Die Schifffahrt fasziniert mich von Kindsbeinen an», sagt Heinz Amstad. Neben seinem Beruf als Lehrer pflegte er die Schifffahrt als Hobby. Seit seiner Pensionierung macht er die Schifffahrt zu seiner Hauptbeschäftigung. Er betreibt die Schiffs-Agentur, organisiert Reisen zu speziellen Schiffen und schreibt im Internet und für das Magazin «Schiffig» über Schiffe.
Das Buch «Geschichte der Schifffahrt auf den Zuger Seen» ist erhältlich beim Weber Verlag (440 Seiten, 59 Franken).
Links
Schiffs-Agentur
Motorschiff Schwan
Zugersee Schifffahrt
Inhalt
0:00 Podcasthorn Dampfschiff Lötschberg
0:10 Moderation
1:05 Das Motorschiff Schwan
8:30 Der Zugersee
14:45 Politiker statt Pioniere
20:05 Die Idee zum Buch
24:30 Arbeit im Archiv
39:20 Geschichte der Schifffahrt
45:05 Schiffsreisen und mehr
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Der Schiffspodcast erscheint zwölfmal im Jahr, immer am ersten Montag des Monats. Er zeigt, was hinter den Kulissen der Schweizer Schifffahrt so läuft, erklärt Zusammenhänge und macht Lust auf unsere Schiffe und Gewässer. Er ist ein privates, unabhängiges und ehrenamtliches Projekt.
Robin Müller sitzt scheinbar gelassen auf dem Bänkli am Einstieg der «Blümlisalp» und scherzt mit seiner Crew. Doch in wenigen Minuten beginnt seine wohl spannendste Fahrt. Heute entscheidet sich, ob er Kapitän auf dem Dampfschiff wird – der Höhepunkt seiner Laufbahn auf dem Thunersee.
An Bord geschieht Ungewöhnliches: Die Crew klebt die Fenster des Steuerhauses mit Folie ab. Robin steuert das Schiff nun ohne Sicht nach draussen, wie bei dichtem Nebel, nur mit Instrumenten. «Wenn man sich auf sein Gefühl verlässt, ist man im Nebel verloren», sagt er im Schiffspodcast und erklärt, warum das so ist.
Das Navigieren bei Nebel gehört zu den Manövern, die die Nautiker regelmässig üben und bei der Prüfung bestehen müssen. Auch Ruderschaden, Dampfaustritt oder das gefürchtete Mann-über-Bord-Manöver zählen dazu. Letzteres kann über die Prüfung entscheiden.
Obwohl nur einer geprüft wird, zählt die Leistung der ganzen Crew. Das zeigt sich besonders beim simulierten Feuer an Bord. «Das ist eine extreme Notsituation. Sie ist für alle sehr fordernd», erklärt einer der drei Matrosen, die Robin unterstützen. Auch der Maschinist kommt zu Wort, der unter Deck zum Gelingen beiträgt.
Die Kommunikation ist ein zentraler Punkt, auf den der Prüfungsexperte des Bundesamtes für Verkehr achtet. Im Schiffspodcast berichtet er, wie oft Kandidaten die Prüfung wiederholen müssen und welche Manöver ihnen am meisten Schwierigkeiten bereiten.
Inhaltsverzeichnis
0:00 Begrüssungshorn Blümlisalp
0:10 Einleitung
2:20 Vorstellen von Robin und der Crew
4:10 Abfahrt
6:35 Nebelfahrt
9:50 Feuer an Bord
14:30 Ruderschaden
17:35 Dampfaustritt
19:25 Mann über Bord
22:20 Rückfahrt nach Thun
24:05 Interview Robin
30:25 Interview Experte
35:50 Interview Maschinist
37:50 Interview Matrose
41:05 Abmoderation
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Wo könnte man das besser tun als in einem U-Boot? Wir steigen in das legendäre «Mésoscaphe» und entdecken das Verkehrshaus der Schweiz aus einer ganz besonderen Perspektive. Zwischen Kabeln, Messgeräten und engen Gängen spricht der Kurator und Projektleiter Öffentlicher Verkehr, Schifffahrt und Logistik Jean-Luc Rickenbacher über seine Arbeit.
Wie wählt er aus ungezählten Themen die richtigen aus? Wie schafft er es, dass sowohl Familien als auch Technikfans auf ihre Kosten kommen? Und welche Arbeit nervt den Kurator am meisten?
Ausserdem sprechen wir über zwei weitere Attraktionen des Verkehrshauses, die in der Öffentlichkeit für Diskussionen sorgten: das Gotthardbahnmodell und das Dampfschiff Rigi, die beide neu inszeniert wurden.
Eine Bonusfolge für alle, die noch tiefer eintauchen möchten – in das U-Boot «Mésoscaphe», in die Schifffahrt und in die spannende Arbeit hinter den Kulissen des Verkehrshauses.
Inhaltsverzeichnis
0:00 Tauchalarm
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Der Schrei einer Möwe durchbricht die Stille der Schifffahrtshalle. Noch ist das Verkehrshaus geschlossen. Doch die Möwe weist schon den Weg zur neuen Ausstellung über die Rheinhäfen. Auf dem Weg dorthin erklärt Kurator und Projektleiter Jean-Luc Rickenbacher, wie das Museum am Morgen geöffnet und für die rund eine Million Besucherinnen und Besucher pro Jahr vorbereitet wird.
Im Schiffspodcast stellt Jean-Luc Rickenbacher die sechs Themeninseln der neuen Ausstellung vor. Sie beleuchten unter anderem die Bedeutung und Entwicklung der Rheinhäfen sowie Tourismus, Berufe und Menschen, die dort arbeiten. Ein Höhepunkt ist das seit Jahren beliebte Modell der Schleuse Birsfelden, das mit Bildschirmen und Videos aus der echten Schleuse ergänzt wurde.
Praktisches Erleben und anschauliche Präsentationen stehen im Vordergrund. Man kann versuchen, mit einem Tau einen Poller zu treffen, im Simulator ein Schiff durch Basel steuern oder die Kabine eines Kreuzfahrtschiffes besichtigen. Laut Rickenbacher ist das ein Grund, warum das Verkehrshaus so beliebt ist: «Man kann bei uns etwas machen, spielend lernen und muss nicht lange Texte lesen.»
Zum Abschluss des Podcasts führt Jean-Luc Rickenbacher zu seinem Lieblingsobjekt in der Schifffahrtshalle: dem «Mésoscaphe», gebaut von Jacques Piccard. Das ehemalige Touristen-U-Boot der Expo 64 wurde später zu einem Forschungs-U-Boot umgebaut. 1984 wurde das Boot stillgelegt. An der Landesausstellung 2002 war es stark verrostet in Murten zu sehen. Im Verkehrshaus wurde es danach aufwändig restauriert. Anhand dieses Exponats wird nicht nur Technikgeschichte erzählt, sondern auch der Umgang mit historischem Kulturgut.
Eine Bonusfolge des Schiffspodcasts widmet sich (ab dem 10. August) dem «Mésoscaphe» und führt noch tiefer in die Ausstellung und die Geschichte des Verkehrshauses ein.
Links
Verkehrshaus der Schweiz
Schiffspodcast aus dem Hafenmuseum Basel
Verkehrsdrehscheibe Schweiz
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In dieser Folge erfährst Du:
Lukas baut seine Modelle nicht einfach aus dem Bauch heraus. Er recherchiert historische Unterlagen, vergleicht Fotos und investiert oft mehrere Wochen in ein einziges Schiff. Seine Arbeit ist digitale Denkmalpflege - und eröffnet einen faszinierenden Blick auf die Schifffahrtgeschichte.
Lukas bei Instagram
https://www.instagram.com/schiffs.geschichten_modelle?igsh=MTJ3bzlqd3pxZTFpNg==
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Lukas absolviert eine dreijährige Ausbildung zum Binnenschiffer. Dabei lernt er alles, was zum Arbeiten auf einem Schiff gehört. Zeitweise darf er auch ein Schiff steuern.
Eine solche Ausbildung wird in der Schweiz nicht angeboten. Hier startet die Laufbahn auf einem Passagierschiff meist mit einer handwerklichen Lehre. Die nautischen Fähigkeiten erwirbt man später bei der Arbeit für eine Schifffahrtsgesellschaft.
Deshalb arbeitet Lukas für die deutsche Bodensee Schifffahrt BSB, oft auf den Schiffen Überlingen und Stuttgart. Jeweils Anfang Jahr fährt er nach Duisburg, wo er während mehrerer Wochen zur Binnenschiffer-Schule geht. Da es nur noch wenige solcher Schulen gibt, trifft Lukas dort angehende Binnenschiffer aus ganz Europa.
Sein Arbeitstag auf dem Bodensee beginnt mit den Vorbereitungen an Bord, bevor er Passagiere betreut und beim An- und Ablegen hilft. Im Schiffspodcast erzählt er von den vielfältigen Aufgaben an Bord.
Viele Passagiere bemerken es kaum. Doch das Festmachen eines Schiffes verlangt Übung und Teamarbeit. Lukas berichtet von seinen ersten Erfahrungen mit Tau und Dalben, von Wind und Wetter und warum ihn gerade diese Arbeit zu Beginn der Ausbildung gefordert hat.
Obwohl Lukas auf dem Land aufgewachsen ist, interessieren ihn Schiffe schon seit seiner Kindheit. Oft war er mit seinen Grosseltern auf dem Thunersee, insbesondere auf dem Dampfschiff Blümlisalp. Es sind denn auch die historischen Schiffe, die ihn besonders faszinieren. So träumt er davon, einmal auf einem Dampfschiff zu arbeiten.
Den Bodensee hat Lukas aus einer Perspektive kennengelernt, die nur wenige erleben. Er gibt Tipps für die schönsten Strecken, Schiffe und Häfen.
Zum Schluss verrät Lukas sein ungewöhnliches Hobby: Am Computer rekonstruiert er historische Schiffe als 3D-Modelle. Mehr dazu erfährst Du in einer Bonusfolge ab dem 13. Juni.
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• Wie Gion seine Auftritte auf Fähren und Schiffen erlebt – inklusive meterhoher Wellen
• Wie aus Schiffreisen, Begegnungen und Geschichten neue Lieder entstehen
• Warum Gion trotz aller Leidenschaft für Musik Historiker und Geisterbahn-Erschrecker bleibt
In dieser Folge des Schiffspodcasts ist Musiker Gion Stump zu Gast – und bringt nicht nur seine Gitarre, sondern auch jede Menge Geschichten mit. Vom Spielen auf Fähren im Mittelmeer über Konzerte bei meterhohen Wellen bis hin zu seinem kommenden Auftritt auf dem «Täggelibock» auf dem Brienzersee.
Gion erzählt, wie ihn Schiffe, Menschen und Reisen zu neuen Songs inspirieren, warum ihn alte Maschinenklänge faszinieren und weshalb er versucht, den Rhythmus des Schiffsmotors in seine Musik einzubauen. Gleichzeitig spricht er über Lampenfieber, die Herausforderungen des Musikerlebens und seinen ungewöhnlichen Alltag zwischen Bühne, Geschichtsunterricht und Geisterbahn.
Eine Folge voller Fernweh, Musik, Leidenschaft und besonderer Begegnungen – perfekt für alle, die Schiffe, Geschichten und ehrliche Musik lieben.
Links
Konzert mit Gion Stump auf dem «Täggelibock» am 21.6.2026
https://www.taeggelibock.ch/konzert-auf-dem-t%C3%A4ggelibock
Feier 100 Jahre «Täggelibock»-Motor am 8.8.2026
https://www.taeggelibock.ch/100-jahrfeier-tb-motor
Weiter Auftritte von Gion Stump
https://www.gionstump.ch
Schiffspodcasts über die Musik der Seefahrer:
https://schiffspodcast.ch/episodes/musik-an-bord-vom-arbeitslied-zum-tiktok-hit
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Kalfatern ist eine uralte Technik, um Fugen zwischen Holzplanken abzudichten. Heute wird sie kaum noch angewendet. In der Werft in Interlaken allerdings wird damit der Rumpf des 117-jährigen Lastschiffs «Täggelibock» erneuert.
Eine der wenigen Menschen, die noch kalfatern können, ist Nicole de Weck. Im Schiffspodcast erzählt sie, wie sie die Fugen zwischen den Holzplanken mit Hanf abdichtet, wo sie das Handwerk gelernt hat und warum sie hören kann, ob ihre Arbeit gelungen ist.
Der «Täggelibock» ist ein Lastschiff mit flachem Rumpf, das direkt ans Ufer fahren und dort aufgebockt werden kann. Ab 1906 wurde es auf dem Brienzersee für Holztransporte eingesetzt. Der eigentliche Star an Bord ist jedoch der Zweizylinder-Dieselmotor von 1926: Er «täggelet» – und gab dem Schiff damit seinen Spitznamen.
Offiziell heisst das Schiff allerdings «Lord Baden Powell», benannt nach dem Gründer der Pfadfinderbewegung. Getauft wurde es einst von Sänger Fredy Quinn. Mit welchem Trick es gelang, den berühmten Musiker nach Interlaken zu holen und welche Rolle die Pfadi dabei spielte, erklärt Nicole im Schiffspodcast.
Wer mit dem «Täggelibock» fahren möchte, kann das Schiff mieten oder an einem öffentlichen Anlass mitfahren. Gelegenheit dazu gibt es zum Beispiel am 21. Juni bei einer Konzertfahrt mit Gion Stump oder am 8. August an der Feier zum 100-jährigen Jubiläum des «Täggeli»-Motors.
Links
Konzert mit Gion Stump am 21.6.2026
https://www.taeggelibock.ch/konzert-auf-dem-t%C3%A4ggelibock
Feier 100 Jahre «Täggelibock»-Motor am 8.8.2026
https://www.taeggelibock.ch/100-jahrfeier-tb-motor
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In einer ehemaligen Autogarage in Spiez am Thunersee entsteht etwas ganz Besonderes: Ein detailgetreues Modell der Maschine des Dampfschiffs Blümlisalp. Modellbauer Martin Anliker investiert dafür viel Zeit, Geduld und handwerkliches Können.
Ungezählte Male ist er bereits in den Maschinenraum der «Blümlisalp» hinabgestiegen, ausgerüstet mit Messwerkzeug, Notizpapier und Fotoapparat. Dort vermisst er jedes einzelne Bauteil, um es dann in seiner Werkstatt im Massstab 1:12 nachzubauen.
Martin fertigt nahezu alle Teile selbst an. Lediglich einige Schrauben und Muttern kann er einkaufen. Im Podcast erklärt er, warum er trotz moderner Technologien wie CNC oder 3D-Druck bewusst auf klassisches Handwerk setzt.
Dabei arbeitet er bevorzugt mit Schweizer Werkzeugmaschinen aus den 60er- und 70er-Jahren – darunter renommierte Marken wie Schaublin und Aciera. Viele dieser Maschinen blicken auf eine eigene Geschichte zurück, etwa jene, die während 40 Jahren in der Fabrik des Messerherstellers Victorinox im Einsatz stand.
Derzeit plant Martin, das Modell mit einem versteckten Elektromotor anzutreiben. Ein echter Dampfbetrieb wäre deutlich aufwendiger. Dennoch hält er sich die Option offen. Sein Ziel ist es, das fertige Modell eines Tages auf der «Blümlisalp» auszustellen. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor ihm. Von den erwarteten 10 Jahren hat er ein Viertel geschafft.
Motivation holt sich Martin Anliker auf dem Dampfschiff. Jedes Mal aufs Neue begeistern ihn die Gerüche, Geräusche und die beinahe meditative Bewegung der Maschine. Im Schiffspodcast spricht er über seine besondere Beziehung zum Dampfschiff Blümlisalp.
Link
https://www.karmas-kreatelier.ch
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Wie fühlt es sich an, am Steuer des eigenen Schiffs zu stehen? Für Marc von Dach ist es längst mehr als ein Traum. Es ist Alltag geworden. Und doch steckt hinter diesem Alltag eine besondere Geschichte: die eines Jungen, der am 18. Geburtstag, dem frühesten möglichen Termin, seinen Motorbootausweis gemacht hat und heute nicht nur sein Schiff über den Thunersee steuert, sondern auch Züge auf den Gornergrat fährt.
Im Zentrum dieser Episode des Schiffspodcasts steht ein Mensch, der zwei Welten verbindet – Wasser und Berge. Marc erzählt, wie ihn die Faszination für Schiffe schon als Kind geprägt hat und warum ihn die Leidenschaft bis heute nicht loslässt. Gleichzeitig schlägt sein Herz auch für die Bahn: Als Lokführer auf einer Zahnradstrecke erlebt er die Kraft der Berge genauso intensiv wie die Ruhe des Sees.
Natürlich geht es auch um sein Schiff: die «Jolimont». Ein kleines, charmantes Motorschiff mit Geschichte – ursprünglich 1912 als erstes Kursschiff auf dem Bielersee im Einsatz, heute liebevoll restauriert und auf dem Thunersee unterwegs. Marc gibt Einblick in Technik, Eigenheiten und Charakter des Schiffs: vom historischen Steuer über moderne Hilfsmittel bis hin zum besonderen Fahrgefühl, das man nicht einfach lernen, sondern spüren muss.
Was braucht es, um ein eigenes Schiff zu betreiben? Wie viel Herzblut steckt dahinter? Und lohnt sich das überhaupt? Marc spricht über Herausforderungen, überraschende Wendungen und darüber, warum Gastronomie plötzlich wichtiger wurde als gedacht. Auch besondere Erlebnisse mit Gästen und Musikern kommen zur Sprache.
Eine Episode für alle, die das Wasser lieben – oder es nach dieser Folge lieben werden.
Links
www.Schiffsdienstleistungen.ch
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